Duck Tales 5: Die Invasion

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Duck Tales 5: Die Invasion

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Erfahrungsbericht über "Duck Tales 5: Die Invasion"

veröffentlicht 02.02.2010 | Miss_Piper
Mitglied seit : 23.10.2004
Erfahrungsberichte : 1087
Vertrauende : 182
Über sich :
Ciao deprimiert mich immer mehr - keine Vergütung mehr für Hörspiele, Buchvorschläge werden abgelehnt. -.-
Gut
Pro Gute Sprecher, teilweise spannend, sehr witzig
Kontra Eine Folge recht lahm, die andere auch kein Highlight
sehr hilfreich
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung
Dieser Tonträger ist:

"Glückspilz bringt Dagobert Pech"

Zur Gliederung des Berichts:

1) Produktinfos:
2) Hintergrund
3) Inhalt
4) Bewertung
5) Fazit
6) Sprechernamen


1) Produktdetails:

Die Kassette erschien 1989 bei Karussell. Heute ist sie nicht mehr im Handel erhältlich, aber noch auf Flohmärkten oder Plattformen wie Ebay zu kaufen. Damals lag der Preis bei etwa 5 DM.


2) Hintergrund:

"Duck Tales" ist ursprünglich eine TV-Zeichentrickserie aus dem Haus Disney, die erstmals 1989 im deutschen Fernsehen lief und parallel dazu als Hörspielserie erschien. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Familie Duck und ihre Abenteuer. Die Charaktere der Figuren basieren im Wesentlichen auf denen der Carl Barks-Comics bzw der Lustigen Taschenbüchern, wurden aber teilweise auch etwas abgewandelt und um neue Figuren ergänzt.

Die wichtigsten Personen in dieser Folge:

Dagobert Duck: Dagobert ist auch hier der reichste Mann der Welt, allerdings lebt er etwas luxuriöser, als man es von seinem Ursprungscharakter kennt. Die meiste Zeit verbringt er auf der Suche nach noch mehr Geld, vor allem nach geheimen Schätzen. Dagobert ist ein Eigenbrödler, der sich oft mürrisch gegenüber seinen Zeitgenossen verhält, insgeheim aber doch eine gute Seele und seinen Neffen ein liebevoller Onkel. Sein größter Konkurrent ist MacMoneysac, der zweitreichste Mann der Welt, mit dem er in ständigem Wettstreit steht.

Tick, Trick und Track: Die drei jungen Neffen leben bei Dagobert, der ihr Großonkel ist, denn ihr richtiger Onkel Donald arbeitet bei der Marine. Die drei hecken gerne Streiche aus und sind bei allen Abenteuern voller Begeisterung dabei - und ihrem Onkel oft eine große Hilfe, denn sie sind nicht nur mutig, sondern auch sehr pfiffig. Sie sind Mitglied im Pfadfinderclub "Fähnlein Fieselschweif".

Nicky: Seit Nickys Großmutter Frieda bei Onkel Dagobert als Haushälterin lebt und arbeitet, gehört sie quasi zur Familie. Nicky ist zwar einerseits sehr mädchenhaft, denn sie liebt schöne Kleider, Puppen und Tiere, aber sie beweist den Jungs auch gerne ihren Mut.

Daniel Düsentrieb: Daniel ist ein genialer Erfinder, der beinah alles entwerfen und bauen kann, auch wenn es manchmal Komplikationen gibt. Wann immer es Schwierigkeiten gibt, setzt Dagobert den gutmütigen Daniel für seine Zwecke ein - meist ohne Bezahlung.


3) Inhalt:

Die Invasion:

Dagobert hat Sorgen mit seiner Weizenproduktion. Dieses Jahr ist sie außergewöhnlich groß ausgefallen und es gibt keinen Platz zum Lagern. Unterdessen landet bei Daniel Düsentrieb ein Raumschiff. Die friedlichen Insassen suchen dringend Nahrung für ihren Planeten.

