Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Jostein Gaarder

Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Jostein Gaarder

ISBN: 9783423129176 - Verlag: dtv mehr

Gesamtbewertung Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Jostein Gaarder 31 Erfahrungsberichte lesen | Erfahrungsbericht schreiben | Frage stellen | Produkt zur Liste hinzufügen

Sie fuhr aus dem Schlaf. Es mußte schon spät sein, denn im ganzen Haus war es still. Cecilie öffnete die Augen und knipste die Lampe über dem Bett an. Sie hörte eine Stimme, die...
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Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort
Roman aus dem Norwegischen Von Jostein Gaarder 156 Seiten. Gebunden. 15 x 22 cm. "Ich ... mehr
dachte, alle Engel hätten lange blonde
Locken.""Weil du alles in einem Spiegel siehst. Da
läßt es sich kaum ..
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Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort. Audiobook. Cassette - Jostein Gaarder
Die Fans von Jostein Gaarder, und nach seinem Bestseller-Erfolg mit Sophies Welt hat er ... mehr
davon eine ganze Menge, können sich auf neue,
abenteuerliche Ausflüge in das Spezialgebiet des
Autors freuen, die Philosophie. Denn auch in
seinem dritten Buch, das 1993 in Oslo erschienen
ist, bleibt er seiner Vorliebe treu. Zugegeben,
der im Deutschen sehr sperrige Titel Durch einen
Spiegel, in einem dunklen Wort hätte besser
gewählt werden können, doch das sind
Äußerlichkeiten, die dem Ganzen keinen Abbruch
tun. In seinem Roman wendet sich Jostein Gaarder
wieder vor allem an junge Leser, die er mit seiner
weiblichen, jungen Protagonistin unmittelbar
anspricht. Für die krebskranke Cecilie ist es
ziemlich langweilig, die Tage im Bett zu
verbringen und das auch noch ausgerechnet an
Weihnachten. Glücklicherweise besucht sie seit
einiger Zeit ein netter Engel namens Ariel. So
genau weiß die Kleine auch nicht, ob sie an Engel
glaubt, doch mit Ariel kann man ungestört
nachdenken und bereden, was einem in den langen
Stunden im Krankenbett so durch den Sinn geht. Und
es sind die schwierigen Fragen, die das kleine
Mädchen beschäftigen: Wer bin ich? Woraus besteht
die Seele? Gibt es Gott? Das Gespräch zwischen
Cecilie und Ariel führt zu einer wunderbaren
Begegnung zwischen Himmel und Erde und Cecilie
versucht, Ariel einige seiner himmlischen
Geheimnisse abzuluchsen. Für Ariel sind im
Gegenzug dazu alle menschlichen Empfindungen
fremd. Er kann sich Schmerzen oder Kälte partout
nicht vorstellen. Mühsam macht sich Cecilie ans
Erklären, und zusammen gelingen den beiden ganz
treffliche Vergleiche: "Aber das muß doch ein
typisch 'kaltes' Gefühl sein, vor allem, wenn ihr
in den Schnee fallt. Habt ihr dann nicht am ganzen
Körper so einen Gänsehautgeschmack wie starke
Pfefferminze?" Die beiden erkunden auf sehr
unterhaltsame Weise das Terrain des anderen, ohne
daß sie sich mit Unklarheiten lange aufhalten,
"denn wenn es stimmt, daß die Schöpfung ein großes
Rätsel ist, und wenn etwas ein Rätsel ist, dann
ist Raten erlaubt." Wie jeder gute Philosoph schon
seit der Antike weiß, lassen sich die großen,
tiefen Fragen des Universums am besten im Gespräch
erforschen. Jostein Gaarder beweist in diesem
ergreifend schönen Buch, daß er, wie schon in
Sophies Welt, sein Metier meisterhaft beherrscht.
Am liebsten würde man Cecilie und Ariel
stundenlang, nein, besser seitenlang, zuhören.
"Die ganze Schöpfung ist ein Spiegel, Cecilie. Und
die ganze Welt ist ein dunkles Wort." Schöner läßt
sich die Essenz des Buches nicht ausdrücken.
--Manuela Haselberger
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typisch 'kaltes' Gefühl sein, vor allem, wenn ihr
in den Schnee fallt. Habt ihr dann nicht am ganzen
Körper so einen Gänsehautgeschmack wie starke
Pfefferminze?" Die beiden erkunden auf sehr
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"denn wenn es stimmt, daß die Schöpfung ein großes
Rätsel ist, und wenn etwas ein Rätsel ist, dann
ist Raten erlaubt." Wie jeder gute Philosoph schon
seit der Antike weiß, lassen sich die großen,
tiefen Fragen des Universums am besten im Gespräch
erforschen. Jostein Gaarder beweist in diesem
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Sophies Welt, sein Metier meisterhaft beherrscht.
Am liebsten würde man Cecilie und Ariel
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"denn wenn es stimmt, daß die Schöpfung ein großes
Rätsel ist, und wenn etwas ein Rätsel ist, dann
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> Alle 30 Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Jostein Gaarder Erfahrungsberichte anzeigen
„Gott ist schließlich nicht allmächtig!“
Erfahrungsbericht von Daverigger über Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Jostein Gaarder
01.04.2004


