In einem Land voller Fabelwesen ...
24.06.2005
Pro:
schöne Geschichte, gut geschrieben, gute Aufmachung, mit Illustrationen
Kontra:
leider nur noch schwer erhältlich
Empfehlenswert:
Ja
 fireez
Über sich:
Mitglied seit:09.04.2005
Erfahrungsberichte:60
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 27 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Peter S. Beagle - Die Sonate des Einhorns °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Für reine Datenjäger: --------------------------Für alle, die sich am Liebsten an reine Daten und Fakten halten hier ein kleiner Überblick über das Wichtigste: Titel: "Die Sonate des Einhorns" Autor: Peter S. Beagle Originaltitel: "The Unicorn Sonata" Übersetzer: Jörn Ingwersen Illustrationen von: Robert Rodriguez 173 Seiten Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag Verlag: Diana Erscheinungsjahr: 1996 ISBN: 3-8284-0001-9 Preis: weiß ich leider nicht mehrDas Äußere: --------------- Der Einband des Buches ist dunkelrot. Am Buchrücken sind auf grünem Grund mit weißer Schrift Titel und Autor eingeprägt. Der Umschlag ist auf der Vorderseite mit einer Illustration von Robert Rodriguez bedeckt, die zwei Einhörner sowie einen Satyr zeigt. In einem Rahmen stehen dann Titel und Autor. Die Rückseite ist orange und eine kurze Zusammenfassung ist darauf zu lesen. Der Autor: --------------- Peter S. Beagle, 1939 in New York geboren, gehör neben J.R.R. Tolkien seit Jahrzehnten zu den gefragtesten Fantasy-Autoren. Sein berühmtester Roman, "Das letzte Einhorn", ist längst ein Klassiker des Genres. Auch die Verfilmung des Stoffes wurde ein internationaler Erfolg. Für "Die Sonate des Einhorns" hat sich Steven Spielbergs "Dreamworld Productions" die Filmrechte gesichert. Peter S. Beagle ist verheiratet und lebt in Davis, Kalifornien. Inhalt: -------- Fluchtpunkt der dreizehnjährigen Josephine Angelina, genannt Joey, ist der Musikladen des alten Griechen John Papas. Hier ist sie Mädchen für alles und erhält im Gegenzug Musikunterricht. Eines Tages taucht Indigo auf, ein Junge, der auf einem wunderschönen Horn spielt. Heimlich folgt Joey den Melodien und überschreitet in einer gewöhnlichen Straße die unsichtbare Grenze zum Märchenland Shei'rah. Der Satyr Ko wird Joeys Führer durch die wundersame Welt. Hier leben winzige Drachen friedlich neben zweiköpfigen Schlangen und Phönixen. Und natürlich die Einhörner, deren überirdische Musik die Seele von Shei'rah ist. Doch sie leiden an einer seltsamen Krankheit, die sie nach und nach alle erblinden lässt. Joey würde am liebsten für immer in Shei'rah bleiben und versteht überhaupt nicht, wieso Indigo, der dort als weißes Einhorn lebt, lieber ein Junge in den Straßen von Los Angeles sein möchte. Und auch die Krankheit der Einhörner, die das ganze Gleichgewicht der Welt durcheinander zu bringen droht, scheint damit zu tun zu haben, dass er unbedingt sein Horn verkaufen will. Viele Abenteuer gilt es zu bestehen, bis das Rätsel gelöst ist. Eigene Meinung: -------------------- Dieses Buch habe ich das erste Mal gelesen als ich 12 oder 13 Jahre alt war (es muss damals gerade erst herausgekommen sein). Eine Freundin hat es mir empfohlen und mir auch gleich gezeigt, wo es in der Bibliothek steht - und diesen Ort weiß ich heute noch. In den folgenden Jahren habe ich es mir mindestens alle drei Monate ausgeliehen, manchmal auch nur um mir die schönen Illustrationen mal wieder in aller Ruhe anzusehen. Irgendwann wollte ich es dann doch lieber selbst im Regal stehen haben. Nur leider scheint es in dieser Ausgabe nicht mehr in Druck zu sein, so dass es nur sehr schwer zu bekommen ist. Selbst bei Ebay, sonst immer meine Rettung, hat es Monate gedauert bis ich es - neu und noch eingeschweißt - ergattern konnte. Seitdem lese ich es regelmäßig, wenn auch nicht mehr alle halbe Jahre. ;-) Für mich ist es wie ein Märchenbuch: der Hübsche Umschlag, die schnörkeligen Überschriften bei den einzelnen Kapitel und nicht zuletzt die wunderbaren Illustrationen, dieganzseitig auf extra Glanzpapier mit eingebunden wurden. Rundherum ist dieses Buch ein Lesevergnügen für Jung und Alt, wenn man sich gerne mal in eine Fantasiewelt versetzen lässt. Die Story ist dabei an keinem Punkt überzogen, sodass man nie auf die Idee kommt mit dem Kopf zu schütteln und zu sagen "So ein Käse", wie es manchmal bei anderen Fantasyromanen vorkommt. So, jetzt hab ich so viel davon geschwärmt, dass ich nicht umhin komme es selbst gleich mal wieder zu lesen ;-)
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24.06.2005 22:52
das buch habe ich mal in der bibliothek zum lesen bekommen. und daran erinnere ich mich heute noch...also, ein schönes buch. danke für den bericht und die erinnerung. grüße constanze
24.06.2005 18:03
Klingt ja nicht schlecht. Schöner Bericht! LG Doro