Lieber Leser und Leserinnen!
Heute möchte ich gerne einen Erfahrungsbericht über mein Schuljahr in Amerika schreiben, besser gesagt über die Organisation in deren Händen ich mich befand - EF. Leider wird der Bericht nicht allzu positiv ausfallen, da ich viel Schlechtes durchlebt habe. Also ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von touchofpink über EF High School Year 15.01.2005
Produktbewertung des Autors:
Betreuung Vorbereitung:
mäßig
Betreuung vor Ort:
sehr schlecht
Kosten des Austauschprogrammes:
teuer
Pro:
Super Sprachkenntnisse, Eigene Erfahrung, Man lernt Verantwortung zu übernehmen, trifft viele neue Leute, kann dem Alltag entfliehen
Kontra:
EF, teure Angelegenheit
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Lieber Leser und Leserinnen!
Heute möchte ich gerne einen Erfahrungsbericht über mein Schuljahr in Amerika schreiben, besser gesagt über die Organisation in deren Händen ich mich befand - EF. Leider wird der Bericht nicht allzu positiv ausfallen, da ich viel Schlechtes durchlebt habe. Also viel Spaß beim Lesen und wenn ihr euch entscheidet ein Austauschjahr zu machen, dann BITTE NICHT mit EF.Der Anfang ------------------------------
Angefangen hat alles mit einem riesigen Werbeplakat in meiner Schule. Ich war fasziniert von den bunten Schriftzügen "EF HIGH SCHOOL YEAR - Lebe das Jahr deines Lebens". Natürlich wurde auch an Katalogen nicht gespart und so hab ich mir, neugierig wie ich nun mal bin, gleich einen mitgenommen. Ich wollte das ja schon immer machen, ein Jahr in de USA, das war sozusagen MEIN TRAUM. Nun war ich auch alt genug dazu und hab mich kurzerhand angemeldet, ohne weitere Organisationen in Betracht zu ziehen. Den schönen Katalog und die vielversprechenden Slogans haben mich schon sehr beeindruckt. Jetzt bin ich um einiges gscheiter und möchte euch raten bitte nicht nach dem Äußeren zu gehen.
Die Bewerbung ---------------------------
Die Bewerbungsunterlagen, die sie mir kurz darauf zuschickten, bestanden aus einer Vielzahl von Fragebögen auf denen sie einfach alles wissen wollte, wie man übers Leben denkt, Hobbies, ob man stolz auf sich ist + die normalen Infos halt wie Name usw. Natürlich noch viel mehr, aber das kann ich hier alles nicht aufschreiben. Jedenfalls musste ich auch noch so eine Art Portfolio basteln, die mein Leben als Bildergeschichte dokumentieren sollte. Ich bastelte ewig daran und als alles fertig war schickte ich die ganzen Unterlagen wieder retour. Jetzt begann das lange Warten. Ich weiß noch, dass ich die Unterlagen am 26.11.2002 abgeschickt hatte. Doch es schien keine Antwort darauf zu kommen. Am 12.1.2003 war es endlich soweit und ich wurde zu einem Aufnahmegespräch eingeladen. ENDLICH!
Das Aufnahmegespräch ------------------------------------
Bis dahin war eigentlich noch alles nicht so schlimm. Ich traf mich mit der zuständigen Frau in einem Restaurant, um die Atmosphäre ein wenig lockerer zu machen. Sie war sehr lieb und total nett und ich dachte mir, dass diese Organisation die richtige Wahl war. Aber ich wusste ja nicht, was noch alles auf mich zukommen sollte. Jedenfalls jetzt zum Gespräch. Erst haben wir uns so über mein Leben unterhalten, wie meine Familie so ist, ob ich Geschwister habe, wie meine Leistungen in der Schule sind, wie ich mich selber sehe usw. Ein kleiner Teil wurde auch auf Englisch abgehalten. Sie hat mich halt gefragt, warum ich das machen will. War aber nicht allzuschwer. Danach musste ich noch einen Brief schreiben, an meine mögliche Gastfamilie, damit die mich kennenlernen konnten. Nachdem das alles getan war, war das Gespräch auch beendet und sie versicherte mir, dass ich gute Chancen hatte, um aufgenommen zu werden. Jetzt weiß ich, dass jeder gute Chancen hatte aufgenommen zu werden, denn die wählen nicht nach einem bestimmt Verfahren aus, sondern nehmen ziemlich alles, was sie kriegen können, um mehr Geld zu verdienen, was ich bei einigen anderen Austauschschülern in meiner Umgebung feststellen konnte.
