... Unser Doc Hollywood, wie ihn der örtliche Beau Hank Gordon (Woody Harrelson) nennt, dessen Sprache versicherungstechnisch mutiert ist und der selbst hinter Lou her ist, verlegt sich auf Hausbesuche, denn die angehende Juristin Lou fährt den stadteigenen Krankenwagen. Die Chance kann sich Benjamin ... Bericht lesen
Doc Hollywood (DVD)
Schnheitschirurgie und Geld, viel Geld - so stellt sich Yuppiearzt Dr. Ben Stone Michael ... mehr
J. Fox eine Zukunft auf dem Weg nach Hollywood vor. Doch eine schicksalhaft verfehlte Autobahnauffahrt und ein Gartenzaun am Kotflgel seines Porsches bescheren ihm nicht nur einen ungewollten Aufenthalt in Grady, der kleinkariertesten Kleinstadt Amerikas, sondern auch die Begegnung mit Lou Julie Warner, einer Krankenwagenfahrerin, fr die Schnheitschirurgie ein Fremdwort ist. Michael J. Fox in seiner besten Komdie, einem Kinoerfolg mit ber 1,6 Mio. Zuschauern.
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Erfahrungsbericht von Posdole über Doc Hollywood 07.04.2004
Produktbewertung des Autors:
Humor
ziemlich humorvoll
Spannung
durchschnittlich spannend
Anspruch
geht so
Action:
wenig
Romantik:
viel
Pro:
Fox, Warner, Komik, Grady . . .
Kontra:
. . . nein, nicht wirklich
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Was fängt ein Arzt, der sich der plastischen Chirurgie verschrieben hat, mit einem gewöhnlichen Hausschwein an? Na was wohl? Er geht mit ihm spazieren – an der Leine. Das Fettabsaugen und Nase-Gerade-Rücken, die Hautstraffung und die sonstigen mehr oder weniger aufwendigen Korrekturen vermeintlicher körperlicher Missbildungen müssen sowieso seiner harren. Denn vor das Schwein hat der liebe Gott die Kuh gesetzt. Die steht Dr. Benjamin Stone (Michael J. Fox) auf seinem Trip quer durch die Staaten von Washington nach Los Angeles – vom nervenaufreibenden Job in einem völlig überfüllten Krankenhaus zur avisierten ärztlichen Kunst am Institut des plastischen Chirurgen Dr. Halberstrom (George Hamilton) – plötzlich vor der Motorhaube. Das darauf dem jungen Arzt aufgezwungene Ausweichmanöver führt ihn samt seinem geliebten roten Superauto quer durch’s Gebüsch schnurstracks am frisch gestrichenen Zaun eines Hauses vorbei, der sich daraufhin in seine Einzelteile zerlegt.
Nicht nur der Wagen leidet unter dieser kurvenreichen Fahrt. Der örtliche Richter Evans (Roberts Blossom) und der ebenso örtliche Sheriff Cotton (Tom Lacy) sind genau die richtigen Männer, die man im Fall eines solchen (Un-)Falles nur allzu gerne als Zeugen vor sich sehen möchte und die darob ziemlich verdutzt aus der Wäsche gucken. Nicht nur das. Der Zaun gehört dem Richter, und der verurteilt unseren jung-dynamischen Arzt zu gemeinnütziger Arbeit: als Arzt in dem versponnenen Nest namens Grady – far far away from Los Angeles.
Caton-Jones („Rob Roy”, 1995; „Der Schakal”, 1997) Mischung aus Komödie und Romanze aus dem Jahr 1991 setzt voll auf den Zusammenstoß des Großstadt-Arztes mit den mehr oder weniger leicht skurrilen Menschen einer durchschnittlichen Kleinstadt irgendwo in South Carolina. Hier läuft alles seinen eigenen Gang. Der alte Arzt des Krankenhauses, Dr. Hogue (Barnard Hughes) ist griesgrämig, aber er hat das Herz auf dem richtigen Fleck und will sich von dem Jungspund aus Washington nicht ins Handwerk pfuschen lassen. Nurse Packer (Eyde Byrde) wacht – samt Stechuhr – streng über die zeitlichen und sonstigen Regeln in der Krankenstation des Ortes, den die Einwohner „Squash Capitol of the South“ nennen, denn sie leben vom Kürbis in all seinen Formen. Der freundliche Bürgermeister Nicholson (David Ogden Stiers) setzt alles daran, Stone über die von Richter Evans verhängte Strafzeit hinaus an den Ort zu binden. Und ein Begrüßungskomitee, bestehend aus den ältlichen Ladys Lillian, Maddie und Violet, möchte es Stone in seiner neuen Herberge besonders wohnlich machen – natürlich nicht ohne ihn nach Strich und Faden zu begutachten.
