Döner Kebab vom türkischen Imbiß

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Döner Kebab vom türkischen Imbiß

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Erfahrungsbericht über "Döner Kebab vom türkischen Imbiß"

veröffentlicht 02.05.2002 | yelde2002
Mitglied seit : 01.04.2002
Erfahrungsberichte : 74
Vertrauende : 13
Über sich :
Sehr gut
Pro viele Varianten, guter Geschmack
Kontra mangelnde Hygiene, schlechte Bedienung
sehr hilfreich
Geschmack:
Sauberkeit:
Service
Dauer des Besitzes/der Nutzung
Häufigkeit der Nutzung

"Das meistverkaufte Fastfood-Gericht der Deutschen!"

Ich bin wohl nur auf den Döner aufmerksam geworden, weil ein Imbiss direkt neben einer Einkaufshalle stand und die damals noch mit die Einzigste war, wo man gute Ware bekommt. So probierte ich, nach dem Einkauf, einfach mal drauf los und bestellte mir einen Döner. Ich war überrascht und er schmeckte wirklich perfekt, eine spitzen Idee. Mittlerweile geht kaum jemand mehr zu dieser Halle, denn es gibt wirklich Bessere, so auch ich . Allerdings komme ich dann doch noch ziemlich oft in diese Gegend, da es dort einfach die besten Döner gibt und ich mich niemals von diesem Genuß losreißen werde.

Wo gibt es ihn???
Döner gibt es in Europa wohl am meisten in Deutschland, eigentlich findet man an jeder Ecke einen und in manchen Straßen gibt es über 3 Imbisse. Oft ist es ein türkischer Imbiss, ein kleiner Laden, indem neben Döner auch noch die türkische Pizza angeboten wird und viele Salate+ Getränke oder ein Standwagen, den man noch Hochklappen muss. Es sind immer nur ziemlich winzige und oft auch simple Einrichtungen, kaum ein Laden ist wirklich auch als ein solcher zu bezeichnen und leider ist die Hygiene nicht so das Beste.
Da es ziemlich viele Dönerstände gibt, sollte man auch wirklich nur zu denen gehen, die einem entweder von Freunden empfohlen werden oder die beste Hygiene aufweisen können. Auch ist es wichtig, dass man während der Zubereitung zusehen kann, was aber meistens der Fall ist.

Geschichte:
Sicherlich gab es viele Menschen, die ähnliche Variaten eines Döners produzierten, aber angeblich soll ein noch nicht ganz 16-jähriger türkischer Emigrant Mehmet Aygün im März des Jahres 1971 das erste mal einen Döner zum Verzehr mitten auf der Straße zum Verkauf angeboten haben. Doch das Gericht aus Schabelfleisch ist schon seit über 200 Jahren in der Türkei bekannt, allerdings rein als Tellergericht, denn nach der Tradition in der Türkei ist es nicht sehr gesittet das Fleisch zwischen Salat und Soße zwischen Brot zu stecken und deshalb wohl dort auch nicht beliebt.
Also wurde der Döner in Deutschland erfunden und begehrt. Bestimmt auch deswegen, weil der Deutsche es gerne mag, wenn man es schnell und unkompliziert in der Hand essen kann wie die Currywurst.

Variationen und Preis:
Der 1. Döner war ausschließlich mit Fleisch vom Rind gefüllt und dazu kamen Salat, Weißkohl, Rotkohl, Tomaten, Zwiebeln, Gurken, Soße und das Brot. Außerdem gibt es den Orginalen mit Schafskäse, Käse, Doppeltfleisch oder ohne Fleisch. Mittlerweile haben sich sehr viel mehr Variationen gebildet, die aber nicht überall zu finden sind und mir schmeckt das Orginal auch am besten.
So gibt es einen Asiadöner, einen Leberwurstdöner mit Gurke und Ei, einen Süße-Früchte Döner, einen Salsadöner, Döner vegan, Thunfischdöner, Chickendöner und etwas für ausgefallene das Dönereis. Theoretisch kann man alles zwischen das Fladenbrot pressen, wie man will. Aber einen orginalen Döner wie vom Imbiss kriegt man niemals so hin. Zumindestens ich nicht. Neben den vielen Varianten gibt es auch unzählige von Soßen, die man sich über den Döner machen kannn. So ist neben der lecken Kräutersoße, der scharfen Salsa und Knoblauchsoße auch eine Süß-sauere nach asiatischem Stil und die Südseesoße vorhanden, die ich immer esse. Sie ist leicht süß und einfach nur köstlich. Außerdem gibt es bei mir noch eine Kreation mit Tomaten, was auch gut schmeckt. Natürlich kann man auch einfach alle Soßen verlangen, dass ist dann ohne Aufpreis und schmeckt zwar sehr durcheinander, jedoch nicht übel.
Der Preis wechselt stark von Imbiss zu Imbiss. Aber mir ist aufgefallen, dass fast überall der Preis nach der Euroumstellung gestiegen ist und bei mir jetzt so bei 2,50 Euro liegt. Okay das hört sich natürlich teuer an, ist er aber nicht. Vergleicht man es mit den anderen Fastfoodketten, so ist er nicht teuer, sondern eher billig und er trägt den Vorteil, dass ein Döner auch wirklich satt macht! So ist der Preis vielleicht nicht gerade wenig, aber man hat was dafür, vor allem wenn man einen Stammtürken hat, der dann extra viel draufmacht.

