Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Gaarder, Jostein

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Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Gaarder, Jostein

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... Durch die dichten Satzkonstrukte zaubert der Autor das ganze Geschehen wie ein inneres Theaterstück in den Kopf, direkt ins Hirn. Cecilie und Ariel haben wie schon erwähnt einen Deal. Ariel existiert zwar schon seit Anbeginn der Zeit, als Engel weiß er jedoch nicht, wie es ist, Gefühle ... Bericht lesen





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Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Gaarder, Jostein Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Gaarder, Jostein
Taschenbuch, 174 S., Erschienen: 2001
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10 von 14 ähnlichen Angeboten für Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Gaarder, Jostein  
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Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort
Roman aus dem Norwegischen Von Jostein Gaarder 156 Seiten. Gebunden. 15 x 22 cm."Ich ... mehr
dachte, alle Engel hätten lange blonde
Locken.""Weil du alles in einem Spiegel siehst. Da
läßt es sich kaum ..
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Durch einen Spiegel  in einem dunklen Wort Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort
Es ist Weihnachten doch Cecilie gelingt es nicht sich zu freuen. Sie ist schwer krank ... mehr
und spuert die Sorge der anderen
Familienmitglieder um sie. Als Cecilie nach der
Bescherung erschoepft in ihr Bett sinkt  wird sie
von jemandem angesprochen  der sich als Engel
ausgibt. Erst misstrauisch  lauscht sie bald
aufmerksam Ariels Worten ueber Gott  die
Schoepfung  ueber Leben und Sterben. Zum ersten
Mal in ihrem Leben sieht sich Cecilieheraus
gefordert  ihre Existenz in der Welt zu
durchdenken und mit ihrer Vorstellungskraft hinter
das vorzudringen  was der Spiegel uns als
vertraute Fassade zeigt.
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Durch einen Spiegel  in einem dunklen Wort Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort
Cecilie ist sehr krank. Statt mit ihrer Familie Weihnachten im Wohnzimmer zu feiern muss ... mehr
sie das Bett hueten. Zwar hatte der Vater sie zur
Bescherung kurz heruntergetragen  doch danach war
sie gleich wieder in ihr Bett zurueckgesunken.
Ploetzlich hoert sie eine Stimme: Ariel behauptet
ein Engel zu sein und gemeinsam mit ihm beginnt
Cecilie ueber neue Dinge nachzudenken. Zum ersten
Mal sieht sich Cecilie in ihrem Leben
herausgefordert  ihre Existenz in der Welt neu zu
betrachten.
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Durch Einen Spiegel in Einem Dunklen Wort - Jostein Gaarder Durch Einen Spiegel in Einem Dunklen Wort - Jostein Gaarder
Ausgabedatum: 2005-10-07, Audio CD, Der Hörver (SPV)
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Durch Einen Spiegel in Einem Dunklen Wort - Jostein Gaarder Durch Einen Spiegel in Einem Dunklen Wort - Jostein Gaarder
Ausgabedatum: 2005-10-07, Audio CD, Der Hörverlag Gmbh (SPV)
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Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort - Jostein Gaarder Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort - Jostein Gaarder
Die Fans von Jostein Gaarder, und nach seinem Bestseller-Erfolg mit Sophies Welt hat er ... mehr
davon eine ganze Menge, können sich auf neue,
abenteuerliche Ausflüge in das Spezialgebiet des
Autors freuen, die Philosophie. Denn auch in
seinem dritten Buch, das 1993 in Oslo erschienen
ist, bleibt er seiner Vorliebe treu.  Zugegeben,
der im Deutschen sehr sperrige Titel Durch einen
Spiegel, in einem dunklen Wort hätte besser
gewählt werden können, doch das sind
Äußerlichkeiten, die dem Ganzen keinen Abbruch
tun. In seinem Roman wendet sich Jostein Gaarder
wieder vor allem an junge Leser, die er mit seiner
weiblichen, jungen Protagonistin unmittelbar
anspricht.  Für die krebskranke Cecilie ist es
ziemlich langweilig, die Tage im Bett zu
verbringen und das auch noch ausgerechnet an
Weihnachten. Glücklicherweise besucht sie seit
einiger Zeit ein netter Engel namens Ariel. So
genau weiß die Kleine auch nicht, ob sie an Engel
