Dittmann Therapieknete

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Dittmann Therapieknete

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Wenn's in der Hand gut flutschen tut

3  16.06.2012 (04.08.2012)

Pro:
gut fürs Fingertraining, zählt zu den günstigsten

Kontra:
wird bald weicher, Geruch, beige ölig, robusterer Behälter wünschenswert

Details:

Haltbarkeit:

Preis-/Leistungsverhältnis:

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schlagergalaxie

Über sich: Ein herzliches Dankeschön an alle, die Franzl Lang zu 1000+ Lesungen verholfen haben! Besten Dank fü...

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Eigentlich wollte ich erst mal keinen neuen Bericht schreiben, und mein KP "Wann gibt's mal 50 Cent extra für Sportberichte?" sollte auch nur eine leise Kritik sein, damit nicht immer dieselben Kategorien sondervergütet werden. Aber wenn nun tatsächlich Sport dran ist, will ich mich nicht lumpen lassen und auch noch etwas dazu veröffentlichen.
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Wie ich in meinem Bericht über den Gripper (Sissel Hand Grip) bereits erwähnte, kann man mit jenem im Wesentlichen "nur" die grobe Griffkraft trainieren. Will man sich mehr auf die Finger selbst konzentrieren, oder diese auch einzeln trainieren, so bietet sich unter anderem (therapeutische) Knetmasse an. Diese hat weiters den Vorteil, dass sie sich auch so formen lässt, dass man die Finger gegen Widerstand strecken kann, etwas, das häufig vernachlässigt wird und zu unangenehmen Überraschungen (siehe später) führen kann. Auch ist es in Hinblick auf Sensorik und Motivation oft günstiger, etwas zum Formen in der Hand zu haben, als die Finger nur so zu bewegen.
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Produkt und Zusammensetzung


Von Dittmann heißt sie schlicht "Therapieknete", ein anderer Hersteller nennt seine "Theraputty", eine dritte heißt "Theraflex", und es gibt auch noch andere, zum Teil auch namenlose. Im weiteren Sinne gehören dazu auch Produkte wie Silly Putty und Thinking Putty ("Intelligente Knete"), die zwar nicht primär als therapeutische Knete gedacht sind, aufgrund ihrer mannigfaltigen Eigenschaften aber als solche auch verwendet werden können.
Natürlich verrät kein Hersteller die genaue Zusammensetzung, auf der Dittmann-Knete steht dazu überhaupt nichts. Im allgemeinen aber besteht industriell hergestellte Knetmasse aus diversen sog. Mikrowachsen, also einer Gruppe von Paraffinen, was nichts anderes als langkettige Kohlenwasserstoffe sind. Je nachdem, um welche es sich handelt, können Paraffine bei Raumtemperatur flüssig, halbfest, fest oder spröde-hart sein. Der Schmelzpunkt der Mikrowachse liegt zwischen 70 und 80 °C, ihre spezielle Eigenschaft ist es, vom flüssigen Zustand nicht in einen starren, sondern "halbfesten" überzugehen. Sinkt die Temperatur weiter, verfestigen sie sich weiter bzw. werden hart. Das ist auch der Grund, warum Knete weicher wird, wenn man sie einige Zeit geknetet hat, und sie wieder fester wird, wenn man sie in Ruhe lässt. Diese Mikrowachse sind es übrigens auch, mit denen diverse Käsesorten überzogen werden. Wer schon mal versucht hat, die Wachsüberzüge zu Kugeln zu formen und dann zu bearbeiten, wird bestätigen können, dass sie sich wie Knetmasse verwenden lassen. Erkaltet sind sie aber ziemlich hart und lassen sich erst nach einiger Zeit gut kneten und formen, außerdem fühlen sich nachher die Hände auch oft relativ ölig an.
Therapieknete soll aber über eine möglichst gleichbleibende Härte/Festigkeit verfügen, da sich dann am besten damit üben/trainieren lässt. Wünschenswert sind auch trockene Hände. Folglich sind Mikrowachse "nur" die Basis, hinzu kommen diverse Füllstoffe, Hilfsstoffe und andere Zusätze. Und da Therapieknete in verschiedenen Stärken verfügbar sein soll, müssen zur leichteren Unterscheidbarkeit auch Farbpigmente rein.
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Sinn, Zweck, Einsatzgebiete, Anwendung