Produktbewertung des Autors:   

Niveau anspruchsvoll 
Unterhaltungswert hoch 
Spannung durchschnittlich spannend 
Wie ergreifend ist die Story? sehr ergreifend 

Pro: Story, dichte Sprache, Charaktere, keine Kirchlichen Aspekte
Kontra: Mit Religion hat's dann doch irgendwie zu tun, das Buch hat nur 175 Seiten

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

"Unser täglich Siechtum gib uns heute ..."

Die kleine Cecilie ist krank. Sie liegt den ganzen Tag in ihrem Bett in ihrem Kinderzimmer und hört nur, was im Haus alles vor sich geht. Normalerweise ist das nicht wirklich berauschend, doch jetzt ist Heiligabend. Sie riecht die Geschäftigkeit ihrer Mutter in der Küche, verfolgt durch die Geräusche alles, was passiert und freut sich schon auf die Bescherung und die Skier, den Schlitten und die Schlittschuhe, die sie bestimmt geschenkt bekommt und natürlich auch ausprobieren will. Wenn sie wieder gesund ist. Sie hat sich fest vorgenommen, Weihnachten zu genießen, trotz der Tatsache, dass sie durch ihre körperliche Schwäche an ihr Bett gefesselt ist. Sie will wieder genesen und weiß, dass sie das auch schafft. In der Nacht erscheint ihr dann Ariel, ein Engel. Zuerst glaubt sie nicht, dass er wirklich ein Engel ist, da sie nicht wirklich weiß, ob sie überhaupt an so etwas wie Engel und den Himmel und Gott glaubt. Doch nach und nach kommen sich Ariel, der kleine Engel und Cecilie durch lange und für beide sehr interessante und ergiebige Gespräche näher, denn sie haben eine Abmachung – Ariel will wissen, wie es ist, ein Mensch zu sein mit Sinnen, Gefühlen und einer Seele, Cecilie will wissen, wie es ist, ein Engel zu sein, schon ewig zu leben und nicht zu sterben, nah bei Gott und im Himmel zu sein.
Zwischen den beiden entsteht auf diese Art und Weise eine enge, vertrauliche Freundschaft, die in seltenen Momenten nur durch ein einziges Thema durchbrochen wird: Cecilies Krankheit und ihren anscheinend unausweichlichen Tod ...


„Wir sehen jetzt durch einen Spiegel,
in einem dunklen Wort;
dann aber von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich stückweise;
dann aber werde ich erkennen
gleichwie ich erkannt bin.“

[erster Brief des Paulus an die Korinther, 13. Kapitel, Vers 12]


Jostein Gaarder erzählt in diesem Buch die Geschichte eines Mädchens, das stirbt. Dieser Fatalismus in einer Geschichte, die dem Leser die Besonderheiten des Lebens, seine unendlichen Möglichkeiten und die Bedeutung dessen innerhalb der Schöpfung näher zu bringen gedenkt, hat mich von der ersten Seite an fasziniert!
Gaarder erzählt Cecilies Geschichte in sehr aussagekräftigen Bildern und bedient sich eines sehr großen Schatzes an Metaphorik, wodurch sich in meinem Kopf ständig scharfe Bilder des Geschehens bildeten.

