Erfahrungsbericht über

Dirt 3 (Playstation 3)

Gesamtbewertung (5): Gesamtbewertung Dirt 3 (Playstation 3)

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Mir wird immer noch ganz schlecht von dem vielen Dreck

3  06.08.2011

Pro:
grafik ist gut

Kontra:
wenig rallye, zu viel gymkhana und andere späßchen

Details:

Grafik

Sound

Multiplayer:

Bedienung

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shadnorris89

Über sich: Empty

Mitglied seit:23.05.2011

Erfahrungsberichte:41

Vertrauende:11

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 116 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Nach Formel1 2010, GT5 und Need for Speed: Shift 2 wollte ich mir auch noch Dirt3 zulegen. Da das Release aber kurz vor den Prüfungszeit war, entschied ich mich darauf zu warten und erst nach den Prüfungen es zu kaufen. Gesagt getan, nach den Prüfungen bestellte ich mir das gute Stück bei Amazon für 44,95€. Die Dirt-Reihe ist für mich nicht unbekannt und so wusste ich auf was ich mich einstellen konnte.

Dirt:


Das erste Dirt wurde damals noch unter der Colin McRae Reihe vertrieben, das tragische an dem Spiel ist dass es zu gleich das letzte von Colin McRae war. Einen Tag nach dem Europa-Release auf der PS3 kam Colin und drei weitere Personen, darunter auch sein Sohn ums Leben. Ich fand das Spiel damals Klasse und deswegen kaufte ich mir auch Dirt2 das nicht mehr den Fokus aufs Rallye fahren hatte. Waren beim ersten Teil noch länger Prologe zu fahren und jede Menge Rallye Disziplinen mit Lastwagen und Raids und natürlich Rallye-Autos waren im zweiten Teil eher Buggy-Rennen und Truckrennen im Vordergrund. Ich würde mal vorsichtig sagen es wurde veramerikanischt, kein Wunder wenn man sich anschaut wer seine Finger im Spiel mit drin hatte, Ken Block. Das wird zwar jetzt keinem was sagen, aber vielleicht habt ihr ihn schon mal auf youtube gesehen, das ist der Typ der mit seinem Wagen allerhand Spektakuläres abzieht. Zum Beispiel um Pylonen driften oder um einen Menschen einen Donut machen. Dieser Ken Block ist auch wieder bei Dirt3 am Start, leider muss ich sagen. Die Meinung wie andere Videospielmagazine haben, zum Beispiel auch GameOne von MTV kann ich nicht teilen, dort wurde das Spiel als Rallyespiel angepriesen, ich finde genau das Gegenteil ist der Fall.

Zum Spiel:


Legt man die BlueRay ein, muss man erst mal das Spiel installieren, nach 2-3Minuten ist es soweit, das Spiel wird gestartet. Wenn ihr ins Menü wollt werdet ihr zuerst noch gefragt ob ihr euren VIP-Code eingeben wollt, das tat ich auch, aber näheres zu der Funktion später.
Ihr könnt im Menü auswählen zwischen „Dirt Tour“ (Karrieremodus) , „Multiplayer“ und „Ein Spieler“.

Karrieremodus:


Die Karriere erstreckt sich über 4 Saisons, hört sich nach viel an ist aber nicht so. Eine Saison wird als dreiseitige Pyramide
Bilder von Dirt 3 (Playstation 3)
Dirt 3 (Playstation 3) P1010181 - Dirt 3 (Playstation 3)
Dirt 3 (Playstation 3)
dargestellt, wählt man also eine Saison, klappen sie sich in 4 Flächen auf. Die Flächen bestehen dann wieder aus Rennen, klingt kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach. Pro Rennen bekommt man Punkte, mit diesen Punkten kann man die vierte Fläche freischalten, das Saisonfinale. So eine Fläche besteht meist aus 5-6 Rennen, mit unterschiedlichen Disziplinen.
Disziplinen:

Rallye: Rallyerennen bestehen aus kurzen Etappen, zwischen 2 und 6km Länge. Ihr könnt meistens auch zwischen mehreren Klassen auswählen, zum Beispiel Wagen aus den 60er,70er,80er,90er, Pro, Open usw. Die Strecken führen euch durch verschneite, matschige, wüstenähnliche Landschaften.

