Es darf wieder gesimst werden!
24.09.2009
Pro:
unendliche Möglichkeiten, langer spielspass, spannende Ereignisse, wird nie langweilig
Kontra:
kein automatisches speichern, sehr lange speicherzeiten
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Grafik
Sound
Multiplayer:
Bedienung
mehr
 Dilanya
Über sich:
Mitglied seit:03.04.2009
Erfahrungsberichte:38
Vertrauende:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 39 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Tach ihr lieben… Heute mal wieder ein Testbericht von mir über ein Computerspiel.. Zockerkind bleibt halt ewig Zockerkind^^
Nachdem ich aus Zeitgründen und auch wegen mangelnder Lust World of Warcraft nach satten 3 Jahren an den Nagel gehängt habe, versuche ich mich derzeit an den Sims. Selbstverständlich an Sims 3 – man muss ja schließlich mit der Zeit gehen und Neues testen. Hier also mein Bericht dazu: Schauen wir uns also erst einmal an, was Sims 3 überhaupt ist:
Die Sims, entwickelt von der Firma Maxis, ist eine Alltagssimulation aus dem Hause EA Games. Bereits im Jahr 2002 erschien der erste Teil der Computerspielreihe, gefolgt vom Sims 2 im Jahr 2004. Im Juni 2009 folgte nun der lang ersehnte dritte Teil. Die Spiele sind mittlerweile für PC, Mac, sämtliche Nintendo-Konsolen, für die Playstation, die Xbox und sogar für Handys erhältlich. Mit über 100 Millionen verkauften Spielen, ist Sims das meistverkaufte PC-Spiel überhaupt. Das Spielprinzip aller Sims-Teile ist im Grunde sehr einfach. Es geht schlichtweg nur darum, den Alltag zu simulieren. Gespielt wird mit virtuellen Spielfiguren, den Sims. Bei der Spielweise sind keine Grenzen gesetzt. So kann man beispielsweise einen bestimmten Beruf anstreben, sich sein Traumhaus bauen oder einfach nur reich werden. Man kann Single bleiben, eine Familie gründen, fremdgehen, heiraten usw. Wie man eben gerade möchte.
Was macht nun gerade Sims 3 aus, bzw. was ist daran anders im Vergleich zu den Vorgängern?: Die Grafik von Sims 3 hat sich gegenüber den Vorgängern nur sehr wenig verändert. Noch immer leben die Sims in einer bunten Comicwelt. Was das Aussehen der Sims betrifft, so hat sich einiges getan. Die Figuren wirken insgesamt realistischer als bei den Vorgänger-Spielen und der Spieler hat auch mehr Möglichkeiten, seinen Sim ganz individuell zu gestalten. Eine sehr gelungene Neuerung ist die offene Nachbarschaft. Man kann sich somit in der gesamten Stadt frei bewegen und sämtliche Grundstücke und öffentliche Gebäude ohne Ladezeiten betreten. Auch die Möglichkeit Gegenstände oder Kleidung individuell umzufärben ist neu bei Sims 3. Man erhält dadurch noch mehr Möglichkeiten, seine Umgebung nach seinen persönlichen Wünschen zu gestalten. Eine weitere Änderung gibt es bei der Steuerung des Spiels. Hier kann man nun auch mit Hilfe der Tastatur Bildschirmausschnitte bewegen.
Nun geht’s aber los… wir erstellen uns einen Sim und schauen mal, was passiert: Nachdem Sims 3 gestartet ist und man ein neues Spiel gewählt hat, geht es erst einmal daran, sich einen Sim zu erstellen. Natürlich sollte man zuerst auswählen, ob der Sim männlich oder weiblich sein soll. Hat man diese Hürde geschafft, geht’s an den Namen. Es gilt sowohl einen Vornamen, als auch einen Nachnamen zu vergeben. Hat man dies hinter sich gebracht, kann man sich in der Gestaltung seines Sim grenzenlos austoben. Soll er klein oder gross sein? Dick oder doch lieber rank und schlank, muskulös oder einfach ein halbes Hemd? Eher dunkelhäutig oder nahezu leichenblass? Und vor allem, wie alt soll der Sim sein? Man hat die Auswahl zwischen Kleinkind, Teenager, Junger Erwachsener, Erwachsener oder Rentner (kleiner Tip von mir: zum Starten ist der junge Erwachsene die beste Wahl!). Ist der Sim dann mal grob erstellt und hat einen Namen, hat die ganze Gestaltung aber noch lange kein Ende. Von den Augenbrauen, über die Augen, die Lippen, die Frisur, die Haarfarbe, Make-Up, Accessoires bis hin zur Kleidung (sogar individuell für verschiedene Anlässe wie Freizeit, Sport, Abendkleidung, Badekleidung etc.) kann man sich aussuchen, was einem am besten gefällt und so lange herum probieren, bis man seinen perfekten Sim fertig hat.