Da steht er nun, der arme Tor und ist so hilflos wie nie zuvor. Stone muss sich wohl oder übel in sein Schicksal fügen, zumal der örtliche Mechaniker Melvin (Mel Winkler) samt Gehilfe Lane (William Cowart) seinen Superwagen in alle Einzelteile zerlegt haben – und bis der, samt noch zu bestellendem teuren Ersatzteil, wieder zusammengebaut ist – das kann dauern. Während die Tochter des Bürgermeisters Nancy Lee (Bridget Fonda) hinter Stone her ist, interessiert sich der mehr für die bezaubernde Lou (Julie Warner), die mit ihrer Tochter Emma (Amanda Junette Donatelli) zusammenlebt und die Stones Annäherungsversuche zunächst frontal, wenn auch nicht unfreundlich abwehrt. Unser Doc Hollywood, wie ihn der örtliche Beau Hank Gordon (Woody Harrelson) nennt, dessen Sprache versicherungstechnisch mutiert ist und der selbst hinter Lou her ist, verlegt sich auf Hausbesuche, denn die angehende Juristin Lou fährt den stadteigenen Krankenwagen. Die Chance kann sich Benjamin Stone nicht entgehen lassen.
Und dann ist da eben noch Jasmin, das Schwein, das Stone von seinem ersten Patienten geschenkt bekommt. So ein Schwein.
Natürlich versucht Stone alles, um möglichst rasch zu Dr. Halberstrom zu kommen. Doch immer wieder muss er den Termin für ein Vorstellungsgespräch verschieben, während der Bürgermeister alles möglich aufbietet, um Benjamin zum Bleiben zu begegnen. Und die Liebe, ja, die Liebe ...
Caton-Jones zeigt uns the sunny side of the south, eine gemütliche Kleinstadt mit verschrobenen Typen, eine Gemeinschaft, in der jeder jeden kennt und über alles Bescheid weiß und der Höhepunkt des Jahres die Kürbis-Parade darstellt. Da laufen Typen herum, vor denen man keine Angst zu haben braucht, nice guys and girls, hilfsbereit, freundlich, und selbst die Mürrischen der Sorte Mensch haben das Herz auf dem rechten Fleck. Grady – das ist eben auch ein Traum, ein amerikanischer Traum über sich selbst, dem alles Schreckliche und Abgründige fremd ist, sozusagen ein blitz blank gereinigtes und ordentlich eingefärbtes „Pleasantville” (1998), das den Bösewicht und den Gauner, den Mörder und den Sexualverbrecher, aber auch den Rassisten und den Redneck vor die Grenzen der Stadt verfrachtet hat. Wie Richter Evans sagt: Bei uns gibt es keine Verbrechen. Der Sheriff ist arbeitslos – und wahrscheinlich hilft er zumeist bei der Kürbisernte.
Doch lassen wir den Spott, denn „Doc Hollywood” ist eine der besseren Komödien aus der Traumfabrik, und der hier inszenierte Traum, der natürlich Prinz und Prinzessin einschließt, ist mit viel Wortwitz und einer originell zusammengestellten Einwohnerschaft in ein optisch ansehnliches Format gebracht worden. Michael J. Fox und Julie Warner passen als Filmpaar hervorragend zusammen. Sie spielen eine der schönsten Liebesszenen (während des Tanzes auf einem Fest) und Fox Wechselbad zwischen „Ich will nach Los Angeles” und „Ich liebe Lou” paart sich hervorragend mit Julie Warners Selbstbewusstsein, Sarkasmus und Emotionalität in der Rolle der führenden Schönheit am Ort. Als z.B. beide auf dem Weg zu Patienten unterwegs anhalten und Lou in den Wald rennt, um sich über die Jäger zu beklagen, lässt sie plötzlich die Hose runter, um ein kleines Geschäft zu erledigen. Stone ist baff. „Lassen Sie eigentlich immer die Hosen runter, wenn Ihnen gerade danach ist?” Antwort: „Klar, wenn ich damit das Großwild verjagen kann.” Als Hogue wegen einer Herzattacke Stromschläge verpasst bekommt, kommentiert Stone: „Das ist der Beweis. Der Mann hat doch ein Herz.” Dieser Witz prägt den Film, ohne im übrigen aufdringlich zu wirken.
