Wallander soll die brutalen Morde an fünf Männern - alles scheinbar achtbare Bürger - aufklären. Wallanders siebter FallBei der Mordserie, die Kurt Wallander gerade aufzuklären... mehr
Nach e. Roman v. Henning Mankell; Mit Rolf Lassgard, Lars Melin u. a.Im Jahr 1994 werden in Algerien vier französische Nonnen und eine schwedische Touristin von Fundamentalisten ermordet. Ein Jahr später schlägt ein Serienmörder unerbitterlich im Süden von Schweden zu. Bei den Opfern handelt es sich diesmal ausschließlich um Männer: Ein älterer Herr, der Vogelgedichte schrieb, ein Orchideenliebhaber und ein unbekannter Forscher, der mit Steinen beschwert im See entdeckt wird. Der Mörder hatte gründlich dafür gesorgt, dass das Sterben immer ein langer und quälender Vorgang wurde. Warum verfolgt er scheinbar harmlose Bürger mit so brutaler Gewalt? Nach Kommissar Wallanders Devise, dass die Menschen selten das sind, was man von ihnen denkt, nimmt er seine Untersuchungen auf. Einige Indizien sprechen dafür, dass es einen Zusammenhang mit den Toten in Algerien zu geben scheint...
neuen Roman Die fünfte Frau wird er sich auch in Deutschland einen Namen machen. Jeder Krimiliebhaber, der von einem Thriller mehr erwartet als nur einen spannenden Plot, liegt hier richtig. Im Jahr 1994 werden in Algerien fünf Frauen von Fundamentalisten ermordet. Vier davon sind französische Nonnen, die fünfte ist eine schwedische Touristin. Ein Jahr später ereignen sich in Schweden eine Reihe grausamer Morde. Die Opfer haben keine Verbindung zueinander. Gemeinsam ist ihnen aber, daß sie sich Frauen gegenüber besonders gewalttätig verhalten hatten. Kommissar Wallanders Aufgabe ist es, mögliche Zusammenhänge und Motive aufzudecken. Gibt es eine Beziehung zu den Toten in Algerien, und wenn ja, welche? Die fünfte Frau ist Krimi, Gesellschaftsroman und psychologische Studie -- was will man mehr? --Manuela Haselberger
Opfer scheinen auf den ersten Blick achtbare Bürger gewesen zu sein, doch stellt sich bei genaueren Nachforschungen sehr bald heraus, daß auch sie Frauen grausam mißhandelt haben. Wenn nun aber der Mord die Rache eines Opfers an Mördern und Vergewaltigern ist, muß Wallander sich beeilen, bevor das nächste, noch grausamere Verbrechen geschieht...
neuen Roman Die fünfte Frau wird er sich auch in Deutschland einen Namen machen. Jeder Krimiliebhaber, der von einem Thriller mehr erwartet als nur einen spannenden Plot, liegt hier richtig. Im Jahr 1994 werden in Algerien fünf Frauen von Fundamentalisten ermordet. Vier davon sind französische Nonnen, die fünfte ist eine schwedische Touristin. Ein Jahr später ereignen sich in Schweden eine Reihe grausamer Morde. Die Opfer haben keine Verbindung zueinander. Gemeinsam ist ihnen aber, daß sie sich Frauen gegenüber besonders gewalttätig verhalten hatten. Kommissar Wallanders Aufgabe ist es, mögliche Zusammenhänge und Motive aufzudecken. Gibt es eine Beziehung zu den Toten in Algerien, und wenn ja, welche? Die fünfte Frau ist Krimi, Gesellschaftsroman und psychologische Studie -- was will man mehr? --Manuela Haselberger
neuen Roman Die fünfte Frau wird er sich auch in Deutschland einen Namen machen. Jeder Krimiliebhaber, der von einem Thriller mehr erwartet als nur einen spannenden Plot, liegt hier richtig. Im Jahr 1994 werden in Algerien fünf Frauen von Fundamentalisten ermordet. Vier davon sind französische Nonnen, die fünfte ist eine schwedische Touristin. Ein Jahr später ereignen sich in Schweden eine Reihe grausamer Morde. Die Opfer haben keine Verbindung zueinander. Gemeinsam ist ihnen aber, daß sie sich Frauen gegenüber besonders gewalttätig verhalten hatten. Kommissar Wallanders Aufgabe ist es, mögliche Zusammenhänge und Motive aufzudecken. Gibt es eine Beziehung zu den Toten in Algerien, und wenn ja, welche? Die fünfte Frau ist Krimi, Gesellschaftsroman und psychologische Studie -- was will man mehr? --Manuela Haselberger