Doch halt, das Spielen geht noch nicht los. Jetzt gilt es erst einmal, dem Sim einen Charakter zu verpassen. Je nach Altersstufe, kann man dem Sim bis zu 5 Charaktereigenschaften zuordnen (um so jünger der Sim – umso weniger Charaktereigenschaften. Man darf sich allerdings die restlichen dann aussuchen, wenn der Sim das entsprechende Alter erreicht hat). Bei den Charaktereigenschaften gibt es unzählige Möglichkeiten. Man kann einen faulen Sim erstellen, der absolut neurotisch ist, die Natur hasst, nur wenig gesellig ist und am liebsten allein zu Hause sitzt oder einen Sim der künstlerisch begabt ist, einen grünen Daumen hat, gerne an der frischen Luft ist, die Ordnung liebt und absoluter Perfektionist ist. Auch abgrundtief böse Sims, absolute Sportskanonen und viele andere Charaktere sind möglich. Hat man sich letztendlich entschieden, was für einen Charakter der eigene Sim haben soll, geht es daran, das Lebensziel seines Sim zu wählen. Je nachdem welche Charaktereigenschaften vergeben wurden, unterscheiden sich die Lebensziele. So möchte z.B. ein böser Sim vielleicht gerne eine grandiose Verbrecherkarriere hinlegen, während künstlerische Sims lieber gefeierte Schriftsteller, Rockstar oder grandiose Maler werden wollen. Karrieren bei der Polizei, in der Wirtschaft, der Wissenschaft, der Raumfahrt, in der Gastronomie oder ähnliches können genauso Lebensziele sein, wie einfach stinkreich zu werden oder in die Politik zu gehen. Sind die Lebensziele dann endlich festgelegt, kann das Spiel eigentlich starten. Man kann entweder mit einem einzelnen Sim beginnen, oder sich gleich vorab eine ganze Sims-Familie dazu erstellen. Hat man mehrere Sims erstellt, kann man die Familienbeziehungen festlegen und sich heraussuchen ob die erstellten Sims einfach nur Mitbewohner sein sollen oder ob sie verheiratet sind, oder vielleicht auch Geschwister oder Eltern, bzw. Kinder sind. Jetzt hat man also seinen Sim (oder seine Sims-Familie).. Wie geht’s nun weiter?
Da die Sims ja irgendwo wohnen müssen, gilt es nun erst einmal eine geeignete Bleibe zu finden. In der Stadtansicht gibt es zahlreiche bereits fertige Häuser und auch leere Grundstücke von denen man sich etwas aussuchen kann. Natürlich gibt’s auch bei den Sims nichts umsonst. Man hat einen bestimmten Startbetrag und kann sich natürlich auch nur entsprechend seinem finanziellen Rahmen etwas kaufen. Zum Starten ist es am besten, man kauft sich einfach ein bereits existierendes Haus, da es schon recht schnell sehr teuer werden kann, wenn man sich selbst ein Haus baut. Bei den fertigen Häusern kann man sich dann heraus suchen, ob man das Haus möbliert oder unmöbliert haben möchte. Da der Mensch an sich nun, wie ich aus eigener Erfahrung weiss, sehr dazu neigt, sich die teuren und schönen Möbel anzuschaffen, ist es sinnvoll, sich zuerst ein möbliertes Haus zuzulegen und die Möbel dann nach und nach auszutauschen, wenn das entsprechende Kleingeld vorhanden ist. Wir haben nun also einen Sim, der nicht mehr obdachlos ist. Doch das ist noch längst nicht alles:
Man hat sich also für seinen Sim ein schönes möbliertes Häusschen ausgesucht, natürlich den Kaufpreis bezahlt und der Sim betritt zum ersten Mal sein eigenes Grundstück. Erst wird der Sim etwas dämlich vor dem Haus herumstehen. Aber dies kann man ändern. Mit der Maus wird der Sim gesteuert. Man klickt einfach auf die Stelle, zu der der Sim gehen soll und schon wird der Sim dies ausführen. Eventuell wird einem aber auch zuerst eine Liste mehrerer Auswahlmöglichkeiten angezeigt. Dies passiert, wenn der Sim bei einem Objekt mehrere Dinge tun kann. Z.B. beim Kühlschrank. Dort kann der Sim entweder sein Essen für sich allein kochen, ein essen kochen, um es der ganzen Familie zu servieren, einen Snack essen oder einfach nur reingucken. Die Steuerung an sich ist einfach und schnell gelernt (und es