Therapeutische Knetmasse ist kein Spielzeug. Zum einen gibt es sie wie erwähnt in verschiedenen Stärken, von (ganz) leicht knetbar bis schwer formbar. Zum anderen zerfließt sie mit der Zeit, es hätte also auch gar keinen Sinn, damit was zu basteln, da das sofort zu zerfließen beginnt. Es sei denn, man möchte einen Schneemann im Frühling simulieren ;-)
Eingesetzt wird die Knete in der Physio- und Ergotherapie sowie in der Logopädie. Zum einen kann man damit natürlich seine Fingerkraft trainieren (vor allem mit den stärkeren Widerständen), zum anderen hilft sie auch, z.B. nach Hand- und Fingerverletzungen, nach einem Schlaganfall, oder bei rheumatischen Beschwerden, Beeinträchtigungen bei motorischen und sensorischen Fähigkeiten, Beweglichkeit, Fingerfertigkeit, Kraft usw. zu verbessern oder auch wieder ganz herzustellen. Nebenbei werden Kreativität, Wahrnehmung und Vorstellungsvermögen gefördert und daher kann Knetmasse im allgemeinen auch bei Sprachstörungen eingesetzt werden.
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Aufbewahrung, Pflege, Haltbarkeit


Therapeutische Knetmasse muss in einem Behälter (üblicherweise ein kleiner, verschließbarer Becher, in dem sie auch geliefert wird) aufbewahrt werden. Erstens, damit sie nicht beliebig zerfließen kann, zweitens sollte man den Behälter auch immer gut verschließen, damit sie nicht austrocknet. Und natürlich sollte man aus demselben Grund das ganze nicht in direkter Heizungsnähe oder Sonnenbestrahlung lagern.
Unter diesen Umständen ist die Knete an sich unbegrenzt haltbar. Jedoch ergibt sich allein schon aus der spezifischen Verwendung, dass sie irgendwann unansehnlich und schließlich unbrauchbar wird, auch können sich Konsistenz und Stärke mit der Zeit verändern (dauert aber seine Zeit und hängt natürlich auch davon ab, wie oft man sie verwendet). Es lässt sich einfach nicht vermeiden, dass man nach und nach Hautschuppen, Schweiß, Staub, Abrieb von der Kleidung usw. usf. hineinknetet.
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Tipps


War man unvorsichtig und ist mit der Knete an einer mehr oder weniger glatten Oberfläche angekommen, an der nun ein paar Reste haften, lassen die sich meist nach dem Prinzip "Knete zu Knete" entfernen und gehen so auch nicht verloren. Dazu einfach mit dem Klumpen, den man in der Hand hat, ein paarmal ganz kurz auf die Reste tupfen, da Knete an Knete meist besser klebt und sie so abgehen. Ist ein größeres Stück haften geblieben, zerteilt man es mit einem Finger in mehrere kleine Stücke und kann dann ebenso verfahren. Das funktioniert auch dann, wenn beim Herausnehmen etwas Knete im Becher zurückbleibt (z.B. nach dem Durcheinanderschütteln beim Transport) und auch, wenn Reste in der Hand kleben bleiben sollten.
Grobe Partikel lassen sich oft einfach aus der Knete entfernen, auch Haare lassen sich meist recht einfach entfernen, sobald sie wieder an der Oberfläche auftauchen, da sie meist nicht ganz so biegsam wie die Knete sind. Die Stelle mit dem Haar glatt streichen, dann steht oft schon ein Teil oder ein Ende heraus, an dem man ziehen und es so entfernen kann, wenn nicht, lässt sich das Haar oft ein Stück verschieben und kann dann herausgezogen werden, mit ein wenig Geduld wird man bald den Dreh heraus.haben. In hartnäckigen Fällen, die meiner Beobachtung nach sehr selten sind, sticht man mit einem kleinen spitzen Gegenstand (Fingernagel, Gabel etc.) unter das Haar und kann auch dann Knete und Haar trennen. Allerdings funktioniert diese Methode mit der Zeit schlechter, wenn die Knete weicher wird.
Ist die Knete zu weich oder zu weich geworden, lässt sich das teilweise ausgleichen, indem man sie im Kühlschrank lagert. Ob der Unterschied allerdings ausreicht, muss jeder selbst probieren und hängt vor allem davon ab, wie lange man jeweils knetet.
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Übungen


