Fahrzeugbewertung des Autors:
| Pro: |
ein Spaßmobil der Extraklasse ! Kult |
| Kontra: |
leider selten geworden - deshalb teuer, rostanfällige Selbsttragende KArosserien |
Vorweg eine kurze Definition:
Wie der NAme schon sagt, es geht um- amerikanische Autos mit "Muscle", also mit Kraft im Üerfluß. Während ihrer besten Zeit (Ende der 60er, Anfang der 70er), es handelt sich dabei meistens um "normale" alltags/familien/mittelklasse Kutschen, die mit großen Motoren, verstärktem Fahrwerk und bunten Streifen von den Mutterkonzernen auf "Sport" getrimmt wurden.Erschwinglich für jedermann, mauserten sie sich schnell zu den Sportwagen der NAtion.
Die meisten hielten auch, was sie versprachen - besonders die Mopar Muscle Cars (Dodge und Plymouth) konnte man ohne große Veränderungen für Dragster-Rennen auf der Viertelmeile oder an der Ampel einsetzen.
Nochwas allgemeines zur Charger BAureihe:
1966 führte Dodge den Charger ein, der auf dem Coronet basierte, aber ein Fließheck hatte.Top-Motor war der 426 Hemi, der aber in sehr geringen Stückzahlen gebaut wurde und demzufolge heute extrem rar und gesucht ist.
1968 kam ein "neuer" - und der war ohne Zweifel das bestaussehende Chrysler-Auto der 60er. Es gab den Charger R/T, der mit 440cubic inch Engine mit 375 PS oder 426 cubic inch HemiHeaded V8 erhältlich war. Top-Motorisierung des Basis-Charger war der 383er mit Zweifach- oder Vierfachvergaser,welcher sich auch bei vergleichsweise "günstigem Verbrauch" angemessen FAhren lässt. Aufgrund schlechter Aerodynaik war das Auto allerdings kein NASCAR-Hit, weshalb für 1969 der Dodge Charger 500 gebaut wurde. Ein geänderter Frontgrill und eine andere Heckscheibe verbesserten die Aerodynamik wesentlich. 503 Stück wurden gebaut. Mit dem Hemi waren mit der Straßenversion Geschwindigkeiten von 260 km/h möglich, die Rennversion schaffte über 320 km/h. Die gern gefragte FrAge nach dem Verbrauch beantworte ich euch gerne. Der Hemi schafft in der Regel zwischen 5 und 6 miles pro Gallone.
1970 wurde wieder der Grill leicht verändert. 1971 bis 1974 wurde ein verändertes Modell produziert, wobei 1971 das letzte Jahr war, in dem die Motoren mit hoher Leistung verfügbar waren. Danach ging es genau so schnell abwärts wie bei allen anderen Marken,d enn die Versicherungen/Staatlichen Reglementierungen/Ölkrise rafften die guten Modelle bei den Muscle Herstelllern dahin.
In der Regel waren diese Modelle, die auf dem sog.Chrysler B-Body basierten relativ ausgereift und zuverlässig.
Anfällig für Rost sind vor allem die Selbsttragenden (leichten!)KArosserien, die Klappscheinwerfermechanik ist auch nich der Weisheit letzter Schluss- aber die Antriebsteile aus dem Chrysler Großserienregal sind kaum verändert auch heute noch im EInsatz.
(der 318er/5.2l ist in fast jedem Dodge der Neuzeit fast nur durch Fuel-einspritzung verändert, zu haben.)
DAs sagt denke ich alles.
AUf vielfachen Wunsch nun hier auch noch meine konkreten persönlichen Erfahrungen mit einem solchen
Wagen(außer denen, die ich vereinzelt schon oben beschrieben hab).
Da ich vereinzelt Beziehungen zur Mopar-Scene in Schweden pflege-
und dort auch noch die am besten erhaltenen Modelle in Europa
umhercruisen, geb ich euch nun ein paar base-facts zu meinen Erfahrungen mit einem grundüberholten 68 Dodge Charger R/T,383er Maschine und ohne Gewichtszeehrender Ausstattungsspielerein.
MAn steigt ein- dreht den Zündschlüssel herum und der mächtige V8 fängt an, seinen Dienst aufzunehmen.
DAs gelingt mal besser mal weniger gut, oft aber in der KAltlaufphase von Verschluckern und Zündaussetzern geprägt...eben so richtig Detroit Iron.
