Dubai Wüstensafari, Dubai

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Dubai Wüstensafari, Dubai

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3 Erfahrungsberichte der Community

Es gibt leider keine Angebote

Erfahrungsbericht über "Dubai Wüstensafari, Dubai"

veröffentlicht 16.03.2017 | Knuffi84
Mitglied seit : 05.02.2017
Erfahrungsberichte : 40
Vertrauende : 9
Über sich :
Im beruflichen Alltag lasse ich schreiben, daher versuche ich mich nun in meiner Freizeit zum Ausgleich mal selber dran. Bin beruflich gerade viel unterwegs, werde hoffentlich bald wieder regelmäßig hier sein können.
Ausgezeichnet
Pro tolle Erfahrung, fairer Preis, einmaliges Erlebnis
Kontra nichts für Sensibelchen
besonders hilfreich
Erreichbarkeit:
Übersichtlichkeit
Dienstleistungsangebot (Banken, Geschäfte etc.):
Abfertigungszeit und Pünktlichkeit:
Atmosphäre

"Mit Allrad durch die Wüste Dubais"

Dubai Wüstensafari, Dubai - Unser Jeep

Dubai Wüstensafari, Dubai - Unser Jeep

Während unseres Urlaubs in Dubai haben wir natürlich auch die Chance genutzt, die Highlights des Landes zu sehen. Und dazu gehört für uns auch die Wüste dazu. Wie es so üblich ist, sind wir nach Ankunft im Hotel durch die Reiseleitung begrüßt und in diesem Zuge die Ausflugs Angebote erläutert worden.Neben vielen anderen Ausflügen wurde hier an einem halben Tag eine Wüstensafari in Verbindung mit dem Besuch eines Wüstencamps offeriert. Dies hat gleich unser Interesse geweckt. Natürlich gab es dieses Angebot nicht nur von unserem Reiseveranstalter, sondern auch von ortsansässigen Veranstaltern auch. Die Preise lagen alles so zwischen 50,- und 70,- Euro. Nachdem unser Veranstalter mit 56,- Euro ganz gut lag, haben wir direkt über die Kollegin gebucht, da sie auch deutsch sprach. Das machte die Geschichte einfacher.

Der Start des Abenteuers

Am Ausflugtsag wurden wir Nachmittags von einem schönen großen weißen Jeep abgeholt. Am Steuer saß ein einheimischer Fahrer in weißem Beduinen Gewand, braun gebrannt und mit ortsüblichem Turban. Er hat uns in der Lobby abgeholt und uns erklärt, dass er für den Ausflug unser Fahrer sei und wir mit nochmals einem Pärchen aus einem anderen Hilton Hotel in diesem Fahrzeug durch die Wüste kutschiert werden. Wir sind also in den Jeep hinten eingestiegen und sind dann zum nächsten Hotel weiter gefahren, um unsere anderen Mitfahrer abzuholen. Anschließend ging es dann erstmal über weite Straßen durch die Prärie. Unser Fahrer war ein sehr geselliger Typ, der uns immer wieder am Wegesrand Dinge erklärte, die man so sehen konnte. Was auf dem Weg in die Wüste nun nicht so viel ist aber immerhin so ein Palast eines Scheichs war schon sehr beeindruckend. Nach einer Fahrzeit von knapp 1 1/2 Stunden waren wir dann an einem kleinen Art Drug Stopp angelangt, wo wir uns mit den anderen Jeeps treffen sollten. Hier war nochmal die Möglichkeit Getränke zu kaufen und auf die Toilette zu gehen, bis alle eingetroffen sind. Während dieser Zeit hat unser Fahrer etwas Luft aus den Reifen gelassen, weil es dann wohl besser war in den Dünen zu fahren.
Mit dem Jeep durch den Sand

