... In diesem Bericht möchte ich das Buch „Die Ratten“ vorstellen. An dieser Stelle möchte ich Linnie1978 grüßen, die es mir ermöglicht hat dieses Buch, welches der Nachfolger von „Domain“ ist, zu lesen.
***Story***
London befindet sich im normalen Alltagstrott. Doch plötzlich wird es von ... Bericht lesen
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***Vorwort*** Meine Vorliebe für James Herbert dürfte mittlerweile vielen bekannt sein. In diesem Bericht möchte ich das Buch „Die Ratten“ vorstellen. An dieser Stelle möchte ich Linnie1978 grüßen, die es mir ermöglicht hat dieses Buch, welches der Nachfolger von „Domain“ ist, zu lesen.
***Story*** London befindet sich im normalen Alltagstrott. Doch plötzlich wird es von Angriffen heimgesucht. Einzelne Menschen werden von großen schwarzen Ratten angefallen. Diejenigen, die entkommen können, aber gebissen worden sind, sterben innerhalb von 24 Stunden an der Krankheit, die die Ratten übertragen. Diejenigen, die keine Chance haben werden ohne zu zögern zerfleischt und gefressen. Bald schon gibt es Massenangriffe und die Regierung muss etwas unternehmen. An Ihrer Seite kämpft mit ihnen der Lehrer, Harris. Dieser kennt sich in den Gegenden in East London (eine etwas schlechtere Gegend, wo teilweise auch Slums sind) sehr gut aus, weil er dort aufgewachsen ist. Er hilft der Regierung die Angriffe gegen die Ratten zu planen und sie mit einem dafür entwickelten Virus zu töten. Dieser Angriff scheint zuerst zu funktionieren, die Angriffe in East London werden weniger. Doch schon bald verlagern sich die Angriffe auf North London, die großen Killerratten richten hier weitere Massaker an und die Regierung muss durchgreifen. Ob ihnen das gelingt und was sie vor haben solltet ihr selbst lesen, es lohnt sich!
***Urteil*** Das fällt sehr gut aus! Das Buch, welches 220 Seiten umfasst hat mich wirklich begeistert! Aber von vorne. Das Buch hat eine Vorgeschichte von gerade mal 1 1/2 Seiten. Danach geht es eigentlich sofort los und man wird direkt mit dem Geschehen konfrontiert. Der pure Ekel überschlägt sich hier fast. Herbert hat hier an widerlichen und detailgetreuen Fressszenen nicht gespart. Eine Verfilmung wäre wohl gar nicht möglich, da die Hälfte des Filmes geschnitten werden würde. Die Umsetzung dieser Szenen wirkt aber keineswegs plump. Der Autor versteht es diese Szenen geschickt einzusetzen und keineswegs zu übertreiben, so dass sie überhand gewinnen würden. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Wahl der einzelnen Storys. Die Angriffe und die Kulissen variieren. Ängstliche Leute werden sich nach dem Lesen des Buches wahrscheinlich fürchten je wieder in ein Kino, eine Schule oder eine U-Bahn zu gehen. Dies kann man ihnen auch kaum verdenken, denn die größten Massaker, die sich in diesen 3 Gebieten abspielen sind der reinste Wahnsinn. Hier würden auch kleine Splatterfans auf ihre Kosten kommen.
Herbert verarbeitet auch gerne Sexszenen in seinen Büchern (später mehr als in den ersten Ausgaben). Hier gibt es auch eine etwas detaillierter beschriebene. Angeregt hat es mich nicht, eher etwas zum Schmunzeln gebracht, aber diese Szene, die sich ca. in der Mitte des Buches befindet bringt ein klein wenig Abwechslung in Katastrophenmeldungen, Massaker, Blutbädern und toten Leuten.
Es gab nur 2 Dinge, die ich nicht besonders gut fand. Das war zum einen der Versuch die Ratten mit dem dafür entwickelten Virus zu töten. Damit sich die Ratten anstecken können hat Herbert die Variante gewählt, kleine Hunde zu infizieren und sie den Ratten an ausgesuchten Stellen zum Fraß vor zu werfen. Jeder, sehr tierliebe Leser wird hier wahrscheinlich auf die Barrikaden gehen. Angesichts des Tötungsdelikts kann ich das verstehen. Ich bin nicht besonders tierlieb und hundelieb schon gar nicht, aber das hätte man auch irgendwie anders lösen kann. Diese Szenen fand ich auch unschön.
Ein weiterer Punkt wären die vielen Charaktere. Durch das Buch zieht sich zwar eine Hauptperson (der Lehrer Harris), in dessen Leben und Gewohnheiten man auch gute Einblicke bekommt, aber die Einzelangriffe auf Menschen, die teilweise auch ausführlich beschrieben werden sind nicht gut gelungen. Diese Stellen erfüllen einen mit einem kleinen Ekelschauer aber wirklich mitleiden kann man nicht, denn die Personen werden nicht eingehend genug beschrieben. Ich würde sogar sagen sehr oberflächlich. Einzige Ausnahmen sind hier die Hauptperson und ziemlich zu Anfang eine ehemalige Prostituierte, deren Lebensgeschichte wirklich sehr ausführlich beschrieben wird.
