Dirt Devil Infinity V8 - der Putzteufel schlägt wieder zu.
30.09.2009
Pro:
Preis, Bedienung, Leerung des Staubbehälters, Design
Kontra:
Stromkabellänge
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Bedienung
Saugkraft
Lautstärke
mehr
 FelixiF
Über sich:
Mitglied seit:09.08.2009
Erfahrungsberichte:123
Vertrauende:7
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 40 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Heute möchte ich euch meine Erfahrungen mit einem Staubsauger der Marke Dirt Devil mitteilen.
Mein Bericht handelt um den Infinity V8. Infos zu Dirt Devil auf www.dirt-devil.de.
~~~ Kaufentscheidung: Gekauft haben wir den neuen "Putzteufel" beim Möbelhaus Kika um 99,90 Euro, ein "sehr guter" Preis, dazu gibt es zwei Jahre Garantie.
Ich war auf der Suche nach einem neuen Staubsauger, da unser "alter" leider den Geist aufgegeben. Da wir zwei Hunde und zwei Katzen haben, war ein neuer Staubsauger dringendst vonnöten. Ich ließ mich vor Ort beraten und liebäugelte gleich mit einem Dirt Devil, da ich schon zwei dieser Marke hatte und zufrieden war. Die Verkäuferin stellte mir zu Beginn einige Fragen, wie ob es ein Sauger mit oder ohne Beutel sein sollte, wieviele Watt ich wollte und was ich vorrangig damit saugen werde. Diese Art der Beratung gefiel mir sehr gut. Ich teilte ihr mit, dass ich Haustiere habe und vorwiegend glatte Böden saugen will, ebenso dass ich einen beutellosen Staubsauger haben möchte. Weiters sagte ich ihr auch, dass ich nicht bereit bin, mehr als 150 Euro dafür zu bezahlen. Die Verkäuferin zeigte mir sämtliche Staubsauger und erklärte mir die Vor- und Nachteile der verschiedenen Produkte. Sie erzählte mir auch, bei welchen Saugern öfters mal Reklamationen vorkamen.
Da mir der Infinity V8 schon vor längerer Zeit sehr gefiel, vertiefte sich hier mein Interesse. Ich befragte die Verkäuferin sehr lange und ausgiebig über dieses Produkt und ließ sie schlußendlich das Gerät mal vorführen, denn nur so konnte ich die tatsächliche Saugkraft erkennen. Da mir die Saugkraft sehr stark erschien und auch das Handling mit dem Staubsauger einfach erschien, so kaufte ich ihn schließlich und brachte ihn nach Hause. Maßgebend warum ich mich für dieses Modell entschied, ist der Zyklonfilter, hier gibt es keine herkömmlichen Filter - Lamellen, hier besteht alles aus Kunststoff. Ich entschied mich für die dunkelgraue Variante, die gefiel mir einfach sehr gut. Wenn schon putzen, dann wenigstens mit einem stylischen Helfer.
~~~ Verpackung: Verpackt war der neue Staubteufel in einem sehr stabilen Karton, der aber leider keine Tragegriffe oder Trageeingriffe hatte, so war es doch sehr mühsam, das große Ding zu transportieren. Die Einzelteile des Staubsaugers waren alle in durchsichtigem Plastik verpackt und mit Kartonstücken voneinander abgetrennt. Die einzelnen Verpackungsteile kann man sehr gut trennen und dementspechend entsorgen.
~~~ Montieren: Zu Hause angekommen, befreite ich den neuen Sauger gleich mal aus seiner Verpackung. Der Zusammenbau des Infinity V8 war denkbar einfach, den Saugschlauch an das Gerät anstecken, das Teleskoprohr und die Bodendüse dran und schon kann man mit dem Staubsaugen beginnen. Alle Teile ließen sich problemlos zusammenführen.
~~~ Bedienung: Die Bedienung des Dirt Devils ist so wie bei den meisten Staubsaugern, sehr einfach. Das Stromkabel aus der Aufrollung herausziehen, Stecker in die Steckdose, Ein/Ausschalter betätigen und schon kann es mit dem Saugen losgehen. Wie man das macht, brauche ich euch wohl nicht zu erklären.
