Döner Kebab vom türkischen Imbiß

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Döner Kebab vom türkischen Imbiß

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Erfahrungsbericht über "Döner Kebab vom türkischen Imbiß"

veröffentlicht 17.02.2004 | DagSonja
Mitglied seit : 18.11.2000
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Ausgezeichnet
Pro schmeckt eigentlich immer
Kontra nichts
sehr hilfreich
Geschmack:
Sauberkeit:
Service
Dauer des Besitzes/der Nutzung
Häufigkeit der Nutzung

"Viele Varianten, Fleisch, Soße und Rohkost"

Auch wenn es zu diesem Thema schon ein paar Beiträge gibt, soll meiner hierzu nicht fehlen. Ich möchte euch also über meine Erfahrungen mit dem Döner Kebab berichten, den es am Türkischen Imbiss-Stand gibt.

Was ist Döner Kebab?
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Ein Döner Kebab ist ein – wie mir bekannt ist – türkisches Nationalgericht.

Ich muss gestehen, zuerst dachte ich, dass das Fleisch Hammelfleisch oder so etwas sei, aber dann kam in einer Fernsehsendung mal etwas über den Döner und dort erfuhr ich, dass der Döner aus verschiedenen Schichten von Fleisch, in Form von Hackfleisch besteht. Das Fleisch kann aus Rind, Kalb oder Schaf bestehen. Aber es dürfte eigentlich nie Schweinefleisch sein, denn das wird für ein anderes türkisches Gericht verwendet. (Gyros) .

In Bezug auf Schaf ist Hammel ja nicht ganz falsch, aber eben auch nicht richtig, denn Hackfleisch wird ja anders zubereitet als wenn es nur Hammelfleisch wäre, was aus Scheiben besteht. Demnach habe ich also falsch gelegen.

Aber es gibt nun auch schon Zubereitung mit Hähnchenfleisch. Wer auf diese Variante gekommen ist, weiß ich nicht, aber wir wissen ja, die Marktwirktschaft wirft manchmal seltsame Blüten.

Das Hackfleisch wird ja außerdem zubereitet, ich denke, jeder hier weiß, dass dazu noch Eier, Zwiebeln und Gewürze und ein klein wenig Öl zur besseren Verarbeitung gehören. Im Döner ist also nie pures Fleisch, sondern das Hackfleisch wird zusammengepresst in verschiedenen Schichten, so dass am Ende diese typische Form entsteht, von wo die Leute beim Dönerstand das Fleisch dann abschneiden.


Aber dazu komme ich noch später.


Andere Zutaten für das Gericht am türkischen Imbiß
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Je nach Dönerstand kann das Beilagenangebot zum Döner schwanken.

Im Normalfall sind dazu verschiedene Kohlarten zu finden, wie Rotkohl, Weißkohl, manchmal auch grüner Salat, Gurken, Tomaten, Zwiebeln und Mais.

Diese Zutaten können nun auch noch unterschiedlich bearbeitet worden sein, zum Beispiel Gurkenscheiben oder Gurkenstücke, das gleiche mit den Tomaten – Scheiben oder kleine Stücke, bei den Zwiebeln sind es manchmal Scheiben oder auch Ringe. Der Mais wird meist in Form von Körnern dazu gegeben.


Varianten der einzelnen Döner
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Wenn man einen Döner haben möchte, dann hat man (siehe oben) mittlerweile die Qual der Wahl. Es gibt den klassischen Döner, auch nun den sogenannten Chicken-Döner, den Döner-Teller und man kann auch verschiedene Zutaten bei seiner individuellen Bestellung weglassen oder hinzufügen. Zum Beispiel möchte meine Tochter ihn immer ohne Zwiebel und mit mehr Fleisch haben.

Dazu kommen noch die drei verschiedenen Soßen, unter denen man wählen kann.
Das ist einmal die Curry-Soße, zum anderen die Knoblauch-Soße und zu guter letzt die Kräutersoße. Wir wechseln immer zwischen Knoblauch und Kräuter, die Curry-Soße haben wir einmal gekostet, aber die ist uns zu scharf. Außerdem überdeckt sie den typischen Döner-Geschmack.

Welche Zutaten für die einzelnen Soßen genau verwendet werden, kann ich nicht sagen. Das werden mir die Leute sicherlich auch nicht verraten. Ob sie aus der Flasche sind, ich weiß es nicht.


Nun zur Zubereitung am Stand
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Beim heutigen Verkauf ist es meist üblich, dass der Döner in einem Fladenbrot überreicht wird. Das ist ein dreieckiges Stück Brot, was eingeschnitten und dann aufgeklappt wird. Vorher wird es in eine Art Sandwich-Maker gelegt, damit es außen herum schön knusprig wird und dann auch beim Hineinbeißen knacken kann.

Dort hinein kommt zunächst die Soße, danach ein wenig Salate und die anderen Zutaten, darauf das Fleisch und manchmal noch einmal die Rohkostsachen. Die genaue Reihenfolge, so habe ich festgestellt, ist von Dönerstand zu Dönerstand etwas unterschiedlich, das macht jeder so, wie er es für richtig hält.