neuen Roman Die fünfte Frau wird er sich auch in Deutschland einen Namen machen. Jeder Krimiliebhaber, der von einem Thriller mehr erwartet als nur einen spannenden Plot, liegt hier richtig. Im Jahr 1994 werden in Algerien fünf Frauen von Fundamentalisten ermordet. Vier davon sind französische Nonnen, die fünfte ist eine schwedische Touristin. Ein Jahr später ereignen sich in Schweden eine Reihe grausamer Morde. Die Opfer haben keine Verbindung zueinander. Gemeinsam ist ihnen aber, daß sie sich Frauen gegenüber besonders gewalttätig verhalten hatten. Kommissar Wallanders Aufgabe ist es, mögliche Zusammenhänge und Motive aufzudecken. Gibt es eine Beziehung zu den Toten in Algerien, und wenn ja, welche? Die fünfte Frau ist Krimi, Gesellschaftsroman und psychologische Studie -- was will man mehr? --Manuela Haselberger
Nonnen aus Frankreich und eine schwedische Touristin. Ein Jahr später werden in Schweden scheinbar ehrenwerte Männer bestialisch getötet. Kommissar Wallander stößt bei seinen Ermittlungen auf dunkle Geheimnisse in der Vergangenheit der Mordopfer: Alle machten sich des Missbrauchs an Frauen schuldig. Außerdem führt eine Spur zu dem Massaker in Algerien... Gelesen von Ulrich Pleitgen.
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Erfahrungsbericht von mima17 über Die fünfte Frau / Henning Mankell 15.01.2006
Produktbewertung des Autors:
Unterhaltungswert
hoch
Spannung
sehr spannend
Wie ergreifend ist die Story?
ergreifend
Pro:
spannend, beklemmend, kritische Fragen, dramatisches Finale
Kontra:
zahlreiche Abweichungen vom Film : - )
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
1993 werden in Algerien fünf Frauen von Fundamentalisten ermordet, vier sind Nonnen aus Frankreich, die fünfte ist eine schwedische Touristin. Ein Jahr später werden in Schweden drei Männer auf brutale Weise umgebracht. Sie waren auf den ersten Blick achtbare Bürger, bei genauerem Hinsehen entpuppen sie sich als Männer, die Frauen seelisch und körperlich schwer misshandelt haben. Sie kannten einander nicht.
Sind diese Morde die Rache eines Vergewaltigungsopfers an Vergewaltigern und Mördern? Ist ein oder eine Serientäter(in) am Werk? Kommissar Wallander muss sich mit seinen Ermittlungen beeilen, wenn nicht weitere, immer grausamere Morde geschehen sollen. Zum Glück weiß er nicht, dass die Todesliste nicht weniger als vierzig Namen enthält.
Der Autor °°°°°°°°°°°°°°°
Henning Mankell wurde 1948 in Schweden geboren. Heute verbringt der Schriftsteller, Drehbuchautor und Intendant die eine Jahreshälfte in Mocambique, wo er seit 1996 das Teatro Avenida in der Hauptstadt Maputo leitet. Die andere Jahreshälfte verbringt er in Schweden. Für sein vielseitiges Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so etwa mit dem Deutschen Krimi-Preis und mit dem Deutschen Bücherpreis.
Handlung °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Im Mai 1993 überfallen islamistische Fundamentalisten in Algerien ein Kloster französischer Nonnen. Vier Frauen sterben sofort, weil sie das Land nicht verlassen wollten, doch es gibt eine fünfte Frau, mit der die Angreifer nicht gerechnet haben: eine schwedische Touristin. Auch Anna Anders muss sterben. Im August erhält Anna Anders' Tochter einen dicken Brief aus Algerien. Er ist von einer Polizistin, die die Aufgabe hatte, den Tod der fünften Frau aus politischen Gründen zu vertuschen. Doch sie fand eine Tasche mit Briefen an Annas Tochter, welche sie der Tochter nun zusammen mit Annas Pass schickt. Und diese soll niemandem verraten, von wem sie diese Dokumente erhalten hat.