sind recht zahlreich und können abhängig von den Zielsetzungen auch sehr verschieden sein, meist sollten zweimal wöchentlich 10-15 Minuten reichen. Hängt natürlich auch von der Anzahl der Übungen ab.
Mir geht es ausschließlich um Kraft und vielleicht etwas Fingerfertigkeit. Die naheliegendste Übung ist natürlich, einfach den Klumpen zu nehmen und zu kneten. Das kann man auf der Handfläche machen, dann trainiert man die Finger, knetet man sie zwischen Fingern und Daumen, kommt auch die Handmuskulatur etwas dran. Es ist darauf zu achten, die Finger ordentlich und so tief wie möglich in die Knete hineinzudrücken. Weiters lassen sich mit einer oder auch mit beiden Händen Würste formen, die Würste auseinanderziehen u.a.m. Man kann die Knete auch zu einer mittleren Wurst formen, auf eine feste Unterlage (z.B. Tisch) legen, etwas flachdrücken, und sie dann mit Fingern/Daumen auseinanderdrücken bzw. schieben. Wenn man die Knete nur zusammendrückt, und somit die Finger nur beugt, besteht allerdings wie auch beim Gripper die Gefahr, dass sich die Hand plötzlich nicht mehr öffnen lässt. Ich scheine zwar weit davon entfernt zu sein, aber ich kann bestätigen, dass nach längerem Kneten doch schon ein paarmal eine gewisse Tendenz zum Verkrampfen vorhanden war. Man tut daher gut daran, auch Übungen zum Strecken der Finger zu machen. Dazu formt man aus der Knete eine Wurst, drückt die Enden zusammen, sodaß man einen Ring hat, legt diesen außen um die zusammenliegenden oder geschlossenen Finger einer Hand, und streckt die Finger schließlich gegen den Widerstand der Knete. Den gedehnten Ring der Länge nach flach zusammenlegen, an den Enden wieder zusammenstecken, und schon kann die Übung wiederholt werden usw. Oder man formt eine kleine Pizza (aber nicht belegen ;-) ), steckt alle Finger in engem Radius hinein und streckt sie dann. Das lässt sich natürlich auch mit einer (dicken) Wurst und jedem Finger einzeln machen.
Schmerzen sollten dabei im allgemeinen natürlich nicht auftreten, kehren sie auch nach Pausen bzw. wiederholt wieder, sollte ärztlicher oder physiotherapeutischer Rat eingeholt werden.
Hier ein Beispielvideo: http://www.sportlaedchen.de/index.php?pageId=3063&prod=SI1064
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Dittmann Therapieknete


ist in 5 verschiedenen, farbcodierten Stärken erhältlich:
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[Stärke/Widerstand - Farbe]
extra leicht - beige (auch geführt als "elfenbein" - mE ist sie beige mit rötlichem Stich)
leicht - gelb
mittel - rot
stark - grün
extra stark - korallenrot
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Die Knete befindet sich in flachen Kunststoffbechern (oder wer will: Döschen), die übliche Packungsgröße sind 85 g, wer sehr viel knetet, sich einen Vorrat anlegen möchte, oder Gleichgesinnte weiß oder es in der Gruppe tun möchte, für den gibt es 450 g-Becher.
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Hersteller, Verfügbarkeit, Preis


Dittmann International GmbH
Kissinger Str. 68
D-97727 Fuchsstadt
www.dittmann-gmbh.com
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Das Sortiment umfasst diverse Wellnessprodukte und -geräte, daneben noch Sitzkissen, Latexbänder, Tubings, und eben therapeutische Knetmasse. Allerdings sind nicht alle Produkte auf der Website aufgeführt.
Erhältlich ist die Knete über diverse Sportshops, u.a. via Amazon und sportlaedchen.de. Die 450 g-Packungen habe ich bisher ausschließlich bei letzterem gesehen. Der Preis liegt je nach Händler zwischen knapp 7 und knapp 9 Euro für die 85 g-Packung, unabhängig von der Stärke. Auch Sets (alle 5 Stärken) sind erhältlich. Abgesehen von Therapeuten wird aber eher selten jemand alle fünf auf einmal brauchen (und normalerweise braucht man sowieso nie alle 5, aber dazu siehe "Erfahrungen").
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Erfahrungen und Meinung


