Über sich:Ich interesiere mich sehr für Motoräder und schöne Autos.
Außerdem höre ich gerne Musik.
LIMP BI...
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Wie es sich für einen Nachfolger gehört, der das Original überholen soll, hat Reflections am grundlegenden Prinzip nichts geändert. Für Driver 2 schlüpfst du in die Rolle von Cop Tanner und fährst im Undercover-Spielmodus durch mehr als 20 Missionen. Die führen dich wieder durch verschiedene Städte - diesmal dabei: Chicago, Las Vegas, Rio und Havanna. Ein kleines Render-Intro erklärt die 70er-Jahre-Geschichte, und ein Kumpel sagt Tanner an, was anschließend zu zun ist. In den meisten Fällen sollen du und dein Auto einen bestimmten Punkt innerhalb der Stadt in einer vorgegebenen Zeit erreichen. Wie im ersten Teil versuchen dich Cops und nun auch immer mehr Kriminelle daran zu hindern. Manchmal verfolgst du auch fliehende Gangster oder beschattest dunkle Gestalten - bei letzterem Auftrag darfst du während der unauffälligen Verfolgung weder zu weit noch zu nah am Zielfahrzeug dranhängen. Neu in Driver 2: Tanner kann jetzt aus Autos aussteigen. Ähnlich wie in GTA2 hält er bei Bedarf heranrauschende Wagen einfach an und übernimmt das Steuer. Diese Neuerung auch sinnvoll ins Spiel einzubinden, hat man bei Reflections allerdings glatt verpennt. Vielmehr grenzt das Verlassen des eigenen Gefährts an einen unzumutbares Wagnis. Die Steuerung des Helden ist qualvoll, und das Kapern eines anderen Autos dauert viel zu lange, um noch Sinn zu amchen. Dieses unbeholfene Gestapfe ist aber nicht das einzige Manko, das Driver 2 zu einer der größten Enttäuschungen des Jahres amcht. Auch die eigentlich wunderschöne Grafik ist nicht makellos. Sie wird stellenwise nämlich langsam und ruckt mit vier Bildern pro Sekunde über den Schirm, so dass man glaubt, die Playstation habe Hitzeprobleme. Dies bringt während wilder Verfolgungen nicht nur Steuerprobleme mit sich, sondern raubt vor allem eines: den Spielspaß. Noch schlimmer ist der unerhört schlecht ausgewogene Schwierigkeitsgrad. Einige Missionen machen Spaß wie im ersten Teil, andere sind zu leicht, und leider viel zu viele sind unfair schwer - und teilweise sogar reine Glückssache. Die netten Fahrspiele und der neue Zweispieler-Modus muntern da nur wenig auf. Driver 2 bietet keine Innovationen, eine schlechtere technik und in keiner Phase so viel Spaß wie der erste Teil. Schade!