Die Wartezeit -------------------------------
Als ich dann tatsächlich aufgenommen wurde (was für ein Wunder) mussten wir sogleich die erste Teilrate bezahlen. Danach hieß es warten auf meine Gastfamilie. Den Bundesstaat wusste ich schon sehr bald. und auch dass ich eine Betreuerin hatte in Texarkana, Texas. Doch Gastfamilie war keine in Sicht. Im August sollte ich wegfliegen und als im im Juni, beim Vorbereitsungsseminar noch immer keine Familie hatte, zweifelte ich schon langsam an den Fähigkeiten dieser Personen. Aufgrund meiner positiven Einstellung wartete ich also weiter, jedoch ohne Erfolg. Meine Familie und ich wurden immer wütender und als ich dann 2 Tage vor meinem Abflug immer noch keinen Platz zum Wohnen hatte, wurde es mir zu bunt. ALLES NORMAL, KEIN GRUND ZUR SORGE. Doch ich machte mir Sorgen. Ich wollte doch nicht in ein fremdes Land ohne einen Schlafplatz. Also verschob ich meinen Abflug um eine Woche und machte den Leuten Druck. Dann ein Tag vor meinem zweiten Abflugstermin hatten sie plötzlich eine Familie für mich. Nach wenigen Stunden meldeten sie sich wieder und mussten uns mitteilen, dass ich doch nicht dort hinkonnte, da die Familie im Fernsehen einen Bericht über europäsische Jugendliche gesehen hatten und sie Angst bekommen haben. Ist doch lächerlich, denn die Amerikaner sind doch nicht besser nur sie können es besser verstecken. Jedenfalls hatte ich nach einer Stunde wieder eine neue Familie. Wo die auf einmal die ganzen Leute herzauberten? Keine Ahnung. Das war mir ein Rätsel.
Der Aufbruch ----------------------------------
Also hieß es Abschied am nächsten Tag. Und obwohl ich eigentlich schon die ganze Woche meine Abschiedsfeier hatte, weil ich nie wusste, wann ich denn nun endlich fliegen sollte, feierte ich meine letzte Abschiedsfeier am Vorabend in Österreich. Ade liebe Heimat, auf Wiedersehen meine Berge und mein Snowboard. Auf gehts nach Texas! Yeeeeeeeeehaawwwww! Nach 14 Stunden unterwegs kam ich endlich in Texarkana an. Ich war fertig dennoch überglücklich eine Familie zu haben. Als ich sie das erste Mal traf kamen sie mir sehr nett vor. Doch natürlich schaute ich mich nach meiner Betreuerin um. Keine Spur von ihr. Deswegen musste der Junge aus HongKong auch die ersten Nächte in meiner Gastfamilie verbringen, da er auch keine hatte und trotzdem geflogen war.
Mit der Zeit stellte sich heraus.... -------------------------------------------
Am Anfang lief alles super. Ich fühlte mich sehr wohl bei meinen neuen Leuten und auch die Schule liebte ich über alles. Die Leute und Lehrer waren einfach toll und ich hab schnell neue Freundschaften geschlossen, was mir allgemein nicht schwer fällt. Doch dann kam mir alles immer komischer vor. Meine Gastfamilie benam sich auf einmal so komisch und meine Betreuerin wollte mir auch nichts sagen. Bis ich nach langer Zeit drauf kam, dass ich schlicht und weg belogen wurde. Eines Tages kam meine Gastmutter in mein Zimmer, ich dachte es wäre alles OK. Plötzlich sagte sie ich müsste ausziehen, weil sie es sich nicht mehr leisten konnten und weil es mit EF so nicht ausgemacht war, sondern nur vorübergehend. (Übrigens lebte ich schon 2 Monate dort). Das konnte ja nicht war sein. Meine Betreuerin hatte mir gesagt, dass es meine feste Familie fürs ganze Jahr sein sollte. Solche LÜGEN!! Naja ich hatte dann auch nicht mehr das Interesse dort zu wohnen und kam bei einer Freundin unter, aber das wollte die Betreuerin nicht und so bat eine andere Austauschschülerin an, mich bei sich aufzunehmen. Vom ersten Tag an, fühlte ich mich dort wohl. Die Leute waren so lieb, genau auf meiner Wellenlänge. Ich liebte diese Familie und wollte nicht mehr weg dort. Doch EF machte mir einen Strich durch die Rechnung. Meine Betreuerin versuchte mit aller Gewalt eine andere Familie zu finden, jedoch ohne Erfolg. Meine neue Familie hatte ihr oft versichert, dass ich bleiben könnte, aber sie wollte nicht hören und meinte das sei gegen das Gesetz. Ich war hin und hergerissen zu dieser Zeit, wusste nicht was ich tun sollte, denn ich fühlte mich wohl. Nach einiger Zeit rief ich in Boston an, dem Hauptsitz von EF und schilderte ihnen meine Lage. Ich hatte angenommen, dass sie informiert waren über meine GEschichte, aber nein. Sie dachten ich wohnte noch immer bei der alten Familie und sagten, dass ihnen meine Betreuerin keine Infos zukommen lassen hatte. Das brachte das Fass zum Überlaufen und sie wurde gefeuert.
Das glückliche Ende -----------------------------------
Es ist noch vieles dieser Art passiert, jedoch kann ichg mit Glück sagen, dass sich meine neue Gastfamilie so sehr für mich eingesetzt hatte, dass ich letztendlich bleiben konnte und auch das schönste Jahr meines Lebens genießen konnte. Es war toll, die Leute, meine neuen Freunde und die Schule, aber mit EF, nein!!!