Nachdem dann alle Jeeps an Treffpunkt und die Autos besetzt waren ging es endlich los. Runter von der Straße und hinein in die Dünen. Unser Fahrer war ein alter Hase, einer der es wohl schon am Längsten so durchführte und die meiste Erfahrung hatte. Deshalb fuhren wir immer am Ende. Wenn ein jüngerer Kollege Probleme hatte oder hängen blieb, so war unser Fahrer als Absicherung noch dahinter. Doch das tat dem Spaß keinen Abbruch - im Gegenteil. Durch seine Erfahrung wusste er genau, wie er die Dünen anfahren musste, dass es richtig her geht. Wir kamen uns nach kurzer Zeit vor wie in der modernsten Achterbahn. Düne rauf, Düne runter, und rein in die Dünen wie in eine Steilkurve. Zum Glück bin ich normal nicht empfindlich, denn der Kollege der vorne saß wurde immer ruhiger und ihm war glaub nicht mehr so ganz gut. Hier kann ich sensiblen Menschen nur sagen, niemals hinten in der Mitte sitzen. Das war selbst für nicht ganz trivial und ich musste mich konzentrieren und immer schön nach vorne schauen, denn sonst bekommt man durchaus mal Probleme. Dieser Spaß ging ungefähr 20 Minuten, bis die Jeeps dann auf einer Düne anhielten um Bilder zu machen und dann auch den Sonnenuntergang in der Wüste zu genießen. Es war echt ein toller Anblick, so ganz in der Abgeschiedenheit nur umringt von Sand, Sand und Sand.
Für die etwas angeschlagenen Mitfahrer war das dann auch die Gelegenheit wieder etwas nach Luft zu schnappen und sich von der Achterbahnfahrt zu erholen. Nachdem die Sonne untergegangen ist fuhren wir dann wieder, die meisten etwas gesitteter weiter zu Beduinencamp. Allerdings nur die meisten Fahrer. Unserer konnte von dem Spaß und den durchdrehenden und rutschenden Reifen nicht genug bekommen. Also wir haben schon an diesem Punkt wirklich etwas für unsere Geld bekommen.
Das Beduinencamp

Nach einer kurzen Fahrzeit sind wir dann am Beduinencamp angekommen, in dem das Abend Programm stattgefunden hat. Die Jeeps hielten auf den Dünen unterhalb denen das Camp in einer Art Kuhle zu finden war. Das Camp bestand aus mehreren Art Zelten die im Reis um ein großes Lager aufgebaut waren. In der Mitte des Lagers befand sich eine kleine Erhöhung, eine Art Bühne, und darum lauter kleine gemütliche Sitzgelegenheiten mit Kissen. Ganz so wie man sich dies aus 1001 Nacht vorstellt. Am Eingang des Camps waren Toiletten zu finden und ein kleines Stück weiter wurde dann typischer Arabischer Mokka angeboten. Das war allerdings für die meisten Gäste nach dieser rasanten Fahrt erstmal noch nicht die erste Wahl. Nun hatte man etwas Zeit sich im Camp um zu sehen und die zahlreichen Angebote zu nutzen. Wir haben uns zunächst einmal fürs Sandboarden und Kamelreiten entschieden. Alles was an Betätigungen angeboten wurde war bereits im Preis enthalten, so dass an dieser Stelle keine Mehrkosten entstanden sind. Allerdings gab es im Camp natürlich auch einen Fotografen, der die ganzen Highlights digital dokumentierte und einen Art Souvenir Mensch, der kleine Kunstwerke aus Wüstensand anfertigte, dies musste natürlich separat bezahlt werden.
Sandboarden in den Dünen

Wir haben uns als erstes zum Sandboarden aufgemacht. Am Rande des Camps gab es 5 -6 Snowboards mit Softboot Bindungen, die man sich ausleihen konnte, um das boarden auf Sand aus zu testen. Und da es in der Wüste keinen Skilift gibt hieß es nun erst einmal Board unter den Arm und zu Fuß die Düne hoch. Ich muss sagen, das sieht einfacher aus als es ist. Der Sand ist sehr fein und rutschig, so dass es einer gewissen Kraftanstrengung braucht, diese Düne erst einmal hoch zu kommen. Vom Schnee ist man schließlich meist gewohnt, dass dieser von der Pistenwalze schon kompakt zu einer Decke gewalzt wurde. Doch der Sand rutscht immer wieder nach. Oben angekommen wird dann das Board also angeschnallt und es kann los gehen. Es ist zugegeben ein komisches Gefühl bei immer noch 28 Grad in kurzen Hosen und Turnschuhen auf einem Snowboard zu stehen. Man steht nun also auf der Düne und muss feststellen, dass Sand nicht die selben Eigenschafen wie Schnee hat. Die Reibung ist irgendwie höher und man benötigt erst einmal einen gewissen Anschub, bis man ins Rutschen kommt. Ist man dann mal unterwegs macht es einen riesen Spass. Allerdings weiss man nach 2 - 3 Mal hoch klettern durchaus was man geleistet hat. Deshalb ging es für uns dann weiter zur nächsten Station.
Kamel reiten