glaubt, doch mit Ariel kann man ungestört
nachdenken und bereden, was einem in den langen
Stunden im Krankenbett so durch den Sinn geht. Und
es sind die schwierigen Fragen, die das kleine
Mädchen beschäftigen: Wer bin ich? Woraus besteht
die Seele? Gibt es Gott?  Das Gespräch zwischen
Cecilie und Ariel führt zu einer wunderbaren
Begegnung zwischen Himmel und Erde und Cecilie
versucht, Ariel einige seiner himmlischen
Geheimnisse abzuluchsen. Für Ariel sind im
Gegenzug dazu alle menschlichen Empfindungen
fremd. Er kann sich Schmerzen oder Kälte partout
nicht vorstellen. Mühsam macht sich Cecilie ans
Erklären, und zusammen gelingen den beiden ganz
treffliche Vergleiche: "Aber das muß doch ein
typisch 'kaltes' Gefühl sein, vor allem, wenn ihr
in den Schnee fallt. Habt ihr dann nicht am ganzen
Körper so einen Gänsehautgeschmack wie starke
Pfefferminze?"  Die beiden erkunden auf sehr
unterhaltsame Weise das Terrain des anderen, ohne
daß sie sich mit Unklarheiten lange aufhalten,
"denn wenn es stimmt, daß die Schöpfung ein großes
Rätsel ist, und wenn etwas ein Rätsel ist, dann
ist Raten erlaubt."  Wie jeder gute Philosoph
schon seit der Antike weiß, lassen sich die
großen, tiefen Fragen des Universums am besten im
Gespräch erforschen. Jostein Gaarder beweist in
diesem ergreifend schönen Buch, daß er, wie schon
in Sophies Welt, sein Metier meisterhaft
beherrscht. Am liebsten würde man Cecilie und
Ariel stundenlang, nein, besser seitenlang,
zuhören. "Die ganze Schöpfung ist ein Spiegel,
Cecilie. Und die ganze Welt ist ein dunkles Wort."
Schöner läßt sich die Essenz des Buches nicht
ausdrücken. --Manuela Haselberger
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gewählt werden können, doch das sind
Äußerlichkeiten, die dem Ganzen keinen Abbruch
tun. In seinem Roman wendet sich Jostein Gaarder
wieder vor allem an junge Leser, die er mit seiner
weiblichen, jungen Protagonistin unmittelbar
anspricht.  Für die krebskranke Cecilie ist es
ziemlich langweilig, die Tage im Bett zu
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einiger Zeit ein netter Engel namens Ariel. So
genau weiß die Kleine auch nicht, ob sie an Engel
glaubt, doch mit Ariel kann man ungestört
nachdenken und bereden, was einem in den langen
Stunden im Krankenbett so durch den Sinn geht. Und
es sind die schwierigen Fragen, die das kleine
Mädchen beschäftigen: Wer bin ich? Woraus besteht
die Seele? Gibt es Gott?  Das Gespräch zwischen
Cecilie und Ariel führt zu einer wunderbaren
Begegnung zwischen Himmel und Erde und Cecilie
versucht, Ariel einige seiner himmlischen
Geheimnisse abzuluchsen. Für Ariel sind im
Gegenzug dazu alle menschlichen Empfindungen
fremd. Er kann sich Schmerzen oder Kälte partout
nicht vorstellen. Mühsam macht sich Cecilie ans
Erklären, und zusammen gelingen den beiden ganz
treffliche Vergleiche: "Aber das muß doch ein
typisch 'kaltes' Gefühl sein, vor allem, wenn ihr
in den Schnee fallt. Habt ihr dann nicht am ganzen
Körper so einen Gänsehautgeschmack wie starke
Pfefferminze?"  Die beiden erkunden auf sehr
unterhaltsame Weise das Terrain des anderen, ohne
daß sie sich mit Unklarheiten lange aufhalten,
"denn wenn es stimmt, daß die Schöpfung ein großes
Rätsel ist, und wenn etwas ein Rätsel ist, dann
ist Raten erlaubt."  Wie jeder gute Philosoph
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diesem ergreifend schönen Buch, daß er, wie schon
in Sophies Welt, sein Metier meisterhaft
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Ariel stundenlang, nein, besser seitenlang,
zuhören. "Die ganze Schöpfung ist ein Spiegel,
Cecilie. Und die ganze Welt ist ein dunkles Wort."
Schöner läßt sich die Essenz des Buches nicht
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Pfefferminze?"  Die beiden erkunden auf sehr
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Ariel stundenlang, nein, besser seitenlang,
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1-6 von 30 Erfahrungsberichten    
> Alle 30 Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Gaarder, Jostein Erfahrungsberichte anzeigen
„Gott ist schließlich nicht allmächtig!“
Erfahrungsbericht von Daverigger über Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Gaarder, Jostein
1. April 2004


