... Diese Zeit ist allen Beteiligten sehr wohl in Erinnerung geblieben. Die Serienmorde an jungen Frauen, die niemals aufgeklärt wurden, haben sich ebenso ins Gedächtnis eingebrannt als auch die steten Annäherungsversuche an Lena seitens eines Wenjamin Wolkows, welchen diese jedoch abwies.
Mitja, ... Bericht lesen
Ihr vielgelobter Thriller um einen Serienmoerder und eine couragierte Journalistin spielt zwischen altem und neuem Russland Yuppies und Junkies Mafia und Ex-KGB.Lena Poljanskaja hat sich mit der neuen russischen Wirklichkeit arrangiert. Tagsueber beschaeftigt sie sich mit ihrer kleinen Tochter und nachts arbeitet sie fuer eine Literaturzeitschrift. Doch ihr Leben geraet aus den Fugen als ihre Freundin Olga ihr vom Tod ihres Bruders berichtet. Der Liedermacher Mitja soll sich in seiner Wohnung im Drogenrausch erhaengt haben. Anders als die Polizei die sofort an Selbstmord glaubt hat Lena ihre Zweifel. Im Gegensatz zu seiner Frau nahm Mitja niemals Drogen und ausserdem bereitete er gerade sein Comeback vor. Als Lena von einer sonderbaren Aerztin Besuch erhaelt die aber beim Gesundheitsamt niemand kennt ahnt sie dass sie selbst ins Fadenkreuz geraten ist. Jemand stellt ihr nach und scheint zu fuerchten dass sie zuviel ueber Mitjas Tod herausfinden koennte. Zwei Tage spaeter hat Lena Gewissheit: Ein zweiter Mord ist geschehen.Polina Daschkowa geboren 1960 studierte am Gorki-Literaturinstitut in Moskau und arbeitete als Dolmetscherin und Uebersetzerin bevor sie zur beliebtesten russischen Krimiautorin avancierte. Fuer die Polizei erstellt sie psychologische Taetergutachten. Daschkowa lebt mit ihrem Mann und zwei Toechtern in Moskau. 2006 erhaelt sie den Radio Bremen Krimipreis.
die offizielle Version - einen Selbstmord - kann sie nicht glauben. Doch schnell gerät auch sie ins Fadenkreuz der Mörder. Polina Daschkowa ist mit weltweit 25 Millionen verkauften Romanen "die Königin des russischen Krimis" (Die Zeit) - nun erscheint bereits das zweite Hörspiel nach einem Daschkowa-Roman, das ein scharfes Bild des heutigen Rußlands zeichnet.Hörspielbearbeitung und Regie: Peter Rothin.Entdecken Sie mehr Hörbücher aus dem DAV!
gehört zu den Privilegierten in ihrem von wirtschaftlicher Not und Korruption gebeugten Land. Lenas einziges Problem ist das ihrer Geschlechtsgenossinnen überall auf der Welt: Wie bringe ich Kind und Karriere unter einen Hut? Doch das ändert sich schlagartig, als Mitja, der Bruder ihrer besten Freundin, ermordet wird. Polizei und Staatsanwaltschaft glauben an Selbstmord, doch Lena hat Zweifel und gerät dadurch selbst ins Visier der Mörder. Ein Sprengstoffanschlag auf sie und ihre kleine Tochter schlägt fehl; Mitjas Frau und der Popstar Asarow haben weniger Glück. Jemand will um jeden Preis verhindern, dass die wahren Hintergründe einer Mordserie an jungen Mädchen, die sich 14 Jahre zuvor in Tobolsk, im tiefsten Sibirien, abspielte, ans Licht kommen. Der Zufall in Form einer berufsbedingten Reise nach Tobolsk bietet Lena die Gelegenheit, vor Ort zu recherchieren. Bald scheint es, als sei sie nur noch von Feinden umgeben. Eine geheimnisvolle Ärztin mit zwei Identitäten, ein verliebter Popproduzent und die Spitzen der Tobolsker Mafia -- alle haben es auf Lena abgesehen. Einer der berüchtigtsten Killer Russlands wird Lenas scheinbar aussichtsloser Lage im letzten Moment eine überraschende