Die Geschichte erzählt aus der Sicht von Cecilie. Jede Seite ist voll von Bildern und Gerüchen, Gefühlen und Geschmäckern, dass die Sinne verrückt spielen. Gaarder benutzt Synästhesien am laufenden Band, die so fremd und im Grunde doch so vertraut sind, dass man sofort versteht, wie eigentümlich und doch normal manche Dinge sind. Auf der Stelle versteht man, was Cecilie sagen will, man kann sehen was sie sieht, riechen was sie riecht. Durch die dichten Satzkonstrukte zaubert der Autor das ganze Geschehen wie ein inneres Theaterstück in den Kopf, direkt ins Hirn.

Cecilie und Ariel haben wie schon erwähnt einen Deal. Ariel existiert zwar schon seit Anbeginn der Zeit, als Engel weiß er jedoch nicht, wie es ist, Gefühle zu haben, Sinne zu benutzen und zu erfahren, dazuzulernen und ein Gehirn zu benutzen. Er wünscht sich, wie die meisten anderen Engel auch, mehr darüber zu erfahren und vielleicht sogar zu verstehen. Cecilie dagegen kann sich nicht vorstellen wie es ist, ein Engel zu sein, ein so festes und dennoch geisterhaftes Wesen, das überall ist und nirgendwo, das schon immer existiert und auch immer existieren wird, dass Gott gesehen hat, den Himmel und Adam und Eva. Sie weiß und versteht nicht, wie es ist, absolut gar nichts zu fühlen.
Daher stellen sie sich gegenseitig Fragen und reden, um so vom jeweils anderen Hinweise zu bekommen, Antworten zu bekommen und vielleicht sogar zu verstehen.
Diese Dialoge zwischen Cecilie und Ariel sind unglaublich schön zu lesen. Mit einer beinahe grenzenlosen Unbefangenheit gehen die Beiden an ihre Themen, kennen so gut wie kein Tabu und sind absolut offen und ehrlich zueinander.
Neben den bereits angesprochenen Synästhesien beleben auch die vielen bildhaften Vergleiche die Dialoge. Wie sich Schnee anfühlt? Er kitzelt wie starke Pfefferminze; man will die Hand zurückziehen und bekommt doch eine Gänsehaut.

Zwar hat „Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort“ nur knapp 175 Seiten, doch sind diese Seiten äußerst gehaltvoll! Jostein Gaarder nähert sich dem Thema Tod auf ganz besondere Weise. Durch die kindliche Betrachtungsweise der Welt, die sowohl Cecilie als auch Ariel an den tag legen, sieht man nach dem Lesen des Buches sicher einiges mit anderen Augen, nimmt manche Dinge anders wahr, denkt über gewisse Dinge einfach anders.

Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat ist die Tatsache, dass das Buch zwar von einem Engel erzählt, der ein sterbenskrankes Mädchen in seinen letzten Tagen besucht; jegliches kirchliche fehlt jedoch, keine Spur von Akquisition für die Kirche ist vorhanden, kein Versuch, Gott wirklich zu erklären. Und ich vermisse es auch nicht. Ich will es auch gar nicht vermissen oder gar haben. Ohne diese Aspekte und die einfache Betrachtung der Schöpfung durch Ariel und Cecilie wird man als Leser – egal ob nun Kind oder Erwachsener – einfach Schritt für Schritt neu an das herangeführt, was wir Leben nennen, was wir unsere Welt und ihr Drumherum nennen. Und auf diese Weise ergibt die Geschichte am Ende auch ein abgerundetes Bild ohne scharfe Ecken und Kanten, an denen man Anstoß finden kann.
Genau wie Ariel es sagt, ist das Buch wie das Leben eines Menschen. Ein kurzer Augenblick, das Aufflackern eines Sterns in einem gewaltigen Feuer. Dem Feuer des Lebens.

Sehr schön sind auch die Nebenfiguren in diesem Buch gestaltet. Sie sind zwar präsent, jedoch spielen sie bis auf eine kleine Ausnahme keine allzu große Rolle. Cecilies Eltern, von ihrer Krankheit schwer ergriffen und bemüht freundlich und liebevoll, agieren so, wie man es wahrscheinlich erwarten würde. Ihr kleiner Bruder und ihr Großvater kommen nur sehr selten vor. Nur ihre Großmutter ist neben dem Engel und dem kranken Mädchen wichtig. Sie versteht Cecilie auf eine besondere Art, sie weiß meist am Besten, wie mit ihr umzugehen ist. Sie erzählt Cecilie Geschichten aus der Zeit der Wikinger, von Göttern und Fabelwesen, sie verschwört sich mit ihr, bastelt am Schlitten und schreibt auf, was Cecilie ihr diktiert, wenn sie zu schwach ist, um in ihr Tagebuch zu schreiben. Cecilies Großmutter hat etwas in sich, was die meisten Erwachsenen verloren haben, wie Ariel sehr früh erkennt.

