Döner Kebab vom türkischen Imbiß

Bilder der Ciao Community

Döner Kebab vom türkischen Imbiß

> Detaillierte Produktbeschreibung

95% positiv

66 Erfahrungsberichte der Community

Es gibt leider keine Angebote

Erfahrungsbericht über "Döner Kebab vom türkischen Imbiß"

veröffentlicht 16.06.2004 | thematrixx
Mitglied seit : 30.11.-0001
Erfahrungsberichte : 51
Vertrauende : 0
Über sich :
Ausgezeichnet
Pro Nahrhaft und lecker, preiswert
Kontra sollte nicht zur Gewohnheit werden
sehr hilfreich
Geschmack:
Sauberkeit:
Service
Häufigkeit der Nutzung

"Ey alda, gib ma Döna! Körrekt!"

Als ich gerade so die Worte da oben in Word eingab, da erschienen lauter roter Unterstreichungen unter diesen Worten. Woran lag das denn bloß? Hmmm….
Egal, hier soll es nun um den Döner gehen.

Was ist das?
Der Döner ist ein schmackhaftes und vor allem nahrhaftes Gericht für zwischendurch. Es (auch liebevoll „er“ genannt) ist mittlerweile so gut wie bei jedem Schnellimbiss erhältlich.
Ein Döner besteht aus einer Brotsorte, die mit verschiedenen Zutaten gefüllt wird. Dies wären zum größten Teil Fleisch und Gemüse.

Zur Zubereitung
Wie gesagt, am Anfang steht das Brot. Dieses wird nicht selten, bevor es gefüllt wird, kurz angetoastet, damit es kross wird. Dies dauert aber nur wenige Augenblicke. Dann nimmt der Dönermeister das Brot gekonnt in seine Hände und schon wird es mit allerlei leckeren Sachen gefüllt. Ich weiß jetzt nicht so genau, ob die folgende Reihenfolge so korrekt angegeben ist. Ist ja eigentlich auch egal, denn das Endresultat ist das was zählt und Hauptsache ist doch, dass das ganze auch schmeckt.
Nun denn, wir haben also das Brot. Jetzt kommt eine leckere Soße auf das Brot. Hier bei uns in Aachen ist das für gewöhnlich so was wie Tsatsiki (bzw. eine Knoblauchsoße). Als ich in Berlin war (siehe hierzu meinen Bericht!) gab es eine größere Auswahl. Da konnte man z.B. auch noch zwischen einer Kräutersoße und der Knoblauchsoße wählen.
Nachdem wir uns denn für eine Soße entschieden haben, kommt das Fleisch ins Spiel.
Für gewöhnlich stammt das Fleisch vom Schwein, Huhn, oder Rind. Wobei besonders der Chicken-Döner in der letzten Zeit vermehrt gegessen wird, was wohl an der BSE-Krise liegen mag, obwohl die jetzt schon lange vorbei ist. Das zumindest war das Signal für viele Menschen um sich vom Rindfleisch abzuwenden und sich vor allem dem Hühnchenfleisch „hinzugeben“. Mir persönlich schmeckt der Chicken-Döner auch am besten. Zumal Geflügel deutlich weniger Kalorien hat als Schwein!
Allgemein ist an dieser Stelle noch anzumerken, dass die Qualität des Fleisches keineswegs minderwertig ist. Dies ist ein Gerücht, welches sich zum Teil wacker hält. Natürlich gibt es leichte Unterschiede bei der Qualität des Fleisches, aber man braucht keine Angst zu haben, an dem Verzehr eines Döners ernsthaft zu erkranken.

Doch fahren wir fort mit der Herstellung eines Döners: allerlei Grünzeug kommt hinzu: Angefangen bei Krautsalat nehmen wir normalen Salat ebenso obendrein wie Zwiebeln und Tomaten. Selbst Rotkohl darf nicht fehlen. Manchmal wird auch etwas Paprika beigefügt. Die genaue Zusammensetzung aber unterscheidet sich von Fall zu Fall, daher kann ich hierzu keine genauen Angaben machen.

Soweit wäre der Döner eigentlich in seiner Grundausstattung fertig. Im Abschnitt „Spezialitäten“ werde ich euch etwas über besondere Zutaten erzählen. Dieser Abschnitt folgt nun:

Spezialitäten:
Wie jedes Gericht, lässt auch der Döner sich noch verfeinern.

Feurig Scharf
Wenn ihr es feurig scharf mögt, dann sagt einfach beim Dönermann: „mit scharf“. Er wird schon wissen, was ihr meint. Denn darauf hin wird er eine seltsame rote Soße dem Ganzen beifügen und ihr werdet innerlich erglühen. Soweit ich weiß, handelt es sich hierbei um eine Chili-/Paprikasoße, die dem Gericht ein bisschen mehr Pepp gibt.