Herstellung: Orginal
Also zuerst wird das Fladenbrot angeröstet. Das Fleisch, was immer an einem Spieß hochkannt steht und sich drehend vor einer Heizplatte befindet, also immer frisch und warm ist , wird täglich gewechselt und ist immer knusprig. Das Fladenbrot wird zuerst mit der gewünschten Soße beschmiert und danach kommt das Fleisch herein. Nun schmeißt der Dönertyp mir noch viel Salat, Weißkraut, Rotkraut, Gurken, Tomaten und Zwiebeln dazu. Darüber kommt nocheinmal Fleisch und meine Soße, er wird eingepackt und dann ist er auch schon fertig. Zum Mitnehmen oder Daessen.

Die Verpackung:
Verpackt wird er natürlich unterschiedlich. Aber meist wird der Döner in eine Art Papierserviette gelegt, die nur wie eine normale sein kann oder sogar den Namen des Imbisses draufgedruckt hat und es wird, wenn man ihn wie ich mitnimmt, noch eine Alufolie zum warm halten darüber gefaltet. Nun noch eine Plastiktüte vom Imbiss, damit man ihn auch befördern kann.

Aussehen:
Er ist meist 20cm groß und 10cm dick. Seine Fladenbrothülle ist nicht so stark und es kann passieren, dass die Soße den Boden aufweicht, na ja also immer über dem Papier essen, sonst kleckert es. Außerdem ist sie sehr kross und schmeckt lecker, besonders wenn sie noch warm ist. Schaue ich mir jetzt die Form an, so bildet er ein Dreieck, war aber nur an einer Seite geschlossen ist und der Rest ist offen, dort strahlt mich dann der Inhalt an. Zwischen meiner leckeren leicht rosafarbenen Südseesoße erkenne ich die durchgerösteten und schön knusprig-brauen Rindfleischstückchen. Darunter finde ich dann einige frische Tomatenscheiben und kleine Stücken einer frischen grünen Gurke. Der Salat ist auch frisch, genauso wie der Weiß-und Rotkohl. Eine wirklich gute Qualität. Nichts sieht unhygienisch, widerlich oder gar schon alt aus. So muss ein Döner sein. Ach ja ich esse ihn immer ohne Zwiebeln,die aber auch knackig sind.

Geruch:
Ein sehr angenehemer Geruch, aus der Soße, dem warmen Fladenbrot und dem Fleisch. Mh

Geschmack:
Die Soße ist sehr süß, aber gut und das Fleisch ist durch, Fladenbrot ist knusprig und der Salat sehr knackig und frisch. Nun ja zum Geschmack sollte ich nicht so viel schreiben, da es ja echt von den 3000 Dönerständen wirklich vom Geschmack unterschiedlich sein kann und es dazu noch so viele Variaten gibt und Soßen, besonders die geben einen Döner immer einen anderen Geschmack. Ich kann nur sagen, ein wohltuender und echt guter Gaumenschmaus, das ist zwar Fastfood, aber auf alle Fälle einer der Gesündesten überhaupt.
Die Soße gibt meinen Döner sehr viel cremige Süße, ich weiß , klingt ekelig aber schmeckt gut, und das gutgewürzte Fleisch tümmelt sich mit seinem guten Geschmack in dem frischen Salat und dem anderen Gemüse, es schmeckt frisch, es knackt und die Soße gibt so zu sagen eine Dressing ab.

