Sie fuhr aus dem Schlaf. Es mußte schon spät sein, denn im ganzen Haus war es still. Cecilie öffnete die Augen und knipste die Lampe über dem Bett an. Sie hörte eine Stimme, die... mehr
davon eine ganze Menge, können sich auf neue, abenteuerliche Ausflüge in das Spezialgebiet des Autors freuen, die Philosophie. Denn auch in seinem dritten Buch, das 1993 in Oslo erschienen ist, bleibt er seiner Vorliebe treu. Zugegeben, der im Deutschen sehr sperrige Titel Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort hätte besser gewählt werden können, doch das sind Äußerlichkeiten, die dem Ganzen keinen Abbruch tun. In seinem Roman wendet sich Jostein Gaarder wieder vor allem an junge Leser, die er mit seiner weiblichen, jungen Protagonistin unmittelbar anspricht. Für die krebskranke Cecilie ist es ziemlich langweilig, die Tage im Bett zu verbringen und das auch noch ausgerechnet an Weihnachten. Glücklicherweise besucht sie seit einiger Zeit ein netter Engel namens Ariel. So genau weiß die Kleine auch nicht, ob sie an Engel glaubt, doch mit Ariel kann man ungestört nachdenken und bereden, was einem in den langen Stunden im Krankenbett so durch den Sinn geht. Und es sind die schwierigen Fragen, die das kleine Mädchen beschäftigen: Wer bin ich? Woraus besteht die Seele? Gibt es Gott? Das Gespräch zwischen Cecilie und Ariel führt zu einer wunderbaren Begegnung zwischen Himmel und Erde und Cecilie versucht, Ariel einige seiner himmlischen Geheimnisse abzuluchsen. Für Ariel sind im Gegenzug dazu alle menschlichen Empfindungen fremd. Er kann sich Schmerzen oder Kälte partout nicht vorstellen. Mühsam macht sich Cecilie ans Erklären, und zusammen gelingen den beiden ganz treffliche Vergleiche: "Aber das muß doch ein typisch 'kaltes' Gefühl sein, vor allem, wenn ihr in den Schnee fallt. Habt ihr dann nicht am ganzen Körper so einen Gänsehautgeschmack wie starke Pfefferminze?" Die beiden erkunden auf sehr unterhaltsame Weise das Terrain des anderen, ohne daß sie sich mit Unklarheiten lange aufhalten, "denn wenn es stimmt, daß die Schöpfung ein großes Rätsel ist, und wenn etwas ein Rätsel ist, dann ist Raten erlaubt." Wie jeder gute Philosoph schon seit der Antike weiß, lassen sich die großen, tiefen Fragen des Universums am besten im Gespräch erforschen. Jostein Gaarder beweist in diesem ergreifend schönen Buch, daß er, wie schon in Sophies Welt, sein Metier meisterhaft beherrscht. Am liebsten würde man Cecilie und Ariel stundenlang, nein, besser seitenlang, zuhören. "Die ganze Schöpfung ist ein Spiegel, Cecilie. Und die ganze Welt ist ein dunkles Wort." Schöner läßt sich die Essenz des Buches nicht ausdrücken. --Manuela Haselberger
davon eine ganze Menge, können sich auf neue, abenteuerliche Ausflüge in das Spezialgebiet des Autors freuen, die Philosophie. Denn auch in seinem dritten Buch, das 1993 in Oslo erschienen ist, bleibt er seiner Vorliebe treu. Zugegeben, der im Deutschen sehr sperrige Titel Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort hätte besser gewählt werden können, doch das sind Äußerlichkeiten, die dem Ganzen keinen Abbruch tun. In seinem Roman wendet sich Jostein Gaarder wieder vor allem an junge Leser, die er mit seiner weiblichen, jungen Protagonistin unmittelbar anspricht. Für die krebskranke Cecilie ist es ziemlich langweilig, die Tage im Bett zu verbringen und das auch noch ausgerechnet an Weihnachten. Glücklicherweise besucht sie seit einiger Zeit ein netter Engel namens Ariel. So genau weiß die Kleine auch nicht, ob sie an Engel glaubt, doch mit Ariel kann man ungestört nachdenken und bereden, was einem in den langen Stunden im Krankenbett so durch den Sinn geht. Und es sind die schwierigen Fragen, die das kleine Mädchen beschäftigen: Wer bin ich? Woraus besteht die Seele? Gibt es Gott? Das Gespräch zwischen Cecilie und Ariel führt zu einer wunderbaren Begegnung zwischen Himmel und Erde und Cecilie versucht, Ariel einige seiner himmlischen Geheimnisse abzuluchsen. Für Ariel sind im Gegenzug dazu alle menschlichen Empfindungen fremd. Er kann sich Schmerzen oder Kälte partout nicht