macht immer wieder spass zu sehen, wie viel Auswahlmöglichkeiten es bei den einzelnen Objekten gibt). Nach dem Einzug inspiziert man am besten erst einmal das eben erworbene Eigenheim. Der Sim wird sich vermutlich (je nach vergebenen Charaktereigenschaften) erst einmal an den vielen neuen Dingen freuen und sich vielleicht (je nach finanziellen Mitteln) auch noch das eine oder andere Dekoelement oder Möbel zulegen. Aber die Freude des Sim wird nicht lange halten. Denn schon bald wird der Sim losmeckern und die ersten Wünsche haben. Und da beginnt das Spiel eigentlich erst wirklich. Die Sims wollen ständig irgendetwas Neues haben oder haben Bedürfnisse wie Harndrang, Hygiene, Hunger etc. die erfüllt werden wollen. Schauen wir uns mal das Sims Interface etwas genauer an. Auf der linken Seite befindet sich anhand kleiner Bilder eine Übersicht über alle Sims, die dem Haushalt angehören. Der Einfachheit halber nehmen wir einmal an, es handelt sich um einen 1-Personen-Haushalt. Es ist daher die Leiste des einen Sim immer aktiv (hat man mehrere Sim, kann man zwischen den Leisten durchschalten). Im unteren Teil des Bildschirms befindet sich diese umfangreiche Leiste, in der einem erst einmal das Wichtigste angezeigt wird: Die Wünsche, die der Sim momentan hat, die Bedürfnisleiste mit Balkenanzeigen für Hunger etc., das vorhandene Vermögen und Buttons um in den Kaufmodus (für neue Gegenstände oder ähnliches) und in den Baumodus (Einziehen von Wänden, Fenster, Türen etc.) umzuschalten. Bei der Anzeige für die Bedürfnisse hat man zudem die Möglichkeit, auf weitere Anzeigen umzuschalten. Z.b. auf Allgemeine Angaben zum Sim (Lieblingsessen, Lieblingsmusik etc.), Beruf (derzeit ausgeübter Beruf, Arbeitszeit, Verdienst), Freundschaften (mit wem ist der Sim befreundet und wie hoch ist der Grad der Freundschaft), Inventar, Belohnungen und Gelegenheiten.
Ein ganz neuer Sim wird zuerst einmal den Wunsch äussern, einen Beruf zu ergreifen. Sinnvoll ist es natürlich, die Laufbahn einzuschlagen, welche dem zuvor ausgewählten Lebensziel des Sim entspricht. Will der Sim z.b. als Lebensziel Geschäftsführer eines Mega-Konzerns werden, sollte man seine Karriere in der Wirschaftslaufbahn aufbauen. Um einen Beruf zu finden, hat man mehrere Möglichkeiten. Hat der Sim einen Computer (was Anfangs oft noch nicht der Fall ist), kann er online nach einem Job suchen. Er kann jedoch auch Zeitungsanzeigen wälzen oder sich direkt in der Stadtansicht seinen zukünftigen Betrieb aussuchen und mit einem Klick auf den entsprechenden Betrieb direkt seine Karriere starten. Hat man erst einmal einen Job in der Tasche, bekommt man gesagt, wann und zu welchen Zeiten man arbeitet. Man sollte peinlichst genau darauf achten, diese Zeiten einzuhalten. Sonst ist man, wie im realen Leben eben auch, seinen Job schneller los, als man gucken kann. Da jedes Spiel eigentlich an einem Sonntag startet und man meist erst Montags mit der Arbeit beginnen muss, können wir uns jetzt erst einmal ein bisschen genauer dem Sim widmen. Vermutlich wird er nach der Jobsuche zwischenzeitlich Hunger haben. Also ab zum Kühlschrank und ein essen gezaubert. Vielleicht muss er auch noch auf die Toilette oder ist bisschen dreckig. Also kann man auch noch kurz Duschen und seine Blase erleichtern. Sobald sämtliche Bedürfnisanzeigen wieder voll sind, geht’s dem Sim blendend. Beschäftigt werden will er natürlich trotzdem. Hierzu gibt es eine vielzahl an Möglichkeiten. Man kann den Sim fernsehen lassen oder joggen schicken, ihn vor den PC setzten, eine Staffeilei kaufen und ihn malen lassen oder ihn einfach einen Park oder den Friedhof besuchen lassen. Ein Angelausflug zum See wäre eine weitere Möglichkeit. Genauso wie ein Kinobesuch, ein Essen im Restaurant, ein Wellnesstag im Beauty-Center und und und. Den Freizeitmöglichkeiten sind beinahe keine Grenzen gesetzt.