Zutaten:
Es ist von Döner zu Döner unterschiedlich. Ich habe auf einem Orginal über dem Fladenbrot, viel Salat, Weißkohl, Rotkohl, Zwiebeln, Gurken, Tomaten, viel Kalbsfleisch und meine leckere Südseesoße.

Nährwert:
Den kann ich euch nicht sagen, aber ich denke das Fladenbrot ist ja dünn und knusprig ohne Fett angebraten so wohl nicht ganz so schlimm, das ganze Gemüse ist eher kcalfreundlich und das Fleisch ist nicht so fettreich und auch nicht in Maßen vertreten. Vielleicht ist die Soße mit am schlimmsten.Nun ja ich würde behaupten man kommt preislich sowie mit den kcal mit einem Döner besser, als mit einem Big Mäc, oder einem Wooper.

Fakten:
Es konnte damals wohl noch niemand wissen, wie bedeutend und beliebt der Döner bei uns werden würde und gerade in Deutschland entsteht eine Orientalische Mischung. Und von uns aus ging er dann auch in den Westen und wurde zum Teil auch ein Hit. Aber nirgentswo selbst in Istandbul werden mehr Döner gegessen als in Deutschland. Ende der neunziger Jahre haben wir Deutschen bundesweit alleine an einem Tag 200 Tonnen Döner Kepab gegessen, wovon 25 Tonnen nur in der Hauptstadt Berlin verspeist wurden, 35 Tonnen in den neuen Bundesländern und 140 Tonnen im Westen von Deutschland. Im Jahr wären das ungefähr 72.000.000 Kilos.
Jährlich gehen so 720 Millionen Döner unter die Menge, auch bei einem Preis von jetzt durchschnittlich 2,50- 3,00 Euros ist kein Halt in Sicht. Und jetzt kommt es, wer dachte, das die Fastfoodketten wie McDonalds oder Burger King die Mächtigsten sind, hatte unrecht. Denn die Döner-Industrie nimmt jährlich 3,6 Milliarden Mark ein, soviel wie die anderen noch nicht mal zusammen haben.

BSE-Krise:
Nun auch durch die BSE-Seuche hörte der Boom nicht auf. Ein Döner besteht aus Kalbfleisch und zu einem Zehntel aus Lamm, der Anteil von Hackfleisch ist ungefähr 60 g, der aus Scheibenfleisch 40 %. Dazu noch reichlich Gewürze, die jeder nach seiner Richtung selbst ranmacht und streng geheim sind. Abhilfe scheint da nur der Chickendöner zu bieten, aber kommt an den Geschmack des Orginals nicht ran. Zeitweise wurden durch die Krise bis zu 30 % und mehr weniger Döner verkauft, doch in den letzten Monaten regulierte sich das ganze wieder.
Doch eigentlich verzichteten viele Nichtkäufer unbegründet auf den Döner, denn an BSE erkranken nur die Rinder, nicht aber die kleinen Kälber. Außerdem sind die Kontrollen sehr scharf und eigentlich ist Rindfleisch eines der besten Fleische.

Fazit:
Eines meiner Lieblingsgerichte. Viel Gemüse mit leckerer Soße und dann auch noch knuspriges Fleisch in einem, zwischen angetoastetem Fladenbrot. Was will man mehr und außerdem kann man für jeden etwas finden, da es sehr viele verschiedene Varianten gibt und Soßen. Übrigens macht er satt und trotz hohen Preis kommt man besser als mit den anderen Fastfoodketten. Gesünder ist er übrigens auch, denn es versteckt sich viel Gemüse in ihm und es schmeckt auch noch gut. Das mit dem BSE ist zum Teil falsch und man kann ja auch Geflügeldöner essen.

Geeignet für:
Jeden, wer noch nie einen gegessen hat, sofort zum nächsten Imbiss und kosten. Er schmeckt zumindestens in Potsdam super lecker und wird hoffentlich auch immer so bleiben.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Annna13 veröffentlicht 11.05.2003
    Den kaufe ich mir mind. einmal in der Woche zum Mittag bei den Arabern in der Büronähe;-) Nochmals Grüße aus Sofia
  • kein_Blatt_vorm_Mund veröffentlicht 19.11.2002
    Ich liebe Döner auch, aber meine Frau kocht zu gut, als dass ich auswärts essen müsste. Daher komme ich nur selten in den Genuss... Liebe Grüße, Stefan
  • phl0w veröffentlicht 24.07.2002
    echt sehr ausführlich und informativ :)
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Produktdaten : Döner Kebab vom türkischen Imbiß

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Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 01/08/2001