Daniel informiert Dagobert, der sich schon freut, hier seinen Weizen verkaufen zu können. Die Außerirdischen entpuppen sich als Winzlinge, die die Weizenkörner mit einem Gerät verkleinern - und die Juwelen, mit denen sie Dagobert bezahlen, entsprechend vergrößern.

Kurz nach ihrer Abreise merkt Dagobert, dass sie die Vergrößerungsmaschine vergessen haben. Er will damit seine Goldstücke vergrößern, doch der Versuch geht schief: Stattdessen werden Dagobert, Tick, Trick und Track und Nicky verkleinert ...


Die Lemminge:

Tick, Trick, Track und Nicky wollen picknicken und angeln gehen. Vorher fragen sie Onkel Dagobert, ob er mitkommen möchte, doch der ist zu beschäftigt und sie gehen alleine. Am Hafen treffen sie einen Matrosen, der einen Papagei bei sich hat. Das bringt Nicky auf die Idee, dass Onbkel Dagobert zur Ablenkung ein Haustier braucht.

Zufällig sucht ein Matrose ein neues Zuhause für seinen süßen Lemming "Glückspilz". Die Kinder kaufen ihn und bringen ihn erfreut zu Onkel Dagobert. Der hat gerade ein neues Schloss an seinem Geldspeicher installieren lassen. Den Schlüssel dafür bringt er in einem Medaillon unter.

Leider schnappt sich der freche Lemming das Medaillon und rennt damit davon. Onkel Dagobert ist verzweifelt, denn er kann die Zahlenkombination noch nicht auswendig und muss den Schlüssel wiederfinden. Der Lemming rennt ausgerechnet auf sein altes Schiff, das Kurs auf Norwegen nimmt ...


4) Bewertung:

Die Folge Die Invasion basiert auf der Carl-Barks-Geschchte "Micro-Ducks from Outer Space", die in Deutschland als Mehrteiler "Besuch vom Planeten Diana" in der Micky-Maus-Reihe erschien. Die Geschichte ist ein spannendes Abenteuer, bei dem wie so oft Dagoberts Goldgier dafür sorgt, dass es zu dramatischen Zwischenfällen kommt. Hier kann er es nicht lassen, die Maschine der Außerirdischen für seine Zwecke einzusetzen, was natürlich prompt schief geht. Zwar betritt kurz darauf Daniel Düsentrieb den Raum, doch die Ducks in ihrer Winzigkeit haben viel zu leise Stimmen, um sich bemerkbar zu machen, sodass Daniel unverrichteter Dinge wieder geht. Zu ihm zu gelangen bedeutet eine echte Expedition für Dagobert und die Kinder, denn die Stadt ist voller Gefahren. Schon der Teppich im haus ist höher als sie selbst, die Pfützen in den Straßen werden zu einem See, ein Rinnsal zu einem reißenden Fluss und sie drohen in einen Gulli zu geraten. Bei alldem verliert Dagobert aber nicht seinen trockenen Humor, etwa wenn er die Kinder damit tröstet, dass Daniel sie bestimmt wieder normal machen könne - und "anschließend kann er gleich bei sich weitermachen." Die Außerirdischen sind sehr sympathisch und einer der Raumfahrer ist auf nette Weise verpeilt, denn er verwechselt immer die Anreden "gnädiges Fräulein" und "mein Herr" bei den beiden Kapitänen.

