Dieses Rezept wurde von 90 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Bisher habe ich noch keine Fertig-Kräuterbutter finden können, die mir wirklich zusagt. Meist spricht schon der recht hohe Preis gegen den Kauf einer solchen, und wenn ich dann doch einmal zuschlug, da mir die Zeit zum Selbermachen fehlte, konnte mich auch der Geschmack nie wirklich überzeugen.
Zu laff, zu salzig und vor allem zu wenig knoblauchig, das sind die Attribute, mit denen ich den Geschmack dieser Fertigprodukte beschreiben würde.
Da ich nun aber gerne Kräuterbutter esse, ob nun zu Gegrilltem, zum Fondue, auf Backkartoffeln oder einfach auf getoastetem Brot, musste eine Eigenkreation her, die ich euch hier vorstellen möchte.
Dabei sollte die Menge schon für eine mittelgroße Partygesellschaft ausreichen. Da sich die Butter aber ein paar Tage im Kühlschrank hält, lohnt sich die Zubereitung auch für eine weniger große Zahl von "Vampirjägern".
1 große Plastikschüssel zum Zubereiten 1 passende Glasschüssel zum Anrichten 1 Gabel zum Rühren 1 scharfes Messer zum Schneiden 1 Schneidebrettchen 1 Messer zum Streichen Küchentücher Komposthaufen oder Biotonne für den Abfall... :-)
Zubereitung: ------------------ Die Butter und die Margarine werden in der Plastikschüssel miteinander zu einer weichen Masse verrührt. Wem das mit der Gabel zu anstrengend ist, der kann an dieser Stelle auch einen elektrischen Mixer einsetzen. Dabei soll die Margarine dazu dienen, dass das Ganze weich und streichbarer wird, ohne ganz aug den Buttergeschmack zu verzichten. Die Zwiebel wird geschält, in sehr kleine Würfel gehackt und in die Schüssel gegeben. Auch die Knoblauchzehen werden geschält, in Miniwürfelchen geschnitten und dazugegeben. Dabei habe ich absichtlich eine recht große Spannbreite bei der Anzahl derselben gelassen, denn nicht jeder mag/verträgt es so "knofig" wie ich. ;-) Wem Knoblachstückchen nicht ganz geheuer sind, dem kann ich es eventuell auch durchgehen lassen, wenn er selbigen durch eine Knoblauchpresse drückt... Soll die Butter ohne lange Durchziehzeit verspeist werden, empfiehlt es sich noch etwas Knoblauchgranulat dazuzugeben. Der Schnittlauch wird gewaschen und mit einem Küchentuch trocken getupft. Dann wird er auf dem Brettchen kleingehackt und ebenfalls in die Schüssel gegeben. Jetzt wird die Masse nochmals durchgerührt, wobei aber diesmal auf jeden Fall auf den Mixer verzichtet werden sollte, um die Zwiebel- und Schnittlauchstückchen nicht zu vermatschen.
Danach gibt man dann das Salz und die übrigen Kräuter (in getrockneter Form) und Gewürze, bis auf die Petersilie, hinzu, um anschließend abermals eine Umrührung vorzunehmen. Ist diese erfolgt, füllt man die Butter in die Glasschüssel um und streicht sie mit einem Messer glatt. Zur Verzierung legt man noch ein paar Petersilienzweigchen, natürlich zuvor geputzt, darauf.
Nun empfiehlt es sich, die Butter mindestens eine Stunde lang abgedeckt im Kühlschrank ziehen zu lassen, damit der Knoblauch und die Kräuter ihre Wirkung voll entfalten können. Und die ist, je nach Knoblauchmenge, nicht zu knapp. ;-)
Ich wünsche Euch viel Spaß bei der Zubereitung und einen gesunden Appetit. Mein Mitleid gilt denen, die keinen Knoblauch mögen und die Ausdünstungen der anderen ertragen müssen. :-)
das Rezept werde ich auch mal ausprobieren, obwohl ich Magarine nicht so mag. Ich werde wohl zweimal nen Würfel Butter nutzen. Wenn Butter Salz gezogen hat, wird sie schön weich und läßt sich gut formen. gruss andy
11.04.2002 15:05
Ich werde es einmal ausprobieren.
07.04.2001 22:36
das Rezept werde ich auch mal ausprobieren, obwohl ich Magarine nicht so mag. Ich werde wohl zweimal nen Würfel Butter nutzen. Wenn Butter Salz gezogen hat, wird sie schön weich und läßt sich gut formen. gruss andy
01.12.2000 02:18
Ausgedruck ist schon, und am Wochenende gibt es Folienkartoffeln mit Kräuterbutter. Gruß Heiwing