3mal mit dem AGs pumpen,starten und dabei nochmal 1/4Gasgeben...dann läuft die Fuhre...
man spürt deutlich die "vibrations" die sich aufgrund der sehr niedrigen STandlaufdrehzahl ergeben... Bei kurzen GAsstößen im Leerlauf(und nicht nur dort) bemerkt man, dass sich dort vorne im Motorraum etwas tut.
Angeschnallt? OK:
also..man legt mit einem kleinen "Rumps" die FAhrstufe D- ein und setzt das Geschoss nun ohne große GAsbetätigung in FAhrt. Im normalen FAhrbetrieb übersteigt die Drehzal kaum 2000upm.sollte man aber den Mut besitzten, das GAspedal auch einmal gegen Bodenblech zu bewegen, so erlebt man sein blaues Wunder.
Also jeh nach Bereifung kann man das sich bietende Szenario schon als Vergleichbar mit dem Start eines Jet´s gesehen werden(aufgrund der sich darbietenden geräusch-Kulisse und den auf jedenfall subjektiv empfundenen G-Kräften)
Untermalt wird dieses Erlebnis noch von einem in der Regel völlig überforderten FAhrwerk- welches aber gerade den Reiz an einem solchen Vehikel ausmacht.
Geradeaus die Spur halten?puh...nicht einfach...
die linie in Kurven halten?...nur bedingt möglich...
nicht von den aalglatten -Null Seitenhalt- Sitzen rutschen?oha!
aber gerade das macht diesen Wagen so interessant.
Ich denke, wenn ein Wagen noch etwas vom Fahrer fordert, dann ist er noch ein richtiges Automobil!
Und fordern tut dieser Wagen -ohne Frage.
Vor allem das Nachschwingen nach Bodenwellen, wie ein Dampfer auf hohem Kurs(natürlich wesentlich weniger als wie zB ein CAdillac/Buick- aber doch typisch "american")
- das ist ein einzigartiges Erlebnis.
Substanz ist auch vorhanden.
Lebenserwartung der Antriebteile wird auf durchschnittlich 20 JAhre und mehr geschätzt. Im täglichen Einsatz versteht sich. (siehe US-Pick Ups)
Erfahrungsgemäß sollte man sich schnell um Rost kümmern, denn dem ist genug NAhrung geboten.
Speziell in Radkästen und an Schwellern /Türkanten
sollte man sich bei eventuellem Rostansatz umgehend bemühen.
Ansonsten -
Noch ein paar schnöde Leistungsdaten:
Gewicht ca.: 3,267 pounds
Axle Type: Chrysler 8-¾
Axle Ratio: Richmond 4.56:1
Differential: Chrysler clutch-type Sure Grip
Engine: 383cui, ca: 320 hp, Drehmom. 480 lb-ft
Best E.T.(quartermile): 13.55 @ 108 mph
Best 60-foot: 2.09 seconds
Trans First Gear: 2.45:1 (Torqueflite)
und soweiter unso fort ;)
In germany - empfehle ich eine 07er Nummer für das Gefährt, sowie eine trockene Garage.
Und natürlich keine Scheu, sich die Finger schmutzig zu machen- aber das ist wohl bei allen Oldies der Fall
mind 20.000Euro sollte man schon übrig haben, um überhaupt noch einen zu erhaschen, an dem man nich sofort ne Menge tun sollte/müßte.
Ich möchte meine Erfahrungen mit diesen Wagen nicht missen...gerade jetzt nicht, wo sie eigentlich schon vom aussterben bedroht sind.(in Zeiten von ESP/ABS und Ökosteuer und Spießertum.)
Bei Interesse an so raren Gefährten,
www.moparshop.de
Grüße an Olli!
Nochwas..
Im Gespräch ist eine Neuauflage des legendären Chargers, der wie ich meine, ende 2004 auf den MArkt kommen soll.Die Wiedererweckung des Motors mit hemisphärischen Brennräumen ist bereits vollzogen(siehe Dodge RAM)
Ein Bild zu dem neuen ihm seht ihr oben.
Greetz
euer V8Felix
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einmal dodge immer dodge
Fahrzeugbewertung für Dodge Charger von
Alexander.H
Pro: Er ist nicht der Sclechteste Autohersteller
Kontra: wenn mann einmal gefahren ist will mann nicht mehr fahren
...Ich bin in den USA ein Jahr lang einen Dodge gefahren (Gebrauchwagen), bzw. manchmal, denn da war so oft was am Arsch, daß ich mittlerweile mein Studium aufgeben und als Automechaniker anschaffen gehn könnte. Und das gilt natürlich auch für Chrysler, denn ...
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26.08.2000
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