Döner Kebab vom türkischen Imbiß

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Döner Kebab vom türkischen Imbiß

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Erfahrungsbericht über "Döner Kebab vom türkischen Imbiß"

veröffentlicht 01.02.2004 | MrTINN
Mitglied seit : 09.06.2002
Erfahrungsberichte : 146
Vertrauende : 53
Über sich :
Ausgezeichnet
Pro macht satt, günstig, Fleisch, Brot, Salat - alles was der Mensch braucht
Kontra zu viel Döner macht sich am Bauch bemerkbar
sehr hilfreich
Geschmack:
Sauberkeit:
Service
Dauer des Besitzes/der Nutzung
Häufigkeit der Nutzung

"EINMAL EXTRASCHARF OHNE ZWIEBELN, BITTE!"

Hallo Liebe Community, mein heutiger Bericht soll sich um mein favorisiertes Fast Food, den Döner, besonders den Döner Kebab, drehen. Ich wünsche euch mindestens genau so viel Spaß beim Lesen dieses Berichtes, wie ich beim Verzehr eines guten Döners habe!

Apropos "drehen": Döner kommt aus dem türkischen und heisst ebendieses, was ja auch einleuchtet: Das Fleisch hängt am Spieß und dreht sich, Döner eben - Freunde deutschen Sprechgesangs könnten jetzt auch einen Zusammenhang zum vorletzten Eko Fresh-Video herstellen, aber lassen wir das an dieser Stelle... Mit dem Wort Döner bezeichnet man eigentlich nur das Fleisch, aber dieser Name hat sich auch als Kurzform für den Döner Kebab, den Döner im Fladenbrot, durchgesetzt, d.h. bei der Bestellung eines Döners bekommt man in der Regel einen Döner Kebab. Nichtsdestotrotz gibt es auch andere Formen, das Fleisch zu geniessen, die ich hier kurz vorstellen möchte:

Zum einen gibt es da den Döner-Teller, bei dem man neben dem Döner-Fleisch und Tzatziki auch, je nach Menü, Pommes, Reis, Nudeln oder Salat bekommt. Preislich liegt dieser fast immer über 5 Euro, man wird allerdings auch noch satter als beim Döner Kebab.

Zweitens sollte man das Lahmacun erwähnen, die allseits bekannte türkische Pizza, die man in so gut wie jeder Döner-Bude auch gefüllt mit Dönerfleisch und/oder Salat erstehen kann. Preislich liegt das kaum über einem Döner Kebab, ist aber mein Geheimtipp an alle Freunde des Dönerfleisch - der Geschmack unterscheidet sich deutlich von dem des Döner Kebabs, das Preis-Leistungsverhältnis ist hier aber meist hervorragend. Eine Variation ist der sogenannte Durum, quasi purer Pizzateig gefüllt mit Dönerfleisch und Salat. Ebenfalls empfehlenswert!

Der landläufig Döner Kebab genannte Döner im Fladenbrot ist momentan wohl die beliebteste Möglichkeit, sich preisgünstig und schnell zu stärken. Grund sind zum einen der meist gute Geschmack, wobei zu erwähnen ist, dass der Döner quasi überall anders schmeckt, so aber auch für jeden etwas dabei ist, die exzellente Sättigung und der im Vergleich zu großen Fast Food-Ketten akzeptable Preis von 2,50 bis 3,20€ für einen Döner im geviertelten Fladenbrot hier in Siegen. In Oberhausen habe ich auch mal einen Döner im halben Fladenbrot gegessen, dafür musste ich dann 5€ auf den Tisch legen - es hat sich aber definitiv gelohnt.

Woraus besteht überhaupt ein Döner Kebab? Nun, neben dem obligatorischen Dönerfleisch (Döner vegetarisch schmeckt nicht, nicht ausprobieren) gehört Blattsalat, Tomate, Gurke, Zwiebel, Kräutersauce oder Tzatziki, Krautsalat, Rotkraut und scharfes Gewürz in den Döner, wobei ich grundsätzlich auf die Zwiebeln verzichte. Oft gibt es gegen 50 Cent Aufpreis auch Schafkäse dazu, manchmal auch Pepperonis und in einem mir bekannten Döner gibt es sogar die Hawaii-Version - inklusive Ananas und Mandarinen. Ausprobiert habe ich dieses gewagte Experiment allerdings noch nicht.

Wichtig ist, dass das Fladenbrot vorher zuerst erhitzt wird (meistens in der Mikrowelle) und dann nochmal in einem Toaster angetoastet wird, damit es schön knusprig wird. Toastet man nur, ist das Brot bei ausreichender Temperatur zu brüchig, steckt man das Brot nur in die Mikrowelle, ist es gar nicht knusprig - die Mischung machts hier. Bei dem Fleisch sollte man darauf achten, dass man sieht, wie es vom Spieß abgeschnitten wird, damit es schön frisch und warm ist. Wichtig ist auch, dass das Fleisch nach dem Abschneiden auf ein Sieb fällt, sodass das Fett abtropfen kann - sonst würde der Kebab zu ölig schmecken. Bei dem Salat hilft nur der Geschmackstest, ebenso bei dem scharfen Gewürz. Richtig scharfen Döner bekommt man sowieso immer seltener, die Imbissbudenbesitzer haben sich an die Gaumen der deutschen Kundschaft gewöhnt und die Schärfe deutlich gedrosselt. Man sollte also bei einem fremden Döner "klein anfangen", um die Schärfe zu testen und dann bei Bedarf nachzulegen, denn in so gut wie allen Dönern steht das scharfe Gewürz als Pulver mit Löffel zur Selbstbedienung bereit. Ein echter Geschmackskiller ist meiner Meinung nach Tabasco, das in vielen Dönerbuden, gerade in denen deutscher Besitzer, für die nötige Schärfe in den Döner gegeben wird - Finger weg!

