Die besten Kaninchenrezepte

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Die besten Kaninchenrezepte

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Erfahrungsbericht über "Die besten Kaninchenrezepte"

veröffentlicht 13.10.2004 | anne66
Mitglied seit : 30.11.-0001
Erfahrungsberichte : 197
Vertrauende : 0
Über sich :
Ausgezeichnet
Pro Nicht Mümmelman der Hase sondern das Kaninchen
Kontra Von nix kommt nix
sehr hilfreich
Arbeits- und Zeitaufwand:
Kostenaufwand:
Gut für welchen Anlass:

"Kaninchenteile würzig und lecker."

Kaninchen taut auf

Kaninchen taut auf

So nach und nach werde ich mein privates Rezeptbuch öffnen und einige von mir zusammengestellte Lieblingsrezepte vorstellen. Heute sind es Kaninchenteile die besonders gewürzt und geschmort werden. Sie werden bei mir ab Herbst bis zum Osterfest gern gegessen. Kaninchen ist ein hochwertiges Fleisch.
100g haben nur 152,0 kcal
20,8 Eiweiß
7,6 Fett Aber nicht darum kommt es bei mir bevorzugt auf den Tisch. Das ist nur eine angenehme Nebenwirkung. Einfach deshalb, weil das Gericht mit meiner Zubereitung so lecker schmeckt

Verpackung
Die Kaninchenteile liegen auf eine Styropor-Platte und sind mit einer Plastfolie eingepackt.
Durch die rot-grüne Umrandung der Verpackung fällen die Kaninchenteile gleich ins Auge. Wenn man sie schon öfter gekauft hat, greift man dann schon blind hin. In der Mitte dieser Umhüllung steht mit großen Buchstaben Frostpack. Das ist der Hersteller.
.
Darunter das Wort Kaninchenteile.
Die Folie hat ein Sichtfenster. Dadurch können die Kaninchenteile schon vor dem Kauf begutachten werden. Ich drehe die Packung immer hin und her, begutachte sie, nehme einen anderen Pack und vergleiche. Aber in der Regel nehme ich immer das, was ich zuerst in der Hand hatte. Bis jetzt bin ich noch nicht enttäuscht worden. Die Kaninchenteile waren immer bestens.
Es sind immer Keulen mit einem Rückenstück verpackt. Zusammen mindestens 50%von Nettogewicht. Dann finden wir noch Läufe mit Vorderstück in der Verpackung. Die Teile sind bis –18 Grad tiefgefroren und küchenfertig. Das Nettogesamtgewicht beträgt 1000g.

Küchenhygiene-Tipp:
- Vor dem Auftauen Beutel entfernen
- Auftauflüssigkeit weggießen
- Vor dem Verzehr vollständig garen
- Nach dem Auftauen nichts wieder einfrieren.

Aufbewahrung:
Wenn die Kaninchenteile gekauft, ich sie aber nicht gleich verarbeiten will, dann gehören sie ins Gefrierfach bei – 18 Grad. Hat man nur ein 2- Sternefach, sollte man die Kaninchenteile nur etwa 14 Tage aufbewahren. Bei einem 1- Stern-Fach nur einige Tage und im Kühlschrank einen Tag.

. Zutaten:
Die Kaninchenteile.
Salz,
Pfeffer,
Zwiebel,
Knoblauch,
Bohnenkraut,
Thymian,
Beifuss,
Chili,
Sellerie,
Basilikum und
Wachholder – zerstoße ich, damit die Teile besser damit eingerieben werden können.
Beifuss, Bohnenkraut, Thymian und Basilikum nehme ich genauso gerne getrocknet. Obwohl ich Basilikum erst ziemlich zum Ende der Bratzeit beigebe, man sagt, sonst wird das Essen etwas bitter schmecken. Ich wollte diese Aussage nie testen, denn wer will schon ein Risiko eingehen.