Trailblazer: Trailblazerrennen sind ähnlich aufgebaut wie die Rallyerennen, es sind nur länger Etappen und die Autos haben mehr Leistung. Was mich hier stört, dass man sich nicht von den Vorgängern distanziert hat, ist man vorher noch auf Trailblazerstrecken gefahren, fährt man jetzt auf verlängerten Rallyestrecken. Pikes Peak, wohl das bekannteste Rennen, ist nicht mehr im Spiel dabei.

Rallycross: Beim Rallycross fährt man Rundenrennen gegen direkte Gegner, die Kurse sind kurz und sehr eng. Das ist meine Lieblingsdisziplin, da man immer auf die Gegner aufpassen muss, die Rennen sind kurz und actionreich.

Landrush: Hier kann man mit Buggys oder Trucks matschige und schneebedeckte Strecken fahren. Wie beim Rallycross fährt man gegen direkte Gegner. Durch Sprungschanzen und Wasserlöcher wird das Fahren erschwert.

Head 2 Head: Wer schon einmal das „Race of Champions“ im Fernsehen angeschaut hat wird die Disziplin kennen, aber ich erkläre es trotzdem. Die Rennen werden in Viertelfinale, Halbfinale und Finale unterteilt. Diese bestehen aus einem Rennen in der zwei Rennfahrer gegeneinander fahren und zwar indirekt. Es gibt eine innere Linie und eine äußere, theoretische Vorteile gibt es nicht da man zwei Runden fahren muss, also wenn ich Innen starte, fahre ich die zweite auf der Äußeren.

Rallye Raid: Das Rallyerennen mit schwereren Fahrzeugen wie zum Beispiel den Hummer H3 oder den VW Touareg, diese Rennen gibt es aber nur ganz selten, ich glaube ich habe nur drei spielen können (in der Karriere), eindeutig zu wenig.

Gymkhana: Das ist die, wie ich finde, schlimmste Disziplin, es hat Null mit Rallyefahren zu tun. Gymkhana ist eine Mischung aus Driftrennen und Stunteinlagen. Ziel ist es möglichst viele Punkte zu sammeln, es gibt einige Kunststücke die ihr vorführen müsst, da wäre das driften zwischen zwei Absteckungen, das Springen durch Tore, das Zerstören von Styroporhindernissen, in den Lila-Zonen macht man Spins und um die grünen Pylonen macht man Donuts. Umso mehr korrekte Sachen ihr hintereinander macht umso höher wird der Punktefaktor. Ich fand es ziemlich dämlich um ehrlich zu sein.

Für die vier Saisons hab ich nicht mal 12 Stunden Spielzeit gebraucht, wären die ewig langen Ladezeiten nicht gewesen wären es wahrscheinlich unter zehn gewesen. Zu den vier Saisons schaltet ihr auch noch 6 weiter Pyramiden frei mit den Disziplinen, Rallye, Trailblazer, Rallycross, Landrush, Head2Head und Gymkhana. Das sind auch noch mal knappe 7 Stunden Beschäftigung.
Im Gegensatz zum Vorgänger bin ich sehr enttäuscht, erstens von der Darstellung und zweitens von der Spieldauer. Waren noch beim ersten Teil Diziplinen Regionen zugeordnet zum Beispiel Rallycross in Japan und London oder Trailblazerrennen in Amerika ist in diesem Spiel jede Disziplin überall zu finden. Auch die lieblose Darstellung gefällt mir nicht, die Weltkarte beim Vorgänger fand ich besser.

Multiplayer:


Hier kann man Online, Splitscreen oder im lokales Netzwerk spielen.

Online:
Hier kann man alle Disziplinen die ich oben genannt habe gegen Andere spielen. Zusätzlich gibt es noch die Disziplin „Party“, es sind kleine Spielchen die man auf Kindergeburtstagen macht nur mit anderem Namen. Das Spiel „Infiziert“ ist ein Fangspiel, einer in der Runde bekommt den Virus und muss ihn weitergeben, dies geschieht mit dem Rammen des gegnerischen Autos. Bei „Transporter“ muss man eine Flagge aufnehmen und sie in einem Feld abliefern. Die anderen können die Flagge durch Rammen selber übernehmen.
Die normalen Disziplinen find ich Online gut gemacht, obwohl ich lieber Disziplinen fahre in denen man nur indirekt gegen Gegner fährt, da zum Beispiel Landrush immer in einer Crashorgie endet. Den Partymodus hätten sie sich sparen können, das brauch ich nicht unbedingt und es ist auch nach kurzer Zeit ziemlich langweilig.