Am 20.8.1993 beschließt die Tochter, ein Jahr lang zu trauern. Aber nicht länger. Inzwischen bereitet sie ihre Rache vor. Und das erfordert sorgfältige Planung.
Am 21. September 1994 verschwindet der Dichter und frühere Autohändler Holger Eriksson aus seinem abgeschieden gelegenen Haus. Nachdem er ein Gedicht über einen Vogel geschrieben hat, macht er einen Spaziergang zu seinem gewohnten Beobachtungsturm, um den Vögeln bei ihrem Zug nach Süden zuzusehen. Doch oben auf dem Turm wartet schon jemand auf ihn. Wer kann das sein? Er tritt auf den Holzsteg, der über einen zwei Meter tiefen Graben führt, und bricht sofort ein. Spitze Pfähle bohren sich in seine Lunge, sein Leben verebbt. Der Beobachter wendet sich zufrieden ab.
Der Ölhändler Sven Turjen gibt eine Vermisstenmeldung auf: Eriksson habe sich nicht gemeldet und sein Postkasten laufe über. Da stimme doch was nicht. Wallander bestätigt diese Befund, als er zu Erikssons Haus fährt. Das Gedicht trägt das Datum des 21.9.1994, heute ist der 28.9. Und dann dieser seltsame Einbruch in das Blumengeschäft von Ystad: eine Blutlache mitten im Laden statt direkt an der Scheibe, und mitgenommen wurde auch nichts. Was ist hier eigentlich los?
Der Gefesselte kann sich kaum rühren, so eng ist er geschnürt. Es ist stockfinster in dem engen Raum, wo jemand ihn nach dem Überfall abgelegt hat. Danach hat er einen kompletten Filmriss: Er kann sich an nichts erinnern. Aber jemand füttert ihn und hilft ihm, seine Notdurft zu verrichten - schon fünf Tage lang. Er ahnt nicht, dass er in einem riesigen alten Backofen steckt. Sein Todesurteil ist bereits unterzeichnet, und nur über seine genaue Todesart wurde noch nicht entschieden…
Was steckt dahinter?
Im ansonsten so ruhigen südschwedischen Ystad verschwinden also nacheinander mehrere Männer, die später auf grausige Weise getötet aufgefunden werden. Kommissar Kurt Wallander und seine Kollegen bemühen sich, eine konkrete Absicht hinter diesen Morden zu entdecken. Warum sollte jemand einen zurückgezogen lebenden Dichter und Vogelkundler (Holger Eriksson) oder einen Orchideensammler und -züchter ermorden?
Die Verbindung liegt, wie so oft, in der Vergangenheit und in den Frauen. Wie sich herausstellt, haben Holger Eriksson und Gösta Runfeld wahrscheinlich - aber das ist nicht hundertprozentig sicher - ihre Freundin oder ihre Frau getötet. Das dritte Opfer, Eugen Blumberg, hat seine Geliebte Katarina Taksell, die gerade eine Baby bekommt, grün und blau geschlagen. Und wer ist der Nächste?
Der oder die Mörder üben anscheinend Vergeltung an den Männern, die Gewalt an ihren Frauen ausgeübt haben. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Wallander erkennt, dass der Täter nicht für sich selbst tötet, sondern für die Opfer von Männergewalt. Aber warum? Und wie lässt er - oder sie? - sich stoppen?
Mein Eindruck °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Dieser beeindruckende Mankell-Thriller führt den Leser bzw. Hörer dicht an die psychologischen Vorgänge heran, die zu einem doppelten dramatischen Showdown führen. Dabei wechselt das erste, sehr actionbetonte Finale unvermittelt in eine beklemmende, schier auswegslose Katastrophe, die Wallander selbst unwillentlich herbeigeführt hat und die Annbritt in eine tödliche Gefahr bringt.
Das geistige Auge des Leser bzw. Hörers sieht sich mehrmals einigen schockierenden Anblicken ausgesetzt. Der Dichter, aufgespießt auf angespitzten Bambusstöcken; ein Mann, gefesselt im Wald; ein anderer ertränkt in einem Sack. Alle lebten noch mindestens ein paar Minuten, bevor das Leben sie verließ. Weil aber für das Heben von Männern ebenfalls ein starker Mann für notwendig gehalten wird, fällt nie der Verdacht auf eine Frau. Ein schwerer Fehler, doch Annbritts weibliche Intuition hilft Wallander, diesen Fehler zu korrigieren.
