...wo Mutti sonst nur blasen kann.
Wer kennt ihn nicht - den berühmten Sketch von Loriot zum Thema Vertreterbesuche und die Rolle der Hausfrau in der Moderne?
Zwar handelt es sich beim vorliegenden Saugblaser um keinen der fiktiven Firma Heinzelmann. Nein, nein, der Hammi hat tief in den Geldbeutel gegriffen und stolze 69 Euronen ausgegeben für ein Prachtexemplar der Firma "DirtDevil". Diese Firma dürfte Euch allen ein Begriff sein. Man wird ja inzwischen in jedem Supermarkt mit Sonderangeboten im Saugbereich dieser Firma förmlich erschlagen.
Egal worum es sich handelt. Seien es die Reste der knallenden Silvesternacht oder andere Schmutzpartikel: mit Hilfe dieses Staubsaugers ist Dreck von nun an Geschichte und selbst der passionierte Sozialpädagogikstudent im 23. Semester hat nun keine Ausrede mehr für verschmutzte Auslegeware.
Doch nicht nur Teppiche werden mit dem DirtDevil mit leichter Hand gesäubert. Auch Parkett und Laminat kann ab sofort im Handumdrehen gereinigt werden.
Eine Umschalt-Vorrichtung um kleine Besen an der Saugdüse auszufahren sorgt für eine Laminat- und Hartbödenfreundliche Reinigung.
Die Entscheidung fiel nicht schwer
Aber wie kam es denn nun zu Hammis Entscheidung für den DirtDevil? Nun, wie Ihr Euch denken könnt, hat mein NoName Vorgänger Staubsauger nach zehn Jahren tapferem Frondienst in der heimischen Wohnung seinen Geist aufgegeben. Nun musste ein Ersatz her. Möglichst ohne nervende und kostspielige Staubsaugerfilter. Ihr kennt sie alle: Unhygienische Papierbeutelchen, die exakt zu dem Modell und Typ des Saugers passen müssen und recht häufig gewechselt werden müssen. Es war jedes Mal eine handwerkliche und motorische Herausforderung, diese Beutel auszutauschen. Mal abgesehen von dem ganzen Schmutz, der sich unweigerlich beim Wechseln der Beutel aus dem Staubsauger befreien kann.
Wieso dann nicht Vorwerk? Auf diese Frage eine ganze einfache Antwort: Der Preis. Ich stehe nicht unbedingt darauf, ein Monatsgehalt für die Anschaffung eines neuen Staubsaugers auf den Kopf zu hauen. Dafür kann man sich hübschere Dinge leisten. Wie viele von Euch wissen, kann man die Produkte aus dem Hause Vorwerk zwar aufgrund ihrer Qualität vererben, die Dinger sind jedoch nach wie vor sehr klobig und unverschämt überteuert. Diese Tatsache durfte ich erst kürzlich erfahren. Es war ein Vorwerkvertreter zu Besuch, der freundlicherweise eine Grundreinigung meiner Auslegeware durchgeführt hat, leider ohne für ihn lohnenden Geschäftsabschluss. Aber dies ist eine andere Geschichte…
Vorteile des Gerätes
Ich besitze meinen kleinen Haushaltshelfer seit einigen Wochen und bin nach wie vor regelmäßig verzückt, wenn ich saugblase. Wenn ich einen Staubsauger konzipieren müsste, würde ich wahrscheinlich nichts anders machen. Angefangen vom Preis bis hin zur leichten Bedienung, dem sachlichen aber präzisen Handbuch und dem leicht zu reinigenden Staubauffangbehälter kann ich keine Kritikpunkte finden. Der Clou freilich ist die Zusatzleuchte an der Staubdüse, die auch in dunklen Ecken keinen Dreck im Verborgenen lässt. Leider gibt es diese Leuchte nicht in Discoausführung. Damit wäre der Dirt Devil M 3889 MPR Magnum sicherlich DER Knaller auf jeder Party. Übrigens sorgen fast 10 Meter Kabel dafür, dass man nicht wie ein Verrückter durch die Wohnung laufen muss nur um für den Stecker des Gerätes ständig eine neue Steckdose suchen zu müssen. Alle Reinigungsfetischisten unter Euch werden das Problem eines zu kleinen Stromkabelradiuses kennen. Dieses Ärgernis bleibt dem fleißigen Hausmann respektive -frau also erspart.
Dass der 1,2 Liter fassende Staubauffangbehälter nur Vorteile mit sich bringt, liegt auf der Hand. Kein nervendes Wechseln eines übervollen Filters. Kein Schieben des Schlauchkopfes in die vorhergesehene Schlauchnut (mal wieder ein kleiner Querverweis zu dem herrlichen Loriot Sketch): einfach mit einem Klick den Behälter aus der Fassung nehmen, die angesammelten Staubreste in den Mülleimer entsorgen und bei Bedarf das Behältnis unter dem Wasserhahn säubern. Fertig, das war´s.
Eine ordentliche Säuberung des Bodens ist durch die 2500 Watt Maschine des Staubsaugers gewährleistet. Natürlich lässt sich die Wattzahl stufenlos regulieren, so dass nervendes "Festkleben" der Saugdüse an kleineren Teppichen und Vorlegern der Vergangenheit angehört. Egal ob auf Parkett, Laminat oder Teppichen. die Saugleistung ist stets ausreichend und konstant.
Das erste Mal
Die erste Inbetriebnahme des Staubsaugers gestaltet sich im Übrigen als kinderleicht. Das Zusammensetzen der einzelnen Komponenten (Staubsaugerschlauch) geht in Windeseile und somit ist das Gerät bereits nach zwei Minuten für den ersten Einsatz gerüstet.
Im Lieferumfang enthalten sind neben einem ausführlichen Handbuch und einer zweijährigen Garantie zudem verschiedene Aufsatzmodule, die sich beispielsweise für das Entfernen von Schmutz aus schwer erreichbaren Stellen eignen (Stichwort: Teppichaufsatzdüse).
Woher nehmen und nicht stehlen?
Wie Ihr bereits merken konntet, bin ich mehr als zufrieden mit der Anschaffung des Gerätes. Bezogen habe ich den Staubsauger im Übrigen in einem Versandhandel. Der frühere angegeben Preis belief sich auf 149 Euro. Ein derartiger Preisnachlass ist somit ein weiterer Pluspunkt, denn qualitativ ist der Staubsauger sicherlich mehr Wert als der bezahlte Preis.
Den Visualisten unter Euch seien noch aussagekräftige Fotos versprochen, die ich nachreichen werde.
Wie Ihr sicher gemerkt habt, habe ich bewusst auf technische Fachbegriffe und Details in meinem Bericht verzichtet, denn ich denke, dass sich der potentielle Käufer diese Informationen überall im Internet besorgen kann.
Früher war mehr Lametta… In diesem Sinne Euch allen ein wunderschönes und erfolgreiches neues Jahr 2008 und lieben Dank für Eure Lesungen!
23.09.2008 13:53
Hallo. sehr hilfreich, cu Jo^^
22.02.2008 00:05
Da hast Du einen wirklich lustigen Titel für Deinen Bericht ausgesucht ! ---------- ....... und nun streiten sich die Hinterbliebenen um das Erbe von Evelyn Hamann. ---------- Maria -------
22.01.2008 13:39
Das klingt doch sehr überzeugend ... wir brauchen einen neuen Staubfresser :-))