Die Wilderin, Innsbruck

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Die Wilderin, Innsbruck

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Erfahrungsbericht über "Die Wilderin, Innsbruck"

veröffentlicht 29.11.2017 | ciao2002
Mitglied seit : 06.11.2002
Erfahrungsberichte : 1710
Vertrauende : 214
Über sich :
Schade!!!!
Ausgezeichnet
Pro tolles Konzept, leckere Küche
Kontra --
sehr hilfreich
Essen & Trinken
Preis-/Leistungsverhältnis
Atmosphäre
Service
Anbindung

"Nachhaltige Küche ohne erhobenen Zeigefinger"

Die Wilderin, Innsbruck

Die Wilderin, Innsbruck

Schnell noch die letzten Produktvorschläge abarbeiten – so schnell wurden PVs von ciao selten bearbeitet.


Bei unserem voradventlichen Wochenende in Innsbruck haben wir am zweiten Abend ein weiteres Restaurant ausprobiert, das wir bisher nicht kannten. Wir sind ab und zu auf der Fahrt an den Gardasee in Innsbruck und daher war uns die Stadt nicht neu. Aber dieses Lokal schon:


Die Wilderin, Innsbruck

Die Philosophie des Restaurants

Nicht alles Restaurants haben eine Philosophie – dieses Restaurant definitiv. Hier werden vor allem heimische Produkte verkocht und vor allem wird hier nachhaltig mit Lebensmitteln umgegangen. Am besten merkt man das beim Thema Fleisch. Hier kauft das Küchenteam immer wieder eine ganze Kuh (die namentlich auch auf der häufig wechselnden Karte zu finden ist) und verwerten diese komplett. Das heißt hier wird nicht nur das Filet und noch ein paar weitere gute Stücke verarbeitet. Hier wird alles verarbeitet. Diese Philosophie finde ich sehr gut und so habe ich mich spontan hier wohl gefühlt.


Lage des Restaurants:

Das Restaurant mitten in der Altstadt von Innsbruck in den Fußgängergassen, ca. 1 Minute vom Goldenen Dachl entfernt. Man kann also nicht direkt vorfahren. Wir waren eh nur zu Fuß unterwegs.


Die Räumlichkeiten des Restaurants:

Das Lokal erinnert mich an einen großen Innenhof bzw. Eingangsbereich, wie er früher in herrschaftlichen Häusern üblich war. Man hat das Gefühl, hier sind auch schon Fuhrwerke eingefahren. Der große, hohe Raum wurde gut genutzt, da man eine Empore eingezogen hat, auf der man sitzen und essen kann. Die Einrichtung ist schlicht, eher etwas rustikal, aber nicht mit Schnörkeln und viel Tamtam.


Die Speisekarte:

Die Karte wechselt wohl sehr häufig, je nachdem was der Markt und die heimischen Bauern hergeben bzw. welches Tier gerade eingekauft und verarbeitet wurde. Bei uns war es eine Grauviehkuh namens Barbara. Das war anfangs etwas komisch, aber eigentlich hier stimmig.

Zur Vorspeise hatte ich einen Ziegencamembert auf Salat und zum Hauptgericht Polpetti von der Kuh. Das waren sehr leckere Fleischküchle in einer tollen Sauce mit Selleriepüree. Die Gerichte waren alle innovativ und in sich sehr stimmig. Das Konzept mit den heimischen und saisonalen Produkten wird hier voll durchgezogen. So gab es derzeit einiges mit Roter Beete, Sellerie etc. – Produkte, die es derzeit von heimischen Bauern zu kaufen gibt.

Auch das Dessert war sehr lecker. Hier gab es für mich Bauzen. Das waren eine Art Kaiserschmarrnstücke noch in Fett ausgebacken und dazu ein Himbeereis – sehr lecker.


Die Preise:

Preislich ist das Restaurant in einem normalen Niveau. Hauptgerichte haben zwischen 15 und 20 Euro gekostet, Vorspeisen bis ca. 12 Euro.


Die Weinkarte:

Auch bei den Weinen ist das Restaurant seinem Konzept treu und man bekommt nur österreichische Weine, entweder flaschenweise oder auch offen im Glas. Preise sind angemessen. Wir hatten einen Blaufränkischen aus der Steiermark.


Wie wurde das Essen serviert?

Hier wird man geduzt und so ergibt sich eine sehr lockere Atmosphäre. Die Bedienung war super freundlich und aufmerksam und mit ihrem breiten österreichischen Dialekt hat sie voll in die Gesamtatmosphäre gepasst. Wir wurden bestens bedient und versorgt.


Und wie schmeckt es?

Uns hat es hier super gut geschmeckt. Die Atmosphäre, der Service, das schön angerichtete Essen und letztlich auch der Geschmack der Speisen haben super gut zusammen gepasst. Die Gerichte waren sehr lecker, wirklich schön und innovativ angerichtet und wir haben unsere Teller mit Freuden leer gegessen. Insgesamt war das Niveau der Küche sehr gut und wir können daher das Essen uneingeschränkt empfehlen.


Mein Fazit:

Wir haben einen sehr angenehmen und leckeren Abend im Restaurant „Die Wilderin“ verbracht und wurden kulinarisch sehr verwöhnt.


Guten Appetit!!

Community Bewertungen

Dieser Erfahrungsbericht wurde 99 mal gelesen und wie folgt bewertet:
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Sydneysider47 veröffentlicht 30.11.2017
    meine Mutter ist im Mai gestorben. Sie war zum Schluss immer mit Rollator unterwegs. Ob sie in das hier angepriesene Lokal gekommen wäre mit ihrem Gehwägele, steht hier leider nicht drin. Schade.
  • jr4478 veröffentlicht 29.11.2017
    Ciao und Tschüss. Gruß jens
  • Tweety30 veröffentlicht 29.11.2017
    sh
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