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Schon der Name ist eigentlich lustig, "Duckstein" das klingt nach einem Weinanbaugebiet oder einem idyllischen See mit Enten und Gänsen drauf. OK, dies ist es nicht. Es ist der Name für eine Bierspezialität, die aus dem hohen Norden kommt, also keiner Bierbrauernation wie wir in Franken ... Bericht lesen
So, nach endlichen 3 Wochen Wartezeit hat es Ciao geschafft, den Bericht freizuschalten..... Was ich schon als sehr lange erachte, 4 Berichte stehen noch aus.. nun aber los..
Was für ein Glück, das ich meine Sonne kenne. Durch sie bin ich auf das Produkt aufmerksam geworden und habe es mir natürlich gekauft, als ich es im Getränkehandel sah.
Schon der Name ist eigentlich lustig, "Duckstein" das klingt nach einem Weinanbaugebiet oder einem idyllischen See mit Enten und Gänsen drauf. OK, dies ist es nicht. Es ist der Name für eine Bierspezialität, die aus dem hohen Norden kommt, also keiner Bierbrauernation wie wir in Franken *schmunzel *
Was für den Hamburger der Fishmac ist für den Franken eine anständige Halbe Bier, wobei da net des Preussenseidla gemeint ist, das ja mittlerweile auch in Franken zum Leidwesen vieler angekommen ist. Was fange ich denn mit 0,3 oder 0,4 Liter Bier im Glas an? Ist doch öde, einmal angezogen und die Bedienung muss wieder rennen!! Kein Wunder, das die Mädels immer dünner werden, bei dem Stress.... Ne ne, ich bleib da schon bei der richtigen Masseinheit, der Halben mit 0,5 Litern im Krug. Ich bevorzuge da einen Steinkrug, der hält das Bier länger frisch und es ist angenehm, aus selbigen zu trinken. Also prost alle miteinander.
Nun zum Duckstein, einer wie schon gesagt, Hamburger Brauerei. Davon später mehr.
*****Die Verpackung*****
oder in diesem Fall besser als Flasche bekannt, ist aus Glas. Das ist heute gar nicht mehr so selbstverständlich, siehe Lidl, Aldi und Co... Bier in der Plaste, *schüttel * Die Flasche hat eine ganz eigentümliche Form, ich füge ein Foto an (jaaaaa, es geht mittlerweile wieder, der Techniker war zum 7. mal da, dafür erkennt meine Grafikkarte einige Spiele nicht mehr), da die Form schon schlecht zu beschreiben ist. Auf jeden Fall hat sie oben ein Loch, das von einem Kronkorken verschlossen ist. Dieser ist, wie die Flasche selbst, von brauner Farbe ohne Aufdruck. Der Kronkorken hat noch eine Art Siegel aus Papier, das ca. 5 cm lang und 2 cm breit ist. Auf diesem, ebenfalls in rot-braun gehaltenen Siegel hat einer seine Unterschrift hinterlassen (eine Sauklaue hat der, der hätte Arzt werden sollen *fg *) und darunter lesen wir "Auf Buchenholz gereift für höchsten Genuss." Genuß ist hier natürlich noch nach der alten Rechtschreibung geschrieben, was ich als nicht so schlimm erachte... lach. "Dafür garantiert ihnen unser Braumeister." Aha, deshalb die Sauklaue, wenn das Bier nicht schmeckt, bleibt der unerkannt *lool *
Die Flasche wird noch mit einem in das Glas geprägten Siegel verziert, das in kalligraphischer Schrift ein stilisiertes "D" zeigt. Darunter kommt natürlich noch ein Etikett, auf dem oben ein Gebäude mit Bäumen zu sehen ist. Darunter steht, das "D" ähnlich geschwungen wie die Kalligraphie, der Name "Duckstein". Und drunter noch "Rotblondes Oberbräu, Auf Buchenholz gereift.
Hm, grübel, grübel und studier, auf Buchenholz gereift.... In Bamberg gibt es das Schlenkerla Rauchbier, in den Sud werden heiße Steine geworfen, die dem Bier ein unverwechselbares Raucharoma mit einem Touch Schinken verleiht. Das erste schmeckt zum schütteln aber dann läuft es wie Öl die durstige Kehle hinunter. Aber auf Buchenholz gereift? Holz schwimmt doch, oder? Wie kann dann Bier auf Holz reifen? Diese hochwissenschaftliche Frage wird mich noch bis zum Rentenalter beschäftigen, es sei denn, mir hilft da jemand auf die Sprünge.