Nicht meine erste...
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Ich habe damals im Krankenhaus meine erste Therapieknetmasse bekommen. Irgendwann ist die aber im Dreck gelandet und daher musste eine neue her. Dittmann-Produkte kannte ich bereits (Latexbänder und Rubberbands) und hatte damit keine schlechten Erfahrungen gemacht, Dittmann-Knete ist für mich relativ leicht bestellbar (keine Umwege mit hohen Versandkosten) und im Vergleich mit Konkurrenzprodukten am günstigsten, daher war meine Entscheidung gefallen.
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Packen wir die Sache doch mal aus...
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Die Knete wird wie erwähnt in einem flachen, durchsichtigen Becher geliefert, das ist aber auch schon alles, keinerlei Hinweise oder Verwendungstipps. Die brauche ich zwar auch nicht wirklich, aber ich finde, es könnten schon ein paar Wörter draufstehen, nämlich dass die Knete zerfließt, immer in den Behälter zurück muss, und dieser immer gut verschlossen werden sollte. Wer noch nie mit Therapieknetmasse zu tun hatte, denkt daran vielleicht nicht. Die Becherdeckel scheinen gut zu halten, denn trotz mehrmaligem Durcheinanderwürfeln beim Transport (erkennbar an der Lage der Knete) hatten sie sich nicht gelöst und es war auch keine Knete ausgeflossen.
Die Knete lässt sich am leichtesten und schnellsten entnehmen, wenn man den Becherrand an verschiedenen Stellen leicht eindrückt, sodaß sie sich dort löst und nur mehr am Boden haftet. Klopft man sie dann kopfüber auf eine Handfläche, fällt sie heraus und es kann losgehen. Man sollte den Becherrand aber wirklich nur leicht und so weit wie nötig eindrücken und besser nur in der Nähe des Bodens. Ich habe bei der beigen Knetmasse nämlich meist am oberen Rand eingedrückt und es so geschafft, dass der Becher Knicke bekam und nach nur ein paarmal Knetmasse entnehmen waren daraus bereits Risse geworden. Alternativ kann man einen Finger reinstecken und dann die Knete entnehmen, indem man einen Finger reinsteckt und sie dann heraus"zieht", das würde ich bei der beigen auch empfehlen, denn mit Eindrücken ruiniert man da eher den Becher. Hat man die Knete länger, kann es sein, dass sie stärker am Becher haftet, dann muss man oft zuerst einen Finger reinstecken, damit sie sich an einer Stelle löst, und drückt erst dann den Becher rundherum ein.
Die Knete aus dem Krankenhaus war übrigens in einem eckigen Becher abgefüllt, außerdem war der aus PP und nicht LDPE wie die vorliegenden. Da mir jener robuster/weniger anfällig gegen das Eindrücken am Rand erscheint, wäre meine Anregung an den Hersteller, vielleicht mal solche zu probieren :-)
Gibt man die Knete in den Becher zurück, so genügt es vollkommen, sie nur ungefähr an die Becherform anzupassen. Da die Knete zerfließt (die weichen schneller als die harten), macht sie den Rest selbst und passt sich wieder vollkommen der Becherform an, selbst die meisten Luftlöcher wandern nach oben und verschwinden schließlich.
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Das flutscht so gut...
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Leider hatte ich mich zuerst von einer Kundenrezension auf amazon.de irritieren lassen, die die Dittmann-Knete generell als extrem hart beschrieb. Somit bin ich auch in den Besitz der beigen, ganz leichten Knetmasse gekommen. Als ich die ausprobierte, wusste ich, dass jene Rezension Käse war. Die beige geht absolut leicht zu kneten, um nicht zu sagen, sie knetet sich fast wie von selbst. Ich kann mir vorstellen, dass sie geeignet sein kann, wenn jemand wirklich sehr, sehr wenig Kraft in den Fingern hat, oder wenn jemand das Bewegen der Finger neu erlernen muss, aber normalerweise denke ich braucht man die nichtmal in der Therapie, denn eine so weiche hatte damals selbst meine Therapeutin im Krankenhaus nicht.
Darüberhinaus bekommt man von der beigen Knete schon nach ein paar Knetbewegungen erst mal ordentlich ölige Hände, ebensogut könnte man einen Butterklumpen kneten, und man muss ganz schön aufpassen, dass die Knete nicht aus der Hand rutscht. Mag sein, dass es sich dabei nicht wirklich um Fett handelt, aber dann sind es flüssige Paraffine, was sich ebenso anfühlt. Erst nach langem und vielem Kneten hat man dann nahezu alles davon herausgeknetet, dann bleibt die Hand weitgehend trocken, ganz ohne "Öl" geht's aber auch auf Dauer nicht. Die beige Knete kann ich daher wirklich nur dann empfehlen, wenn man sie unbedingt braucht.
Dann knetete ich mal die leichte, die gelbe. Schon besser! Genau dieselbe Stärke wie die leichteste im Krankenhaus und außerdem bleibt auch die Hand schön trocken. Naja, zumindest zuerst. Bei langem Kneten musste ich schließlich auch hier feststellen, dass die Hände ölig werden, wenn auch nur leicht. Wer aber immer nur 5, 10 Minuten knetet, wird davon wahrscheinlich nichts merken (wie auch ich es zuerst nicht bemerkt habe).
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So bleibt's trocken...