In diesem Buch fand ich sogar 2 recht amüsante Stellen. Einmal die Sexszene, die mich wie gesagt zum Schmunzeln brachte und einmal ein Erlebnis in der U-Bahn. Der Autor beschreibt hier einen Mann der mit der U-Bahn zur Arbeit fährt. Meistens ist sie sehr voll und er sucht sich immer die Plätze zum Stehen aus, wo er weiß wann die Leute, die sitzen aussteigen. (Leute mit Buch bleiben länger, Person X- sieht etwas schäbig aus und wird nicht über diese und jene Station hinausfahren). Ich musste auch hier schmunzeln weil ich das genauso mache wenn ich in eine volle Bahn steige.
Die Spannung, die direkt zu Anfang aufgebaut wird kann sich die ganze Zeit über halten. Neue Kulissen und neue Angriffe erhöhen diese regelrecht. Neue Personen bringen neuen Wind in das Buch, obwohl die Charakterbeschreibung auf der Strecke bleibt. Selbst in Teilen wo mal etwas anderes als Angriffe etc. beschrieben wird bleibt die Spannung erhalten weil man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Ich kann dazu nur „Daumen hoch“ sagen.
Damit ihr einen kleinen Einblick in die Ekelszenen bekommt habe ich mir 2 herausgesucht, die ich euch als Leseprobe präsentieren will. Danke übrigens an den LeAdeR-of-LuSCHen, der mich auf diese Idee brachte.
Der Überfall auf die ehemalige Prostituierte und Ihre Pennerfreunde: Jetzt gab es keine Vorsicht mehr, als die Ratten über die Gestalten herfielen. Zwei Männer hatten keine Chance, denn noch im Schlaf wurden ihnen die Augen aus den Höhlen gerissen. Sie krochen blind inmitten des Blutbads herum und die Ratten klammerten sich an ihre blutigen Körper.
Andere Szene: Sie lag neben einer dunklen Gestalt und von Grauen erfasst richtete Harris den Schein seiner Taschenlampe darauf. Foskin’s leblose Augen starrten zur Decke. Er war kaum zu erkennen, denn seine Nase fehlte und eine Wange klaffte weit auf, doch Harris wusste instinktiv, dass es der Ex-Unterstaatssekretär sein musste. Die untere Hälfte von Foskin’s Gesicht war blutüberströmt und etwas bewegte sich an seiner offenen Kehle. Eine schwarze Ratte fraß an ihm, trank gierig sein Blut.
Ihr könnt aus den Ausschnitten sicher auch schon sehen, dass das Buch ziemlich leicht zu lesen ist. Es liest sich sehr flüssig und die Sprache ist recht einfach gewählt. Hier dürfte keiner Probleme haben etwas nicht zu verstehen.
***Daten und Sonstiges*** ISBN: 3-453-02544-X 1988 im Heyne-Verlag erschienen
Unter Sonstiges fällt hier ein Rätsel. Auf den Cover sehe ich 2 böse Augen hervorblitzen. Diese Augen sind rot. Natürlich sollen diese Augen von einer Ratte sein. Was jedoch etwas komisch ist, denn die Ratten in dem Buch haben allesamt böse grüne Augen. Da hat wohl jemand gepennt.
Das Buch erschien nach James Herberts „Domain“, welches ein ähnliches Thema beinhaltet. Doch es hat keinerlei Bezug darauf. Sogar die Herkunft der Killerratten sind hier völlig unterschiedlich, obwohl es sich um dieselbe Spezies handelt. Es gibt noch einen dritten Teil, mal sehen was „Die Brut“ zu bieten hat und es diesmal vielleicht eine Fortsetzung ist.
***Fazit*** Das Buch ist klasse, keine Frage. Es hat mich wirklich gepackt und es gab wie ihr sicher herausgelesen habt nur wenige Stellen, die ich nicht so gut fand. An das Vorgängerbuch kommt es nicht ganz heran, aber es steht kurz davor. Ich vergebe 4 Sterne und eine absolute Empfehlung!
Also bisher fand ich Ratten durchaus total schnuckelig und putzig. Das sie sehr intelligent sind, steht außer Frage. Ich selber hatte mal zwei Rattenbrüder, Anton und Pünktchen, sie sind allerdings vor zwei Jahren an einer Art Rattenseuche sehr qualvoll g ...
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...Ratten! Pelzige Nagetiere, oftmals als Haustiere anzutreffen (z.B. bei Punks oder angehörigen sozialer Randgruppen die auf Bahnhofsvorplätzen, Parkbänken oder U-Bahn Lüftungsschächten vermehrt anzutreffen sind) sind Wesen, die meist sehr stark polarisiere ...