Drehen wir die hübsche Flasche mal rum. Hier ist ein kleines Etikett aufgeklebt, oben auch wieder "Duckstein" Dann "Machen sie einen alltäglichen Augenblick zu etwas ganz Besonderen. Als rotblonde Bierspezialität mit unverwechselbarem Geschmack wird unser Duckstein aus besten Zutaten komponiert und sanft auf Buchenholz gereift."
Das Bier hat 4,9 % Alkohol also im mittleren Segment.
*****Der Hersteller*****
und aus was denn das Bier gemacht ist.
Der Braumeister mit der unleserlichen Schrift ist bei Holsten Brauerei AG in Hamburg angestellt.
Bestehen tut das Gebräu aus Wasser, Gerstenmalz und Hopfen. Also nach dem bayerischen Reinheitsgebot gebraut, was ja nachweislich das älteste Lebensmittelgesetz der Welt ist. Dort steht geschrieben, das der, der Bier panscht, mit lebenslanger Bestrafung gestraft wird, die Strafe - jeden Tag 7 Liter Pfefferminztee trinken - wurde konsequent durchgesetzt *zwinker *
Haltbar ist das Bier bis Oktober 2006, was ich heute für ein Gerücht halte, da ich ja auch den Geschmackstest machen muss, und das so früh am Nachmittag *freu *
*****Aber bevor wir dazu schreiten*****
stellen wir uns die Frage, woher kommt denn unser täglich Bier, das für uns Franken oder auch den Rest der Bayern schon wie Brotersatz ist?
Ich habe mal einen kleinen Auszug aus Wickipedia kopiert, Zitat Anfang:
Bier ist ein alkohol- und kohlensäurehaltiges Getränk, welches durch Gärung aus den Zutaten Wasser, Malz und Hopfen gewonnen wird. Für ein kontrolliertes Auslösen des Gärvorganges wird meistens Hefe zugesetzt. Im weiteren Sinne versteht man unter Bier jedes alkoholhaltige Getränk, das auf Basis von verzuckerter Stärke hergestellt wurde, ohne dass dabei ein Destillationsverfahren angewandt wurde. Die Abgrenzung zu Wein besteht darin, dass für Weine Zucker aus pflanzlichen (Fruchtzucker) oder tierischen Quellen (zum Beispiel Honig) verwendet werden, während der Ausgangsstoff für Bier immer Stärke ist. In der Regel wird der Zucker aus der Stärke von Getreide (Gerste, Roggen, Reis, Weizen, Mais) gewonnen, seltener wird Stärke aus Kartoffeln oder anderer Gemüse wie Erbsen herangezogen. Der japanische Sake (aus Reis hergestellt) fällt daher ebenfalls unter die Definition der bierartigen Getränke. Der Ursprung des Wortes Bier ist unsicher. Vermutlich stammt es von biber (lat. Trank) ab. Ein nicht mehr gebräuchliches Wort für Bier ist das germanische Äl (vgl. engl. Ale), wobei es sich um das noch ungehopfte Gebräu handelte. Zitat Ende.
Also Bier ist bei uns schon eine Tradition. Hey, das ist die Lösung beim kleinen Nils das Dingsbums ist "Bier" - jeder kennt es, es wird oft am Wochenende gemacht, man kann Eindruck damit schinden (wer die meisten Maßen schafft), es ist ein "E" drin... ha, 76.000 Euro gehören mir.
Wenn Ihr Franken kennt der weis, hier gibt es die höchste Brauereidichte der Welt. Nein das ist kein Scherz sondern die Wahrheit. Nicht in jedem Dorf gibt es einen Lebensmittelladen oder Bäcker - aber bestimmt mindestens eine Brauerei. Oft sogar mit Wirtschaft, wo der edle Saft auch gleich frisch ausgeschenkt wird, mit einer zünftigen Brotzeit dazu. Da kenne ich einige Wirtschaften, da kostet die Halbe noch 1,30 bis 1,60 Euro und die Brotzeit dazu ist für 4 Euro zu haben.