Wendung geben. Das Leben der Romanheldin Lena hat sicherlich Ähnlichkeit mit dem ihrer Schöpferin, der Kriminalschriftstellerin Polina Daschkowa. Der Leser erfährt viel über den russischen Alltag, der sich in mancher Hinsicht erstaunlich wenig von dem unseren unterscheidet, in anderen Dingen aber immer noch sehr fremdartig anmutet. Die eigentliche Krimihandlung ist stellenweise etwas an den Haaren herbeigezogen, aber wenn man sich auf die vielen Zufälle und die psychologisch manchmal nicht ganz glaubwürdigen Figuren einlässt, bietet der Roman spannende Unterhaltung mit einem Schuss Exotik. --Anna Hochsieder
gehört zu den Privilegierten in ihrem von wirtschaftlicher Not und Korruption gebeugten Land. Lenas einziges Problem ist das ihrer Geschlechtsgenossinnen überall auf der Welt: Wie bringe ich Kind und Karriere unter einen Hut? Doch das ändert sich schlagartig, als Mitja, der Bruder ihrer besten Freundin, ermordet wird. Polizei und Staatsanwaltschaft glauben an Selbstmord, doch Lena hat Zweifel und gerät dadurch selbst ins Visier der Mörder. Ein Sprengstoffanschlag auf sie und ihre kleine Tochter schlägt fehl; Mitjas Frau und der Popstar Asarow haben weniger Glück. Jemand will um jeden Preis verhindern, dass die wahren Hintergründe einer Mordserie an jungen Mädchen, die sich 14 Jahre zuvor in Tobolsk, im tiefsten Sibirien, abspielte, ans Licht kommen. Der Zufall in Form einer berufsbedingten Reise nach Tobolsk bietet Lena die Gelegenheit, vor Ort zu recherchieren. Bald scheint es, als sei sie nur noch von Feinden umgeben. Eine geheimnisvolle Ärztin mit zwei Identitäten, ein verliebter Popproduzent und die Spitzen der Tobolsker Mafia -- alle haben es auf Lena abgesehen. Einer der berüchtigtsten Killer Russlands wird Lenas scheinbar aussichtsloser Lage im letzten Moment eine überraschende Wendung geben. Das Leben der Romanheldin Lena hat sicherlich Ähnlichkeit mit dem ihrer Schöpferin, der Kriminalschriftstellerin Polina Daschkowa. Der Leser erfährt viel über den russischen Alltag, der sich in mancher Hinsicht erstaunlich wenig von dem unseren unterscheidet, in anderen Dingen aber immer noch sehr fremdartig anmutet. Die eigentliche Krimihandlung ist stellenweise etwas an den Haaren herbeigezogen, aber wenn man sich auf die vielen Zufälle und die psychologisch manchmal nicht ganz glaubwürdigen Figuren einlässt, bietet der Roman spannende Unterhaltung mit einem Schuss Exotik. --Anna Hochsieder
gehört zu den Privilegierten in ihrem von wirtschaftlicher Not und Korruption gebeugten Land. Lenas einziges Problem ist das ihrer Geschlechtsgenossinnen überall auf der Welt: Wie bringe ich Kind und Karriere unter einen Hut? Doch das ändert sich schlagartig, als Mitja, der Bruder ihrer besten Freundin, ermordet wird. Polizei und Staatsanwaltschaft glauben an Selbstmord, doch Lena hat Zweifel und gerät dadurch selbst ins Visier der Mörder. Ein Sprengstoffanschlag auf sie und ihre kleine Tochter schlägt fehl; Mitjas Frau und der Popstar Asarow haben weniger Glück. Jemand will um jeden Preis verhindern, dass die wahren Hintergründe einer Mordserie an jungen Mädchen, die sich 14 Jahre zuvor in Tobolsk, im tiefsten Sibirien, abspielte, ans Licht kommen. Der Zufall in Form einer berufsbedingten Reise nach Tobolsk bietet Lena die Gelegenheit, vor Ort zu recherchieren. Bald scheint es, als sei sie nur noch von Feinden umgeben. Eine geheimnisvolle Ärztin mit zwei Identitäten, ein verliebter Popproduzent und die Spitzen der Tobolsker Mafia -- alle haben es auf Lena abgesehen. Einer der berüchtigtsten Killer Russlands wird Lenas scheinbar aussichtsloser Lage im letzten Moment eine überraschende Wendung geben. Das Leben der Romanheldin Lena hat sicherlich Ähnlichkeit mit dem ihrer Schöpferin, der Kriminalschriftstellerin Polina Daschkowa. Der Leser erfährt viel über den russischen Alltag, der sich in mancher Hinsicht erstaunlich wenig von dem unseren unterscheidet, in anderen Dingen aber immer noch sehr fremdartig anmutet. Die eigentliche Krimihandlung ist stellenweise etwas an den Haaren herbeigezogen, aber wenn man sich auf die vielen Zufälle und die psychologisch manchmal nicht ganz glaubwürdigen Figuren einlässt, bietet der Roman spannende Unterhaltung mit einem Schuss Exotik. --Anna Hochsieder
gehört zu den Privilegierten in ihrem von wirtschaftlicher Not und Korruption gebeugten Land. Lenas einziges Problem ist das ihrer Geschlechtsgenossinnen überall auf der Welt: Wie bringe ich Kind und Karriere unter einen Hut? Doch das ändert sich schlagartig, als Mitja, der Bruder ihrer besten Freundin, ermordet wird. Polizei und Staatsanwaltschaft glauben an Selbstmord, doch Lena hat Zweifel und gerät dadurch selbst ins Visier der Mörder. Ein Sprengstoffanschlag auf sie und ihre kleine Tochter schlägt fehl; Mitjas Frau und der Popstar Asarow haben weniger Glück. Jemand will um jeden Preis verhindern, dass die wahren Hintergründe einer Mordserie an jungen Mädchen, die sich 14 Jahre zuvor in Tobolsk, im tiefsten Sibirien, abspielte, ans Licht kommen. Der Zufall in Form einer berufsbedingten Reise nach Tobolsk bietet Lena die Gelegenheit, vor Ort zu recherchieren. Bald scheint es, als sei sie nur noch von Feinden umgeben. Eine geheimnisvolle Ärztin mit zwei Identitäten, ein verliebter Popproduzent und die Spitzen der Tobolsker Mafia -- alle haben es auf Lena abgesehen. Einer der berüchtigtsten Killer Russlands wird Lenas scheinbar aussichtsloser Lage im letzten Moment eine überraschende Wendung geben. Das Leben der Romanheldin Lena hat sicherlich Ähnlichkeit mit dem ihrer Schöpferin, der Kriminalschriftstellerin Polina Daschkowa. Der Leser erfährt viel über den russischen Alltag, der sich in mancher Hinsicht erstaunlich wenig von dem unseren unterscheidet, in anderen Dingen aber immer noch sehr fremdartig anmutet. Die eigentliche Krimihandlung ist stellenweise etwas an den Haaren herbeigezogen, aber wenn man sich auf die vielen Zufälle und die psychologisch manchmal nicht ganz glaubwürdigen Figuren einlässt, bietet der Roman spannende Unterhaltung mit einem Schuss Exotik. --Anna Hochsieder
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Bereits seit meiner Grundschulzeit in der man mir die Fertigkeit des Lesen beibrachte, begann die Begeisterung zu Büchern stets und unaufhaltsam zu wachsen. Wer heute mein Zimmer betritt wird sogleich begreifen, dass es sich bei mir um eine Waschechte Leseratte handelt. Regale werden gekauft, wenn kein Platz mehr da ist um die neueren Bücher zu verstauen. Ein Leben ohne Bücher ist für mich unvorstellbar. Der reinste Horror auch nur daran zu denken. Aus diesem Grund möchte ich die Gelegenheit nutzen Euch ein spannendes Buch vorstellen, welches ich regelrecht verschlungen habe.
Einige einleitende Worte
Ich kann von mir nicht behaupten, dass ich mich in der Literatur auf ein bestimmtes Genre verschrieben habe. Ich lese alles, was mein Interesse erweckt. Politik, Biografien, Historische Romane, Sachbücher, etc...aber hin und wieder nehme ich auch gerne einen Kriminalroman zur Hand.
Geografisch bin ich ebenfalls flexibel. Ich finde es sogar besonders interessant in der Weltliteratur zu schnuppern und Bücher auch aus fernen Ländern zu lesen. Vor kurzem las ich einen Roman einer hier relativ unbekannten Autorin, Jurga Ivanuauskaitė, der mich sehr angesprochen hat. Kurz, ich bin hier für alles offen.
Jedoch muss ich mir ein ausgesprochenes Faible für russische Literatur eingestehen. Sowohl zeitgenössische, als auch klassische russische, bzw. sowjetische Literatur. Ich durfte einige Jahre meines Lebens in Moskau verbringen und deutsche Bücher waren nur sehr schwer zu bekommen. So begann ich russische Autoren zu lesen und wurde nicht enttäuscht. Mittlerweile erobert die russische Kriminalliteratur auch unseren Markt und deshalb möchte ich Euch eines meiner Schmuckstücke, wenn auch nicht mein absoluter Favorit aus Russland, in diesem Bericht präsentieren.
1. DAS PRODUKT
_DIE LEICHTEN SCHRITTE DES WAHNSINNS von POLINA DASCHKOWA___
2. INHALTSANGABE
Als Protagonistin lernen wir zu Beginn des Buches Lena Poljanskaja kennen, die bereits in einem anderen Buch von Daschkowa (Lenas Flucht) diese Rolle übernehmen durfte. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet.
Lenas Leben ist perfekt. Es könnte nicht besser sein. Sie ist nun Mutter einer wunderschönen kleinen Tochter, einem echten Wunschkind, welches sie liebevoll Lisa (der Kosaname von Jelisaweta) nennt. Mit ihrem Mann Sergej, einem Milizoberst, der allerdings nicht der leibliche Vater Lisas ist, ist sie mittlerweile glücklich verheiratet und hat in ihm die Liebe ihres Lebens gefunden. Auch beruflich läuft für sie alles bestens. Lena leitet das Ressort für Kunst und Literatur einer renommierten Zeitschrift. Mehr kann man von einem glücklichen Leben eigentlich nicht erwarten. Keine finanziellen Sorgen, ein Kind, das sich prächtig und den perfekten Partner fürs Leben.
Aber die heile Welt der Lena Poljanskaja soll nicht lange weilen. Ein schlimmer Schockmoment steht kurz bevor.
Olga, Lenas Schulfreundin erscheint eines abends bei ihr zu Hause. Völlig aufgelöst und mit dem Nerven am Ende. Olgas Bruder Mitja wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden. Lena, Olga und deren Bruder Mitja kannten sich bereits seit Jahren. In ihrer Jugend haben sie damals eine Reise ins sibirische Tobolsk unternommen um dort ihre Praktika abzulegen. Diese Zeit ist allen Beteiligten sehr wohl in Erinnerung geblieben. Die Serienmorde an jungen Frauen, die niemals aufgeklärt wurden, haben sich ebenso ins Gedächtnis eingebrannt als auch die steten Annäherungsversuche an Lena seitens eines Wenjamin Wolkows, welchen diese jedoch abwies. Mitja, der mittlerweile als mehr oder weniger erfolgreicher Musiker seinen Lebensunterhalt verdiente, erweckte nie den Anschein seinem Leben ein Ende setzten zu wollen. Für Lena und Olga ist der Selbstmord durch Erhängen unbegreiflich. Es passt so ganz und gar nicht zu Mitja.
Die Polizei ist jedoch anderer Meinung und zieht eine nur zu logische Schlussfolgerung. Mitja hatte sich nicht nur erhängt, sondern wies auch Einstiche in den Armen auf. Die Tatsache, dass Mitjas Freundin drogensüchtig ist, bestätigt die Vermutung der Polizei. Erhängt im Drogenrausch, bei klarem Bewusstsein, oder im und durch den Einfluss der Narkotika. Damit ist die Sache für die Polizei klar und der Fall abgeschlossen. Vorerst zumindest.
Den weder Lena, Olga noch seine Freundin Katja können dem Glauben schenken. Katja ist zwar drogensüchtig; Mitja hat jedoch nie zu Drogen gegriffen. Das Gegenteil war der Fall! Er hat alles menschenmögliche unternommen um seiner Freundin aus der Drogensucht zu helfen. Sogar eine renommierte Psychologin, die horrende Summen in Rechnung stellte, trieb er auf, um ihr mittels Hypnose zu einem normalen Leben fernab von Drogen zu helfen. Nein, Mitja nahm keine Drogen. Und als Lena bemerkt, dass sich die Einstiche in Mitjas Hand auf "der falschen Hand" befinden, beginnt Lena hellhörig zu werden. Mitja war Linkshänder, weshalb befinden sich die Einstiche dann auf der linken und nicht auf der rechten Hand? Lena und den anderen wird schnell klar, dass es sich hier nicht um einen banalen Selbstmord handeln kann. Alles spricht dagegen; auch die Tatsache das es beruflich bei ihm bergauf ging. Er hatte beste Aufsichten auf einen lang ersehnten Plattenvertrag. Aber wem stand Mitja im Wege? Hatte er Feinde? Ein brotloser Musiker? Alle stehen vor einem Rätsel, aber für Lena ist klar, dass Mitja beseitigt wurde. Aber weshalb?
Mitjas Freundin Katja versucht etwas Licht in die Geschehnisse zu bringen und vertraut sich Lena an. Doch auch kurz darauf wird auch diese tot in der Wohnung aufgefunden. Vollgepumpt mit Drogen, einer brennenden Zigarette in der Hand, ihr Körper vollkommen verbrannt. Für Lena wird mehr und mehr klar, dass es hier um viel mehr geht als nur Mord; hier steckt mehr dahinter und sie beginnt auf eigene Faust zu recherchieren und weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht in welch große Gefahr sie sich begibt.
Als eines Tages eine Kinderärztin bei Lena zu Hause auftaucht, schüttet Lena der Medizinerin ihr Herz aus und fühlt sich zum ersten Mal erleichtert. Erst als sie am Abend ihrem Mann vom Besuch der Ärztin erzählt wird dieser hellhörig und zieht Erkundigungen in den umliegenden Polykliniken ein. Lena ist schockiert und verängstigt als sie erfährt, dass eine gewisse Doktor Gradskaja weder als Kinderärztin beschäftigt ist, noch dass seitens der Kliniken Hausbesuche durchgeführt wurden oder werden.
Dann nimmt das Schicksal endgültig seinen Lauf. Lena wird zu einer Dienstreise nach Sibirien beordert. Ausgerechnet an jenen Ort, wo damals die grausamen Morde geschahen. Und Wenjamin Wolkow, mittlerweile erfolgreicher Produzent, lässt Lena keine Sekunde aus den Augen...
Und das hat auch einen Grund...
3. MEINE MEINUNG ZUM BUCH
Mir hat das Buch ausgezeichnet gefallen. Soviel möchte ich gleich vorweg nehmen.
Polina Daschkowa ist es ausgezeichnet gelungen die Spannung langsam, aber stetig aufzubauen und somit das Interesse des Lesers zu bannen. Diese Spannung bleibt auch fast während der doch beachtlichen Anzahl von 545 Seiten erhalten. Ein leichter Anflug von Langeweile macht sich jedoch in den letzten Seiten des Buches bemerkbar; es kehrt eine unangenehme Flaute ein, die Spannung schwindet sprichwörtlich mit der Anzahl der verbleibenden Seiten. Das Ende ist dann schon vorprogrammiert und die Frage bleibt lediglich, in welche der Fallen das Mäuschen nun tappen wird. Für einen Daschkowa-Roman doch etwas ernüchternd und in meiner Wertung gibt das einen Punkt weniger.
Das Daschkowa nicht nur eine hervorragende Schriftstellerin ist, sondern sich auch in der Kunst des Profiling versteht, stellt sie auch in diesem Buch unter Beweis.
Die Romanfiguren verfügen alle über eine gesunde Portion Menschlichkeit, die dem Leser die Möglichkeit geben Sympathie oder auch Abneigung zu den einzelnen Charakteren zu empfinden. Hier hat die Autorin sehr viel Feinschliff und schriftstellerisches Talent bewiesen. Die Romanfiguren kann man mit dem inneren Auge sehen, sie wirken, mit all ihren menschlichen Stärken und Schwächen äußerst lebendig und der Leser kann sich so sehr gut gefühlsmäßig in das Handlungsgeschehen eingliedern.
Auch die Handlung dieses Romanes ist mit Sicherheit jeder Kritik erhaben. Es ist alles vorhanden, was einen guten und vor allem spannenden Kriminalroman seine Würze verleiht. Daschkowa beginnt von Beginn an ihre Fäden zu spinnen und der Leser kann manchmal erahnen, wie es nun etwas weiter gehen könnte. Manchmal wird man jedoch auch nur gekonnt in die Irre geführt um dann doch später eine Überaschung zu erleben. Denn die Fäden, die Daschkowa gewebt hat führen erst auf Umwegen zu einem Netz und beschränken sich nicht nur auf die Gegenwart, sondern führen bis in die Jugend der Protagonisten.
Zusätzlich erhält man einen kleinen, aber durchaus eindrucksvollen Einblick in den russischen Alltag und in die kriminellen Machenschaften des Untergrundes, der Mafia.
Sprachlich recht einfach gehalten, leicht verständlich und flüssig geschrieben.
Bis auf den bereits erwähnten Kritikpunkt bekommt man hier Lesevergnügen mit der dazugehörigen Portion Spannung geboten.
4. DIE AUTORIN
Polina Daschkowa, die man der Äußerlichkeiten zu urteilen nach eher ins Russische Staatsballett verfrachten würde, als sie als eine der derzeit erfolgreichsten russischen Schriftstellerinnen anzusehen, wurde 1960 in Moskau in der Familie eines Mathematikers geboren. Die hagere, dunkelhaarige Frau mit dem ausdruckstarken Gesicht erreichte mit ihren Büchern mittlerweile eine Verkaufzahl von über 30 Millionen Exemplaren.
Ihre Eltern und Großeltern gehörten dem Kreise der "Moskauer Intelligenzija". Unter der Intelligenzija verstehen sich Menschen mit hohem Bildungsstandard, die als klug, wissend, denkend und auf professionellem Niveau kreativ beschäftigt sind. Kurz, Menschen, die durch ihre Arbeit oder ihr Wirken der Entwicklung der Kultur und deren Verbreitung beitragen. Eigentlich ein fruchtbares Elternhaus für eine zukünftige Autorin. Später sollte es auch so kommen. Eigentlich wollte Daschkowa Ärztin werden, entschied sich dann dennoch dagegen und absolvierte das renommierte Moskauer-Gorkij-Literaturinstitut. Zu Beginn ihrer schriftstellerischen Laufbahn schrieb Daschkowa Gedichte, die erstmals in der Zeitschrift "Sel'skaya molodyozh", zu dt. Land- oder Dorfjugend, im Jahre 1977 erschienen.
Später arbeitete sie als Berichterstatterin aus der Duma, als Übersetzerin für Englisch/Russisch; auch auf dem Gebiet der Psychologie ist sie gefragt. Polina Daschkowa erstellt bis dato Tätergutachten in zahlreichen Kriminalfällen für die Medien.
Ihr Durchbruch als Kriminalautorin kam erst 1996. Polina Daschkowa, die unter einem Pseudonym schreibt, lebt mit ihrem Mann und den gemeinsamen beiden Töchtern in Moskau und aus dem Privatleben der Schriftstellerin ist kaum etwas bekannt. Daschkowa behauptet ihr Pseudonym an den Namen ihrer Tochter angelehnt zu haben, ob Vor- oder Nachname ist bisher nicht bekannt.
Polina Daschkowa gehört für mich zu den ganz großen russischen Autorinnen, die ich immer wieder mit Freude lese.
5. DATEN
Ich habe das Buch vor einiger Zeit bei amazon.de in der Taschenbuchausgabe für 8,95 € erworben. Erschienen im Aufbau Taschenbuchverlag GmbH, Berlin 2001 ISBN 3-7466-1884-3 545 Seiten Ersterscheinung bei EKSMO Press Moscow Unter dem Titel "Легкие шаги безумия" (Legkie shagi bezumiya).
_FAZIT___
Mir hat der Roman von Polina Daschkowa sehr gut gefallen. Man bekommt hier Spannung, Nervenkitzel und eine interessante Handlung geboten. Eine Empfehlung meinerseits gibt es auf jeden Fall. Durch die Länge am Ende, die man hätte vermeiden können ziehe ich jedoch einen Punkt ab.
Note: Meine Berichte erscheinen auch auf anderen Seiten meiner Wahl, teils auch unter anderem Nicknamen (jekaterina, SOMEWHERE_IN_EUROPE, martiva,..) und sind ab sofort durch meinen Namen, Marlene Artemjewa, gekennzeichnet.
Pro: gut erzählt, schöne Sprache, an und für sich gute Handlung... Kontra: ...aber am Ende etwas lang und konstruiert
Nach meinen nächtlichen Streifzügen durch die Bücherei brachte ich diesmal ein Buch mit nach Hause, dass den Wahnsinn in meinen Augen erglimmen ließ.
Das Buch „Die leichten Schritte des Wahnsinns“ von Polina Daschkowa erschien 1999 in Russland bei Eksmo-Press und 2001 im Aufbauverlag, übersetzt von Margret Fieseler und knap 435 Seiten stark. Gekostet hätte es 20 Moneten.
Die Autorin wurde 1960 in Moskau geboren und ist die erfolgreichste, russische ... ...bis mir mitgeteilt wurde, dass die Kategorie zu dem Buch doch existiert, obwohl ich sie damals nicht gefunden habe. Deshalb muss ich mich im Verlauf des Berichtes auf meinen schlauen Stichwortzettel stützen und bitte um Vergebung, falls ich Kleinigkeiten durcheinanderbringen oder der Bericht stellenweise ein bisschen stückhaft klingen sollte.
Die Geschichte beginnt 1996. Die Moskauerin Lena Poljanskaja, Journalistin, wohnt mit ihrem Mann, einem ...