Auf der anderen Seite auf der Düne gab es auch noch die Möglichkeit auf einem Wüstentaxi zu reiten. Es waren drei süße Kamele vorhanden, die sehr geduldig auf ihre Kunden warteten. Wir haben uns also wie angewiesen auf den hinteren Platz eines Kamels gesetzt und dann ging es los. Sehr gemächlich hat sich das Kamel zunächst hinten und dann vorne auf die Knie erhoben. Das war noch sehr entspannt. Doch dann ging der Kamel Po erneut zuerst hoch und unweigerlich kippt man etwas nach vorne. Das ist dann schon ganz schön spannend, denn in echt sind diese Tiere noch viel größer wie sie aussehen. Anschließend geht das Kamel auch vorne hoch und man sitzt weit über dem Boden auf einem sehr erhabenen und schönen Tier. Dann setzen sich die Vierbeiner gemächlich wippend in gang. Es ist ein wirklich tolles Erlebnis. Die Tiere wandern in einer Seelen Ruhe den angewiesenen Weg und ich muss sagen, diese Ruhe überträgt sich meines Erachtens auch sehr schnell auf den Reiter. Nach unserer kurzen Runde ging das Kamel wieder zuerst vorne und dann mit dem Po nach unten. An diese Art Auf- und Abstieg muss man sich wirklich gewöhnen. Man hat irgendwie immer das Gefühl dass man nach vorne über kippt. Nach dem Absteigen haben wir noch etwas die Tiere gestreichelt, nachdem sie ihren Job so toll gemacht haben. Dann ging es zurück uns Camp zum Essen.
Das Abendessen

Zum Abendessen war im hinteren rechten Eck des Beduinen Camps ein Buffet mit zahlreichen unterschiedlichen Dingen aufgebaut. Es gab verschieden zubereitetes Fleisch, wie zum Beispiel eine Art Hackfleisch-Röllchen, Hackfleisch-Bällchen, Fleischspieße und dazu verschiedenes Gemüse, verschiedenen Salat, Nudeln, Reis und Fladenbrot. Außerdem konnte man an einer Stelle daneben anti alkoholische Getränke holen die man wollte. Wir haben uns für Cola entschieden, da dies gut für den vom Autofahren gestressten Magen tat. Das Essen war sehr reichhaltig und man konnte auch noch jeder Zeit nach holen, wenn man noch etwas wollte. Es war alles wie es aussah frisch gekocht und wirklich sehr lecker und für meinen bzw. unseren Geschmack auch sehr gut gewürzt. Zum Nachtisch gab es dann noch frisches geschnittenes Obst und eine Art von Blechkuchen, der etwas aussah wie Bienenstich ohne Sahne. Auch der Nachtisch hat richtig gut gepasst und lecker geschmeckt. Währen des Abendessens war dann auch noch Unterhaltungsprogramm auf dieser kleinen Bühne:
Unterhaltungsprogramm

Zunächst wurden wir im Camp durch eine Art Moderator begrüßt. Im Anschluss hat dann ein Derwisch sein Können auf der Bühne unter Beweis gestellt. Er kam in einem sehr bunten Kostüm auf die Bühne und hat dann angefangen, wie man es aus dem Fernsehen kennt sich zu drehen. Immer schneller und dann hat er seinen bunten Rock, den er mehrfach hatte genommen un diesen während dem Drehen den Körper hoch bis über den Kopf mitdrehen zu lassen und wieder zurück. Anschließend konnte er das Ganze auch noch beleuchten und in beleuchtetem Zustand weiter drehen. Ich muss sagen mir wurde schon vom Zuschauen fast schwindelig. Doch die Derwische drehen sich wohl wirklich in eine Art Trance. Auch dies war mal sehr interessant live zu sehen. Nach diesem Programm Punkt waren wir auch mit essen fertig und haben uns entschieden vor der Abfahrt noch ein wenig Shisha zu rauchen.
Die Shisha Ecke