Dass das zweite Opfer zunächst eine Weile gefangen gehalten worden war, erfährt Wallander erst spät. Die Fundorte und der Backofenkeller sind Szenen wie aus einem düsteren Thriller von David Fincher. Der Anfang von "Sieben" ließe sich am ehesten mit manchen Stilmitteln vergleichen, die der Regisseur Birger Larsen in der ZDF-Verfilmung dieses Thrillers einsetzte. Ebenso düster, unsicher, verstörend - sowohl im Bild als auch auf der Tonspur. Kein Wunder, dass diese Verfilmung erst ab 16 Jahren freigegeben ist.
Diese Verfilmung weicht in vielen und wichtigen Punkten von der Vorlage des Buches ab. Allerdings ist auch das Hörbuch ein gekürzter Text. So taucht beispielsweise keine Bürgerwehr im Hörbuch auf, und auch eine Affäre zwischen Wallander und Annbritt findet nicht statt. Im Gegenteil: Als Annbritt im Krankenhaus liegt, düst ihr Ehemann aus dem arabischen Dubai sofort nach Hause zurück, um an ihr Bett zu eilen.
Selbst das Eingeständnis einer eigenen Schuld, dass Wallander einmal, ein einziges Mal seine Frau (Mona) geschlagen habe, fehlt im Hörbuch. Und selbstverständlich taucht hier auch kein Freund von Linda auf, dem Wallander drohen könnte, er solle ja gut zu seiner Tochter sein. Infolge des Fehlens dieser Szenen erscheint Wallander auf der privaten Ebene selbstgerecht, obwohl er doch auf der beruflich-öffentlichen Ebene nur seine Pflicht tut und den Täter der Gerechtigkeit zuführt.
Aber was "Gerechtigkeit"? Die Frage bleibt offen, ob es in irgendeiner Weise "gerecht" war, dass Anna Anders in Algerien ermordet wurde. Und vor allem die Frage bleibt: "Wer wird jetzt nach ihrem Mörder suchen?" Wer sorgt dort für Gerechtigkeit?
Unterm Strich °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
"Die fünfte Frau" ist ein erstklassiger Thriller, der an manchen Stellen stark an David Finchers "Sieben" erinnert. Es geht um Selbstjustiz, Schuld, moralische Berechtigung, menschlichen Verlust und Gewinn. Natürlich spielen die Ermittlungen in Sachen Serienmorde eine große Rolle, aber sie finden ihr Gegengewicht in den Erlebnissen, die Commissario Wallander hat - die meisten sind nicht allzu angenehm.
Das Buch fängt ganz langsam an, mit ein paar Merkwürdigkeiten wie dem Verschwinden zweiter Männer und dem Einbruch in einen Blumenladen in Ystad. Aber das letzte Drittel besteht fast nur noch aus einer Verfolgungsjagd. Wie im Film macht die Polizei von Lund keine besonders gute Figur, als sie die überwachte Person über die Hintertreppe entkommen lässt. Bis der Täter identifiziert ist, vergeht noch einmal eine Schnitzeljagd, bei der Herr Bergstrand, ein Beamter der Staatsbahnen, von Wallander und Co. regelrecht gepiesackt wird - der Ärmste!
Wie gesagt, gibt es praktisch zwei Finali und einen schönen, langen, recht melancholischen Epilog. Wieder einmal erscheint uns Wallander als ein Frauenversteher, aber auch er kann seinem Täter nicht mehr helfen. Dieser Schluss weicht völlig von dem des Films ab und sollte als eigenständig gewürdigt werden.
Von mir gibt es für diese Leistung die volle Punktzahl.
Henning Mankell ist einer meiner Lieblingsautoren, auch wenn ich es bisher erst geschafft habe drei Bücher von ihm zu lesen, kann ich dies mit Fug und Recht behaupten. So freute ich mich natürlich riesig, dass ich zwei weitere Bücher von ihm 'geerbt' habe ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Wallander - Spannend - Stil - Thematik Kontra: nix
...Hallöchen Community,
allmählich neigt sich meine Serie über Henning Mankells Wallander – Kriminalromane dem Ende entgegen. „Die fünfte Frau“ ist das drittletzte und gleichzeitig eines der bekanntesten Bücher aus der Reihe. Ich bin durch die Verfilmung ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Superspannend, mit aktuellem Aufrege-Thema als Hintergrund Kontra: -
Liebe Leute, bitte vergebt mir diesen weiteren Mankell-Bericht, aber es muss sein!