vorstellen. Mühsam macht sich Cecilie ans Erklären, und zusammen gelingen den beiden ganz treffliche Vergleiche: "Aber das muß doch ein typisch 'kaltes' Gefühl sein, vor allem, wenn ihr in den Schnee fallt. Habt ihr dann nicht am ganzen Körper so einen Gänsehautgeschmack wie starke Pfefferminze?" Die beiden erkunden auf sehr unterhaltsame Weise das Terrain des anderen, ohne daß sie sich mit Unklarheiten lange aufhalten, "denn wenn es stimmt, daß die Schöpfung ein großes Rätsel ist, und wenn etwas ein Rätsel ist, dann ist Raten erlaubt." Wie jeder gute Philosoph schon seit der Antike weiß, lassen sich die großen, tiefen Fragen des Universums am besten im Gespräch erforschen. Jostein Gaarder beweist in diesem ergreifend schönen Buch, daß er, wie schon in Sophies Welt, sein Metier meisterhaft beherrscht. Am liebsten würde man Cecilie und Ariel stundenlang, nein, besser seitenlang, zuhören. "Die ganze Schöpfung ist ein Spiegel, Cecilie. Und die ganze Welt ist ein dunkles Wort." Schöner läßt sich die Essenz des Buches nicht ausdrücken. --Manuela Haselberger
davon eine ganze Menge, können sich auf neue, abenteuerliche Ausflüge in das Spezialgebiet des Autors freuen, die Philosophie. Denn auch in seinem dritten Buch, das 1993 in Oslo erschienen ist, bleibt er seiner Vorliebe treu. Zugegeben, der im Deutschen sehr sperrige Titel Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort hätte besser gewählt werden können, doch das sind Äußerlichkeiten, die dem Ganzen keinen Abbruch tun. In seinem Roman wendet sich Jostein Gaarder wieder vor allem an junge Leser, die er mit seiner weiblichen, jungen Protagonistin unmittelbar anspricht. Für die krebskranke Cecilie ist es ziemlich langweilig, die Tage im Bett zu verbringen und das auch noch ausgerechnet an Weihnachten. Glücklicherweise besucht sie seit einiger Zeit ein netter Engel namens Ariel. So genau weiß die Kleine auch nicht, ob sie an Engel glaubt, doch mit Ariel kann man ungestört nachdenken und bereden, was einem in den langen Stunden im Krankenbett so durch den Sinn geht. Und es sind die schwierigen Fragen, die das kleine Mädchen beschäftigen: Wer bin ich? Woraus besteht die Seele? Gibt es Gott? Das Gespräch zwischen Cecilie und Ariel führt zu einer wunderbaren Begegnung zwischen Himmel und Erde und Cecilie versucht, Ariel einige seiner himmlischen Geheimnisse abzuluchsen. Für Ariel sind im Gegenzug dazu alle menschlichen Empfindungen fremd. Er kann sich Schmerzen oder Kälte partout nicht vorstellen. Mühsam macht sich Cecilie ans Erklären, und zusammen gelingen den beiden ganz treffliche Vergleiche: "Aber das muß doch ein typisch 'kaltes' Gefühl sein, vor allem, wenn ihr in den Schnee fallt. Habt ihr dann nicht am ganzen Körper so einen Gänsehautgeschmack wie starke Pfefferminze?" Die beiden erkunden auf sehr unterhaltsame Weise das Terrain des anderen, ohne daß sie sich mit Unklarheiten lange aufhalten, "denn wenn es stimmt, daß die Schöpfung ein großes Rätsel ist, und wenn etwas ein Rätsel ist, dann ist Raten erlaubt." Wie jeder gute Philosoph schon seit der Antike weiß, lassen sich die großen, tiefen Fragen des Universums am besten im Gespräch erforschen. Jostein Gaarder beweist in diesem ergreifend schönen Buch, daß er, wie schon in Sophies Welt, sein Metier meisterhaft beherrscht. Am liebsten würde man Cecilie und Ariel stundenlang, nein, besser seitenlang, zuhören. "Die ganze Schöpfung ist ein Spiegel, Cecilie. Und die ganze Welt ist ein dunkles Wort." Schöner läßt sich die Essenz des Buches nicht ausdrücken. --Manuela Haselberger