Natürlich hat jede Brauerei ihr eigenes Rezept für die Bierherstellung. Angefangen vom Hellen über das Pils, das Export, das Dunkle, obergäriges oder ungespundenes, ob Einkornbier, Dinkelbier, Lager- oder Landbier, Kellerbier oder auch zunehmend Weizen oder Bockbier, es gibt mittlerweile sogar einen Weizenbock in der Brauerei Greif in Forchheim, haben wir eine riesige Auswahl an den leckersten Biersorten, die man sich vorstellen kann.
Und alle gebraut nach dem Reinheitsgebot, wie es sich gehört.
Oft bekommt man das Bier der kleinen Brauereien nur am Brauort selbst und was ich schön finde, immer öfter kommt die Bügelverschlussflasche zurück. Das Aufseßer zum Beispiel ist ein herrliches Beispiel dafür, oder das von der Brauerei Alt, dessen Spruch lautet "ob´s warm, ob´s kalt, ich trink mein Alt"...
Ihr seht, es lohnt sich, einen oder auch mehrere Abstecher in unsere Region zu machen, zumal die Fränkische Schweiz auch eine wunderschöne Landschaft ist.
So, nun zurück zum Duckstein, wollen wir mal sehen, ob sich der Kaufpreis von schon heftigen 1,55 Euro ohne Pfand für eine 0,5 Literflasche auch gelohnt hat.
Also Kühlschrank auf, Duckstein raus und den Flaschenöffner angesetzt. "Zisch" macht es und der Kopf ist ab....
Ich neige die Flasche gen Krug und sehe eine rotblonde Flüssigkeit, so wie auf dem Etikett beschrieben. Huch ist das obergärig, ich bekomme es gar nicht auf einmal in meinen Krug. Also auf halben Wege eine Pause einlegen. *dum di dum und tralala * Schaum, setz dich endlich, ich hab dir so einen schönen Platz angeboten. Nach unerträglichen 45 Sekunden kann ich die Flasche ein zweites mal ansetzen und bringe den Rest des Bieres auch noch unter. Schon ist der Riechkolben im Krug versenkt um zu schnuppern, was denn da besonderes im Gefäß ist. Ich rieche einen ganz leichten Geruch von Hopfen, der wirklich schwach ist. Was anderes rieche ich nicht heraus. Dann mal den ersten Geschmackstest....
Herb aber nicht unangenehm rinnt das Bier über meine Zunge. Eine Ähnlichkeit zum St. Georgen Kellerbier tut sich mir spontan auf. Die herbe Nachnote ist ähnlich, die Bitterstoffe bleiben lange auf der Zunge hängen, was ich schon mag. Der Malz wird von der Dominanz des Hopfens leider völlig eingenommen, was ich wiederum schade finde, da ich den Malz und seine Süße gerne mit den Bitterstoffen des Hopfens gepaart schmecke. Aber es ist halt ein hanseatisches Bier und im Norden gibt man mehr Hopfen in den Biersud. Ist ja OK so. Aber ich kann beim besten Willen nicht erkennen, was es mit der Buchenlagerung auf sich hat. Ich kann nichts besonders schmecken, leider. Ich habe auch die Homepage www.duckstein.de besucht, dort erfährt man ein wenig über die Historie der Brauerei, die es schon lange gibt. Schaut einfach mal rein, um Euch zu informieren.
Zurück zum Bier. Es schmeckt schon gut, ist angenehm herb und rinnt weich die Kehle hinab. Aber ich muss sagen, der Preis ist dafür eindeutig zu hoch. Ich bekomme ein gleichwertiges fränkisches Bier für die Hälfte des Preises, das mindestens ebenbürtig ist. Aber es ist wahrscheinlich der Name und die Tradition, die diesen Preis rechtfertigen, was ja in Ordnung ist. Aber das es das Bier nur im 8-er Tragerl gibt, des is scho a wenig wenig. *sch... Word korrigiert das Wort wenig immer, es sollte fränkisch sein aber es wird immer hochdeutsch *
*****Fazit*****
Duckstein ist ein sehr gutes Bier, das gut gehopft ist und lange auf der Zunge bleibt. Man hat also lange etwas davon. Der Alkoholgehalt ist auch ausgewogen. Lediglich stört es mich, den Malz nicht zu schmecken, worüber ich aber hinwegsehen kann. Die Farbe des Bieres und des Schaumes überzeugen auch, der Schaum ist hell und bleibt lange stehen. Leider muss ich für den Preis 2 Sterne abziehen, denn wie gesagt, 1,55 Euro für eine Flasche ist schon sehr teuer.