Produktbewertung des Autors:   

Unterhaltungswert: hoch 
Humor: durchschnittlich humorvoll 
Spannung: durchschnittlich spannend 
Niveau: anspruchsvoll 
Aufmachung: schön 

Pro: Story, dichte Sprache, Charaktere, keine Kirchlichen Aspekte
Kontra: Mit Religion hat's dann doch irgendwie zu tun, das Buch hat nur 175 Seiten

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

"Unser täglich Siechtum gib uns heute ..."

Die kleine Cecilie ist krank. Sie liegt den ganzen Tag in ihrem Bett in ihrem Kinderzimmer und hört nur, was im Haus alles vor sich geht. Normalerweise ist das nicht wirklich berauschend, doch jetzt ist Heiligabend. Sie riecht die Geschäftigkeit ihrer Mutter in der Küche, verfolgt durch die Geräusche alles, was passiert und freut sich schon auf die Bescherung und die Skier, den Schlitten und die Schlittschuhe, die sie bestimmt geschenkt bekommt und natürlich auch ausprobieren will. Wenn sie wieder gesund ist. Sie hat sich fest vorgenommen, Weihnachten zu genießen, trotz der Tatsache, dass sie durch ihre körperliche Schwäche an ihr Bett gefesselt ist. Sie will wieder genesen und weiß, dass sie das auch schafft. In der Nacht erscheint ihr dann Ariel, ein Engel. Zuerst glaubt sie nicht, dass er wirklich ein Engel ist, da sie nicht wirklich weiß, ob sie überhaupt an so etwas wie Engel und den Himmel und Gott glaubt. Doch nach und nach kommen sich Ariel, der kleine Engel und Cecilie durch lange und für beide sehr interessante und ergiebige Gespräche näher, denn sie haben eine Abmachung – Ariel will wissen, wie es ist, ein Mensch zu sein mit Sinnen, Gefühlen und einer Seele, Cecilie will wissen, wie es ist, ein Engel zu sein, schon ewig zu leben und nicht zu sterben, nah bei Gott und im Himmel zu sein.
Zwischen den beiden entsteht auf diese Art und Weise eine enge, vertrauliche Freundschaft, die in seltenen Momenten nur durch ein einziges Thema durchbrochen wird: Cecilies Krankheit und ihren anscheinend unausweichlichen Tod ...