Zubereitung:
Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich bereite die Kaninchenteile schon jahrelang nach meinem erfundenen Rezept zu:
Nach dem Abwaschen mit Küchenpapiertücher trocken tupfen. Alle Teile kräftig mit Salz, Pfeffer und den Gewürzen einreiben. Ich bin nie zimperlich dabei, denn ein Kaninchen muss sehr gut gewürzt werden damit es nicht fade schmeckt. Die Kaninchenteile dann 2-3 Stunden in den Kühlschrank schieben und ruhen lassen. Ich bereite das Gericht immer mal so nebenbei vor. So haben die Gewürze Zeit zum einwirken.
Nach ca. 2 Std. geht’s so richtig zur Sache. Bräter, große Pfanne oder was man so zum Braten nimmt. Etwas Öl in den Bräter. Ich bin da immer sehr großzügig. Olivenöl, sagt man, ist ja gesund. Nun werden die Teile an beiden Seiten schön braun angebraten. Aber wirklich braun, je besser wird die Soße. Mit heißem Wasser wird es dann abgelöscht und die restlichen Gewürze, Zwiebel, Knoblauch und Chilischoten (klein= 2Stück, sonst 1 Schote)dazu gegeben. Salz nicht vergessen, aber vorsichtig, denn die Teile sind ja schon gesalzen. Wenn es dennoch zu nüchtern ist, kann man ja am Schluss noch ausgleichen. Nun eine Stunde kochen lassen. Kaninchenteile brauchen nicht länger, aber man kann das ja auch mal kontrollieren.
Alle Teile dann auf einen Servierteller legen. Die Soße kann nun angerührt werden. Dazu nehme ich eine Tasse mit etwas Wasser und quirle einen Esslöffel Mehl hinein. Das gebe ich unter ständigem rühren in die Soße und lasse alles einmal kurz aufkochen. Wenn gut gewürzt wurde, glaubt mir, dann ist das schon eine sehr leckere Soße. Nachwürzen ist in der Regel nicht mehr nötig. Mit der Zeit hat man es einfach im Griff.

Preis:
In diesem Jahr kosten bei uns 1000g Kaninchenteile 5,99€. Im letzten Jahr haben wir die gleiche Menge für 4,95 € bekommen. Aber wenn man dieses Gericht essen möchte, dann hat man keine Wahl und muss den Preis zahlen.

Fazit:
Es gibt bei der Zubereitung auch noch die Möglichkeit, die Kaninchenteile vor der Zubereitung mehrere Stunden einzulegen. Aber im tiefgefrorenen Zustand ist das meiner Meinung nicht nötig, ich mache es nicht und meine Zubereitung kommt immer gut an und wird immer wieder in den Wintermonaten gewünscht. Das Einlegen in Buttermilch etc ist mir einfach zu aufwendig.
Mit den Gewürzen spiele ich oft rum und probiere neue Varianten aus, Diese Art der Zubereitung gefällt aber allen Familienmitgliedern am Besten.
Ich bin auch nicht sehr sparsam mit den Zutaten, denn nur ein gutschmeckendes Essen erhöht das Wohlbefinden.
Dabei verwende ich immer ein gutes Olivenöl.
Ich hoffe das Dieser oder Jener das Gericht nachkocht und genauso zufrieden ist wie meine Familie.
Rotkohl und ein Glas Wein runden die ganze Mahlzeit ab.
Sollte nicht alles verzehrt werden, dann brate ich am nächsten Tag die Reste in der Pfanne auf.
Nun wünsche ich allen, die das Gericht nachkochen gutes gelingen.
anne66 13/10/04

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • infoload veröffentlicht 18.06.2005
    Ein klasse Bericht, man hab ich jetzt einen Hunger. LG Sascha
  • Zora1 veröffentlicht 27.10.2004
    Ein sehr anschaulicher Bericht - im wahrsten Sinne des Wortes - hat mir sehr gefallen und mich inspiriert zum Nachkochen. LG Karin
  • tunefish77 veröffentlicht 18.10.2004
    Lecker.... mir läuft das Wasser im Munde zusammen... Aber das darf meine Schwägerin nicht sehen, die hat nämlich zwei Kaninchen als Haustiere, und ich ziehe sie immer damit auf, dass das mit Sicherheit ein leckerer Sonntagsbraten wäre...
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Ciao

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