Nichts desto Trotz sage ich danke an meine Sonne für die Empfehlung.
Ich wünsche Euch eine schöne Zeit, heute da ich den Bericht schreibe, habe ich noch 2 Tage, dann geht's nach Kitzbühl zum Schifahren *freu *.. Viele Grüße an alle, die mich kennen und viele Grüße besonders an meine Sonne. (Nachtrag: Schifahren war schön und ist schon wieder fast 2 Wochen vorbei *gg*)
Vielen Dank für alle Bewertungen und Kommentare, über die ich mich natürlich sehr freue.
Pro: Mild und einzigartig im Geschmack Kontra: Ziemlich hoher Preis, leider nur Einwegflaschen
...Vor einigen Jahren gab es in der Norddeutschen Gastronomie ein neues Bier.
DUCKSTEIN
Ein Rotblondes Oberbräu, welches auf Buchenholz reift.Es präsentiert sich in einer Schwungvoll gestallteten dunkelbraunen Flasche mit Kunstvoller Prägung. Ein Frischesiegel in Form einer Zigarettenschachtel ähnlichen Banderole ist auf dem Verschluß aufgeklebt. Darauf stehen einige Informationen zum Bier.
Natürlich bestellte ich mir gleich eins, um es zu probieren.
?Mensch wat dat legger is? dachte ich mir und fragte nach, ob es auch in Flaschen zu haben ist. Nein wurde mir gesagt, es ist ein reines Gastronomiebier und wird nur in Gebinden zu 30 ltr und 50 ltr abgefüllt.
Meine Kneipen und Restaurantbesuche wurden ein zwingend notwendiger Bestandteil meines Lebens.
Dann letztes Jahr im Oktober kam Duckstein in die Flasche und wurde von jetzt an...
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Pro: einfach lecker Kontra: zuviel ist schädlich; nur als Einwegflasche
...Ich gestehe eine heimliche Leidenschaft: Duckstein - ein Biername, der verzaubert!
Dieses ROTBLONDE Oberbräu der Holsten Brauerei ist ein wahrer Genuss.
Kurz die Daten
4,9 % alc.
0,5 l
Preis ca 2,99 pro Fl
Damit gehört Duckstein zu den absolut oberpreisigen Bieren, in einer Liga mit den Mexikanern.
Einen ähnlichen Kultstatus hat es sich in den letzten Jahren auch bei vielen Biertrinkern erobert.
Der unverwechselbare, leicht herbe Geschmack kommt u.a. durch die sanfte Reifung auf Buchenholz zustande.
Die Flasche - leider nur als Einwegflasche erhältlich hat eine sehr schöne Form. Charakteristisch ist das einem alten Wappen nachempfundene geschwungene D, das reliefartig im oberen Bereich plaziert ist.
Wer es noch nicht kennen sollte, muss es probieren.
Es gibt jetzt auch eine Sonderpackung im Handel...
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...wohne)gebraut.Vor rund 275 Jahren wurde Duckstein schon am Hof von Preussenkönig Friedrich Wilhelm I. getrunken und auch schon bis in die Niederlande exportiert.
Der Name Duckstein leitet sich Überlieferungen zufolge von "Tuffstein",der Lutterquelle bei Königslutter,ab.
Von jeher reift Duckstein auf Buchenholz in Ruhe aus,wodurch sich der unverwechselbare Geschmack entwickelt.
Er ist mild,vollmundig und feinwürzig.Einfach sehr gut zu trinken,denn das habe ich als Nicht-Biertrinker festgestellt und werde wohl in Zukunft auch kein Ducksteiner abschlagen.
Sehr stilvoll und ansprechend ist dieses rotblonde Oberbräu,wenn es aus den original Ducksteiner-Gläsern von der Firma Sahm getrunken wird.
Gebraut wird es aus Harzwasser,ähnlich dem der Lutterquelle,dunkle Spezialmalze,Hallertauer Hopfen und Hefe.Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9% Vol...
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