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Die Tante Jolesch selber kommt zwar leicht mürrisch rüber, aber das genze täuscht uns ein wenig und wenn man das ganze Buch gelesen hat, versteht man auch sie.
Ausserdem bekommt man so ein wenig über die böhmische Küche zu lesen.
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seit langem, ist bereits im Jahre 1932 friedlich gestorben, und das Rezept ihrer unübertrefflichen \"Krautfleckerln\"" nahm sie überdies mit ins Grab. Aber dass Friedrich Torberg auch ihren \""Erben\"" ein komplettes Anekdotenbuch widmet, dass er die Wiener Kaffeehauswelt mit ihren Käuzen und Originalen, mit ihren Kulturphilosophen und literarischen Größen noch einmal zum Leben erweckt, liess sich gar nicht vermeiden: Zu vieles war im ersten Buch nicht erzählt worden, tauchte später erst aus der Erinnerung auf - den Lesern zur Freude."
Atmosphäre des ehemals habsburgischen Kulturkreises und die Welt der Boheme in Budapest, Prag und Wien so intensiv zu beschwören vermochte. Franz Molnár, Egon Erwin Kisch, Anton Kuh, Egon Friedell und Alfred Polgar - hier werden sie alle wieder lebendig. Aber mehr noch kommen die Unbekannten zu Wort: der zerstreute Religionslehrer Grün, der geistreiche Rechtsanwalt Sperber, die Redakteure des legendären 'Prager Tagblatts' und natürlich die Tante Jolesch, die den Lauf der Welt auf ihre Weise kommentierte.
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Erfahrungsbericht von torberg über Die Tante Jolesch / Friedrich Torberg 02.10.2004
Produktbewertung des Autors:
Niveau
durchschnittlich
Unterhaltungswert
hoch
Spannung
wenig spannend
Wie ergreifend ist die Story?
ergreifend
Pro:
Für Liebhaber von Wiener Kaffeehausanekdoten
Kontra:
Gibts nicht
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
...das ist wohl der Beste Spruch im ganzen Buch. Aber bildet euch selbst eine Meinung. Der Herr Torberg schreibt lustige Anekdoten über das Wien, Prag der ZwischenKriegszeit. Es handelt sich hier um mehr oder weniger in einem Buch zusammengefasste Kaffeehauserlebnisse welche den Leser meiner Meinung nach gewaltig in den Bann ziehen können und ihm ein nie endendes Lächeln auf die Lippen pressen. Die Tante Jolesch selber kommt zwar leicht mürrisch rüber, aber das genze täuscht uns ein wenig und wenn man das ganze Buch gelesen hat, versteht man auch sie. Ausserdem bekommt man so ein wenig über die böhmische Küche zu lesen. Ich habe dieses Buch das erste mal im Jänner 99 gelesen und war dermassen fasziniert von der Art des Herrn Torberg seine Erinnerungen und gesammelten Berichte auf Papier zu bringen.
Torberg selbst wurde in Wien 1908 geboren und emigrierte 1938 in die Schweiz, 1940 mußte er nach Amerika flüchten. 1951 kam er wieder zurück und lebte bis zu seinem Tod 1979 unter anderem als Herausgeber der Zeitschrift *Forum*