„Wir sehen jetzt durch einen Spiegel,
in einem dunklen Wort;
dann aber von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich stückweise;
dann aber werde ich erkennen
gleichwie ich erkannt bin.“

[erster Brief des Paulus an die Korinther, 13. Kapitel, Vers 12]


Jostein Gaarder erzählt in diesem Buch die Geschichte eines Mädchens, das stirbt. Dieser Fatalismus in einer Geschichte, die dem Leser die Besonderheiten des Lebens, seine unendlichen Möglichkeiten und die Bedeutung dessen innerhalb der Schöpfung näher zu bringen gedenkt, hat mich von der ersten Seite an fasziniert!
Gaarder erzählt Cecilies Geschichte in sehr aussagekräftigen Bildern und bedient sich eines sehr großen Schatzes an Metaphorik, wodurch sich in meinem Kopf ständig scharfe Bilder des Geschehens bildeten.

Die Geschichte erzählt aus der Sicht von Cecilie. Jede Seite ist voll von Bildern und Gerüchen, Gefühlen und Geschmäckern, dass die Sinne verrückt spielen. Gaarder benutzt Synästhesien am laufenden Band, die so fremd und im Grunde doch so vertraut sind, dass man sofort versteht, wie eigentümlich und doch normal manche Dinge sind. Auf der Stelle versteht man, was Cecilie sagen will, man kann sehen was sie sieht, riechen was sie riecht. Durch die dichten Satzkonstrukte zaubert der Autor das ganze Geschehen wie ein inneres Theaterstück in den Kopf, direkt ins Hirn.

Cecilie und Ariel haben wie schon erwähnt einen Deal. Ariel existiert zwar schon seit Anbeginn der Zeit, als Engel weiß er jedoch nicht, wie es ist, Gefühle zu haben, Sinne zu benutzen und zu erfahren, dazuzulernen und ein Gehirn zu benutzen. Er wünscht sich, wie die meisten anderen Engel auch, mehr darüber zu erfahren und vielleicht sogar zu verstehen. Cecilie dagegen kann sich nicht vorstellen wie es ist, ein Engel zu sein, ein so festes und dennoch geisterhaftes Wesen, das überall ist und nirgendwo, das schon immer existiert und auch immer existieren wird, dass Gott gesehen hat, den Himmel und Adam und Eva. Sie weiß und versteht nicht, wie es ist, absolut gar nichts zu fühlen.
Daher stellen sie sich gegenseitig Fragen und reden, um so vom jeweils anderen Hinweise zu bekommen, Antworten zu bekommen und vielleicht sogar zu verstehen.
Diese Dialoge zwischen Cecilie und Ariel sind unglaublich schön zu lesen. Mit einer beinahe grenzenlosen Unbefangenheit gehen die Beiden an ihre Themen, kennen so gut wie kein Tabu und sind absolut offen und ehrlich zueinander.
Neben den bereits angesprochenen Synästhesien beleben auch die vielen bildhaften Vergleiche die Dialoge. Wie sich Schnee anfühlt? Er kitzelt wie starke Pfefferminze; man will die Hand zurückziehen und bekommt doch eine Gänsehaut.

Zwar hat „Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort“ nur knapp 175 Seiten, doch sind diese Seiten äußerst gehaltvoll! Jostein Gaarder nähert sich dem Thema Tod auf ganz besondere Weise. Durch die kindliche Betrachtungsweise der Welt, die sowohl Cecilie als auch Ariel an den tag legen, sieht man nach dem Lesen des Buches sicher einiges mit anderen Augen, nimmt manche Dinge anders wahr, denkt über gewisse Dinge einfach anders.

Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat ist die Tatsache, dass das Buch zwar von einem Engel erzählt, der ein sterbenskrankes Mädchen in seinen letzten Tagen besucht; jegliches kirchliche fehlt jedoch, keine Spur von Akquisition für die Kirche ist vorhanden, kein Versuch, Gott wirklich zu erklären. Und ich vermisse es auch nicht. Ich will es auch gar nicht vermissen oder gar haben. Ohne diese Aspekte und die einfache Betrachtung der Schöpfung durch Ariel und Cecilie wird man als Leser – egal ob nun Kind oder Erwachsener – einfach Schritt für Schritt neu an das herangeführt, was wir Leben nennen, was wir unsere Welt und ihr Drumherum nennen. Und auf diese Weise ergibt die Geschichte am Ende auch ein abgerundetes Bild ohne scharfe Ecken und Kanten, an denen man Anstoß finden kann.
Genau wie Ariel es sagt, ist das Buch wie das Leben eines Menschen. Ein kurzer Augenblick, das Aufflackern eines Sterns in einem gewaltigen Feuer. Dem Feuer des Lebens.