Am Ende kommt dann noch etwas Gewürz hinzu, ich nehme an, es ist ein Gemisch aus Salz und Pfeffer, denn ich kann es nicht genau erkennen. Das war es schon, der Döner ist fertig und wird dem Kunden überreicht.


Preis
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Ja, das ist ein Thema, da streiten sich die Geister. Es gibt Angebote, da kostet der Döner so 14 Tage bis 4 Wochen lang nur 1,99 Euro – in der klassischen Variante. Aber manchmal kostet der Döner auch schon mal 3 Euro. Meistens bezahlen wir aber 2,50 Euro.

Dabei ist es egal, ob der Döner aus Chicken-Fleisch oder aus dem Normalfleisch besteht. Aber der Döner-Teller kostet anders und auch der Kinder-Döner und was es sonst noch so gibt, kostet wieder einen anderen Preis. Den kann ich euch aber beim besten Willen nicht nennen, weil der genauso schwankt und von Stand zu Stand unterschiedlich sein kann. Da möchte ich mich nicht festlegen.

Ich habe festgestellt, dass es in Berlin durchaus gravierende Unterschiede im Preis und im Angebot gibt.


Wo gibt es den Döner eigentlich ?
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Dazu kommt jetzt nämlich noch, dass es Stände gibt, bei dem nur Döner-Produkte verkauft werden. Aber manchmal wird der Döner auch in Kombination mit anderen Artikeln verkauft, bei den Ständen gibt es dann auch Bratwurst, Currywurst oder Broiler.

Meist ist der Döner dann etwas niedriger im Preis, wenn es ein klassischer Dönerstand mit allen Angeboten ist und er auch von Türken und nicht von Imbissleuten verkauft wird.


Meine Zufriedenheit
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Wie ich schon sagte, gibt es Unterschiede im Preis und Angebot und auch in der Zubereitung des Döners.

Bei uns im Umkreis unserer Wohnung gibt es schon mal drei verschiedene Anbieter, wobei wir den bevorzugen, der einerseits qualitätsmäßig und auch preismäßig am günstigsten ist. Da müssen wir zwar an dem ersten vorbei, obwohl der näher ist, aber bei dem zweiten sind wir zufriedener.

Am besten finden wir, wenn das Fleisch schön saftig ist und auch ausreichend. Außerdem ist es schöner, wenn die Zwiebeln, die Tomaten und die Gurken in Scheiben geschnitten sind und nicht in Würfeln. Erstens sind die Stücke dann nicht so klein, zweitens saftiger und drittens fallen die Scheiben nicht herunter, was bei der Stückchenvariante schon sehr oft passieren kann.

Deshalb essen wir den Döner auch grundsätzlich zu Hause und haben einen Teller darunter.

Auch die Freundlichkeit der Beschäftigten ist unterschiedlich. Manche legen nur stupide ihre Zutaten in den Döner hinein, andere unterhalten sich auch freundlich mit den Leuten, fragen nach und gehen auf Sonderwünsche ein. Das macht halt nicht jeder.

Insgesamt essen wir gern einmal einen Döner, er beinhaltet viele Zutaten, die auch gesund sind.

– erstens – es ist mageres Fleisch, denn Fett und Speck ist dabei nicht zugelassen,
– zweitens – es ist nicht ölig, sondern saftig,
– drittens – es sind Vitamine dabei durch Rohkost, Salate, Tomaten und Gurke
– viertens – Brot neutralisiert und
– fünftens – die Zwiebel regt die Verdauung an
– sechsens – vielseitige Soße bürgen für individuelles Gericht
– siebtens – man kann Sonderwünsche äussern, auch mit den Zutaten
– achtens – wir werden alle von einem Döner satt
– neuntens – er sättigt, aber gibt kein Völlegefühl
– zehntens – schmeckt er insgesamt gut und abgerundet.

So, ich denke, ich habe euch genügend Informationen über den Döner und meine Erfahrungen plus Zufriedenheit geliefert, so dass ich euch vielleicht dazu überzeugt habe, einen Döner Kebap zu kosten.

Achja, wer einen schönen Salat sucht, bei dem Rohkost, manchmal Ei, Thunfisch und/oder Feta-Käse beinhaltet, den gibt es auch bei diesen Döner-Ständen, mit Wahlsoße gratis und immer für 2,50 Euro. Den kaufen wir auch manchmal und waren damit auch immer zufrieden.

In diesem Sinne wünsche ich euch Guten Appetit !

Eure DagSonja

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • DJTOMCAT veröffentlicht 07.08.2004
    Bei uns gibt es nur noch Döner aus Putenfleisch zu kaufen, wegen den ganzen Fleischskandalen. LG Björn
  • LeaofRafiki veröffentlicht 29.02.2004
    Als ich noch gearbeitet hab, hab ich mir öfter in der Mittagspause ein Döner geholt - jetzt eß ich höchstens 1 x im Jahr eines..., LiebeNgruß, Lea
  • Eisstern veröffentlicht 28.02.2004
    Sehr informativer Bericht. Ich esse Döner auch sehr gerne. LG Eisstern
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Produktdaten : Döner Kebab vom türkischen Imbiß

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