„Du hast versprochen, vom Himmel zu erzählen.“ - „Der Himmel kann warten Cecilie!“

Was kommt nach dem Tod? Ist die Seele wirklich unsterblich? Ist etwas ewig? Und wenn ja, heißt das nicht, dass alles etwas göttliches in sich trägt? Wie kann Gott allwissend sein? Ist er überhaupt allwissend? Und warum gibt es keine 3 Geschlechter?
„Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort“ ist ein Buch, das so manche Frage beantwortet, teils durch Wissen, teils durch Phantasie, dafür aber auch so manche Frage aufwirft. Ich finde, genau diese gut durchdachte Mischung macht den Zauber des Buches aus. Man hat als Leser Raum, selbst Fragen zu stellen und mitzudenken.
Über das Leben, das Universum und den ganzen Rest ...


Im Handel sollte man das Taschenbuch für ca. 7 bis 9 Euro erstehen können. Ich selbst habe bei Amazon.de 7,50 Euro bezahlt, was mir das Buch auch wert war. Viel mehr sollte es jedoch nicht sein, denn auch 175 großartige Seiten sind eben nicht mehr als 175 Seiten. Dennoch ist es das Buch wert, gelesen zu werden. Frische Ideen und Betrachtungsweisen sind etwas für jeden.
Schließlich ist nicht mal der Herrgott selbst allmächtig ...
   

weitere Erfahrungsberichte
Der Engel auf der Fensterbank....****
Bewertung für Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Jostein Gaarder von AngelikaBS

Pro: Sehr schöne, fantasievolle Geschichte über den Tod.
Kontra: Zielgruppe ist nicht richtig angegeben

Jeder Mensch macht sich irgendwann einmal im Leben seine Gedanken über Gott. Gibt es ihn, oder gibt es ihn nicht? Wenn ja, wie sieht er aus? Wie ein Mensch? Oder ist er einfach nur Licht? Ganz unsichtbar? Alle körperlichen, mathematischen und logischen ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Niveau
Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die ...
sehr hilfreich

12.12.2005
"Manchmal sterben auch Kinder" ...
Bewertung für Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Jostein Gaarder von Voices

Pro: Philosophie und Gefühl vom Feinsten ...
Kontra: ./.

... widersprach sie. „Ist das nicht totaler Schwachsinn?“ Ich habe mich entschlossen, dass Quartett meiner Jostein-Gaarder-Reihe zu vervollständigen. Nach dem „Kartengeheimnis“, dem „Geschichtenverkäufer“ und dem  ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Niveau
Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die ...
sehr hilfreich

21.06.2006
Interview mit einem Engel
Bewertung für Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Jostein Gaarder von asuka2005

Pro: Geschichte, die Fragen und Antworten, die Idee
Kontra: traurig

Hallöchen ^-^ Heute möchte ich Euch über ein Buch berichten, was ich jetzt erst wieder mal gelesen habe. Es ist das Buch "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort". Ich hab das Buch schon ziemlich lange. Warum ich mir das Buch geholt habe? So g ... Bericht lesen

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08.02.2004
Philosophie für Klein und Groß!!!
Bewertung für Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Jostein Gaarder von Heck-Meck

Pro: Eine besondere Art das Sterben darzustellen. Toll geschrieben!
Kontra: -

*Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort* von Jostein Gaarder. Erschienen 1996 im Hanser Verlag. ISBN 3-446-18071-0 Gebundene Ausgabe. 152 Seiten. Preis: 14,90 Euro Ab 13 Jahren Inhalt (lt. der Rückseite des Buches): **************** ... Bericht lesen

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25.10.2005
Philosophiestunden mit einem Engel
Bewertung für Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Jostein Gaarder von klebensberger

Pro: Philosophie für jedermann
Kontra: christlich-biblisches Glaubensgesülze

Das kleine Mädchen Cecilie ist an Leukämie erkrankt und wird nach abgebrochener Chemotherapie zuhause gepflegt - zuhause, das ist in einem kleinen, norwegischen Dorf, zusammen mit ihren Eltern, Großeltern und ihrem kleinen Bruder. Im Endstadium ihrer Kra ... Bericht lesen

