3-Monatsspritze
27.08.2006
Pro:
3 Monate sicherer Schutz ! ! Eine richtige Erleichterung für die Frau . . .
Kontra:
Eine gewollte Schwangerschaft ist nach Absezten der Spritze eventl . erst ca 6 Monate später möglich
Empfehlenswert:
Ja
 GW_82
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Erfahrungsberichte:1
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Hallo liebe Ciao-Leser... Habe vor über 7 Monaten zum ersten Mal über die Verhütungsmethode „Dreimonatsspritze“ von meiner Frauenärztin gehört, da ich Schwierigkeiten mit der Antibabypille hatte... (Übelkeit, Abgeschlagenheit, schlechte Laune.. ) Ich war sofort interessiert und habe mir dann neben den Informationen, die ich von meiner Ärztin bekommen habe noch weitere bei verschiedenen Apotheken und auch im Internet geholt.
Jetzt nehme ich die Spritze schon seit 6 Monaten und bin echt froh darüber, denn es ist echt die angenehmste Art für die Frau zu verhüten Hier jetzt Informationen:
Was ist die 3 Monatsspritze: Es ist hormonelles Verhütungsmittel, das ein hochdosiertes Depot-Gestagen enthält und alle drei Monate, spätestens fünf Tage nach Beginn der Menstruation, durch ein Gynäkologen in den Oberarm- oder Gesäßmuskel injiziert wird welches der Frau drei Monate Schutz gegen einer ungewollten Schwangerschaft gibt. Eine Auffrischung kann man ohne Probleme und ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen, z.B. wenn ein Urlaub bevorsteht der sich mit der Auffrischung überschneidet, auch früher als 3 Monate bei Gynäkologen neu spritzen lassen. Sollte dann doch mal der Termin für die Erneuerung der Injektion vergessen werden, sollten zusätzliche Verhütungsmaßnahmen verwendet werden wie z.B. Kondome.
Die Dreimonatsspritze hat einen Pearl-Index (d.h. Zuverlässigkeitsmethode) von 0,3 bzw 1,4 (kommt auf das Präparat an). Das soll zeigen wie viele von 100 Frauen, die das Produkt ein Jahr lang ausprobiert hatten, ungewollt schwanger geworden sind.
Geeignet ist die Spritze für alle Frauen die keine Östrogene (männliche Hormone) vertragen oder unter Migräne oder schmerzhaften und starken Regelblutungen leiden sowie für Solche die nicht jeden Tag die Pille einnehmen wollen, wegen den Hormonen und auch nicht vorhaben in kürzester Zeit Nachwuchs zu bekommen. Die Fruchtbarkeit bleibt zwar bei der Frau erhalten, nur kann sich nach dem Absetzen der Spritze eine gewollte Schwangerschaft bis zu einem halben Jahr verzögern außerdem lässt sich das Präparat nicht einfach absetzen, wenn man es nicht verträgt, da sich das Depot erst auflösen muss, bevor die Wirkung nachlässt. Es darf nicht gespritzt werden wenn bei Frauen,
- eine Schwangerschaft besteht, - krankhaft erhöhter Blutdruck besteht, - bei Venenentzündungen oder Thromboembolie, - bei Brustkrebs- und bösartigen Tumoren der Gebärmutterschleimhaut Nebenwirkungen:
- Zyklusstörungen, z.B. häufige, verstärkte Blutungen bzw. Schmierblutungen. - Aussetzen der Menstruation (bis zu einem halben Jahr) nach Absetzen des Präparates - Gewichtszunahme - Stimmungsschwankungen - Nervosität - Depression - Die Lust auf Sex kann manchmal abnehmen Ich hoffe das ich Euch mit meiner Erfahrung ein wenig weiter gebracht habe und Frauen mit Problemen mit anderen Verhütungsmethoden einen guten Tipp gegeben habe...
Lieben Gruss, GW
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26.03.2007 02:16
so, mal wieder etwas dazu gelernt. grüße
28.08.2006 13:46
Ich find den Bericht als Erstlingswerk wirklich sehr hilfreich. Nur bitte den "Östrogen" - fehler unbedingt noch abändern. Da krieg ich sonst wirklich ne Gänsehaut. LG, Pearl
28.08.2006 11:36
Hm also erstmal kann ich mich nur anschließen: Welche Erfahrung hast DU gemacht? Nur Fakten aufzählen ist leicht. Außerdem: Mädel Mädel wo warst du im Bio-Unterricht? Östrogen= männliche Hormone????????? Sorry aber wer hat dir den Quatsch erzählt? Östrogene sind weibliche Geschlechtshormone und der "Gegenspieler" zum Gestagen.