Sehr schön sind auch die Nebenfiguren in diesem Buch gestaltet. Sie sind zwar präsent, jedoch spielen sie bis auf eine kleine Ausnahme keine allzu große Rolle. Cecilies Eltern, von ihrer Krankheit schwer ergriffen und bemüht freundlich und liebevoll, agieren so, wie man es wahrscheinlich erwarten würde. Ihr kleiner Bruder und ihr Großvater kommen nur sehr selten vor. Nur ihre Großmutter ist neben dem Engel und dem kranken Mädchen wichtig. Sie versteht Cecilie auf eine besondere Art, sie weiß meist am Besten, wie mit ihr umzugehen ist. Sie erzählt Cecilie Geschichten aus der Zeit der Wikinger, von Göttern und Fabelwesen, sie verschwört sich mit ihr, bastelt am Schlitten und schreibt auf, was Cecilie ihr diktiert, wenn sie zu schwach ist, um in ihr Tagebuch zu schreiben. Cecilies Großmutter hat etwas in sich, was die meisten Erwachsenen verloren haben, wie Ariel sehr früh erkennt.

„Du hast versprochen, vom Himmel zu erzählen.“ - „Der Himmel kann warten Cecilie!“

Was kommt nach dem Tod? Ist die Seele wirklich unsterblich? Ist etwas ewig? Und wenn ja, heißt das nicht, dass alles etwas göttliches in sich trägt? Wie kann Gott allwissend sein? Ist er überhaupt allwissend? Und warum gibt es keine 3 Geschlechter?
„Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort“ ist ein Buch, das so manche Frage beantwortet, teils durch Wissen, teils durch Phantasie, dafür aber auch so manche Frage aufwirft. Ich finde, genau diese gut durchdachte Mischung macht den Zauber des Buches aus. Man hat als Leser Raum, selbst Fragen zu stellen und mitzudenken.
Über das Leben, das Universum und den ganzen Rest ...


Im Handel sollte man das Taschenbuch für ca. 7 bis 9 Euro erstehen können. Ich selbst habe bei Amazon.de 7,50 Euro bezahlt, was mir das Buch auch wert war. Viel mehr sollte es jedoch nicht sein, denn auch 175 großartige Seiten sind eben nicht mehr als 175 Seiten. Dennoch ist es das Buch wert, gelesen zu werden. Frische Ideen und Betrachtungsweisen sind etwas für jeden.
Schließlich ist nicht mal der Herrgott selbst allmächtig ...
 

weitere Erfahrungsberichte
Der Engel auf der Fensterbank....****
Bewertung für Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Gaarder, Jostein von AngelikaBS

Pro: Sehr schöne, fantasievolle Geschichte über den Tod.
Kontra: Zielgruppe ist nicht richtig angegeben

...sozusagen *** Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort *** ------------------------------------------------------------------------ über dieses phantastische Buch von Jostein Gaarder möchte ich heute berichten. Erschienen 1996 im Hanser Verlag. ISBN 3-446-18071-0 Gebundene Ausgabe. 152 Seiten. Preis: 14,90 Euro Ab 13 Jahren (Eigentlich ein Buch für Erwachsene!) Inhalt (lt. der Rückseite des Buches): ----------------------------------------------------- ...
...Wir sehen jetzt durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. (Erster Brief des Paulus an die Korinther; 13.Kapitel, Vers12) Das Buch bekommt trotz der nach meiner Meinung falschen Zielgruppen-Angabe alle 5 Sterne, weil es einfach in einem einmaligen Stil geschrieben ist. Die Idee mit dem Engel Ariel ist grandios! Noch ... Bericht lesen

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12.12.2005
"Manchmal sterben auch Kinder" ...
Bewertung für Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Gaarder, Jostein von Voices

Pro: Philosophie und Gefühl vom Feinsten ...
Kontra: ./.