Mit frischem Käse
Als ich in Berlin war, da habe ich Döner entdeckt, den es mit frischem Käse zu bestellen gab. Der Käse war wohl so was wie Fetakäse. Hat insgesamt alles gut zusammengepasst und der Döner war auf jeden Fall lecker!

Mit Käse überbacken
Wenn man im Schnellrestaurant vor Ort etwas Essen will, kann man den Döner auch überbacken bestellen. Dies ist an sich nichts Besonderes. Das Ganze wird dann einfach mit Käse überbacken. Schmeckt auch ok, hat aber schon einige Kalorien mehr …


Das Starduell: Döner gg. Hamburger
Schon hier kann ich euch sagen, dass der Döner dieses Rennen klar für sich entscheiden kann. Der matschig-fette Hamburger wird wohl schon zu Beginn aufgeben müssen und sehr bald wird deutlich, dass der Döner ihn um Längen schlägt, was den Gesundheitsaspekt angeht (damit meine ich, inwiefern die Nahrung aus ernährungswissenschaftlicher Sichtweise zu empfehlen ist, oder eben nicht) und nicht zuletzt bezogen auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Auf diesen Punkt möchte ich auch noch eingehen:
Sagen wir, wir bezahlen für einen Hamburger in der Größe eines Döners (so einen Hamburger gibt es gar nicht!), also bezahlen wir vielmehr einen Hamburger, der an die Größe eines Döners heranreicht ca. 3 Euro. Wir essen dieses fleischige Etwas auf. Es kann vorkommen, dass uns das Ganze sogar geschmeckt hat und wir sind erst einmal pappvoll. Dann aber, nachdem ca. 30 Minuten vergangen sind, merken wir, dass wir erneut eine kleine Hungerattacke erleben. Man hat hinterehr nur das Gefühl, etwas in sich hineingestopft zu haben und dabei doch nichts gegessen zu haben. So empfinde ich es zumindest beim Verzehr eines Hamburgers. Daher sehe ich auch in Zukunft vom Verzehr dieser Speise eher ab!
Wenn ich aber einen Döner esse, dann weiß ich auch noch nach zwei Stunden, dass ich etwas halbwegs Nahrhaftes gegessen habe, wofür ich nicht nur (relativ gesehen) viel Geld ausgegeben sonst nichts davon habe! Nichtsdestotrotz sollte der Döner-Verzehr nicht Ersatz für eine gesunde, tagtägliche Ernährung sein.

Kosten:
Der Döner bei uns in Aachen kostet zwischen 2,00 € (der billigste [schmeckt auch so]) und ca. 3,30 € (schmeckt hingegen auch sehr gut).
In Berlin dagegen war der billigste Döner bereits für 1,50 € zu haben (nicht probiert) und ich habe keinen teureren Döner als für 2,20 € gesehen. Der war aber auch sehr lecker. Wahrscheinlich ist der Döner-Markt in Berlin viel stärker ausgeprägt als bei uns, daher die Konkurrenz härter.


Nun denn liebe Gemeinde, zögert nicht, morgen beim Dönermann eures Vertrauens gutes Geld für einen guten Döner zu investieren, denn das ist voll körrekt und es wird euch schmecken!

Danke fürs Lesen,
Thomas

Community Bewertungen

Dieser Erfahrungsbericht wurde 1541 mal gelesen und wie folgt bewertet:
100% :
> Wie bewertet man einen Erfahrungsbericht?
sehr hilfreich

Ihre Bewertung zu diesem Erfahrungsbericht

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • PandaSven veröffentlicht 11.03.2005
    Glaube ich habe auch schon einen Schweine-Döner beim Türken gegessen. Das Fleisch war heller und für Lamm hats zu gut geschmeckt (Lamm mag ich nämlich nicht). Aber da müßte ich nochmal fragen was das ist. Chicken-Döner habe ich noch nicht gesehen, klingt aber hoch interessant. Preislich habe ich auch schonmal Döner auf dem Teller mit Pommes für 4 Euro bekommen ... sicher nicht super günstig, aber eine interessante nette Idee die den Döner salonfähig macht ;o)
  • feliz5 veröffentlicht 01.11.2004
    Schweinedöner? Im Ernst? aber nicht beim Türken!! LG feliz
  • Marcus_Licinius_Crassus veröffentlicht 20.06.2004
    Der gute alte Döner, die einzig gute alternative zum Mensafrass bei mir auf der UNI. Bei uns gibst da noch so eine Pizzaversion des Döners, nennt sich Lamacun. Schmeckt auch super. LG, Nik
  • Haben Sie Fragen? Loggen Sie sich auf Ihr Ciao-Konto ein, um dem Autor einen Kommentar zu hinterlassen. Sich anmelden

Produktdaten : Döner Kebab vom türkischen Imbiß

Produktbeschreibung des Herstellers

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 01/08/2001