Generell kann ich von deutschen Dönern nur abraten - ich habe noch keine einzige gute Erfahrung mit selbigen gemacht. Meine Landsmänner sollen doch lieber bei der Currywurst bleiben, die schmeckt mir wiederrum in den anderen Imbissbuden nicht, das ist aber eine andere Geschichte *g*. Die Dönerbuden, die ich in Siegen besuche, werden größtenteils von Türken betrieben, aber auch ein afghanischer Döner ist mir bekannt und mein Lieblingsdöner wird bei einem Kurden serviert. Ich möchte kurz am Beispiel einiger Dönerbuden in Siegen mögliche Unterschiede der Döner Kebabs beschreiben.

Zum einen wäre da Senay, ein türkischer Döner in unmittelbarer Nähe meiner Schule. Bereits vor über 25 Jahren eröffnet ist er der älteste Döner der Stadt und hat den Ruf, nur die besten Zutaten zu verwenden. Gerade beim Fleisch schmeckt man dies heraus, es lässt sich auch ausserhalb seiner gewohnten Umgebung von Sauce, Brot und Salat sehr gut geniessen. Die Brote sind hier besonders groß, leider wird der Geschmack etwas von dem zu saftigen Krautsalat beeinträchtig. Die Sauce hier ist rötlich und pikant.

Düzgün ist ebenfalls von Türken betrieben. Hier wird der Geschmack des Döners von der Sauce, klassischem Tzatziki, sowie den überdimensionalen Tomaten bestimmt, wodurch das Fleisch etwas in den Hintergrund rückt. Das Brot ist oft nicht besonders knusprig, was Abzüge in der Gesamtnote bringt. Das Fleisch tritt eher in den Hintergrund, der Döner schmeckt grundlegend anders als im vorherigen Beispiel.

Mein favorisierter Döner ist der Medya-Imbiss, der der Familie eines kurdischen Freundes gehört. Hier ist das Brot genau richtig und knusprig, das Fleisch kommt frisch vom Spieß ins Brot, die Schärfe stimmt und auch der Salat ist frisch. Leider kostet der Döner hier mit 3,20€ für meine Begriffe schon etwas zu viel, aber man gönnt sich ja sonst nichts... Dafür stimmen aber auch Sauberkeit und Service, im Gegensatz zu anderen Dönern hat man sehr viel Platz zum Verzehr seiner Speiße, der ganze Döner ist sehr sauber und hell gestaltet, was Pluspunkte bringt.

Beim Verzehr des Döners sollte man darauf achten, möglichst gleichmäßig von einer Seite zur anderen abzubeissen, damit nicht Sauce oder andere Zutaten auf unliebsame Art und Weise Adieu sagen... Es soll ja tatsächlich Menschen geben, die den Döner im Fladenbrot mit Messer und Kabel essen... Der Gipfel der Perversion ist da die Mutter eines Freundes, die zuerst den Inhalt und dann das Brot verspeisst - der Geniesser fasst den Döner in beide Hände und beisst dann zu, wobei eigentlich Plicht ist, die Seite mit dem Fleisch auf sich gerichtet zu halten. Dann kann nichts schief gehn!

Ich kann den Döner nur empfehlen. Ich als Schüler der Oberstufe komme mittags oft nicht mehr nachhause, da ist so ein Döner genau das richtige, denn er sättigt für den ganzen Nachmittag und schmeckt obendrein. Die Preise finde ich generell in Ordnung, mir ist ein guter Döner auch 3,20 wert. Ich hoffe, mein Bericht hat euch gefallen und enthielt alle wichtigen Informationen, ansonsten bitte ich um Reklamation in einem Kommentar, ich ergänze dann gerne noch.

Alles in allem vergebe ich 5 Sterne und eine Empfehlung und wünsche euch allen noch einen schönen Tag.

MrTINN, der Dönerfreak höchstpersönlich.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • danni76 veröffentlicht 06.03.2004
    das problem mit dem bauch kenne ich auch, wenn man davon zuviel futtert, aber der schmeckt bei unserem türken immer so lecker *seufz*
  • benscho85 veröffentlicht 26.02.2004
    jetzt hab ich hunger auf DÖNER:-)))
  • Fishkopf77 veröffentlicht 26.02.2004
    Gelegentlich esse ich auch mal ganz gerne einen, aber danach ist mir eigentlich regelmäßig schlecht. So daß ich eigentlich auch nur alle paar Monate mal einen futter ;o) Grüßle Verena
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