Der Sim wird auch zwischendurch immer wieder neue Wünsche äussern, die es natürlich gilt, schnellstmöglich zu erfüllen, damit er sich auch richtig freut. Man kann bis zu vier Wünsche gleichzeitig „speichern“ um sie nach und nach zu erfüllen. In regelmässigen Abständen erscheinen neue Wünsche, so dass diese niemals ausgehen. Jedes mal, wenn ein Wunsch erfüllt wurde, erhält der Sim eine Belohnung in Form von Punkten. Hat man genügend Punkte gesammelt, kann man sich dafür mehr oder weniger lohnenswerte Dinge kaufen. Sehr hilfreich ist z.b. Stahlblase und Schmutzresistent. Denn dann muss der Sim weitaus weniger häufig auf die Toilette und seltener duschen. Es gibt aber auch Belohnungen, die dem Sim im Beruf einen Vorteil bringen. Welche Belohnungen jeder für seinen Sim kauft, bleibt letztendlich jedem selbst überlassen. Hin und wieder bekommen die Sims auch Gelegenheiten, bei deren Erfüllung ein berufliches Weiterkommen oder sonstige besondere Belohnungen winken. Beispielsweise muss der Sim ein bestimmtes Buch lesen, Unterlagen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt beim Rathaus abgeben oder ähnliches. Erfüllt man diese Aufgaben, winkt meist eine Gehaltserhöhung und eine Beförderung oder beispielsweise finanzielle Belohnungen. Ganz wichtig im Leben eines Sims ist das Lebensziel. Hat man dieses erreicht (z.b. man ist Astronaut geworden), erhält man eine besonders hohe Anzahl an Punkte, von denen man dann gleich die richtig teuren Belohnungen kaufen kann. Die Sims an sich sind auch sehr lernbegierige Gesellen. Lässt man z.b. einen Sim einmal etwas kochen, äussert er mit ziemlich grosser Wahrscheinlichkeit bald den Wunsch, bessere Dinge kochen zu können. Das Leben eines Sim besteht daher eigentlich permanent auch aus lernen. Man kann seine Fähigkeiten verbessern, indem man sich beispielsweise intensiv mit der Fähigkeit beschäftigt (z.b. in dem man viel kocht oder viel Sport treibt). Man kann aber auch einen Kurs besuchen, Bücher lesen (die man in der Buchhandlung kaufen kann) und einige Fähigkeiten (z.b. kochen) lassen sich auch dadurch verbessern, dass man im Fernsehen entsprechende Sendungen schaut.
Unser Sim hat nun mittlerweile ein Haus, einen Job, seine Zufriedenheit ist enorm, wir erfüllen schön seine Wünsche, aber irgendwie ist der Sim auch alleine. Er wird auch nicht jünger… also muss langsam mal ein Partner her. In Sims 3 kann man mit sämtlichen Figuren aus dem gesamten Spiel interagieren. Man kann Freundschaften aufbauen, die über Affären bis zu Beziehung, Verlobung und Hochzeit gehen können. Man kann Partys veranstalten, mit anderen Sims telefonieren, Sims nach Hause einladen, zu anderen Sims nach Hause gehen, andere Sims im Park oder einfach nur auf der Stasse treffen und so weiter. Selbstverständlich kann man in Sims 3 auch Babys bekommen und sich so seine Nachfahren sichern. Dies ist auf jeden Fall sinnvoll, denn auch ein Sims-Leben ist irgendwann zu Ende. Wenn der Sensenmann auftaucht, kommt man nicht mehr davon. Hat man dann keine Nachkommen, siehts düster aus. Hat man sie jedoch doch, kann man eigentlich bis ins unendliche Generation um Generation weiterspielen. Hat man irgendwann ein ansehnliches Vermögen angehäuft (oder man hat beschissen und gecheatet), kann man sich getrost auch mal selber ein Haus bauen und seine absolute Traumvilla zaubern. Dazu gibt es den Baumodus. Vom Fundament angefangen, über Wände, Türen, Fenster, Dächer, bis hin zu Boden- und Wandbelägen, Aussenfassaden, Treppen, Geländer, Bäume, Sträucher, Pools und Deko kann man sein Haus frei gestalten, wie man gerade möchte. Für die Aussengestaltung stehen auch Pools, Spielgeräte, Gartenmöbel usw. zur Verfügung. Auch kann man sich Garagen bauen und teure Autos anschaffen.
