Passend zur Jahreszeit mal einen Bericht über was warmes: Den Heizlüfter Duracraft DF 120 E.
Da bei mir auf der Arbeit erst sehr spät die Heizung eingeschalten wurde, habe ich einen Heizlüfter bekommen, um nicht an der Tastatur festzufrieren.
Gekauft hab ich den Duri im MediaMarkt in Deggendorf. ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Hunley über Duracraft DF-120E 06.02.2008
Produktbewertung des Autors:
Bedienung
gut
Zuverlässigkeit
ausgezeichnet
Bedienungsanleitung
einfach & übersichtlich
Pro:
günstig, robustes Gehäuse
Kontra:
Luftstrom nicht einstellbar, nicht rutschfest
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Passend zur Jahreszeit mal einen Bericht über was warmes: Den Heizlüfter Duracraft DF 120 E. Da bei mir auf der Arbeit erst sehr spät die Heizung eingeschalten wurde, habe ich einen Heizlüfter bekommen, um nicht an der Tastatur festzufrieren.
Gekauft hab ich den Duri im MediaMarkt in Deggendorf. Die Auswahl beschränkte sich komischerweise nur auf ein günstiges und mehrere teure Geräte, die jedoch auch nicht mehr Watt in Wärme umwandelten. Also habe ich den günstigsten genommen, es war ein Angebot und kostete nur 9,99 Euro.
Ausstattung und Bedienung
Mein Duri hat 2000 Watt und ist für Räume bis 60 m³ geeignet. Das wäre bei einer Deckenhöhe von 2,50 m eine Fläche von 24 Quadratmetern. Klingt ja erstmal nicht schlecht.
Das Gehäuse ist aus Kunststoff und nur in unschuldigem Weiß erhältlich. Das Design ist jetzt nicht gerade von Colani entworfen, aber ein bißchen Schwung hat es schon drin. Ihr seht es ja am Produktbild. Der Kunststoff ist auch recht hart, man kann auch die Gitter nicht aus der Form bringen. An der Oberseite ist eine Griffmulde angebracht, man kann den Standort des Hitzkopfes also bequem ändern. Die 1,5 Kilogramm Gewicht sind auch kein Hindernis dessen. Die Größe beträgt kompakte 17x23x23 cm.
Das Stromkabel ist 1,80 m lang, das sollte in den meisten Fällen ausreichen.
2 Drehschalter sorgen für eine selbsterklärende Bedienung. Der eine ist zum Ein-/Ausschalten, der andere stellt den Thermostaten ein. Man stellt jedoch nicht die Heiztemperatur ein, sondern die Raumtemperatur, bei der sich der Lüfter automatisch selbst einschaltet. So ist der Duri auch als Frostwächter geeignet. Der Thermostat läßt sich stufenlos einstellen. Den Netzschalter muß man mit etwas Kraft dazu überreden, seines Amtes zu walten. Wenn der Lüfter am Boden steht kann man ihn mit dem Fuß zumindest nicht einschalten, eher rutscht er weg.
Das Ausströmgitter ist leider nicht zu verstellen, d. h. die warme Luft strömt genau waagerecht am Boden entlang. Wer eine andere Richtung möchte, also mehr nach oben, was ja auch eher wahrscheinlich ist, muß den Lüfter schräg stellen und vorne was unterlegen. Dabei muß man aber aufpassen, weil sich durch den Motorlauf das Gehäuse gerne bewegt und dann herunterrutschen kann.
Überhaupt muß man gut aufpassen, wo man ihn hinstellt. Auf der Unterseite befindet sich gerade mal 1 kleiner Gummifuß hinten in der Mitte. Von so viel Einsamkeit gefrustet hat natürlich auch keine Lust, alles alleine machen zu müssen. Von soviel Frust angesteckt mag der Lüfter dann auch nicht mehr und wandert auf glatten Tischoberflächen in Richtung Tischkante, um sich depremiert in die Tiefe zu stürzen.
Ich habe ihn hier auf dem Schreibtisch stehen, falls die Maus- und Tastaturhände zu kalt werden (man kennt das ja), und behalte ihn im Betrieb immer im Auge.
Heizen kann er schon ganz gut, mein Büro dürfte sogar ungefähr die Höchstmaße haben. Bei Minusgraden draußen kann man es zwar nicht als kuschelig bezeichnen, aber so 17 Grad hat er dann schon erreicht. Und das ist für ein Büro mit 2 Fensterwänden und 2 ungeheizten Nebenräumen doch schon ganz ordentlich wenn draußen die Kälte klirrt. Ich habe mal ein Thermometer in 15 cm Abstand vorndran gehalten, bei 50 Grad mußte ich den Versuch abbrechen weil das Glasröhrchen nicht mehr weiterging. Kinder sollten also die Finger davon lassen. Das Gehäuse an sich wird nur vorne am Gitter warm.
Der Nachteil an Heißluft ist halt nur: sobald der Lüfter aus ist, ist es wieder kalt.
Ein Überhitzungsschutz ist auch verbaut, man sollte ihn jedoch trotzdem nie aus den Augen lassen während er läuft.
Fazit
Die nicht variable bzw. waagerecht eingestellte Austrittsdüse und die miserable Rutschfestigkeit geben eindeutig Punktabzug. Aber da das Gerät ja nur 10 Euro gekostet hat und auch trotzdem gut heizt, kann man das in Kauf nehmen und sich dafür an warmen Füßen erfreuen. Und normal ist ein Heizlüfter ja eh nur als Unterstützung gedacht. Ich hatte ihn jedenfalls tagelang im Büro von 9-18 Uhr laufen, ohne daß es ein Problem gegeben hat.