Hinten im Camp auf der linken Seite war mit gemütlichen Kissen eine ziemlich große Shisha Lounge Ecke eingerichtet. Wir haben uns also hier ein Plätzchen ausgesucht und so gleich kam ein Beduine und hat uns die Shisha angemacht. So lagen wir auf unseren Kissen, die Füße im Sand und haben den Rauch der Wasserpfeife genossen. Ich muss sagen seither mache ich dies gerne ab und an, denn meiner Meinung nach entschleunigt dieses Rauchen einer Shisha den Alltag doch ganz schön. Durch das langsame Ziehen wird man automatisch ruhiger. Leider hatten wir hier nicht mehr all zu viel Zeit zur Verfügung, so dass wir uns dann schon bald wieder auf machen mussten zu unserem Jeep.
Die Rückfahrt

Nachdem sich alle wieder in ihren Autos eingefunden hatten, ging es dann zurück in die Zivilisation und auf den Weg ins Hotel. Zwar war unser Jeep wieder einer der letzten der fuhr, doch ab diesem Zeitpunkt war wieder jeder auf sich alleine gestellt und die Jeeps fuhren in alle Richtungen weg zurück in die Hotels. Nach einem kurzen Stück von vielleicht 15 Minuten durch die Wüste mussten wir dann noch die circa 1 1/2 Stunden über die Straßen zurück ins Hotel. Bei der Rückfahrt waren alles sichtlich geschafft und beeindruckt von den letzten Stunden und hingen ihren Gedanken nach. Im Hotel haben wir uns dann noch von unserem wirklich tollen Fahrer mit einem Trinkgeld verabschiedet und bedankt und sind dann nach dem Duschen glücklich und fertig ins Bett gefallen.
Fazit und Empfehlung

Also ich bzw. auch meine Begleitung waren total begeistert von der Wüsten Safari. Wir haben einen tollen Einblick in die große weite der Wüste bekommen, in die Ruhe die in ihr liegt und auch in das Leben der Beduinen. Wir hatten eine Aktionsreiche und beeindruckende Fahr durch die Dünen, die wir sicher nie mehr vergessen werden. Und auch das Kamelreiten und das Boarden auf Sand hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Preis für diesen gut halben Tag war auf jeden Fall gerechtfertigt und fair. Man hat für sein Geld sehr viel geboten bekommen und was ich besonders angenehm fand ist, dass man für die Angebote wie Kamelreiten und Shisha usw. nicht noch mal extra bezahlten musste. Das war wirklich in Sachen Preis- Leistung top und auch gut organisiert.
Wer Spaß an so Ausflügen hat und wer vor allen Dingen in der Magen Gegend nicht all zu sensibel reagiert, der sollte, wenn er in Dubai oder den Vereinigten Arabischen Emiraten ist, diese Safari auf jeden Fall einmal mitmachen. Es bleiben Erinnerungen für immer. Von mir bekommt die Safari daher logischer Weise die volle Wüsten Stern- Zahl.

PS: Also bei den Produktdetails musste ich jetzt wirklich mal schmunzeln - dass ein Kamel Flughafensteuer und Abfertigungszeit hat ist mir bisher nicht bekannt gewesen. Die passen wirklich wieder super.

Community Bewertungen

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Camilla23 veröffentlicht 21.07.2017
    bh
  • WhiteRastas veröffentlicht 09.06.2017
    Das wäre eine Reise ganz nach unserem Geschmack. Klasse vorgestellt, verdientes BH + LG
  • Scha-Tzi veröffentlicht 13.05.2017
    Tja, nix für mich. LG
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Produktdaten : Dubai Wüstensafari, Dubai

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