Splitscreen:
Beim Splitscreen spielt man offline so wie man es früher gemacht hat mit seinen Konkurrenten an einer Konsole. Inhaltlich ist es dem Onlinemodus gleich.

Lokales Netzwerk:
Lokales Netzwerk hab ich nicht ausprobiert, man schließt aber mehrere PS3 zusammen und spielt dann gegeneinander mit bis zu 8 Teilnehmer.

Ein Spieler:

Einzelrennen:
Wie der Name schon sagt kann man hier nur alleine gegen die CPU-Gegner spielen, Strecken und Disziplin sind frei wählbar so wie die Autoklassen.

Zeitfahren:
Hier fährt man alleine gegen die Zeit, wie auch beim Einzelrennen kann man alles einstellen und auf Zeitenjagd gehen.
Youtube-Modus:

Jetzt kommen wir zurück auf den VIP-Code mit diesen konntet ihr auch euer Youtube-Konto mit der PS3 verbinden. Damit könnt ihr Teile des Rennens auf Youtube hochladen, bis zu 30Sekunden könnt ihr von eurem Rennen der Welt präsentieren. Ist für meinen Geschmack zu kurz, obwohl es eine gute Idee ist. Wenn ihr soweit seit müsst ihr euch erstmal in die Warteschlange einreihen bis ihr zum hochladen kommt. Ich hätte es besser gefunden, wenn man es im Hintergrund hochladen hätte können, da man nur Offline-Rennen hochladen kann.
Grafik:

Die Grafik ist wirklich gut, das muss man Codemasters lassen. Die Umgebung ist sehr detailiert dargestellt, leider aber nicht die Zuschauer, die sind leider nicht so realistisch dargestellt und wirken eher so als ob sie aus einem Aquarellbild entsprungen wären.
Sound:

Geprägt wird der Sound des Spiels durch laute Motorengeräusche, das Knirschen des Schotters unter den Gummireifen der Autos oder dem lauten Aufprallgeräusch eines Autos das mit knapp 140km/h gegen einen Baum rast. Im Menü hört man 8bit-Techno oder Elektropop, das ist nicht ganz mein Geschmack, ein bisschen rockiger hätte ein Spiel ruhig sein können.
Realität:

Das Fahrverhalten find ich nicht so prickelnd, für meine Begriffe sind die Autos viel zu agil. Teilweise fahren sie sich wie Go-Karts, auch die mageren Einstellungen des Autos tragen nicht zum Realismus bei. Beim Landrush gibt es wie vorher erwähnt einige Wasserhindernisse, die auch noch nach der fünften Runde so glasklar sind wie eine Bergquelle aus den Alpen. Hier besteht noch Aufholbedarf, nur das Schadensmodell konnte mich überzeugen, wenn man zu oft irgendwo gegen fährt ist das Auto sehr schnell hinüber. Aber auch schon durch das leichte Auffahren auf einen Gegner kann der Motor Leistung verlieren, die Traktion geht in den Keller etc.
Aber auch die verschieden Gripniveaus sind gut gemacht worden, wenn man z.B. von Schotter auf Asphalt fährt, dauert es erstmal eine Weile bis man den vollen Grip hat.
Mein Fazit:

Für mich ist das Spiel insgesamt gesehen ein Rückschritt, als ein Fortschritt. Das Rallyefahren wird durch das Gymkhana in den Hintergrund gedrückt, die Rallyes selber sind zwar wirklich gut, aber einfach zu kurz und zu wenig. Gut finde ich trotzdem die große Auswahl an Autos aus verschiedenen Rallyeepochen, sie sorgen für Abwechslung und einen kleinen Einblick in die damalige Rallyewelt. Ich empfehle das Spiel nur bedingt weiter an Leute die Spiele wie Burnout mögen, denn unbedingt Rallyefeeling kommt bei mir nicht auf bei dem Spiel.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Schnupsidupsi

Schnupsidupsi

24.04.2012 19:59

bh

Trancebeat

Trancebeat

12.12.2011 10:47

toller Bericht. Gefällt mir gut

Marymaus084

Marymaus084

22.11.2011 19:49

lg

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  1. Schnupsidupsi
  2. Trancebeat
  3. t.schlumpf
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  1. KittYchen
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