davon eine ganze Menge, können sich auf neue, abenteuerliche Ausflüge in das Spezialgebiet des Autors freuen, die Philosophie. Denn auch in seinem dritten Buch, das 1993 in Oslo erschienen ist, bleibt er seiner Vorliebe treu. Zugegeben, der im Deutschen sehr sperrige Titel Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort hätte besser gewählt werden können, doch das sind Äußerlichkeiten, die dem Ganzen keinen Abbruch tun. In seinem Roman wendet sich Jostein Gaarder wieder vor allem an junge Leser, die er mit seiner weiblichen, jungen Protagonistin unmittelbar anspricht. Für die krebskranke Cecilie ist es ziemlich langweilig, die Tage im Bett zu verbringen und das auch noch ausgerechnet an Weihnachten. Glücklicherweise besucht sie seit einiger Zeit ein netter Engel namens Ariel. So genau weiß die Kleine auch nicht, ob sie an Engel glaubt, doch mit Ariel kann man ungestört nachdenken und bereden, was einem in den langen Stunden im Krankenbett so durch den Sinn geht. Und es sind die schwierigen Fragen, die das kleine Mädchen beschäftigen: Wer bin ich? Woraus besteht die Seele? Gibt es Gott? Das Gespräch zwischen Cecilie und Ariel führt zu einer wunderbaren Begegnung zwischen Himmel und Erde und Cecilie versucht, Ariel einige seiner himmlischen Geheimnisse abzuluchsen. Für Ariel sind im Gegenzug dazu alle menschlichen Empfindungen fremd. Er kann sich Schmerzen oder Kälte partout nicht vorstellen. Mühsam macht sich Cecilie ans Erklären, und zusammen gelingen den beiden ganz treffliche Vergleiche: "Aber das muß doch ein typisch 'kaltes' Gefühl sein, vor allem, wenn ihr in den Schnee fallt. Habt ihr dann nicht am ganzen Körper so einen Gänsehautgeschmack wie starke Pfefferminze?" Die beiden erkunden auf sehr unterhaltsame Weise das Terrain des anderen, ohne daß sie sich mit Unklarheiten lange aufhalten, "denn wenn es stimmt, daß die Schöpfung ein großes Rätsel ist, und wenn etwas ein Rätsel ist, dann ist Raten erlaubt." Wie jeder gute Philosoph schon seit der Antike weiß, lassen sich die großen, tiefen Fragen des Universums am besten im Gespräch erforschen. Jostein Gaarder beweist in diesem ergreifend schönen Buch, daß er, wie schon in Sophies Welt, sein Metier meisterhaft beherrscht. Am liebsten würde man Cecilie und Ariel stundenlang, nein, besser seitenlang, zuhören. "Die ganze Schöpfung ist ein Spiegel, Cecilie. Und die ganze Welt ist ein dunkles Wort." Schöner läßt sich die Essenz des Buches nicht ausdrücken. --Manuela Haselberger
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Erfahrungsbericht von Daverigger über Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Jostein Gaarder 01.04.2004
Produktbewertung des Autors:
Niveau
anspruchsvoll
Unterhaltungswert
hoch
Spannung
durchschnittlich spannend
Wie ergreifend ist die Story?
sehr ergreifend
Pro:
Story, dichte Sprache, Charaktere, keine Kirchlichen Aspekte
Kontra:
Mit Religion hat's dann doch irgendwie zu tun, das Buch hat nur 175 Seiten
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
"Unser täglich Siechtum gib uns heute ..."
Die kleine Cecilie ist krank. Sie liegt den ganzen Tag in ihrem Bett in ihrem Kinderzimmer und hört nur, was im Haus alles vor sich geht. Normalerweise ist das nicht wirklich berauschend, doch jetzt ist Heiligabend. Sie riecht die Geschäftigkeit ihrer Mutter in der Küche, verfolgt durch die Geräusche alles, was passiert und freut sich schon auf die Bescherung und die Skier, den Schlitten und die Schlittschuhe, die sie bestimmt geschenkt bekommt und natürlich auch ausprobieren will. Wenn sie wieder gesund ist. Sie hat sich fest vorgenommen, Weihnachten zu genießen, trotz der Tatsache, dass sie durch ihre körperliche Schwäche an ihr Bett gefesselt ist. Sie will wieder genesen und weiß, dass sie das auch schafft. In der Nacht erscheint ihr dann Ariel, ein Engel. Zuerst glaubt sie nicht, dass er wirklich ein Engel ist, da sie nicht wirklich weiß, ob sie überhaupt an so etwas wie Engel und den Himmel und Gott glaubt. Doch nach und nach kommen sich Ariel, der kleine Engel und Cecilie durch lange und für beide sehr interessante und ergiebige Gespräche näher, denn sie haben eine Abmachung – Ariel will wissen, wie es ist, ein Mensch zu sein mit Sinnen, Gefühlen und einer Seele, Cecilie will wissen, wie es ist, ein Engel zu sein, schon ewig zu leben und nicht zu sterben, nah bei Gott und im Himmel zu sein. Zwischen den beiden entsteht auf diese Art und Weise eine enge, vertrauliche Freundschaft, die in seltenen Momenten nur durch ein einziges Thema durchbrochen wird: Cecilies Krankheit und ihren anscheinend unausweichlichen Tod ...