Nicht zum ersten Mal, und sicher nicht zum letzten Mal habe ich wieder bis zum Morgengrauen gelesen…
° Inhalt
Algerien. Eine schwedische Touristin wird zusammen mit ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Spannend, empfehlenswert! Kontra: Sehr ausschmückend geschrieben.
Da ich mich vor zwei Wochen schon wieder mit ´ner Grippe herumplagen musste, hatte ich in den "lichten Momenten" ein bisschen Zeit, ein Buch zu lesen. Es handelt sich um "Die fünfte Frau" von Henning Mankell und darüber werde ich heute auch berichten. ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: spannend, kaum wegzulegen Kontra: macht depressiv
...Eines Septembermorgen findet man einen 78jährigen allein lebenden Rentner aufgespießt in einer Grube, die sich auf seinem Grundstück befand. Der durch die neun Bambussprossen verursachte Tod dürfte sehr langsam eingetreten sein... Na, macht das Mut zum we ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
...Chronologisch aber auch spannungsmäßig vor der "fünften Frau": das ist Henning Mankells wohl bester Roman. Stilistisch ein typischer Mankell: Deutliche, sehr deutliche Beschreibung des Geschehens, hart und brutal wird geschildert, wie der vermeintlich harmlose, liebe Mensch, den der Leser(und Mankell) schon recht früh im Verlauf der Geschichte kennenlernt, seine Taten vollbringt. Ohne eine Spur der Reue, mit einem Motiv, das sich dem Leser langsam erschließt, dennoch vom Wahnsinn gepackt, schlachtet dieses Monster dann eine Reihe von Menschen ab, die auf seiner Liste stehen, um den angeblichen "Auftrag" zu erfüllen. Das Schaudern packt einen beim Lesen dieses Romans, der wiederum (wie so häufig die Romane von Wallander) Sozialkritik an der Gesellschaft und am Staat übt.
Das "Schlimmste" für mich war aber diese dichte Atmosphäre...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Pro: extrem spannend zu lesen Kontra: absolut nichts
......so könnte man den Kriminalroman Hund von Riga von Henning Mankell in einem Satz umschreiben. Diese ist der dritte Krimi von Henning Mankell, den ich gelesen habe, nach „Die fünfte Frau“ (siehe meine Ciao Meinung dazu) und „Mörder ohne Gesicht“.
Auslöser der ganzen Handlung ist ein Schlauchboot mit zwei Toten, das an die schwedische Küste getrieben wird. Die Nachforschungen ergeben, dass das Boot und auch die Toten wohl aus Lettland stammen. Die Polizei aus Riga schaltet sich in das Ermittlungsverfahren ein und schickt einen Polizeibeamten, Major Liepa, nach Schweden, wo dieser zusammen mit Kurt Wallander versucht, den Fall aufzuklären. Wenig später wird aus Lettland gemeldet, man habe den Fall geklärt, sodass der Beamte aus Lettland wieder zurück nach Riga fährt, für Kurt Wallander scheint der Fall erledig...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Pro: Spannender Krimi mit vielen Infos zu Lettland Kontra: Teils durch die politischen Verwirrungen recht langatmig
...Nachdem ich im letzen Jahr meinen ersten Roman von Henning Mankell "Die fünfte Frau" zum Geburtstag bekam, hat mich das "Wallander-Fieber" gepackt. Wallander ist der Name des Kriminalkommissars, der in den Büchern von Henning Mankell im schwedischen Ystad lebt und ausgesandt wird verschiedene Verbrechen aufzuklären.
Dieses Mal möchte ich über das Buch "Hunde von Riga", dem chronologisch zweiten Roman Mankells berichten, bei dem sich unser schrulliger Kommissar um die Aufklärung eines Mordes an zwei jungen Männern, die erschossen in einem Rettungsboot an die Küste geschwemmt wurden, handelt.
Im Verlauf seiner Ermittlungen stösst Wallander, zusammen mit seinen ebenfalls leicht skurillen Kollegen, in ein Wespennest aus Intrigen und die Spuren führen aus Schweden nach Lettland. Von dort wird ihm aus aussenpolitischen Gründen...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich