... Vor einer Woche habe ich mir ein weiteres Mankell Buch zur Hand genommen: „Die rote Antilope“. Natürlich trat ich mit großer Vorfreude und auch mit gewisser Erwartung an dieses Werk...und wurde dann doch enttäuscht! Wieso, weshalb und warum....in diesem Bericht!
Das Thema:
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vielleicht Achtjähriger, der bei einem Massaker übersehen wurde. 1877, eine Handelsstation in der Kalahari-Wüste. Das schwarze Kind wird in die Obhut eines selbst ernannten Insektenforschers geraten, der es mit nach Schweden nimmt. Damit es überlebe. Er wird Schuhe tragen, an Türen anklopfen und sich pausenlos anstarren lassen. Er wird wissenschaftlich untersucht und dem staunenden Publikum vorgeführt werden.In seinen Träumen aber sieht er die rote Antilope, die sein leiblicher Vater in den Felsen geritzt hat...
neuen Roman widmet sich der in Moçambique lebende Schwede seinem zweiten großen Thema: Afrika. Die rote Antilope erzählt, wie Henning Mankell in seinem Nachwort schreibt, von dem, "was hätte geschehen können". Durchaus denkbar, dass sich ein junger Schwede ohne Talente 1877 nach Kapstadt einschiffte, um seinem mittelmäßigen Leben einen Sinn zu geben. Hans Bengler hat den Vorsatz, in Afrika ein unbekanntes Insekt zu entdecken und damit unsterblich zu werden. Doch er kehrt nicht nur mit einem Koffer voller toter Insekten, sondern auch in Begleitung eines kleinen Jungen in sein Heimatland zurück. Das Kind -- Bengler nennt es Daniel -- hat ein Massaker überlebt, das deutsche Marodeure an seiner Sippe verübt haben. Mit den besten Vorsätzen nimmt Bengler den Jungen an Sohnes statt an. Doch Daniel muss als Anschauungsobjekt auf Benglers Vortragsreise durch die schwedische Provinz herhalten. Als sein Pflegevater mit dem Gesetz in Konflikt gerät, kommt Daniel zu einem kinderlosen Bauernpaar. In der streng protestantischen Gemeinde soll er zum Christentum bekehrt werden. Angeregt durch die biblische Geschichte beschließt er zu lernen, wie Jesus auf dem Wasser zu gehen, um über das Meer nach Afrika zurückzukehren. Denn Daniel hat in der Fremde nur ein Ziel vor Augen: den Auftrag seines Vaters zu erfüllen und die von diesem begonnene Felszeichnung, die dem Roman den Titel gibt, zu vollenden. Die rote Antilope ist ein trauriges und nachdenklich stimmendes Buch. Dem Leser bleibt letztlich als Trost nur der versöhnliche Epilog und die Hoffnung, dass Engstirnigkeit und falsch verstandene Menschenliebe im Verhältnis Europas zu Afrika heute zumindest in Teilen überwunden sind. --Anna Hochsieder
neuen Roman widmet sich der in Moçambique lebende Schwede seinem zweiten großen Thema: Afrika. Die rote Antilope erzählt, wie Henning Mankell in seinem Nachwort schreibt, von dem, "was hätte geschehen können". Durchaus denkbar, dass sich ein junger Schwede ohne Talente 1877 nach Kapstadt einschiffte, um seinem mittelmäßigen Leben einen Sinn zu geben. Hans Bengler hat den Vorsatz, in Afrika ein unbekanntes Insekt zu entdecken und damit unsterblich zu werden. Doch er kehrt nicht nur mit einem Koffer voller toter Insekten, sondern auch in Begleitung eines kleinen Jungen in sein Heimatland zurück. Das Kind -- Bengler nennt es Daniel -- hat ein Massaker überlebt, das deutsche Marodeure an seiner Sippe verübt haben. Mit den besten Vorsätzen nimmt Bengler den Jungen an Sohnes statt an. Doch Daniel muss als Anschauungsobjekt auf Benglers Vortragsreise durch die schwedische Provinz herhalten. Als sein Pflegevater mit dem Gesetz in Konflikt gerät, kommt Daniel zu einem kinderlosen Bauernpaar. In der streng protestantischen Gemeinde soll er zum Christentum bekehrt werden. Angeregt durch die biblische Geschichte beschließt er zu lernen, wie Jesus auf dem Wasser zu gehen, um über das Meer nach Afrika zurückzukehren. Denn Daniel hat in der Fremde nur ein Ziel vor Augen: den Auftrag seines Vaters zu erfüllen und die von diesem begonnene Felszeichnung, die dem Roman den Titel gibt, zu vollenden. Die rote Antilope ist ein trauriges und nachdenklich stimmendes Buch. Dem Leser bleibt letztlich als Trost nur der versöhnliche Epilog und die Hoffnung, dass Engstirnigkeit und falsch verstandene Menschenliebe im Verhältnis Europas zu Afrika heute zumindest in Teilen überwunden sind. --Anna Hochsieder
neuen Roman widmet sich der in Moçambique lebende Schwede seinem zweiten großen Thema: Afrika. Die rote Antilope erzählt, wie Henning Mankell in seinem Nachwort schreibt, von dem, "was hätte geschehen können". Durchaus denkbar, dass sich ein junger Schwede ohne Talente 1877 nach Kapstadt einschiffte, um seinem mittelmäßigen Leben einen Sinn zu geben. Hans Bengler hat den Vorsatz, in Afrika ein unbekanntes Insekt zu entdecken und damit unsterblich zu werden. Doch er kehrt nicht nur mit einem Koffer voller toter Insekten, sondern auch in Begleitung eines kleinen Jungen in sein Heimatland zurück. Das Kind -- Bengler nennt es Daniel -- hat ein Massaker überlebt, das deutsche Marodeure an seiner Sippe verübt haben. Mit den besten Vorsätzen nimmt Bengler den Jungen an Sohnes statt an. Doch Daniel muss als Anschauungsobjekt auf Benglers Vortragsreise durch die schwedische Provinz herhalten. Als sein Pflegevater mit dem Gesetz in Konflikt gerät, kommt Daniel zu einem kinderlosen Bauernpaar. In der streng protestantischen Gemeinde soll er zum Christentum bekehrt werden. Angeregt durch die biblische Geschichte beschließt er zu lernen, wie Jesus auf dem Wasser zu gehen, um über das Meer nach Afrika zurückzukehren. Denn Daniel hat in der Fremde nur ein Ziel vor Augen: den Auftrag seines Vaters zu erfüllen und die von diesem begonnene Felszeichnung, die dem Roman den Titel gibt, zu vollenden. Die rote Antilope ist ein trauriges und nachdenklich stimmendes Buch. Dem Leser bleibt letztlich als Trost nur der versöhnliche Epilog und die Hoffnung, dass Engstirnigkeit und falsch verstandene Menschenliebe im Verhältnis Europas zu Afrika heute zumindest in Teilen überwunden sind. --Anna Hochsieder
neuen Roman widmet sich der in Moçambique lebende Schwede seinem zweiten großen Thema: Afrika. Die rote Antilope erzählt, wie Henning Mankell in seinem Nachwort schreibt, von dem, "was hätte geschehen können". Durchaus denkbar, dass sich ein junger Schwede ohne Talente 1877 nach Kapstadt einschiffte, um seinem mittelmäßigen Leben einen Sinn zu geben. Hans Bengler hat den Vorsatz, in Afrika ein unbekanntes Insekt zu entdecken und damit unsterblich zu werden. Doch er kehrt nicht nur mit einem Koffer voller toter Insekten, sondern auch in Begleitung eines kleinen Jungen in sein Heimatland zurück. Das Kind -- Bengler nennt es Daniel -- hat ein Massaker überlebt, das deutsche Marodeure an seiner Sippe verübt haben. Mit den besten Vorsätzen nimmt Bengler den Jungen an Sohnes statt an. Doch Daniel muss als Anschauungsobjekt auf Benglers Vortragsreise durch die schwedische Provinz herhalten. Als sein Pflegevater mit dem Gesetz in Konflikt gerät, kommt Daniel zu einem kinderlosen Bauernpaar. In der streng protestantischen Gemeinde soll er zum Christentum bekehrt werden. Angeregt durch die biblische Geschichte beschließt er zu lernen, wie Jesus auf dem Wasser zu gehen, um über das Meer nach Afrika zurückzukehren. Denn Daniel hat in der Fremde nur ein Ziel vor Augen: den Auftrag seines Vaters zu erfüllen und die von diesem begonnene Felszeichnung, die dem Roman den Titel gibt, zu vollenden. Die rote Antilope ist ein trauriges und nachdenklich stimmendes Buch. Dem Leser bleibt letztlich als Trost nur der versöhnliche Epilog und die Hoffnung, dass Engstirnigkeit und falsch verstandene Menschenliebe im Verhältnis Europas zu Afrika heute zumindest in Teilen überwunden sind. --Anna Hochsieder
neuen Roman widmet sich der in Moçambique lebende Schwede seinem zweiten großen Thema: Afrika. Die rote Antilope erzählt, wie Henning Mankell in seinem Nachwort schreibt, von dem, "was hätte geschehen können". Durchaus denkbar, dass sich ein junger Schwede ohne Talente 1877 nach Kapstadt einschiffte, um seinem mittelmäßigen Leben einen Sinn zu geben. Hans Bengler hat den Vorsatz, in Afrika ein unbekanntes Insekt zu entdecken und damit unsterblich zu werden. Doch er kehrt nicht nur mit einem Koffer voller toter Insekten, sondern auch in Begleitung eines kleinen Jungen in sein Heimatland zurück. Das Kind -- Bengler nennt es Daniel -- hat ein Massaker überlebt, das deutsche Marodeure an seiner Sippe verübt haben. Mit den besten Vorsätzen nimmt Bengler den Jungen an Sohnes statt an. Doch Daniel muss als Anschauungsobjekt auf Benglers Vortragsreise durch die schwedische Provinz herhalten. Als sein Pflegevater mit dem Gesetz in Konflikt gerät, kommt Daniel zu einem kinderlosen Bauernpaar. In der streng protestantischen Gemeinde soll er zum Christentum bekehrt werden. Angeregt durch die biblische Geschichte beschließt er zu lernen, wie Jesus auf dem Wasser zu gehen, um über das Meer nach Afrika zurückzukehren. Denn Daniel hat in der Fremde nur ein Ziel vor Augen: den Auftrag seines Vaters zu erfüllen und die von diesem begonnene Felszeichnung, die dem Roman den Titel gibt, zu vollenden. Die rote Antilope ist ein trauriges und nachdenklich stimmendes Buch. Dem Leser bleibt letztlich als Trost nur der versöhnliche Epilog und die Hoffnung, dass Engstirnigkeit und falsch verstandene Menschenliebe im Verhältnis Europas zu Afrika heute zumindest in Teilen überwunden sind. --Anna Hochsieder
neuen Roman widmet sich der in Moçambique lebende Schwede seinem zweiten großen Thema: Afrika. Die rote Antilope erzählt, wie Henning Mankell in seinem Nachwort schreibt, von dem, "was hätte geschehen können". Durchaus denkbar, dass sich ein junger Schwede ohne Talente 1877 nach Kapstadt einschiffte, um seinem mittelmäßigen Leben einen Sinn zu geben. Hans Bengler hat den Vorsatz, in Afrika ein unbekanntes Insekt zu entdecken und damit unsterblich zu werden. Doch er kehrt nicht nur mit einem Koffer voller toter Insekten, sondern auch in Begleitung eines kleinen Jungen in sein Heimatland zurück. Das Kind -- Bengler nennt es Daniel -- hat ein Massaker überlebt, das deutsche Marodeure an seiner Sippe verübt haben. Mit den besten Vorsätzen nimmt Bengler den Jungen an Sohnes statt an. Doch Daniel muss als Anschauungsobjekt auf Benglers Vortragsreise durch die schwedische Provinz herhalten. Als sein Pflegevater mit dem Gesetz in Konflikt gerät, kommt Daniel zu einem kinderlosen Bauernpaar. In der streng protestantischen Gemeinde soll er zum Christentum bekehrt werden. Angeregt durch die biblische Geschichte beschließt er zu lernen, wie Jesus auf dem Wasser zu gehen, um über das Meer nach Afrika zurückzukehren. Denn Daniel hat in der Fremde nur ein Ziel vor Augen: den Auftrag seines Vaters zu erfüllen und die von diesem begonnene Felszeichnung, die dem Roman den Titel gibt, zu vollenden. Die rote Antilope ist ein trauriges und nachdenklich stimmendes Buch. Dem Leser bleibt letztlich als Trost nur der versöhnliche Epilog und die Hoffnung, dass Engstirnigkeit und falsch verstandene Menschenliebe im Verhältnis Europas zu Afrika heute zumindest in Teilen überwunden sind. --Anna Hochsieder
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Erfahrungsbericht von jekaterina über Die rote Antilope / Mankell, Henning 7. August 2002
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
durchschnittlich
Unterhaltungswert:
hoch
Spannung:
sehr spannend
Pro:
gute und interesante Story
Kontra:
teils unglaubwürdig
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Einfach begeistert war ich von Henning Mankells Kriminalromanen um den schwedischen Kommissar Kurt Wallander. Richtig verschlungen habe ich sie. Leider war ich „Wallanders erstem Fall“ auch schon am Ende seiner Romanserie um den sympathischen Kriminalbeamten angelangt. Mankell, so sagte er in einem Interview, wolle keine weiteren Wallander Romane schreiben. Schade eigentlich, aber damit muss man wohl leben. Aber Mankell hat ja auch noch andere Bücher auf Lager. Mit großer Begeisterung verschlang ich sein Buch „Der Chronist der Winde“, dass mich um ehrlich zu sein, keinen Deut weniger faszinierte als seine Kriminalromane. Vor einer Woche habe ich mir ein weiteres Mankell Buch zur Hand genommen: „Die rote Antilope“. Natürlich trat ich mit großer Vorfreude und auch mit gewisser Erwartung an dieses Werk...und wurde dann doch enttäuscht! Wieso, weshalb und warum....in diesem Bericht!
Das Thema:
“DIE ROTE ANTILOPE“ von Henning Mankell.
Eine kurze Inhaltsangabe: ********************* Die Geschichte erzählt im 19 Jahrhundert... Hans Bengler ist Schwede. Ein gewöhnlicher Schwede mit einem großem Problem. Bengler ist in Schweden ein kleiner unbedeutender Mann, ein Mensch, dessen Name niemand kennt. Bengler aber hat ein Ziel im Leben. Er möchte „JEMAND“ sein, ein Mensch, dessen Name auch noch nach seinem Tod der Menschheit ein Begriff sein wird. Etwas Besonderes.
Er setzt sich also großes persönliches Ziel. Er, ein unbedeutender schwedischer Forscher soll zu Weltruhm gelangen. Er möchte nach Afrika reisen um dort ein unbekanntes und unerforschtes Insekt zu entdecken und damit die Anerkennung zu bekommen, die aus seiner Sicht das Leben lebenswert macht.
Also reist Hans Bengler nach Afrika. Aber sein Weg dort erweist sich als beschwerlich. Es soll ihm nicht vergönnt sein ein seltenes Insekt zu finden und danach berühmt zu werden. Jedoch macht Hans Bengler einen Tausch. Er tauscht einen Sack Mehl und erhält dafür einen leibhaftigen schwarzen Jungen. Bengler weiss so gut wie nichts über den Leidensweg des kleinen Jungen Bescheid. Molo, so heißt das Kind ist Vollwaise. Seine Eltern wurden grausam von Kolonialisten getötet. Hans Bengler nimmt sich des Jungen an und nimmt ihn mit sich nach Schweden. Aber die Reise zurück in Hans´ Heimat gestaltet sich als äusserst schwierig. Der Junge, der den weissen nicht versteht, muss gefesselt werden, damit er unterwegs nicht wegläuft. Schließlich hat er schon viel Furchtbares in seinem jungem Leben erleiden müssen und weiss eben nicht, was als Nächstes auf ihn zukommen wird, wohin er gebracht wird.
Bengler gibt dem Jungen, dessen Namen er nicht weiss einen neuen Namen, Daniel. Auch hier nimmt das Leiden des Jungen kein Ende. In Schweden ist er etwas besonderes, ein Exot. Schwarz wie die Nacht und neu für die Augen der Schweden. Man möchte ihn anstarren, man fasst ihn an, man tötet ihn mit seinen Blicken. Bengler, dessen Leben nach seiner Rückkehr nach Schweden nicht einfacher geworden ist nutzt die Schaulust seines Volkes als finanziellen Zugewinn. Das Wohl des Jungen ist für ihn von keinerlei Bedeutung mehr. Was zählt sind die rollenden schwedischen Krönchen..
Das Leben meint es aber auch mit Bengler nicht besonders hold. Er verstrickt sich immer mehr in Probleme und muss den Jungen abgeben. Daniel landet bei einem älterem Ehepaar, das selbst niemals Kinder hatte. Nun hat Daniel wenigstens ein zuhause, wenn auch der Wunsch in seinem ferne Heimat zurückzukehren ein tiefes Loch in seine zarte Seele brennt. Aber nach kurzen begegnet er Sanna, die wegen ihrer geistigen Behinderung wie auch er wegen seiner Hautfarbe von den Menschen gemieden wird. Bald schließen die beiden Freundschaft...
Der Roman wird noch richtig schön spannend. Aber es wäre wohl gemein Euch hier schon das Ende zu verraten. Also selber kaufen und lesen!
Meine Meinung zum Buch: ********************** Ja, ich habe dieses Buch wirklich gerne gelesen. Es war spannend., traurig und trifft den Leser immer wieder an wunden Stellen. Das Mitleidsempfinden für den kleinen jungen, der von seiner Heimat weggerissen wurde wallt immer wieder auf. An Emotionalität mangelt es diesem Buch bestimmt nicht.
Auch fand ich die Handlung die im 19 Jahrhundert stattfand interessant und auch nachvollziehbar. Ein schwarzer Junge in der damaligen Zeit in Schweden, oder auch in einem anderem europäischem Land hätte dort sicher Blicke auf sich gezogen. Das Buch hat auf mich „echt“ gewirkt...wenn auch nur in der Handlung.
Auch die Person des Hans Bengler wurde sehr glaubhaft dargebracht, wenn sie auch beim Leser alsbald die Sympathien verspielt. Mankell hat in Hans Bengler eine wirklich gute und sehr ausgereifte Romanfigur geschaffen.
Auch fand ich das Thema dieses Buches, das ich als „Angst und Konfration mit Situationen und dem Umgang mit fremden Menschen“ verstand sehr gut. Der Einblick in das Leiden des jungen und die Neugier der Menschen ist vom Autor sehr gut dargestellt worden.
Was ich allerdings an diesem Buch zu bemängeln habe ist die Figur des Jungen. Solange sich das Buch mit Hans Bengler beschäftigt, kann der Leser jene Figur noch sehr gut begreifen. Bengler ist erwachsen und seine Handlungen, die man zwar nicht rechtfertigen sollte, aber zumindest verstehen kann wirken als echt. Der Junge, der dann die Hauptrolle im Roman übernimmt, nimmt dem Buch diese Glaubhaftigkeit! Weshalb? Wenn man sich die Situation einfach vor Augen ruft..kleiner Junge aus Afrika, Eltern tot, fremde Heimat, fremde Sprache..trotzdem bleibt er ein Afrikaner mit afrikanischen Gedanken und seiner Heimat im Herzen. Mir jedoch kam die erschaffenen Roamfigur des Daniel „etwas zu schwedisch“ vor. Seine Gedankengänge waren eher zu reif für sein Alter und für meine Vorstellungen auch zu westlich orientiert. Ich hatte das Gefühl als ob Mankell sich die größte Mühe gegeben hätte sich beim Schreiben des Gedankengutes dieses Jungen wahrhaft in den Kopf eines kleinen Jungen hineinzuversetzen. Leider ist ihm das aber nicht gelungen. Vielleicht aus dem Grund, das Mankell ein Schwede ist und bleibt. Ja, er mag in Afrika leben, aber in die Köpfe eines afrikanischen Jungen kann er sich kaum hineinversetzen und das macht diesen Roman für mich zumindest etwas unglaubwürdig.
Ansonsten ist es aber kein schlechtes Buch und bekommt auch meine Empfehlung. Ich persönlich bezeichne mich als „Fan“ Von Mankell und das war sein bisher schlechtestes Buch, das ich gelesen habe.
Das Buch hat mich 21,50 Euro gekostet und umfasst 380 Seiten. Ich hätte das Geld auch in ein besseres Buch investieren können. FAZIT: ****** Nein, ich kann nicht sagen, dass das Buch schlecht war. Für Mankell ist es jedoch wirklich keine Glanzleistung. Inhaltlich gut, fand ich jedoch das wenige Verständnis für das Empfinden und für den Ausdruck des Jungen seitens des Autors als mangelhaft. Und somit wirkt auch die Romanfigur unecht.
Ja, eine Empfehlung gebe ich dem Buch auf dem Weg. Sclecht war es ja wirklich nicht. Kauft Euch das Buch, lest es und entscheidet selbst, was ihr davon hält.
...Werk von Henning Mankell in die Hände. Bisher kannte ich Mankell nur vom Hörensagen und wusste das er ziemlich harte Krimis bzw. Thriller schreibt. Als mir nun zu Ohren kam das er diesmal etwas ganz anderes geschrieben hat, war ich natürlich sofort neugierig. Und es kam wie es kommen musste, ich verbrachte einen ganzen Tag damit „Die rote Antilope“ zu verschlingen.
Irgendwann im 19. Jahrhundert reist ein junger schwedischer Student namens ... ...unternimmt er eine Expedition in die Kalahariwüste.
Nach vielen Widrigkeiten und am Ende seiner Kräfte landet er in einem einsamen Handelsposten in der Wildnis und verbringt dort einige Monate.
Eines Tages gelangt der Besitzer des Handelspostens, Wilhelm Andersson, an einen Jungen der Buschleute, dessen Eltern einem Massaker zum Opfer vielen. Das Schicksal des Jungen rührt Bengler an und es gelingt ihm den Jungen Andersson abzuschwatzen. Er nennt ...
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...könnte auch ein Wallander-Krimi beginnen: die brutal zugerichtete Leiche eines jungen Mädchens wird gefunden, ihre Gesichtsöffnungen mit Lehm gefüllt.
Doch der Mord wird nicht in der Gegenwart entdeckt, sondern bereits im Jahr 1878 in der schwedischen Provinz Schonen. Ein plakativer Prolog, der eine unheilvolle Grundstimmung erschafft, die über dem gesamten Roman stehen wird.
Hans Bengler, ein etwas naiver und unbeholfener Insektenforscher aus ... ...sonnenverwöhnten Körper zu - und die neugierigen bis entsetzten Blicke der schwedischen Provinzler seiner einsamen Seele. Schwarze Haut war nicht nur im Schweden des ausgehenden 19. Jahrhunderts eine der möglichen Inkarnationen des Satans. Bengler, mittlerweile in Geldnöten, macht sich die Exotik seines Adoptivsohns zunutze: im Rahmen von Vorträgen lässt er das staunende Auditorium den schwarzen Jungen - gegen klingende Münze, versteht sich - begutachten. ...
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Henning Mankell - Die Rote Antilope DAS BUCH Titel: Die Rote Antilope (2003)
Autor: Mankell, Henning
Genre: Roman
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 384 Seiten
Verlag: dtv (http://www.dtv.de) ISBN-Nr: 978-3423130752 Preis: 10,00€
DER AUTOR
Henning Mankell (Betonung auf der ersten Silbe des Nachnamens; * 3. Februar 1948 in Stockholm, aufgewachsen in Sveg), ist ein schwedischer Theaterregisseur und Schriftsteller. Bekanntheit in Deutschland erlangte ... ...war
Der Chronist der Winde
Die Rückkehr des Tanzlehrers
Tea-Bag
Kennedys Hirn
Wallander-Krimis:
Mörder ohne Gesicht
Hunde von Riga
Die weiße Löwin
Der Mann, der lächelte
Die falsche Fährte
Die fünfte Frau
Mittsommermord
Die Brandmauer
Wallanders erster Fall und andere Erzählungen (daraus: Die Pyramide, Der Tod des Fotografen)
Vor dem Frost (Linda Wallanders 1. Fall)
Auszeichnungen
1991 Schwedischer Krimipreis (National) für: Mördare ...
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Unterhaltungswert:
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11.05.2008
Kurzbewertung zu Die rote Antilope / Mankell, Henning Bewertung fürDie rote Antilope / Mankell, Henningvon
Jan_Kallweit
Ein gutes aber schwermütiges Buch das über einen jungen afrikanischen Weisen berichtet der von einen Schweden mit in dessen kalte Heimat genommen wird. Der Schwede will dem Weisen gutes tun, aber dieser zerbricht ans einer Sehnsucht nach seiner Heimat.
Dieser Roman ist sehr bildlich geschrieben wie wohl die meisten Mankell Bücher und nimmt natürlich auch keine Rücksicht vor schockieren Beschreibungen die aber sowas von fesselnt sind.
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..., Romane), Theaterregisseur und Intendant. Die Inhalte seiner Werke befassen sich vor allem mit den Thema Rassismus. Seine wohl bekanntesten Bücher sind die über Kommissar Kurt Wallander, einem schwedischen Polizisten. Insgesamt gibt es davon 9 Stück, die jedoch noch nicht alle in deutscher Sprache erschienen sind. Er wurde für seine Bücher mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet (z.B. dem Astrid-Lindgren-Preis). Mankell`s Liebe gilt Afrika. Er lebt 6 Monate im Jahr in Maputo, Mosambique, wo er ein Theater leitet. Dort entstanden die 2 Romane "die roteAntilope" und "der Chronist der Winde", die sich ebenfalls mit gesellschaftlichen Themen befassen. HenningMankell setzt sich in Afrika für notleidende Menschen ein und arbeitet mit "Ärzte ohne Grenzen" zusammen. Einige seiner Werke wurden für TV und Kino verfilmt, z.b. "Hunde von Riga...
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...?
° Autor
Der 1948 geborene HenningMankell arbeitete als Schriftsteller und Regisseur in Schweden, bis er sich 1972 den Traum erfüllte, Afrika zu bereisen. Seither lebt er zur Häfte in Schweden, zur Hälfte in Mosambik.
Die Wallander-Fälle chronologisch: ?Mörder ohne Gesicht?, ?Hunde von Riga?, ?Die weiße Löwin?, ?Der Mann, der lächelte?, ?Die falsche Fährte?, ?Die fünfte Frau?, ?Mittsommermord?, ?Die Brandmauer? und ?Wallanders erster Fall? ? dieser Band mit Erzählungen schließt die Wallander-Reihe ab.
In ?Vor dem Frost? debütiert Wallanders Tochter Linda als Polizeianwärterin.
?Die Rückkehr des Tanzlehrers? wurde erfolgreich verfilmt.
Die Romane ?Der Chronist der Winde? und ?Die roteAntilope? spielen in Afrika.
HenningMankell erhielt zahlreiche Preise, unter anderem wurde er als ?Autor des Jahres 2002? ausgezeichnet.
Übrigens gibt...
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Pro: Wieder ein bewährter Mankell-Krimi Kontra: Diesmal mit weniger Tiefgang
...? debütiert Wallanders Tochter Linda als Polizeianwärterin.
?Die Rückkehr des Tanzlehrers? wurde erfolgreich verfilmt.
Die Romane ?Der Chronist der Winde? und ?Die roteAntilope? spielen in Afrika.
HenningMankell erhielt zahlreiche Preise, unter anderem wurde er als ?Autor des Jahres 2002? ausgezeichnet.
Übrigens gibt es für alle Wallander- und Mankellfans auch einige deutschsprachige Websites mit News über Bücher und Filme, Foren, Quiz, virtuellem Rundgang durch Ystad usw.
www.mankell.de
www.wallander.ch
www.wallander-web.de
° Meine Meinung
Ich sag?s gleiche vorneweg: Wallanders vierter Fall ist für mich der bis jetzt einer der eher schwächeren in der Reihe. Seltsam, denn kürzlich sprach ich mit einer Freundin, die ?Hunde von Riga? und ?Die weiße Löwin? nicht so sehr mochte. ?Zu viel Bla bla über Afrika und politisches Zeugs...
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hilfreich 02.05.2004
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