Da Sims ein zufallsbedingtes Spiel ist, kommt es hin und wieder auch zu mehr oder weniger erfreulichen Vorfällen. Mal wird ein Sim krank, ein anderes mal bricht ein Feuer aus, ein Dieb bricht ins Haus ein oder der Gerichtsvollzieher steht vor der Türe, weil man seine Rechnungen nicht bezahlt hat. Auch kann es passieren, dass die Toilette verstopft, die Dusche kaputt geht oder der Computer den Geist aufgibt. Man sieht, auch die Sims sind von Schicksalsschlägen nicht gefeit. Aber genau das macht den Reiz des Spieles aus. Man weiss eigentlich vorher nie, was als nächstes passieren wird. Daher wird das Spiel auch nicht langweilig. Momentan gibt es für Sims 3 nur das Originalspiel, jedoch sind weitere Addons (wie bei den Vorgängerspielen) bereits in Planung. Wie diese allerdings aussehen werden, kann ich euch heute noch nicht sagen (und will ich auch nicht, sonst wird das hier noch länger, als es jetzt schon ist). Ich werde aber, sobald ein Addon erschienen ist, einen extra Beitrag darüber schreiben.
Tja was muss man jetzt noch mehr über Sims 3 wissen? Das Spiel kostet derzeit im Laden um die 45.- Euro und ist ab 6 Jahren freigegeben. Die Systemvoraussetzungen sind wie folgt:
Windows XP mit Service Pack 2 (PC) - CPU: Pentium 4 2,0 GHz / Athlon XP 2000+ - RAM: 1 GiByte - Grafikkarte: Geforce FX 5900 / Radeon 9500 - VRAM: 128 MiByte Windows Vista mit Service Pack 1 (PC) - CPU: Pentium 4 2,4 GHz / Athlon XP 2400+ - RAM: 1,5 GiByte - Grafikkarte: Geforce FX 5900 / Radeon 9500 - VRAM: 128 MiByte
Anforderungen für Laptop - CPU: Pentium 4 2,6 GHz / Core 2 Duo mit 1,8 GHz - RAM: 1,5 GiByte (XP) - 2 GiByte (Vista) - Intel Integrated Chipset, GMA 3-Serie oder höher Das Spiel kommt in einer, für PC-Games üblichen Plastikverpackung daher, also ähnlich einer DVD-Hülle, und enthält ausser den CD´s auch noch ein 30-seitiges Benutzerhandbuch. Das Handbuch ist detailliert und verständlich beschrieben. Allerdings wird es nicht ungedingt gebraucht. Wer die Sims schon kennt, wird mit dem Spiel sowieso keine Schwierigkeiten haben und für diejenigen, die es noch nicht kennen, gibt es im Spiel ein super Tutorial. Die Installation des Spiels geht sehr einfach, dauert aber eine gewisse Zeit. Ich fand dies allerdings nicht schlimm (aber ich bin so was ja auch gewöhnt, da mein PC allgemein total langsam ist).
Was jetzt noch fehlt, ist natürlich mein Fazit^^ Also ich bin schwer begeistert von Sims 3. Ich habe sowohl Sims 1, als auch Sims 2 schon gespielt und muss sagen, alle Teile sind wirklich super, aber Sims 3 ist definitiv das Beste. Die Möglichkeit, sich frei in der Stadt zu bewegen ist super. Das Belohnungssystem wurde gegenüber Sims 2 drastisch verbessert, die Sims an sich wirken viel realistischer und man hat viel mehr Möglichkeiten, seine Sims mit der Umwelt interagieren zu lassen. Brauchte man z.b. bei Sims 2 noch ein Addon um sich so richtig im Garten austoben zu können und Gemüsebeete anzulegen, so ist dies bei Sims 3 schon Standard. An dem Spiel kann man einfach stundenlang sitzen, ohne zu merken, wie die Zeit vergeht und es wird und wird nicht langweilig. Das einzige was etwas nervt, ist die Tatsache, dass das Spiel nicht automatisch speichert. Man muss also immer wieder manuell selber speichern und die Speicherzeit ist auch noch nervtötend lange. Aber darüber kann man angesichts des Spielspasses locker hinwegsehen.
Von mir gibt es volle 5 Punkte für Sims 3
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19.01.2012 13:45
Oh man, ich will das schon so lange unbedingt haben. Und jetzt erst recht! Mich schreckt nur immer der Preis so ab, wenn man da noch die ganzen Erweiterungen betrachtet... BH und LG
25.09.2009 09:56
Für mich ist das auch eine Bestnote wert.
24.09.2009 22:21
Meine Nichte spielt das auch. Viele Grüße!