Der Ort des Geschehens ist – wenn er auch fast märchenhaft überhöht dargestellt wird – vorstellbar, weil das Gezeigte und die Gezeigten eben auch Teil der amerikanischen Wirklichkeit sind, Teil, nicht Ganzes. Dazu gehört das unvermeidliche Happyend, das man in diesem Fall gerne in Kauf nimmt, zumal es nicht übertrieben oder rührselig in Szene gesetzt ist.
Also, wie Roger Ebert in seiner Besprechung des Films resümierend schrieb, „a sweetheart of a movie”. Es darf gelacht und geschmunzelt werden.
Wertung: 9 von 10 Punkten.
Doc Hollywood (Doc Hollywood) USA 1991, 104 Minuten Regie: Michael Caton-Jones
Drehbuch: Jeffrey Price, Peter S. Seaman, Daniel Pyne, Laurian Leggett, nach dem Buch „What? Dead Again?“ von Neil B. Shulman Musik: Carter Burwell Director of Photography: Michael Chapman Schnitt: Priscilla Nedd-Friendly Produktionsdesign: Lawrence Miller Darsteller: Michael J. Fox (Dr. Benjamin Stone), Julie Warner (Vialula / Lou), Barnard Hughes (Dr. Aurelius Hogue), Woody Harrelson (Hank Gordon), David Ogden Stiers (Bürgermeister Nick Nicholson), Bridget Fonda (Nancy Lee Nicholson), Eyde Byrde (Schwester Packer), Mel Winkler (Melvin, Mechaniker), William Cowart (Lane, Gehilfe Melvins), Roberts Blossom (Richter Evans), Tom Lacy (Sheriff Cotton), Raye Birke (Simon Tidwell), Frances Sternhagen (Lillian, Begrüßungskomitee), Helen Martin (Maddie, Begrüßungskomitee), Amzie Strickland (Violet, Begrüßungskomitee), George Hamilton (Dr. Halberstrom), Amanda Junette Donatelli (Emma, Lous Tochter)
Internet Movie Database: http://german.imdb.com/title/tt0101745
Weitere Filmkritik(en): „Chicago Sun-Times“ (Roger Ebert) (3 von 4 Punkten): http://www.suntimes.com/ebert/ebert_reviews/1991/08/663141.html
Pro: Michael J. Fox, lustig, gelunger Film aus dem Arztgenre Kontra: Bridget Fonda spielt nicht gut
***Ausgangslage***
Für einmal hat mich als Mann auch eine Komödie aus dem Arztgenre angesprochen. Sie stammt aus dem Jahr 1991 und Regie führte Michael Caton-Jones. Den Ausschlag, mir diese Komödie anzuschauen, gab ganz klar Michael J. Fox, der seit me ...
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Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
sehr hilfreich
18.08.2005
(31.12.2008)
Doc Hollywood Bewertung für Doc Hollywoodvon
Mustoman
Pro: unterhaltsam Kontra: -
Hi liebe Ciao-Gemeinschaft!
Seit ich klein bin sehe ich mir schon gerne Krankenhausfilme im Fernsehen an, sowie diverse Serien wie Emergency Room oder Chicago Hope Hospital, weil mich das einfach immer wieder interessiert. Darum kam ich auch nicht drum ...
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Pro: unterhaltsam, witzig, nettes Vergnügen Kontra: nur Kleinigkeiten
Liebe Leserinnen, lieber Leser,
leichte und seichte Komödien, dazu noch angesiedelt im Arztgenre, gibt es viele. Im Jahre 1991 brachte der Regisseur Michael Caton-Jones seine Spielfilmvorstellung auf die Leinwand. Es entstand eine dieser typischen es-k ...