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12.03.2002
(23.03.2002)

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"Jede Prüfung hat auch ihre guten Seiten."
Bewertung für Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott / William P. Young von  Cosmay

Pro: Idee im Ansatz, viele gute Zitate, kleinere Denkanstöße
Kontra: wirkt abgekupfert und obendrein unausgereift; wirkt stellenweise zu albern und grotesk

..., ohne an der Gegenwart noch richtig teilnehmen zu können. Als schließlich ein Brief auftaucht, in der er zu genau der Hütte geladen wird, in der die letzte Spur von Missy verläuft, glaubt er erst an einen groben Scherz, macht sich aber dann doch auf den Weg ~ um Gott zu treffen. Die Umsetzung stellte ich mir ähnlich vor wie es bei Mitch Alboms ?Die 5 Menschen, die dir im Himmel begegnen?, ?Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort? (Jostein Gaarder) oder eben bei ?Wo bist du?? (Marc Levy) der Fall war. Leider fällt rasch auf, dass die Faszination, die vom Vorwort ausging, recht schnell verpuffte ~ es zog sich sage und schreibe über eine Woche hin, bis ich die knapp 300 Seiten gelesen habe. Bzw. zum Teil überflogen habe, wie ich gestehen muss. Der angewandte Schreibstil wirkt in meinen Augen nicht ganz ausgereift; die eigentliche... Bericht lesen

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01.01.1970
Leicht lesend lernen
Bewertung für Sofies Welt - Roman über die Geschichte der Philosophie / Jostein Gaarder von  Jule272

Pro: leichteste Einführung in die Philosophie, gut verständlich geschrieben durch die Dialogform
Kontra: ??

...Ich habe "Sofies WElt" zum ersten Mal im Alter von 14 Jahren gelesen, als es gerade neu erschienen war. Ich habe fast ein jahr gebraucht, weil ich mir nebenbei die mir wichtig erscheinenden Passagen zusammenfassend notiert habe. Ich bin wirklich begeistert, mit welcher spielerischen Ader Jostein Gaarder die Geschichte um Sophie und die Welt und ihre "Überwelt" mit der Geschichte der Philosophie verknüpfen kann. Das hat er ja auch in "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort" ganz ähnlcih getan. Aber diese Verknüpfung bedeutet für den Leser, dass er nebenbei nochmal eben kurz alles über die Philosophen der Antike, die Scholasten, die Stoiker und alle anderen Philosophengruppen lernen kann - wenn er Interesse daran hat. Dieses spielerische Lernen ist mir zum Vorteil geworden. Letztes Jahr habe ich in meinem "Werte und Normen... Bericht lesen

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01.01.1970
Echt gut
Bewertung für Sofies Welt - Roman über die Geschichte der Philosophie / Jostein Gaarder von  Tascha

Pro: Gut zum Nachschlagen, spannend
Kontra: Man übergeht eher das , worum es geht

...Ich habe das buch verschlungen, aber eigentlich, ehrlich gesagt, die philosophischen Dinge beim Erstenmal Lesen eher überflogen als verstanden, denn der Handlungsstrang hat mich sehr fasziniert. Der schluß ist typisch Jostein gaarder: Wie auch im Kartengeheimnis geht es um eine gewisse Vorstellung von Gott und auch im Buch "Durch einen Spiegel in einem dunklen wort" kommt diese Vorstellung zum Ausdruck. der Mensch ist nur ein gedanke, eine Erfindung Gottes. Wir spielen nur mit in einem großen Theater. Obwohl mich der handlungsstrang mehr ergriffen hat als das, worum es geht, habe ich dieses Buch oft als Nachschlagewerk genutzt für diverse Religions- Philosophie und Psychologie Vorlesungen. dafür war es echt hilfreich, um in kurzer Zeit einen einigermaßen guten Überblick zu erlangen!... Bericht lesen

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01.01.1970


Sofies Welt - Roman über die Geschichte der Philosophie / Jostein Gaarder

Haupteigenschaften

Produktform: Einband - flexibel (Paperback)

Erscheinungsdatum: 2001

Seitenzahl / arabisch: 176

ISBN: 3423129174

EAN: 9783423129176

Titel: Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort

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