„Wir sehen jetzt durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen gleichwie ich erkannt bin.“
[erster Brief des Paulus an die Korinther, 13. Kapitel, Vers 12]
Jostein Gaarder erzählt in diesem Buch die Geschichte eines Mädchens, das stirbt. Dieser Fatalismus in einer Geschichte, die dem Leser die Besonderheiten des Lebens, seine unendlichen Möglichkeiten und die Bedeutung dessen innerhalb der Schöpfung näher zu bringen gedenkt, hat mich von der ersten Seite an fasziniert! Gaarder erzählt Cecilies Geschichte in sehr aussagekräftigen Bildern und bedient sich eines sehr großen Schatzes an Metaphorik, wodurch sich in meinem Kopf ständig scharfe Bilder des Geschehens bildeten.
Die Geschichte erzählt aus der Sicht von Cecilie. Jede Seite ist voll von Bildern und Gerüchen, Gefühlen und Geschmäckern, dass die Sinne verrückt spielen. Gaarder benutzt Synästhesien am laufenden Band, die so fremd und im Grunde doch so vertraut sind, dass man sofort versteht, wie eigentümlich und doch normal manche Dinge sind. Auf der Stelle versteht man, was Cecilie sagen will, man kann sehen was sie sieht, riechen was sie riecht. Durch die dichten Satzkonstrukte zaubert der Autor das ganze Geschehen wie ein inneres Theaterstück in den Kopf, direkt ins Hirn.
Cecilie und Ariel haben wie schon erwähnt einen Deal. Ariel existiert zwar schon seit Anbeginn der Zeit, als Engel weiß er jedoch nicht, wie es ist, Gefühle zu haben, Sinne zu benutzen und zu erfahren, dazuzulernen und ein Gehirn zu benutzen. Er wünscht sich, wie die meisten anderen Engel auch, mehr darüber zu erfahren und vielleicht sogar zu verstehen. Cecilie dagegen kann sich nicht vorstellen wie es ist, ein Engel zu sein, ein so festes und dennoch geisterhaftes Wesen, das überall ist und nirgendwo, das schon immer existiert und auch immer existieren wird, dass Gott gesehen hat, den Himmel und Adam und Eva. Sie weiß und versteht nicht, wie es ist, absolut gar nichts zu fühlen. Daher stellen sie sich gegenseitig Fragen und reden, um so vom jeweils anderen Hinweise zu bekommen, Antworten zu bekommen und vielleicht sogar zu verstehen. Diese Dialoge zwischen Cecilie und Ariel sind unglaublich schön zu lesen. Mit einer beinahe grenzenlosen Unbefangenheit gehen die Beiden an ihre Themen, kennen so gut wie kein Tabu und sind absolut offen und ehrlich zueinander. Neben den bereits angesprochenen Synästhesien beleben auch die vielen bildhaften Vergleiche die Dialoge. Wie sich Schnee anfühlt? Er kitzelt wie starke Pfefferminze; man will die Hand zurückziehen und bekommt doch eine Gänsehaut.
Zwar hat „Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort“ nur knapp 175 Seiten, doch sind diese Seiten äußerst gehaltvoll! Jostein Gaarder nähert sich dem Thema Tod auf ganz besondere Weise. Durch die kindliche Betrachtungsweise der Welt, die sowohl Cecilie als auch Ariel an den tag legen, sieht man nach dem Lesen des Buches sicher einiges mit anderen Augen, nimmt manche Dinge anders wahr, denkt über gewisse Dinge einfach anders.
Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat ist die Tatsache, dass das Buch zwar von einem Engel erzählt, der ein sterbenskrankes Mädchen in seinen letzten Tagen besucht; jegliches kirchliche fehlt jedoch, keine Spur von Akquisition für die Kirche ist vorhanden, kein Versuch, Gott wirklich zu erklären. Und ich vermisse es auch nicht. Ich will es auch gar nicht vermissen oder gar haben. Ohne diese Aspekte und die einfache Betrachtung der Schöpfung durch Ariel und Cecilie wird man als Leser – egal ob nun Kind oder Erwachsener – einfach Schritt für Schritt neu an das herangeführt, was wir Leben nennen, was wir unsere Welt und ihr Drumherum nennen. Und auf diese Weise ergibt die Geschichte am Ende auch ein abgerundetes Bild ohne scharfe Ecken und Kanten, an denen man Anstoß finden kann. Genau wie Ariel es sagt, ist das Buch wie das Leben eines Menschen. Ein kurzer Augenblick, das Aufflackern eines Sterns in einem gewaltigen Feuer. Dem Feuer des Lebens.
Sehr schön sind auch die Nebenfiguren in diesem Buch gestaltet. Sie sind zwar präsent, jedoch spielen sie bis auf eine kleine Ausnahme keine allzu große Rolle. Cecilies Eltern, von ihrer Krankheit schwer ergriffen und bemüht freundlich und liebevoll, agieren so, wie man es wahrscheinlich erwarten würde. Ihr kleiner Bruder und ihr Großvater kommen nur sehr selten vor. Nur ihre Großmutter ist neben dem Engel und dem kranken Mädchen wichtig. Sie versteht Cecilie auf eine besondere Art, sie weiß meist am Besten, wie mit ihr umzugehen ist. Sie erzählt Cecilie Geschichten aus der Zeit der Wikinger, von Göttern und Fabelwesen, sie verschwört sich mit ihr, bastelt am Schlitten und schreibt auf, was Cecilie ihr diktiert, wenn sie zu schwach ist, um in ihr Tagebuch zu schreiben. Cecilies Großmutter hat etwas in sich, was die meisten Erwachsenen verloren haben, wie Ariel sehr früh erkennt.
„Du hast versprochen, vom Himmel zu erzählen.“ - „Der Himmel kann warten Cecilie!“
Was kommt nach dem Tod? Ist die Seele wirklich unsterblich? Ist etwas ewig? Und wenn ja, heißt das nicht, dass alles etwas göttliches in sich trägt? Wie kann Gott allwissend sein? Ist er überhaupt allwissend? Und warum gibt es keine 3 Geschlechter? „Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort“ ist ein Buch, das so manche Frage beantwortet, teils durch Wissen, teils durch Phantasie, dafür aber auch so manche Frage aufwirft. Ich finde, genau diese gut durchdachte Mischung macht den Zauber des Buches aus. Man hat als Leser Raum, selbst Fragen zu stellen und mitzudenken. Über das Leben, das Universum und den ganzen Rest ...
Im Handel sollte man das Taschenbuch für ca. 7 bis 9 Euro erstehen können. Ich selbst habe bei Amazon.de 7,50 Euro bezahlt, was mir das Buch auch wert war. Viel mehr sollte es jedoch nicht sein, denn auch 175 großartige Seiten sind eben nicht mehr als 175 Seiten. Dennoch ist es das Buch wert, gelesen zu werden. Frische Ideen und Betrachtungsweisen sind etwas für jeden. Schließlich ist nicht mal der Herrgott selbst allmächtig ...
Pro: Sehr schöne, fantasievolle Geschichte über den Tod. Kontra: Zielgruppe ist nicht richtig angegeben
Jeder Mensch macht sich irgendwann einmal im Leben seine Gedanken über Gott. Gibt es ihn, oder gibt es ihn nicht? Wenn ja, wie sieht er aus? Wie ein Mensch? Oder ist er einfach nur Licht? Ganz unsichtbar? Alle körperlichen, mathematischen und logischen ...
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Pro: Philosophie und Gefühl vom Feinsten ... Kontra: ./.
... widersprach sie. „Ist das nicht totaler Schwachsinn?“
Ich habe mich entschlossen, dass Quartett meiner Jostein-Gaarder-Reihe zu vervollständigen. Nach dem „Kartengeheimnis“, dem „Geschichtenverkäufer“ und dem ...
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Niveau
Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die ...
sehr hilfreich
21.06.2006
Interview mit einem Engel Bewertung für Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort / Jostein Gaardervon
asuka2005
Pro: Geschichte, die Fragen und Antworten, die Idee Kontra: traurig
Hallöchen ^-^
Heute möchte ich Euch über ein Buch berichten, was ich jetzt erst wieder mal gelesen habe.