Die Lemminge ist dagegen schwächer geraten, wenn auch immer noch hörenswert. Die Grundidee ist nicht schlecht - Dagobert droht durch einen dummen Zufall um ein Haar sein Vermögen einzubüßen und die Chancen, den flüchtigen Lemming wieder einzufangen, stehen zunächst äußerst schlecht. Die Handlung beginnt vor allem witzig mit einem typisch sarkastischen Dagobert - die Arbeiter kommen ihm zu langsam voran, woraufhin einer von ihnen meint, Rom sei schließlich auch nicht an einem Tag erbaut worden und Dagobert erwidert, dass es das aber wäre, wenn er damals die Stundenlöhne bezahlt hätte. Der süße Lemmung begeistert Tick, trick und Track sowie Nicky natürlich sehr, Dagobert, dem sie ihn stolz präsentieren, reagiert dagegen mit einem angeekelt-perplexen Ausruf - kein Wunder, denn schon gewöhnliche Haustiere sind nicht unbedingt sein Fall. Die Suche nach dem flüchtigen Lemming hätte man aber spannender und vielfältiger darstellen können. Die Ducks reisen ihm nach Norwegen nach, was sehr schnell verläuft und am Ende kommt ihnen der Zufall sehr deutlich zu Hilfe, das ist alles ein bisschen phantasielos. Besonders die ganz jungen Hörer werden sicher an dem vorwitzigen Lemming Gefallen finden, der für seinen geliebten Käse nahezu alles machen würde. Das Hörspiel vermittelt zudem die sinnvolle Lehre, dass sich nicht jedes Tier als Haustier eignet und man genau schauen sollte, welches Tier zu einem passt. Für Erwachsene ist diese Folge dagegen deutlich schwächer als die meisten anderen der Reihe.

Die Sprecher dagegen überzeugen wie gewohnt. Hermann Ebeling ist der perfekte Dagobert mit seiner knarzigen, leicht heiseren und energischen Stimme, die einerseits zum Alter Dagoberts passt, andererseits aber dessen rüstigen Charakter widerspiegelt. Die markante Stimme des leider schon verstorbenen Theaterschauspielers kennt man zudem als Synchronstimme von Christopger Lloyd, Martin Landau und George Peppard (Das A-Team). Tick, Trick und Track haben im Gegensatz zur neuen Synchronisation noch drei verschiedene Stimmen, die zwar ein bisschen quakig-verfremdet klingen, aber wunderbar passen. Der junge Oliver Rohrbeck spricht Track und ist im Vergleich zu seiner bekannten Rolle als Justus Jonas bei den "Drei Fragezeichen" nur schwer wiederzuerkennen, während man Santiago "Trick" Ziesmer alias Spongebob Schwammkopf sofort heraushört.


5) Fazit:

Eine gerade noch empfehlenswertes Doppel-Hörspiel, von dem eine Folge recht gut und die andere nur durchschnittlich ist. Die Sprecher sind hervorragend, die Handlung ist teiwelise spannend und oft witzig, aber gerade die zweite Folge enttäuscht mit einem lahmen Ende und hätte besser inszeniert werden können.


6) Sprechernamen:

Dagobert Duck: H. Ebeling
Tick: S. Krause
Trick: S. Ziesmer
Track: O. Rohrbeck
Daniel Düsentrieb: K.-U. Meves
Nicky: J. Richter

Community Bewertungen

Dieser Erfahrungsbericht wurde 577 mal gelesen und wie folgt bewertet:
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • belli4charlotte veröffentlicht 04.09.2015
    sh
  • Paukenfrosch veröffentlicht 11.02.2010
    bh & lg
  • KaiRabe veröffentlicht 05.02.2010
    Sehr guter Bericht. Ich erinnere mich besonders gerne an die Comic-Vorlage zur Episode "Die Invasion". Sehr schön die erstaunten Gesichter der winzigen Außerirdischen angesichts der "riesigen" Körner; als Dagobert dann erfährt, wie lange die Ufo-Insassen unterwegs waren, ist er geradezu gerührt, bis ihm dann einfällt, dass ein echtes Raumschiff ihm eine hohe Geldprämie einbringen würde. Tolle Episode. LG Kai Rabe
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Produktdaten : Duck Tales 5: Die Invasion

Produktbeschreibung des Herstellers

Haupteigenschaften

Genre: Kinder- & Jugendprogramm

Atomic Keyword: HÖRSPIEL

Artist: DISNEY

Medium: Kassette

Atomic Veröffentlichungsdatum Jahr: 1989

Label: Karussell

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 29/01/2010