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Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
sehr hilfreich
12.08.2002
Na ja.... Bewertung für Doc Hollywoodvon
darksky75
Pro: Kontra:
...Also an sich mag ich Michel J. Fox als Schauspieler sehr gerne. Und auch viele andere Filme mit ihm, wie z.B. Zurück in die Zukunft, das Geheimnis meines Erfolges, etc. gefallen mir super. Allerdings finde ich Doc Hollywood nicht ganz so toll. Gut, teilwe ...
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Doc Hollywood ist wieder einmal ein Film mit meinem Lieblingsdarsteller Michael J. Fox. Hier spielt er jedoch mal in einer etwas ungewöhnlichen Rolle. Er ist Großstadtarzt, der sich in ein kleines Dorf verirrt hat. Sein Auto hatte dort eine Panne und er m ...
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Pro: Unterhaltsam, aber auch Besinnung Kontra: -------------------------
...Zum Teufel mit den Millionen
Was einem Geschäftsmann alles passieren kann, wenn er seine Steuererklärung einem verbrecherischen Angestellten vertraut, erfährt Tim Allen und Kirstie Alley in dieser Komödie aus dem Jahre 1997.
Unser ?Held? Brad Saxton (Tim Allen) hat auch noch Probleme mit seiner Frau (Kirstie Alley), als er in die Schusslinie des Finanzamtes kommt. Als die Steuerfahndung auch noch auf ihn schießt, klaut er ein Taxi, um den Verfolgern zu entkommen. Wie es der ?Zufall? so will, steigt seine Frau an einer roten Ampel in das Taxi. So verschwinden sie gemeinsam aus New York. Sie sind ?auf der Flucht?. Eine Kuh beendet ihre Flucht. Sie steht mitten auf der Straße,(gab es doch schon einmal, oder nicht, bei Doc Hollywood) und das Taxi landet nebst den Beiden in einem Teich. So landen Sie in einer Amish Gemeinde.
Man kann...
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...ug auch noch in die heimliche Freundin von Hannover, Andy Hart, was natürlich den Lauf der Dinge komplett verändert und verkompliziert.
Mehr möchte ich natürlich nicht verraten, da soll sich schon jeder sein eigenes Bild machen.
Filmdaten
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Genre: Komödie, USA 1993
Originaltitel: For Love Or Money
Regie: Barry Sonnenfeld
Darsteller: Michael J. Fox (Doug Ireland)
Gabrielle Anwar (Andy Hart)
Anthony Higgins (Christian Hannover)
Charaktäre
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Michael J. Fox spielt seine normale Rolle ganz locker und lässig herunter, vergleichbar vielleicht mit dem Film „Doc Hollywood“. Der Part als unschuldig wirkender Concierge, der flink und gewieft arbeitet und seine Gäste mit einer entsprechenden Portion Charme einwickelt, versteht er hier in diesem Kinostreifen ganz gut, zumindest kommt es für mich so herüber. Dies...
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Pro: Michael J. Fox, teilweise lustig, gute Unterhaltung Kontra: Ansichtssache
...? In der heutigen Zeit verstehen wir - unterer anderem - einen Hotelangestellten darunter, der sich um sämtliche Wünsche der Hotelgäste kümmert.
Michael J. Fox spielt seine Rolle als Concierge locker und lässig herunter, vergleichbar vielleicht mit dem Film "Doc Hollywood". Der Part als der sich jederzeit um das Wohl aller Hotelgäste besorgte, flinke, teilweise schlitzohrige und immer charmante Concierge Doug, versteht er hier in diesem Kinostreifen ganz gut, zumindest kommt es für mich so herüber. Diese Rolle ist nicht gerade eine Glanzrolle, mit der er zu mehr Ruhm und Ehre kam, aber nett anzuschauen ist der Film allemal.
Gabrielle Anwar spielt eine Schönheit, die süss anzusehen ist und als die perfekte Person zum Ausgehen erscheint - doch Christian ist verheiratet und dachte bisher nicht an eine Trennung. Ihre Rolle ist wohl nicht schwer zu...
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