Die Pizzasoße, das "A" und "o" der Pizza!

5  26.10.2003

Pro:
Endlich mal Pizza auf "Italienische Art" !

Kontra:
Natürlich nur für Pizza Fans !

Empfehlenswert: Ja 

mondkalb3

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Vorwort:
Wie viele Speisen aus dem Ausland, wird auch die Pizza immer mehr "eingedeutscht", das heißt, unseren Vorstellungen von einer Pizza angepasst.
Meist ist der Boden viel zu dick und weich und der Belag einfach viel zu dick und vielfältig aufgelegt. Da schmeckt man die einzelne Zutat kaum noch heraus. Dafür siehts natürlich schön bunt aus, aber ob das eine gute Pizza ausmacht?
Auch die Wirkung der Pizzasoße wird unterschätzt und oft nur Tomatensoße gewählt, der man etwas italienische Kräuter zufügt. Hier nun ein paar Tipps für eine Italienische Pizza!

Tipps für den Teig:
Grundbestandteile eines Pizzateiges sind Weizenmehl, Wasser,Hefe und etwas Salz. Das werden die meisten kennen. Für die Farbe des (gebackenen)Teiges macht sich ein Löffelchen Zucker gut. Dadurch erhält der Teig eine gleichmäßige Bräunung. Um den Teig lockerer zu bekommen und auch geschmacklich abzurunden gibt man etwas Bier und weiße Limonade mit Kohlensäure hinzu. (Ja, ihr lest richtig). Damit der Teig sich später gut verarbeiten lässt und nicht so schnell reißt, gibt man noch etwas Olivenöl dazu, wodurch er schön geschmeidig wird.
Hier nochmal die Zutaten für den Teig auf einen Blick:
Weizenmehl, Wasser, frische Hefe, Salz, Zucker, Bier, Limonade, Olivenöl

Den verkneten Teig nun in Kugeln formen, wobei jede Kugel später als Teig für eine Pizza reichen soll. Etwa in der Größe eines Tennisballs. Die geformten Kugeln nun auf ein gemehltes Blech legen und mit einem feuchten Tuch abdecken. Bei Zimmertemperatur etwa 45-60 Minuten gehen lassen.
Für einzelne, runde Pizza:
Um aus der Kugel nun die Pizza zu machen geht man wie folgt vor: Die Kugel mit den Fingern weitmöglichst breit und platt drücken. Dabei öfter umdrehen. Die nun platte Kugel in die flache Hand legen so in die andere flache Hand schlagen, das etwa die Hälfte des Teiges über den Handrücken schlägt. Das mehrmals wiederholen, wodurch der Durchmesser an Volumen gewinnt. Wer etwas geübt ist, kann den Teig auch über die Faust ziehen und durch die Luft wirbeln. Aber niemals einen Pizzateig mit der Rolle bearbeiten!!! Das drückt die Luft heraus die durch das gären der Hefe entsteht und der Teig verliert seine Lockerheit!

Die Pizzasoße, das "A" & "O"

Für die Pizzasoße nimmt man geschälte Tomaten, die es in jedem Supermarkt aus der Dose gibt. Für eine Dose:
In ein großes Gefäß geben und einen Schuss Olivenöl dazu. Dann etwa 2-3 Sardellenfilets (ganz hineintun, zerkleinert wird das ganze später mit einem
Stabmixer). 1-2 Knoblauchzehen, frisches Basilikum (oder in Öl), Majoran, Salz, Pfeffer, einen Teelöffel Kapern und eventuell etwas Chilli (Aber sehr vorsichtig dosieren!!!)
Das ganze mit dem Stabmixer zu einer Soße verquirlen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen - fertig!

Die Soße von der Mitte nach außen auf der Pizza verteilen, nicht zu dünn. Den Rand mit etwas Soße vom Finger einstreichen, das lässt ihn nicht so trocken werden und gibt eine schöne Farbe.

Tipps für den Belag:

Grundsätzlich sind natürlich frische Zutaten für den Belag das Beste. Ungünstig sind aber frische Champignons, da diese beim Backen sehr viel Wasser ziehen und oft einen unangenehmen See auf der Pizza entstehen lassen. Also entweder nur etwas frische Champignons nehmen, oder Champignons aus der Dose wählen. Die werden dann in ein Sieb gegeben und mit der Faust "entwässert" Ruhig mit Kraft ausdrücken, die gehen nicht kaputt. Mit salz und Pfeffer würzen, bevor sie auf die Pizza kommen.
Auch Salami kann viel Fett und Flüssigkeit absondern. Es empfielt sich deshalb Luftgetrocknete zu nehmen und möglichst mit einem geringen Durchmesser.
Für den Käse sollte eher eine milde Sorte verwendet werden, wie z.B. Wilstermarsch Käse. Natürlich muss er gestifftelt werden.

Beim Belegen erst etwas Käse, dann den Belag und wieder Käse. Zum Schluss kann noch etwas trockener Majoran auf den Käse gestreut werden.

Zum Backen den Ofen unbedingt vorheizen, so hoch er geht. Pizza rein und wenn die gewünschte Farbe erreicht ist - fertig!

Und noch ein Tipp: Den Teig nach dem "Plattmachen" mit etwas Olivenöl einreiben und mit einer Gabel rundum einstechen. So gebacken, habt Ihr ein leckeres Pizzabrot zum Salat etc.

Guten Appetit!
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
megamec

megamec

05.01.2005 03:44

Hab jetzt einige Berichte durchgelesen - Deiner gefällt mir besonders ;-) Leider hab ich auch bei Dir keinen Hinweis auf das Einfrieren einer fertig belegten Pizza gefunden... ich möchte nämlich in Kleinserie produzieren :-)))

PointOfView

PointOfView

27.10.2003 03:48

menno ... pizza ist ja quasi eine wissenschaft für sich ;) klasse ge- und beschrieben. das probier ich bald aus, wenn ich mal mehr zeit hab *hoff* :D Greetinx POV

diana.white.eagle

diana.white.eagle

27.10.2003 02:22

ich muss ehrlich gestehen, ich habe pizza noch nie selbst gemacht. ist ein denkmodell *g*. liebe grüße diana

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