... JA, JA DIE DÄNEN - LECKER ESSEN BEIM NACHBARN
11.08.2006
Pro:
geht einfach und schnell, lecker, man braucht fasst keine Kochkenntnisse
Kontra:
nichts
Empfehlenswert:
Ja
 modschegibbchen
Über sich:
RÜSSELPEST!!!
Mitglied seit:13.01.2004
Erfahrungsberichte:321
Vertrauende:115
Dieses Rezept wurde von 117 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo ihr Lieben, so kurz vor meinem Urlaub will ich euch schnell noch ein paar leckere dänische Rezepte verraten, damit ihr während meiner Abwesenheit nicht vom Fleisch fallt. Ich hatte sie vor einiger Zeit in der Rezeptsammlung meiner Mutter gefunden und sie auch schon ein paar Mal ausprobiert. Obwohl ich nun nicht die große und begeisterte Hobbyköchin bin, sind mir die Frikadellen und der Kartoffelsalat immer wieder gut gelungen. Meinen Gästen hat er geschmeckt, keiner kam im Nachhinhein ins Krankenhaus und alle leben noch. Das alles sind doch wohl Kriterien, die für eine Weitergabe der Rezepte sprechen, oder?
Hier sind sie: Dänische Frikadellen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Frikadellen erfreuen sich allgemein sehr großer Beliebtheit. Natürlich sind die von Muttern die Klassiker schlechthin, aber mitunter möchte man auch mal probieren, wie die kleinen Hackfleischbällchen denn so in anderen Breiten gegessen werden. Hier nun das Rezept aus Dänemark: Zutaten für 4 Personen:
500 g Hackfleisch - gemischt halb vom Schwein/ halb vom Rind 1 Zwiebel 1 EL Öl 1 Ei 250 ml Mineralwasser 40 g Mehl und Salz und Pfeffer nach Bedarf zum Würzen Und so werden aus den Zutaten die Frikadellen:
1. Hackfleisch in eine ausreichend große Schüssel geben und mit dem Mehl vermischen. Dann langsam nach und nach das Mineralwasser unterrühren. Die Mischung muss leicht und schaumig werden. 2. Die Zwiebel klein hacken. Danach die Zwiebel zusammen mit dem Ei und den Gewürzen (Salz und Pfeffer, wer will auch etwas Muskat oder/ und Paprika) in die Schüssel zum Hackfleisch geben.
3. Vor dem Braten soll die ganze Fleischmasse dann eine kurze Zeit abgedeckt ruhen, am besten in den Kühlschrank stellen, denn wenn die Fleischmasse entsprechend kühl ist, lassen sich aus dieser Fleischmasse besser kleine Bällchen formen. 4. Die Fleischbällchen dann anschließen in die erhitze Pfanne mit Öl ca. 12 - 15 Minuten braten. Ich drücke die Fleischbällchen meist etwas "platt", weil sie sich so besser von beiden Seiten braten lassen und am Ende besser durch sind.
Natürlich lassen sich die Frikadellen vielfältig servieren und auch als kalte Snacks sind sie immer wieder willkommen. Will man sie aber dänischer Art servieren, dann sollte man zu den Frikadellen normale Salzkartoffel und eingelegte Rote Bete servieren. Wer Rote Bete nicht mag, kann allerdings auch auf Rotkraut zurückgreifen. Aber auch Dänischer Kartoffelsalat passt hervorragend dazu. Hier auch dieses Rezept, das sich ebenfalls leicht und schnell zubereiten lässt. Allerdings sollte man bei der Essensvorbereitung beachten, dass der Kartoffelsalat am Ende erst wirklich gut schmeckt, wenn man ihn hat mindestens 2 Stunden ziehen lassen.
Dänischer Kartoffelsalat ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Für 4 Personen benötigt man folgende Zutaten:
8 große bis mittelgroße Kartoffeln 1 Salatgurke 4 Fleischtomaten/ Cherrytomaten gehen auch, dann entsprechend mehr 1 große Zwiebel 1 Becher Creme Fraiche 3 - 4 EL Mayonnaise 1 EL Essig 2 EL Zucker ½ Päckchen TH-Dill oder entsprechend frischen Dill als Gewürze Salz und Pfeffer und etwas Fondor Und so wird der Salat gemacht:
1. Kartoffeln mit der Schale zusammen kochen, aber darauf achten, dass die Kartoffeln nicht zu weich werden. Am besten hierfür hartkochende Kartoffeln verwenden. Danach abgießen, etwas mit kaltem Wasser abschrecken und pellen. Abkühlen lassen und anschließend in Scheiben schneiden. 2. Während die Kartoffeln kochen die Salatsoße vorbereiten. Das bedeutet Creme Fraiche und Mayonnaise zusammen in ein Gefäß geben und cremig verrühren. Dann mit Essig, Zucker, Salz, Pfeffer und Fondor abschmecken. Alles glatt verrühren.
3. Die Zwiebel in Würfel schneiden, die Salatgurke schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Tomaten werden vom Stielansatz, soweit vorhanden, befreit und ebenfalls nach dem entkernen in Würfel geschnitten. 4. Das Gemüse, das nun kleingewürfelt wurde, wird nun unter die Salatsoße gehoben und alles wird miteinander verrührt. Nochmaliges Abschmecken nicht vergessen. Dill dazugeben.
5. Am Ende werden die in Scheiben geschnittenen Kartoffeln in die Soße gegeben und nochmals alles miteinander vermengt. Tipp: Wer allerdings einen herzhafteren Geschmack haben möchte und Fondor nicht mag, der kann - soweit vorhanden - auch noch einen Schluck Gurkenbrühe (von den Gewürzgurken im Glas) druntermischen. Da diese ja die Soße ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, kann man die Soße kalorientechnisch damit "entschärfen", in dem man einen Teil der Mayonnaise weglässt und durch die herzhafte Gurkenbrühe ersetzt.
Auf keinen Fall sollte man das nochmalige Abschmecken nachdem man den Salat mindesten 2 Stunden hat ziehen lassen, nicht vergessen. So, nun lasst es euch mal schmecken!
Bis in 14 Tagen ! Euer Modschegibbchen
P.S.: WER ÜBERNIMMT FREIWILLIG DEN ABWASCH? FREIWILLIGE BITTE IM PGB MELDEN! BEWERBUNGEN BITTE MIT TABELLARISCHEN LEBENSLAUF; REFERENZEN UND; UND; UND ….
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14.06.2008 22:33
Geruchsprobe bitte posten :-D
25.09.2007 07:41
Hmm, lecker :-)
20.09.2007 22:04
Mmmh, die Frikadellen klingen ja total lecker :-) Mit Mineralwasser? Also, darauf wär ich allein nie gekommen, bin echt gespannt, wie die dann auf dem Teller sind. Im Moment passen Frikadellen nicht so gaaanz in meine Ernährung, aber bald darf ich mir auch mal wieder etwas gönnen und dann werden die gnadenlos ausprobiert *g*. Kartoffelsalat war bisher nicht so mein Fall, aber ... hm, wenn schon denn schon. Werd mir einfach ein paar Leute einladen, dann wird der auf jeden Fall alle ;-) Tolle Rezepte, vielen Dank! LG, Chalice