...ein … … Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort ******************************************************** „Manchmal sterben auch Kinder“, widersprach sie. „Ist das nicht totaler Schwachsinn?“ Genau mit solchen Fakten muss man sich beim Lesen dieser Lektüre auseinandersetzen. Wir befinden uns an Heiligabend in einer kleinen Stadt in Norwegen. Plätzchenduft liegt in der Luft. Überall schimmernd bunte Lichter, ...
...die Eltern und Großeltern am gedeckten Tisch sitzen, nascht der kleine Lasse vom Weihnachtsgebäck. Das Haus ist erfüllt von feierlicher Stimmung und tieftraurigen Gedanken. Ja, tieftraurige Gedanken, denn ich habe die eigentliche Protagonisten dieses Buches noch nicht vorgestellt. Gestatten – Cecilie Skotbu, ein kleines Mädchen, dass sich ein Stockwerk höher völlig entkräftet auf ihrer Bettdecke von einer Seite zur anderen wälzt. Cecilie ist ... Bericht lesen

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21.06.2006
Interview mit einem Engel
Bewertung für Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Gaarder, Jostein von asuka2005

Pro: Geschichte, die Fragen und Antworten, die Idee
Kontra: traurig

...Deshalb muss ich ganz schnell durch den Spiegel verschwinden." Sie blickte sich im Zimmer um. "Von welchem Spiegel redest du eigentlich die ganze Zeit?" Er hatte den Stuhl verlassen und stand jetzt mitten im Zimmer. Seine Umrisse wurden immer Unschärfer. Ehe er ganz verschwand, sagte er: "Die ganze Schöpfung ist ein Spiegel, Cecilie. Und die ganze Welt ist ein dunkles Wort." Cecilie ist sehr krank, sie leidet an Krebs, und liegt seit einigen ...
... Infos Titel: Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort Autor: Jostein Gaarder -Taschenbuch: Preis: 7,50 € Seitenzahl: 174 Seiten Verlag: Dtv Erscheinungsdatum: Oktober 2000 ISBN: 3423620331 -Hardcover: Preis: 14,90 € Seitenzahl: 152 Seiten Verlag: Carl Hanser Erscheinungsdatum: August 1996 ISBN: 3446180710 Fazit Ein wirklich wunderschönes Buch, dass mit viel Liebe geschrieben wurde. Die vielen doch auch philosophischen ... Bericht lesen

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08.02.2004
Philosophie für Klein und Groß!!!
Bewertung für Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Gaarder, Jostein von Heck-Meck

Pro: Eine besondere Art das Sterben darzustellen. Toll geschrieben!
Kontra: -

...Wir sehen jetzt durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. (Erster Brief des Paulus an die Korinther; 13.Kapitel, Vers12) Vielen Dank für's Lesen!!! Ich freue mich auch über jede Bewertung :-D Angelika Schill ... Bericht lesen

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25.10.2005
Philosophiestunden mit einem Engel
Bewertung für Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Gaarder, Jostein von klebensberger

Pro: Philosophie für jedermann
Kontra: ?