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Die Reihe kam an die rote, mittlere. Ja, auch das fühlt sich gut an, entspricht der zweitleichtesten vom Krankenhaus, womit ich dann zuerst auch das Auslangen fand. Öl tritt gar keins aus, die Hand bleibt schön trocken. Abgesehen natürlich davon, dass man irgendwann zu schwitzen anfängt. Später habe ich mir dann auch noch eine starke, grüne Knete zugelegt. Die ist natürlich noch etwas stärker als die rote und auch da bleibt die Hand schön trocken. Die ganz starke, korallenrote, kenne ich nicht und werde sie mir auch nicht zulegen. Mehr dazu unter der übernächsten Unterüberschrift.
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Auf die Größe kommt es an...
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Die 85 g im Becher passen absolut für eine Hand. Es sei denn, jemand hat wirklich sehr, sehr große Hände, oder möchte gleichzeitig beidhändig kneten.
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Von hart nach weich und wieder zurück...
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Die Knete wird nach ein wenig Kneten leicht weicher als bei der Entnahme. Das merkt man insbesondere dann, wenn man ein paar Tage nicht geknetet hat, denn lässt man sie länger in Ruhe, wird sie etwas härter. Knetet man hingegen täglich, dann ist der Unterschied geringer.
Bei der beigen war es etwas anders. Die wurde zuerst langsam leicht härter und schien sich der gelben anzunähern. Als ich das meiste Öl herausgeknetet hatte, war sie aber wieder ganz weich. Ich denke, sogar noch weicher als am Anfang.
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Was bleibt...
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Die Knete hat nur einen ganz leichten Eigengeruch, so wie Knete eben riecht. Die erfolgte knetende Tätigkeit ist auf der Haut geruchlich auch gerade noch so erkennbar und keineswegs unangenehm. Die Knete nimmt auch keinen Schweißgeruch an. Auch scheint sich kein Film auf der Haut zu bilden. Ich schreibe das deswegen so, weil ich nichts davon feststellen kann, man aber schon merkt, wenn man mit der Knete hantiert hat. Das ist aber nicht anders als bei anderer Knete. Ob das nun von der Knete kommt oder einfach nur durch die knetende Tätigkeit (Schweiß, etc.), kann ich nicht sagen.
Die Knete ist von absolut homogener Konsistenz, ich habe sie jetzt seit ein paar Monaten und knete mehrmals die Woche damit. Geht ja einfach, da man es neben Tätigkeiten wie Fernsehen, Abklicken von Erfahrungsberichten usw. leicht machen kann. Leichte erste Verschmutzungen (Kleidungsabrieb, Staub) waren oft bereits schon am ersten Tag erkennbar, aber das ist nicht ungewöhnlich und lässt sich auch nicht verhindern, es zeigt nur, dass man damit arbeitet. Mit der Zeit scheint die Knete allerdings generell langsam etwas weicher zu werden.
Bei der Krankenhaus-Knete stellte ich damals bald fest, dass sie abfärbt. Hatte ich z.B. 15 Minuten geknetet, hatten meine Hände eindeutig von der Farbe der Knete angenommen (ließ sich durch Waschen aber leicht entfernen). Die Dittmann-Knete jedenfalls scheint nicht abzufärben, ich habe auch schon ein paarmal über eine Stunde durchgehend geknetet und nichts derartiges festgestellt.
Die Knete klebt auch nicht, d.h. so lange man sie normal verwendet, bleibt sie nicht kleben. Hält man sie aber mehrere Minuten in einer Hand, vor allem wenn man sie dann auch noch zusammendrückt, dann beginnt sie schon zu kleben. Das ist aber nicht anders als bei anderer Knete. Lediglich die beige schert auch hier etwas aus, ist mal alles Öl herausgeknetet, wird sie klebriger.
Hautirritationen oder sonstwas in der Art konnte ich nicht feststellen.
Alles wunderbar, sollte man meinen. Wenig später musste ich jedoch feststellen, dass die Knete deutlich unangenehm zu riechen beginnt. Vermutlich reagiert der Schweiß mit irgendeinem Inhaltsstoff der Knete (führt trotzdem nicht zu Hautirritationen, aber man hat den Geruch dann halt auch in den Händen, lässt sich aber mit Seife leicht abwaschen). Auch wird die Knete ziemlich klebrig. Man kann dann zwar noch kneten, aber die Klebrigkeit wird lästig. Inbesondere aber wird die Knete deutlich weicher. Gelb war dann nur mehr wenig fester als beige, und zwischen Gelb und Rot konnte ich nur mehr einen geringen bis keinen Unterschied feststellen, ausgenommen wenn man zu kneten beginnt, aber so viel merkte ich auch da nicht mehr. Auch die grüne wird in ähnlicher Zeit weicher, aber der Unterschied zu rot (bzw. gelb) bleibt doch deutlich. Daraus schließe ich, wer mit der Knete was machen möchte, sollte mit 2, maximal 3 Stärken völlig auskommen, soferne man verschiedene braucht. Gelb oder Rot und Grün oder Korallenrot dürften in den meisten Fällen ausreichend sein. Allenfalls Grün und Korallenrot, aber die letzte teste ich nicht mehr, ob da so ein Unterschied ist, da ich mich für später erst mal auf ein Konkurrenzprodukt verlegt habe.
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Vergleich mit Knetmassen anderer Hersteller


