Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Allgemeine AStA Zeitschrift an der Uni Köln |
| Kontra: |
Antipolitisch, langweilig, autoritär, dominant, patriarchaisch, sexistisch . |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Die Zeitschrift des AStAs der Uni Köln ist seit es seit ca. 1999 einen mitte-rechts, un-antipolitischen Unabs-Lust-AStA gibt leider ein sehr mainstreambedienfähiges Servicekloblättchen geworden.
(Btw.: Die Lust an der UK hat nichts aber auch garnichts mit der Lust an der Uni Bonn gemein. dort heißt sie Liste Undogmatischer Studierender und ist einigermaßen Links einzuordnen. An der UK müsste sie dahingegen unpolitische Dummschwätzerspaßpartei heißen, die lieber nichts als Biersaufend und Grillend in ihrem Chemie Innenhof hockt und die Bildungspolitische Geschehnisse um sie herum verschläft.)
In der "Rückmeldung" stehen seitdem leider immer weniger sinnvolle Inhalte die sich mit der prekären Lage der StudentInnen auseinandersetzen und konkrete Anhaltspunkte zum Vorgehen (Politisieren) dagegen bieten würden.
Es werden zwar die üblichen von konformistischen Stellen gefälschten Statistiken und Angaben geboten, eine Aufklärung über die rapiden Bewegungen der Hochschullandschaft in Privatisierung und weitere soziale Ausgrenzung wird aber nicht gegeben.
Über die Einführung des externen Hochschul(-aufsichts-)rates an der UK z.B. wurde bisweilen nur eine kurze resignative Vermeldung gegeben, daß dieser bald kommen würde. Was dieser aber für die Unis bedeutet und wie das ganze z.B. mit den Landesgesetzes-politischen-Entwicklungen zusammenhängt wurde größtenteils versäumt.
Dies soll aber nur ein Beispiel sein.
(Btw.: "Die Rückmeldung" ist ein Synonm für die regelmäßig erforderliche Zahlung des Semesterbeitrages an das Kölner StudentInnenwerk (KSTW, Mensa, Bafögberatung, usw) und die verfasste StudentInnenschaft, sowie natürlich für das Semesterticket, usw).
Das eine ASTA-Zeitschrift für die Studierenden kostenlos zu sein hat, sollte selbstverständlich sein, denn diese haben sie schließlich bereits im Vorraus mit ihrem Semesterbeitrag, der Rückmeldung eben bezahlt.
Das Blatt eignet sich also lediglich noch der ganz allgemeinen Dienstleistungsalltagstauglichenkurzweillektüre und sollte nicht mit wirklich informativen Broschüren oder Sonderausgaben zu entsprechenden politischen Ereignissen verwechselt werden.
Das Mensaessen wird im übrigen mittlerweile gut durch die vielen kommerziellen (z.T. sehr sexistische, patriarchaische) Werbeaushänge, Ständer und sonstige Verteilmöglichkeiten rund um und in den öffentlichen Anlagen der Uni und ihrer Einrichtungen mitfinanziert.
Die Uni verkommt zunehmend zur GmbH and so is the actual AStA news ebenso langweilig and angepasst.
| weitere Erfahrungsberichte |
1 mal die Woche nette Infos gratis
Bewertung für Die Rückmeldung (AStA Uni Köln) von
meetmexx
Pro: gratis, informativ
Kontra: keiner
Erstmal liebe Grüße an die LeserInnen meiner Meinung !
An der Universität zu Köln gibt die AStA jeden Montag eine kleine Zeitung im DIN A5 Format heraus.
Auf den ca. ersten 15 Seiten findet man ein paar nette Arktikel, die weit gefächert alle Studie ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich |
|
hilfreich
21.05.2001
|