Die Todeskralle des gelben Tigers (1980)

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Buddha´s Palm And Dragon Fist

4  26.10.2011

Pro:
Action

Kontra:
Humor

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Humor

Spannung

Action:

Romantik:

mehr


JackT100

Über sich: http://www.amazon.de/s/ref=nb_ sb_noss_1?__mk_de_DE=%C3%85M% C3%85Z%C3%95%C3% 91&url=search-alias%3...

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Diesen Bericht habe ich auch bei Yopi unter meinem dortigen Namen Jack100 veröffentlicht.


„Die Todeskralle des gelben Tigers“ ist auch unter den Titeln „Sie nannten ihn Trümmerfaust“ oder „Buddha´s Palm And Dragon Fist“ bekannt und ist ein klassischer Kung Fu Film, der besonderen Wert auf die Action legt, aber gleichzeitig auch auf Humor setzt. Immerhin klappt es in Sachen Action.


Film:

Originaltitel: Hong Quan Yu Fo Zhang
Jahr: 1980
FSK: Juristisch geprüft
Laufzeit: ca. 85 Minuten
Regie: Ko Shih Hao
Darsteller: Chi Kuan-Chun, Lee I-Min, Wong Chi-Sang, Ma Cheung


Story:

Als der Sohn eines Kampfsportlehrers getötet wird, schickt er seinen besten Schüler los, den Mord aufzuklären. Aber auch ein anderer Schüler, welcher sich ungerecht behandelt fühlt und sich beweisen möchte, macht sich auf den Weg. Jeder bekommt von einem Mann eine Liste mit den Namen der Verbrecher, die für einen großen Gangster arbeiten. Beide Männer treffen aufeinander, wissen aber nicht, dass sie beide hinter den gleichen Männern her sind. Nach und nach treffen sie auf ihre Gegner, und es kommt heraus, dass sie beide hinter den gleichen Männern her sind. Schließlich stellt sich heraus, dass der Mann, von dem sie die Listen haben, der Anführer ist, welcher seine Leute aus dem Weg haben will, damit diese nicht reden können. Werden die beiden Männer gegen den Verbrecher bestehen können?


Darsteller:

Chi Kuan-Chun spielte in „Guardian Angel“ und „Drunken Monkey“ mit.

Lee I-Min ist auch in „Im Würgegriff der gelben Schlange“ sowie „Die unbesiegbaren Zwei“ zu sehen.

Wong Chi-Sang spielte mit Jackie Chan in „Dragon Lord“ mit und ist auch in „Das Todescamp der Shaolin“ zu sehen.

Ma Cheung ist in „Ninja – Die Kampfmaschine“ und „Ninja“ zu sehen.


Regie:

Ko Shih Hao führte auch bei „Secret Of Shaolin Kung Fu“ sowie „The Seven Commandments Of Kung Fu“ Regie.


Meinung:
An Action mangelt es dem Film nicht. Gleich zu Beginn bekommt man ein paar kurze Kämpfe zu sehen, welche im Laufe des Filmes immer länger werden. Auch der Showdown hat die richtige Länge. Der Film bietet viele spektakuläre Kampfszenen, meist mit Händen und Füßen, Trainingssequenzen bekommt man wenig zu sehen. Brutal fand ich den Film nicht, weswegen die hohe Altersfreigabe nicht ganz verständlich ist. Ein paar Genickbrüche gibt es zu sehen, wobei die Geräusche dabei manchmal doch sehr in die Länge gezogen sind, so dass es klingt, als würde der Kämpfer seinem Gegner alle Knochen brechen.

Zusammen mit der Action versucht man viel Humor unterzubringen. So sind die beiden Hauptcharaktere sehr unterschiedlich. Während der eine immer ernst ist, macht der Andere meist nur alberne Sachen. Der Film kommt teils wie ein Buddy Movie daher, also ein Film, in dem zwei Hauptcharaktere nur widerwillig zusammenarbeiten und sich teils streiten, aber dann doch miteinander auskommen. Hier ist es aber so, dass ich den einen Charakter nervig fand. So ärgert er den anderen immer. Sie streiten sich ums Essen oder um ein Zimmer oder haben miteinander Ärger, weil einer den anderen nicht in Ruhe trainieren lässt und versucht diesen aus der Fassung zu bringen, was ihm dann schließlich auch mit einem vollgepinkelten kleinen Pinkeltopf gelingt. Vom Humor her fand ich den Film aber nicht so gelungen und hätte mir da mehr Ernsthaftigkeit gewünscht.

Spannung wird einem auch etwas geboten, wobei man aber schon im Grunde zu Beginn gleich weiß, wer hinter allem steckt. Ansonsten geht der Film mehr routiniert vor. Einer der Hauptcharaktere kümmert sich um einen Teil der Gegner, der andere um den Rest. Dabei kommt ein Verbrecher nach dem anderen dran. Zwischendurch gibt es eben die Streitereien zu sehen der beiden Hauptcharaktere oder Unterhaltungen zwischen den Verbrechern. Der Hauptbösewicht bleibt dabei mehr im Hintergrund, was ich schade finde, taucht dieser doch hauptsächlich erst richtig zum Schluß des Filmes auf, um gegen die beiden Männer zu kämpfen. Was den Schluß angeht, so ist der Film dann einfach zu Ende, ohne einen richtigen Filmausklang zu haben. Was getan ist, ist getan. Aber wer schon einige chinesische Filme gesehen hat, weiß, dass dies normal ist.

Von den Schauspielern her ist der Film gut besetzt. Jeder spielt seine Rolle überzeugend, ohne dass zu übertrieben wirkt.

Die deutsche DVD ist ungeschnitten und bietet auch eine hörbare Synchronisation.

„Die Todeskralle des gelben Tigers“ bietet viel Action, was man auch schließlich sehen will. Leider ist einer der Hauptcharaktere ziemlich nervig und sorgt für alberne und wenig humorvolle Szenen. Dennoch ist der Film sehenswert und unterhaltsam mit guten Actionszenen. Eine Empfehlung.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
The-Wishmaster

The-Wishmaster

27.10.2011 21:22

Wäre nicht unbedingt mein Filmgeschmack....

Mondstab18

Mondstab18

26.10.2011 08:30

öde der film

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