Eine Weile fährt man mit der Dittmann-Knete sicherlich gut. Preislich gehört sie zu den günstigsten, die Verpackungsgröße ist ähnlich wie bei allen anderen (85 bzw. 80 Gramm), die einzelnen Stärkestufen fand ich zuerst gut verteilt (neben der Knete aus dem Krankenhaus kenne ich auch ein Konkurrenzprodukt bereits knetenderweise) und auch sonst kann ich keine Unterschiede entdecken (nichtmal bei der einfachen Verpackung). Lediglich die weichste des Konkurrenten ist nicht so ölig wie die beige von Dittmann, aber auch nicht ganz so weich.
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Fazit


Anfangs fand ich die Knete klasse, wer jeweils nur 5, vielleicht 10 Minuten knetet, wird auch nicht so bald was merken, vielleicht mag es dann auch nicht so ins Gewicht fallen. Aber bei vielem und häufigem Kneten jedenfalls merkt man relativ bald, wie sich gelb und rot nach unten annähern. Ich vermute, dass das bei grün und korallenrot ähnlich ist.
Folglich gibt es einen dicken Abzug für das (relativ schnelle) Weicherwerden und den schließlich auftauchenden, unangenehmen Geruch, und einen kleineren Abzug für die sehr ölige, beige Knete, die Becher, die meines Erachtens noch robuster sein könnten, und den 1 bis 2 Zeilen Verwendungshinweisen, die meines Erachtens draufstehen könnten. 3 Sterne und eine bedingte Empfehlung.
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Euer Fitnessberater :-)

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Lukulus

Lukulus

30.03.2013 10:54

Perfekt, alles drin. BH. Lukulus

Carmelita2905

Carmelita2905

10.03.2013 13:31

Hm, also ich hab von sowas noch nie was gehört... nun hast Du meine Wissenslücke gefüllt. Ich kenn nur Spielknete, mit der ich für mein Patenkind forme...

Consumelly

Consumelly

25.02.2013 19:28

bh

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