...norwegische Autor, der vor allem durch seinen Roman "Sofies Welt" weltweiten Ruhm erlangte, möchte mit dieser philosophisch-angehauchten Geschichte den Leser darauf aufmerksam machen, daß wir, ohne groß nachzudenken, uns unserer Umwelt und unseres Körpers bedienen und nur zum Grübeln über das Wie und Warum kommen, wenn es nicht mehr funktioniert. Alle Selbstverständlichkeiten des täglichen Lebens gewinnen an Bedeutung, wenn man sie hinterfragt und ...
...sehen jetzt durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort..." ist ein Zitat aus dem 1. Brief des Apostels Paulus an die Korinther, das der Autor an den Schluß der Geschichte gestellt hat. Das Buch ist in ca. 4 Stunden zu lesen, ist im DTV-Verlag erschienen und kostet 7,50 Euro. ... Bericht lesen

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12.03.2002
(23.03.2002)

Berichte die interessant sein könnten für Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Gaarder, Jostein    
Wesentlich besser als er Roman
Bewertung für Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort (Hör Verlag - Audiobook) / Gaarder, Jostein von  Europa_special

Pro: sehr interessant, besser als der Roman
Kontra: sehr phantastisch

...Gestern war es also soweit. Ich sitze zu Hause und mit fällt ein, dass ich bis morgen ein Buch für die Schule lesen muss, um anschließend eine Ausarbeitung dazu anfertigen zu können. Da ich das Buch bereits angefangen habe zu lesen, es mir aber keineswegs gefiel, habe ich mir von einer Freundin das Hörspiel dazu ausgeliehen. Es handelt sich dabei um das Hörspiel zum Roman „Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort“ vom norwegischen Schriftsteller Jostein Gaarder. ***Inhalt*** Es ist Heiligabend und das Mädchen Cecilie liegt in ihrem Bett, während der Rest der Familie in der Kirche ist. Cecilie ist schon seit einigen Monaten krank und kann das Bett deshalb nur selten verlassen. Nachdem die Familie von der Kirche zurückkehrt , bleibt Cecilie auch beim Festmahl auf ihrem Zimmer, da ihr von dem Essen schlecht werden... Bericht lesen

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14.03.2002
Ein Engel für Cecilie
Bewertung für Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort (Hör Verlag - Audiobook) / Gaarder, Jostein von  Wovo

Pro: Rundum gelungen
Kontra: sowas gibt es leider nur selten

...Jostein Gaarder! Eine kurze traurige und doch hoffnungsvolle Geschichte. Cecilie ist ein Mädchen, das Weihnachten krank im Bett liegt. Ariel, das Engelskind, besucht sie. Was nach kitschigtriefiger Weihnachtsgeschichte klingt, ist eine grandiose Auseinandersetzung mit dem Sterben von Kindern. Einfühlsam in der Umsetzung, wird hier die Grundfrage aufgeworfen - die Frage nach Leben und Tod, nach Sinn und Unsinn. Wie erleben die Geschwister die Krankheit der Schwester, wie verarbeiten die Eltern das Sterben? Besonders hervorzuheben ist die schlichte, klare Sprache des Hörspieles. Kein Wort zuviel und doch gibt es nichts mehr zu sagen. Die Geschichte läuft im Kopf ab. Mir hat besonders die Konsequenz der Geschichte gefallen. Da gibt es keine heuchlerische Harmonie am Ende, wie es Weihnachten so üblich scheint.... Bericht lesen

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02.08.2000
Engel kranker Kinder
Bewertung für Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort (Hör Verlag - Audiobook) / Gaarder, Jostein von  Drago

Pro: Sehr einfühlsame Geschichte.
Kontra: Zeitweise zu theatralisches Hörspiel.

...Jostein Gaarders Geschichte ist eine traurige, aber interessante Darstellung eines kleinen Mädchens, welches wahrscheinlich Krebs oder eine andere unheilbare Krankheit hat. Ihm erscheint eines Weihnachtstages ein Engel, welcher sie aufheitert und ihr die Angst vor dem Tod nimmt. Ihre Eltern glauben nicht recht, was sie ihnen von ihm erzählt, doch die Mutter ist sehr nachsichtig und traurig. Schließlich erzählt Cecilie ihrem Vater, wo der Weihnachtsstern sei (hinter der Scheune) und macht ihn damit stutzig, denn er kann nicht glauben, wo sie dieses Wissen her hat, da sie doch Tag und Nacht das Bett hütet.... Bericht lesen

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20.09.2000

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