Kein Abenteuerfeeling
13.07.2012
Pro:
Special Effects
Kontra:
Kein Abenteuerfeeling, Film wirkt lieblos heruntergekurbelt
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Humor
Spannung
Action:
Romantik:
mehr
 JackT100
Über sich:
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 79 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Diesen Bericht habe ich auch bei Yopi unter meinem dortigen Namen Jack100 veröffentlicht.
"Die Reise zur geheimnisvollen Insel" soll die Fortsetzung zu "Reise zum Mittelpunkt der Erde" sein, in der Brendan Fraser die Hauptrolle spielte. Hier ist es Dwayne Johnson, aber man braucht sich auch keine Gedanken machen, wenn man den Vorgänger nicht kennt, da dieser mit diesem Film nichts zu tun hat, außer dem Jules Verne Part.
Film: Originaltitel: Journey 2: The Mysterious Island Jahr: 2012 FSK: 6 Laufzeit: ca. 90 Minuten Regie: Brad Peyton Darsteller: Dwayne Johnson, Michael Caine, Josh Hutcherson, Vanessa Hudgens, Luis Guzman
Story:
Sean (Josh Hutcherson) empfängt eine Nachricht von seinem verschollenen Großvater (Michael Caine). Dieser scheint die "Geheimnisvolle Insel", bekannt durch den Schriftsteller Jules Verne, gefunden zu haben. Sean will sich auf die Suche machen, aber nicht ohne seinen Stiefvater Hank (Dwayne Johnson). Zusammen mit Gabato (Luis Guzman) und dessen Tochter (Vanessa Hudgens) machen sie sich auf die Suche und stürzen auf die Insel. Dort treffen sie auch auf Sean´s Großvater und auf Dinge, von denen sie nie gedacht hätten, dass sie noch existieren. Aber die Insel droht unterzugehen, und die Gruppe versucht nun, einen Weg zu finden, von dieser runterzukommen. Wird es ihnen gelingen?
Darsteller: Dwayne Johnson spielte in "Faster" oder "The Scorpion King" mit.
Michael Caine ist in "Inception" oder "Harry Brown" zu sehen. Josh Hutcherson spielte in "Detention" oder "Die Tribute von Panem" mit.
Vanessa Hudgens ist in "High School Musical 1-3" oder "Sucker Punch" zu sehen. Luis Guzman spielte in "Die Wutprobe" oder dem Remake "Die Entführung der Pelham 1 2 3" mit.
Regie:
Brad Peyton führte auch bei "Cats And Dogs - Die Rache der Kitty Kahlohr" Regie.
Meinung: Heutzutage scheinen Filmemachern ihre Werke nichts mehr zu bedeuten. Anscheinend geht es mehr darum, den Film so zu gestalten, dass viele Leute ihn sich anschauen können, also eine niedrige Freigabe, und möglichst viel Special Effects reinzubringen. Dies scheint hier der Fall zu sein. Die niedrige Freigabe ist jetzt mal außen vor, es ist ja mehr ein FamilienFilm. Aber das mit den Special Effects trifft zu. Hier gibt es viele Effekte zu sehen, die zeigen sollen, wie weit Hollywood mit der Technik ist und was man damit leisten kann. Im Grunde nicht schlecht, aber die Inszenierung lässt zu wünschen übrig. Vor allem betrifft dies das Abenteuerfeeling. Ich mag gerne Abenteuerfilme, die noch mit Vermutungen und Büchern hantieren, also mehr Filme, die vor hundert Jahren oder so spielen. So etwas wie bei "Tomb Raider", wo man per Computer den Punkt genau bestimmen kann, wo sich das gesuchte Objekt befinden soll, sind leider nicht mein Fall und nehmen das Abenteuerfeeling. Hier ist es anders. Zu Beginn kommt es, auch wenn man denkt, dass ein Teil des Filmes fehlt, weil man einfach so in hineingeworfen wird, zu einem Abenteuerfeeling, wenn Sean und Hank die Abenteuerbücher durchgehen, um durch die Karten auf die Koordinaten zu kommen. Das war es dann aber auch schon gewesen, denn der Rest bietet das Abenteuerfeeling nicht mehr, auch wenn die Welt der geheimnisvollen Insel so konstruiert ist. Ich hatte das Gefühl, dass der Film eben schnell heruntergekurbelt worden ist, denn man bewegt sich schnell von einer Szene zur nächsten, worunter auch die Charaktere etwas leiden, da man sich nicht genug Zeit nimmt, auf diese einzugehen. Große Spannung kommt somit auch nicht auf. Action gibt es zwar ab und an, aber dennoch bleibt das Abenteuerfeeling enttäuschend. Humor gibt es auch wenig. Einzig die Szene, in der Hank Sean sagt, er soll, wenn er das Herz der Dame erobern will, seine Brustmuskeln tanzen lassen, ist die einzige witzige Stelle im Film, die mir gefallen hat.
Darstellerisch ist der Film okay, wobei aber hier niemand sich groß entfalten konnte. Dwayne Johnson spielt gut, wie sonst auch, aber es ist mehr Standard, weil seine Rolle nicht groß ausgelegt ist. Michael Caine ist unterfordert in seiner Rolle, man hätte seine Filmfigur, genau wie alle anderen, besser ausarbeiten sollen. Josh Hutcherson nervt zu Beginn und kommt unsympathisch daher, wird dann aber besser, wobei schauspielerisch er auch nicht über ein Standard hinaus kommt, genauso wie Vanessa Hudgens, die im Film unsympathisch ist und darstellerisch so gut wie nichts zeigt, und Luiz Guzman, der darstellerisch gut ist, aber seine Figur nervt ohne Ende, denn sie soll witzig sein, ist es aber nicht. Die DVD ist ungeschnitten und bietet eine gute Synchronisation.
"Die Reise zur geheimnisvollen Insel" ist eine Enttäuschung. Ein lieblos heruntergekurbelter Abenteuerfilm ohne Abenteuerfeeling, der nur zeigen will, wie toll die Special Effects heutzutage sind. Da hatte ich mehr erwartet, auch wenn der Film einige gute Momente hat, aber es reicht nicht aus. Eine Empfehlung gebe ich nicht.
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14.07.2012 19:07
Also nx für die Feldmaus .. ist aber nicht so schlimm ;-)
14.07.2012 12:08
sh und liebe Grüße :-)
14.07.2012 09:38
den wollte ich mir unbedingt anschauen da mich die Story interessiert hat... habs auch getan... und fand ihn auch nicht besonders. lg