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Pro: spannend, athmosphärisch gut, Personen gut gezeichnet Kontra: --
...wurde sie bereits einmal als die „Königin des russischen Kriminalromans“ bezeichnet. Das vorliegende Buch würde ich eher als Thriller bezeichnen. Polina Daschkowa wurde 1960 in Moskau geboren und ist, so der Klappentext, tatsächlich auch die erfolgreichste Kriminalautorin Russlands. Sie hat Literatur studiert, lange als Journalistin und Übersetzerin gearbeitet, ihre Bücher haben Millionen-Auflagen.
Leider kann ich hier nur die Ausgabe ... ...Cover zeigt eine verschwommene Fotografie, die hauptsächlich in grün-blau-Tönen gehalten ist. Auf der Fotografie sieht man eine zart gebaute Frau, die auf einem Stuhl sitzend an einer Wand lehnt und ihren Blick zur Kamera gewandt hat. Im Hintergrund ist ein verhangenes Fenster. Alles ist wie gesagt verschwommen. Mich hat dieses Cover sehr angesprochen, weil es automatisch die Fragen aufwirft: Wer ist diese Frau? Warum schaut sie so bedrückt und verängstigt? ...
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Pro: ein spannendes Milieu Kontra: ein skrupelloses Milieu
...Im letzten Jahr war Russland Schwerpunkt der Frankfurter Buchmesse. Grund genug, dass ich mich nach zahlreichen skandinavischen, zwei französischen und etlichen einheimischen Krimi – Schreibern einmal einer Autorin dieses Landes widmete. PolinaDaschkowa kam mir daher mit ihrem „Club Kalaschnikow“ gerade recht.
Sie ist mit etlichen Millionen verkaufter Bücher (einige Quellen sagen 15 Millionen, andere wiederum über 40 Millionen) die erfolgreichste Krimiautorin Russlands. 1960 in Moskau geboren besuchte sie das dortige Gorki – Literaturinstitut und arbeitete anschließend als Journalistin und Übersetzerin. Sie lebt mit Mann und Töchtern immer noch in Moskau. Auch in Deutschland wird sie zunehmend bekannter durch ihre bisher hier erschienenen Romane „Die leichtenSchritte des Wahnsinns“, „Club...
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Pro: spannende, interessante Handlung, gut ausgearbeitete Personen, schöner Schreibstil Kontra: Handlung teilweise zu komplex, großes Namensgewirr im Kopf
...? erschienen.
WEITERE TEILNEHMER DER KLEINEN RUSSISCHEN BÜCHERWOCHE
?Kleine Russische Bücherwoche Teil I? - ?Die leichtenSchritte des Wahnsinns? von PolinaDaschkowa
?Kleine Russische Bücherwoche Teil II? ? ?Komm? von Irina Denezkina...
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Pro: Gelungene Erzählungen mit schöner, dichter Sprache und Atmosphäre, die das Teen Spirit-Gefühl noch unterstreichen Kontra: Höchstens ein dezenter Stilbruch bei "Wasja"
...Als Freunde der Literatur sehen wir es nicht nur als unsere Aufgabe, den geneigten Lesern immer wieder kleine, literarische Leckerbissen in die Pfötchen zu schummeln, sondern auch ganz gewaltig in anderen Kulturen herumzukratzen.
Dies tat ich ? aber gewaltig. Und nachdem Rußland letztes Jahr schon Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse war (ich war im übrigen auch ein Ehrengast ? heimlich), so wird das Land nun auch in meiner kleinen, beschaulichen Messehalle von Profil Gast sein und drei russischen Autoren mit vier Büchern Gastauftritte gewähren.
Nachdem ich vor längerer Zeit schon über ?Die leichtenSchritte des Wahnsinns? von PolinaDaschkowa berichtete, sie also damit der Wegbereiter der Kleinen Russischen Bücherwoche war (und zur Feier des Tages im Profil ge-uppt wird), widmen wir uns heute einer jungen Autorin, die uns...
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sehr hilfreich 04.06.2004
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