Es ist das Buch "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort". Ich hab das Buch schon ziemlich lange.
Warum ich mir das Buch geholt habe? So g ...
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Pro: Eine besondere Art das Sterben darzustellen. Toll geschrieben! Kontra: -
*Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort*
von Jostein Gaarder.
Erschienen 1996 im Hanser Verlag.
ISBN 3-446-18071-0
Gebundene Ausgabe.
152 Seiten.
Preis: 14,90 Euro
Ab 13 Jahren
Inhalt (lt. der Rückseite des Buches):
**************** ...
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Pro: Philosophie für jedermann Kontra: christlich-biblisches Glaubensgesülze
Das kleine Mädchen Cecilie ist an Leukämie erkrankt und wird nach abgebrochener Chemotherapie zuhause gepflegt - zuhause, das ist in einem kleinen, norwegischen Dorf, zusammen mit ihren Eltern, Großeltern und ihrem kleinen Bruder. Im Endstadium ihrer Kra ...
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Pro: Idee im Ansatz, viele gute Zitate, kleinere Denkanstöße Kontra: wirkt abgekupfert und obendrein unausgereift; wirkt stellenweise zu albern und grotesk
..., ohne an der Gegenwart noch richtig teilnehmen zu können. Als schließlich ein Brief auftaucht, in der er zu genau der Hütte geladen wird, in der die letzte Spur von Missy verläuft, glaubt er erst an einen groben Scherz, macht sich aber dann doch auf den Weg ~ um Gott zu treffen.
Die Umsetzung stellte ich mir ähnlich vor wie es bei Mitch Alboms ?Die 5 Menschen, die dir im Himmel begegnen?, ?Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort? (Jostein Gaarder) oder eben bei ?Wo bist du?? (Marc Levy) der Fall war.
Leider fällt rasch auf, dass die Faszination, die vom Vorwort ausging, recht schnell verpuffte ~ es zog sich sage und schreibe über eine Woche hin, bis ich die knapp 300 Seiten gelesen habe. Bzw. zum Teil überflogen habe, wie ich gestehen muss.
Der angewandte Schreibstil wirkt in meinen Augen nicht ganz ausgereift; die eigentliche...
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Pro: leichteste Einführung in die Philosophie, gut verständlich geschrieben durch die Dialogform Kontra: ??
...Ich habe "Sofies WElt" zum ersten Mal im Alter von 14 Jahren gelesen, als es gerade neu erschienen war. Ich habe fast ein jahr gebraucht, weil ich mir nebenbei die mir wichtig erscheinenden Passagen zusammenfassend notiert habe. Ich bin wirklich begeistert, mit welcher spielerischen Ader Jostein Gaarder die Geschichte um Sophie und die Welt und ihre "Überwelt" mit der Geschichte der Philosophie verknüpfen kann. Das hat er ja auch in "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort" ganz ähnlcih getan. Aber diese Verknüpfung bedeutet für den Leser, dass er nebenbei nochmal eben kurz alles über die Philosophen der Antike, die Scholasten, die Stoiker und alle anderen Philosophengruppen lernen kann - wenn er Interesse daran hat. Dieses spielerische Lernen ist mir zum Vorteil geworden.
Letztes Jahr habe ich in meinem "Werte und Normen...
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Pro: Gut zum Nachschlagen, spannend Kontra: Man übergeht eher das , worum es geht
...Ich habe das buch verschlungen, aber eigentlich, ehrlich gesagt, die philosophischen Dinge beim Erstenmal Lesen eher überflogen als verstanden, denn der Handlungsstrang hat mich sehr fasziniert. Der schluß ist typisch Jostein gaarder: Wie auch im Kartengeheimnis geht es um eine gewisse Vorstellung von Gott und auch im Buch "Durch einen Spiegel in einem dunklen wort" kommt diese Vorstellung zum Ausdruck. der Mensch ist nur ein gedanke, eine Erfindung Gottes. Wir spielen nur mit in einem großen Theater.
Obwohl mich der handlungsstrang mehr ergriffen hat als das, worum es geht, habe ich dieses Buch oft als Nachschlagewerk genutzt für diverse Religions- Philosophie und Psychologie Vorlesungen. dafür war es echt hilfreich, um in kurzer Zeit einen einigermaßen guten Überblick zu erlangen!...
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