EINE GANZ MIESE SCHWESTER !!!!!!!!
27.07.2006 (16.09.2006)
Pro:
brillant geschrieben ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !
Kontra:
. . .
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Niveau
Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die Story?
mehr
 GlineurJL
Über sich:
VERHEIRATET seit dem 12.12.2008 :-)
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Es ist unlängst bekannt, daß ich Romane mit Eifeler Hintergrund gerne lese. Einerseits weil ich darüber in der hiesigen Presse rezensiere, anderseits weil ich einfach Spaß daran habe, da ich nunmal in der Eifel lebe. „Literarisch“ ist es oft eine echt mörderische Eifel. Die vielseitigsten Romane mit Eifeler Lokalkolorit kommen von Grafit, Rhein-Mosel-Verlag und vor allem vom KBV-Verlag, der auch diesen Fantasy-Krimi veröffentlicht hat. @@@ STORY @@@ Vater Frederik hat seine drei Kinder Tess, Bobby und Natascha ins Auto geladen, um mit ihnen eine Tour durch das Ahrtal zu machen. Aber wo drei Kinder sind, ist auch Bargeld für Vergnügungen zwingend notwendig. Er fährt einen Rastplatz an, läßt den Kindern den Schlüssel stecken, damit sie weiter Radio hören können und macht sich auf den Weg zu einem Geldautomaten.Tess, die mit 16 Jahren älteste, die etwas jüngere Bobby und die ganz kleine Natascha albern im Auto und durchforsten alle Radiosender, wie Kinder es eben gerne tun. Die Zeit vergeht im Fluge, und bald wundern sich die Kinder, wo der Vater bleibt. Sie gehen nach einer Stunde auf Suche und verzweifeln allmählich. Niemand hat den Vater gesehen.Aus Sorge wird Panik, und nach mehreren Stunden entscheidet Tess, daß sie das Auto ohne Führerschein heimfährt. Ihr Vater hatte sie bereits einige Male heimlich auf einem Parkplatz üben lassen. Die Kinder wollen sich einer Nachbarin – die alte Valeska - anvertrauen, die sie aber zur Polizei schickt. Die Kripobeamtin Theresa nimmt sich der Kinder an und fährt mit ihnen zurück zu Valeska um zu schauen, ob die Kinder gut versorgt sind. Doch Valeska wird Kreidebleich, als sie Theresa sieht und eröffnet ihr und den Kindern, daß sie eng verbunden sind: die verstorbene Mutter der Kinder war die Schwester von Theresa, und es gibt eine dritte Schwester im Bunde, die in Kindertagen mit der gemeinsamen Mutter verschwand, die über magische Kräfte durch einen Ring verfügt.Valeska ist sich sicher: diese dritte Schwester hat den Vater entführt. Daß dann auch noch Theresas Mann von der Bildfläche verschwindet, erhärtet den Verdacht. Währenddessen lungert Frederik in einem Verlies und habt nicht die geringste Vorstellung, warum er verschleppt wurde. Und als er flüchten will, lernt er die magischen Kräfte seiner Entführerin übelst und schmerzvoll kennen... @@@ AUTORIN @@@ Erika Kroell ist mir bisher kein Begriff gewesen, wird es aber werden, wenn ich hoffentlich noch weitere Bücher von ihr entdecke. Sie ist Rundfunkjournalistin und arbeitet als Autorin. Sie lebt in dem Ahrtal, dass Ort der Handlungen ist. @@@ EINDRÜCKE @@@ Bei Stephen King hat sie nicht abgekupfert, aber Erika Kroell weiß, wie man eine brisante Spannung und Anspannung aufbaut. Die drei Kinder sind bereits auf den ersten Seiten sofort Sympathieträger, die der Leser mag. Umso gebannter und empathisch ist der Leser, wenn er über viele Seiten die erfolglose Suche nach dem Vater verfolgt.Die gesamte Idee, die geheimnisvoll ist, prägt den Roman bis zur letzten Seite, auch wenn mich der Verlauf manchmal ein wenig an „Hollywood“ erinnert. Auch der Stil und die Umsetzung sind interessant, denn das Buch richtet sich zwar an erwachsene Leser, aber es könnte auch als sehr gutes Jugenbuch durchgehen ... seine eine Art FSK ab 12 Jahre. Der Schreibstil ist sauber, flüssig und präzise. Und interessant wird es besonders, wenn die Kinder und Theresa dem Geheimnis von Hexerei auf die Spur kommen und merken, daß die Kleinste unter ihnen, die allseits fröhliche Natascha, eine Art Medium ist.In Sachen Lokalkolorit ist der Roman weniger intensiv. Gut, man hat das Ahrtal als Ort des Geschehens gewählt, aber ein echter Ahrtaler oder Eifeler Flair ist nicht zu erkennen. Das mindert aber keinesfalls den Lesespaß. Logisch ist, daß ddie dort wohnende Autorin lieber ihre Heimat statt den Hunsrück oder den Westerwald zum Ort des Geschehens macht. Mich begeisterte besonders der rote Faden von Anfang bis Ende. NICHTS, und nicht mal eine einzige Seite sind langweilig oder zäh. Es ist die Art Roman, die man im Bett nicht aus der Hand legen will und innerlich protestiert, das Licht auszuschalten, weil man morgens früh raus muss.Ich halte „“Dunkle Schwestern“ ganz klar für einen Roman, den man auch ein zweites Mal wieder gerne lesen wird. Daher: TOPP !!! JLTitel: Dunkle Schwestern Autorin:Erika Kroell Verlag: KBV Hillesheim Erschienen: 2006 Seiten: 322 Seiten ISBN 393-7001-177-8 Preis: 9,90 Euro
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12.03.2007 20:25
interessantes Buch und schöner Bericht
01.09.2006 12:43
kommt gleich auf meine amazon-liste.
03.08.2006 13:57
wieder etwas spät aber ich arbeite grad wieder mal meine infomails der letzten tage ab!! vergessen tue ich bestimmt niemanden ;-) liebe grüsse, sandra