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Niveau
Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die ...
sehr hilfreich
08.05.2003
Tödliche Bedrohung Bewertung für Die Ratten / James Herbertvon
nikosternchen
Pro: kurzweilig, extrem eklig und extrem spannend Kontra: aufgewärmte Story, klischeehaft, etwas überzogen
...London, in unserer Zeit. Ein Schuljunge wird von einer Ratte angefallen und in die Hand gebissen. Der Lehrer bringt ihn ins Krankenhaus und wird dort Zeuge eines schrecklichen Notfalls. Ein Baby wird eingeliefert , das in der Küche sitzend von einem Rudel ...
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Pro: actionreiche, gruselige Story Kontra: Gemetzel, das bald monoton wird
...Der erste Roman der Ratten-Trilogie von Englands Horrorautor Nummer 2. Die Fortsetzungen heißen "Die Brut" und "Domain" (= Herrschaftsbereich). Alle erschienen bei Heyne, aber keineswegs in dieser Reihenfolge.
Handlung
Ein Zoologe schleppt eine stra ...
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Pro: spannend erzählt, ließt sich einfach und man fiebert den "Helden" mit Kontra: simple Story ---> aber gut gemacht
...James Herbert gehört zu einen der besten Horror Autoren Englands. In die Ratten geht es um Ratten die durch gene Mutiert wurden es sind also riesen Ratten die jetzt in London die U-Bahn Tunnel unsicher machen, ja werden jetzt einige sagen das ist doch ein ...
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Pro: halbwegs spannend, zum Weglesen Kontra: nur für robuste Nerven
...Ein netter Versuch, Stephen Kings "The Stand" zu übertreffen. Allerdings bleibt es bei dem Versuch, denn es handelt sich um den letzten Teil von Herberts Ratten-Trilogie. Verkaufte sich gut, wäre aber im Fernsehen wohl nicht der Hit gewesen.
Der Autor
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James Herbert ist die Antwort Englands auf Stephen King und Dean Koontz. Nachdem er sich mit Fetzern über mutierte Ratten und dergleichen einen "gewissen" Ruf (und eine finanzielle Basis) erschrieben hatte, wandte er sich mit Büchern wie "Moon" und "Magic Cottage" einem gehobeneren Niveau des Horrors zu ? nicht zu seinem Schaden.
Handlung
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Vier Atombomben fallen über London. Die ganze Stadt wird binnen Sekunden verdampft, was anhand einiger Einzelschicksale recht anschaulich demonstriert wird. Nur einige wenige überleben in einem Regierungsbunker (ein Lob...
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Pro: sehr gut beschriebene Aufklärung der Ereignisse Kontra: für mich leider kein richtiger Horror
...Hi Ciao-Freunde (innen).....bereits schon seit der "Ratten-Triologie" von James Herbert bin ich ein großer Fan des britischen Autors so das ich mittlerweile schon fast jedes Buch von Ihm förmlich verschlungen habe.
Diesmal leihte ich mir das Buch "Totentanz" aus der städtischen Leihbücherei aus, welches mir so hoffte ich...einige vergnüglich gruselige Stunden Stunden bereiten sollte. Wer die Bücher von James Herbert kennt weiß bestimmt die sehr harte Schreibweise von den geradezu splatterhaften Ereignissen zu schätzen...
Erstmal mal kurz zum Imhalt:
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Sleath....so der Name eines kleinen Kaffs nordwestlich von London ist der Schauplatz von ungewöhnlichen, ja geradezu unheimlichen Dingen die den Pfarrer Edmund Lockwood veranlassen eine Firma zu beauftragen die die unheimlichen Ereignisse aufklären soll...
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Pro: spannend, neues Thema, neuer Stil, eher subtil in der Psychologie Kontra: eher brutal in den (wenigen) Schockeffekten; gibts nur noch im Antiquariat
...Ein Schocker mit Stil, ein übersinnlicher Thriller, mit dem Herbert nach "Magic Cottage" eine andere Tonart anschlägt. ?Kline ist wertvollster Mitarbeiter eines Bergbaukonzerns. Für seine Bewachung wird Halloran engagiert. Der Sicherheitsmann merkt schnell, dass Kline über übersinnliche Kräfte verfügt und somit zu einem schwer zu bewachenden Objekt wird. Da kommt Halloran Klines Geheimnis auf die Spur. Die beiden werden zu unerbitterlichen Gegnern. Ein ungleicher, erbarmungsloser Kampf zwischen Wächter und Bewachtem beginnt?? (Verlagsinfo)
Der Autor
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James Herbert wurde 1943 im Osten Londons geboren. Er studierte am Hornsey College ofArt Grafikdesign und Photografie. In einer Londoner Werbeagentur wurde bald zum Art Director. Erst im Alter von 28 Jahren schrieb er sein erstes Buch ?Die Ratten?. Es wurde ein Bestseller...
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