Der Haltegriff des Saugers liegt sehr gut in der Hand und dient gleichzeitig als Halterung fürs Zubehör. Hier kann man die Kombidüse und die Fugendüse aufstecken, das empfinde ich als sehr angenehm, da eine lästige Sucherei vermieden wird. Auch die Leerung des Staubbehälters ist sehr einfach zu bewerkstelligen. Dazu braucht man nur den Staubbehälter-Entriegelungsknopf zu drücken und schon kann man den Behälter abnehmen. Den Behälter fasst man am Tragegriff und schon kann man den Inhalt in den Mistkübel entleeren. Zum Öffnen des Staubbehälters muß man die Bodenplatte entriegeln und schon öffnet sich dieselbige und der ganze Dreck fällt heraus. Man kann den Staubbehälter auch durch Abnehmen der Zykloneinheit entleeren, dazu muß man diese durch eine kurze Drehung entriegeln und abnehmen. In der Bedienungsanleitung empfiehlt Dirt Devil, den Staubbehälter nach jedem Saugen zu entleeren, spätestens aber, wenn die MAX - Markierung (auf dem Behälter) erreicht wurde. Ich habe mir angewöhnt, den Staubbehälter immer gleich auszuleeren, da man so am Besten einen Saugkraftverlust vermeiden kann. Von Zeit zu Zeit blase ich den gesamten Filter mit Druckluft aus dem Kompressor aus, da bekommt man dann recht gut auch den feinsten Staub heraus und der Staubsauger saugt dann wieder "wie der Teufel!"
~~~ Produktbeschreibung: Das Saugen mit dem Dirt Devil geht sehr einfach von der Hand, da das Gesamtgewicht bei ca. 7 kg liegt. Er ist sehr beweglich und wendig, er folgt brav, wenn man am Schlauch zieht. Manchmal kippt er allerdings um, wenn man zu hastig am Schlauch zieht. Der Saugschlauch hat eine Länge von 1,5 Metern, das Stromkabel ist 5 Meter lang. So ergibt sich eine Reichweite von 7,5 Metern, so wie bei den meisten anderen Staubsaugern auch. Das Stromkabel könnte durchaus etwas länger sein, dann müßte ich nicht immer die Steckdose wechseln. Das Kabel kann mittels Kabelaufrolltaste schnell und leichtläufig aufgerollt werden. Die Bodendüse verfügt über einen Parkhaken und eine Parkhalterung, damit das Saugrohr nicht lose herumliegt. Man steckt es einfach auf der Rückseite des Saugers rein und schon kann man ihn parken. Ich verwende die Parkstellung allerdings selten, da ich einen Schlauchhalter an der Wand montiert habe. Die Bodendüse verfügt auch über einen Umschalter, hier kann man Teppich oder Hartboden einstellen. Der Dirt Devil hat auch eine Fugendüse und eine Kombidüse, die beiden kleinen Helfer sind sehr hilfreich, besonders wenn man die Polstermöbel reinigt und die Fugen saugt. Auch bei der Innenreinigung des Autos haben sich die beiden kleinen Zusatzdüsen bewährt. Die Fugendüse ist aus Plastik und sehr schmal, die Kombidüse hat Borsten.
Das Teleskoprohr ist höhenverstellbar und verfügt über einen Nebenluftregler. Der Staubbehälter fasst einen Inhalt von ca. 2 Litern, dass ist schon eine ganze Menge. Die maximale Leistung liegt bei 1600 Watt, was für meine Bedürfnisse ausreichend ist. Bewährt hat sich mein Staubsauger auch beim Saugen des Stiegenhauses, da packe ich ihn am Tragegriff und sauge der Reihe nach eine Stufe nach der anderen. Der Griff liegt gut in der Hand und das Gewicht ist auch tragbar. Der Tragegriff leistet mir auch gute Dienste, wenn ich im Haus unterwegs bin und die Spinnweben beseitige. Dazu gebe ich die Bodendüse herunter, ziehe das Saugrohr auf Maximallänge aus, packe den Sauger und gehe meine Runde. Ruck zuck saugt er alle lästigen Spinnweben weg. Der Saugvorgang selbst ist von der Lautstärke her im Mittelmaß, der Dirt Devil ist weder der Lauteste noch der Leiseste. Ich empfinde das Staubsaugen an sich schon laut genug, aber es muß halt sein. Laut wird es vorallem dann, wenn man größere Teile in den Staubbehälter einsaugt, dass passiert bei uns des öfteren, da unser Sohn seine Spielsachen im Haus verstreut. Hier ist es allerdings ratsam, den Staubbehälter gleich zu leeren, da größere Teile das Gehäuse zerkratzen können.
~~~ Fazit: Ich bin sehr froh, mich erneut für einen Staubsauger der Marke Dirt Devil entschieden zu haben. Er ist leicht zu bedienen und sein Geräuschpegel ist durchschnittlich laut. Seine Saugkraft ist sehr zufriedenstellend und auch die Reinigung des Staubbehälters als auch der Filtereinheiten ist denkbar einfach. Der Preis von 99 Euro ist absolut in Ordung, hier kann ich eine Kaufempfehlung aussprechen. Ein Sternchen ziehe ich allerdings für die Länge des Stromkabels ab.
Danke fürs Lesen und Bewerten! Fazit: Trotzdem würde ich das Produkt wieder kaufen.
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20.04.2010 15:33
prima geschrieben! LiebeNgruß, Lea
01.10.2009 01:37
Sehr gut beschrieben! merci@knopfi
01.10.2009 01:36
Toller Bericht!