Allgemeine Infos zum Programm: -----------------------------------------------------
EF Foundation ist angeblich eine non-profit Organisation, was nicht stimmen kann --> siehe Aussagen. Sie schickt Schüler aus aller Welt in alle Welt, um dort ein Schuljahr zu verbringen.
Preise: Kommt darauf an welches Land, aber USA kostet so um die 6000€/Jahr ein halbes Jahr kostet nicht viel weniger so €4500.
Inbegfiffen ist: Flug Versicherung Suche der Gastfamilie Bearbeitung der Papiere
Visum musste ich selber in Wien abholen und nochmal 100 € dafür zahlen.
Flug <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<< Mein Hinflug war recht cool, weil ich ihn auch verschoben hatte. Beim ersten hätte ich in Chicago übernachten müssen. Alleine. Beim zweiten bin ich dann von
Und ohne lange Wartezeiten. Ich durfte nach all den Strapazen auch aus meiner Heimatstadt wegfliegen, jedoch mit Aufpreis (JAJA NICHTS IM LEBEN IST KOSTENLOS) Der Flug war angenehm mit Lufthansa und ich war auch nur 14 Stunden unterwegs insgesamt.
Der Rückflug war einfach beschissen, wenn i des jetzt mal so sagen darf.
Texarkana,TX - Dallas,TX 2 Stunden Aufenthalt Dallas,TX - Newark, NJ 30 Minuten Aufenthalt Newark,NJ - Zürich 6 1/2 Stunden Aufenthalt Zürich, Wien ENDLICH AM ZIEL <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
Noch ein paar Worte zu der Gastfamilie: Man lebt dort wie bei der eigenen Familie. Die haben alles für mich gemacht. Also Essen zahlen sie und ein Zimmer bekommt man auch. Für deinen privatenm Verbrauch muss man natürlich selber aufkommen.
Jetzt möchte ich noch ein paar Aussagen von EF bewerten und kommentieren.
1)
AUSSAGE: Alle unsere Familien durchlaufen ein strenges Auswahlverfahren und nur 1 von 10 potenziellen Familien wird dann tatsächlich als EF Familie aufgenommen
WAHRHEIT: Jede Familie wird Gastfamilie, da es nur sehr wenige Familien gibt, die sich dafür bereit erklären. EF hat einen Familienmangel und nimmt alles war sie kriegen können. Seien es nun Alkoholiker oder Normalbürger. EF kann es sich nicht leisten Familien abzulehnen.
2)
AUSSAGE: EF ist eine Non-Profit Organisation, die es sich nicht zum Ziel genommen hat Geld zu verdienen, sondern Schülern aus aller Welt zu ermöglichen, das Jahr ihres Lebens zu verbringen.
WAHRHEIT: Wenn dies stimmen sollte, dann warum ist der Besitzer von EF der reichste Mann in der Schweiz????
3)
AUSSAGE: Die Gastfamilien bekommen zwar nichts bezahlt, jedoch bekommen beim Steuerausgleich am Ende des Jahres sämtliche Steuern zurück.
WAHRHEIT: Clever seid ihr schon. Im Gesetz steht, dass man nur etwas zurückbekommt, wenn ein Austauschschülerin oder generell ein Mitbewohnder schon 6 Monate im gewissen Haushalt lebt. WIe schade nur, dass dies bis Jahresende nicht möglich ist, denn Austauschschüler befinden sich genau 5 Monate im einen und 5 Monate im folgenden Jahr in der Familie also ist dies nicht möglich.
4)
AUSSAGE: Die Schüler fliegen in Gruppen und werden an jedem Flughafen betreut von unseren Securities.
WAHRHEIT: Von wegen. Ich bin alleine hingeflogen und mit einem Spanier zurück. Betreuer auf den Flughäfen gibt es auch nicht. Zu alle dem hätte ich bei meinem ersten Abflugtermin alleine in Chicago übernachten müssen, was mit 16 Jahren ja nicht unmöglich ist(aus meiner Sicht) doch für meine Eltern unvorstellbar war.
FAZIT -------------------------
Amerika ist ein geiles Land. Super Leute und Atmosphäre. Seit ich in Texas war liebe ich es. Ich hatte eine klasse Gastfamilie am Ende, die beste die man sich vorstellen kann. Macht es einfach und geht für ein Jahr nach Amerika...ihr werdet es nicht bereuen, das tu ich auch nicht, aber macht es besser wie ich und sucht euch eine anständige Organisation, denn ich habe von allen Austauschschülern gehört, dass EF einfach CRAP ist.
Vielen Dank fürs Lesen, ich hoffe, das hilft euch ein wenig!!
Pro: Ein Jahr mal ganz was anderes, Sprache, Kultur Kontra: dauert nur ein Jahr
Nachdem ich mich schon oft hier bei Ciao informiert habe, habe ich mich nun endlich mal dazu durchgerungen, mich zu registrieren und selbst aktiv zu werden. Mein Erstlingsbericht soll von meinem High School Year handeln, welches ich vorletztes Jahr in Fra ...
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Pro: super Erfahrungen, die keiner einem mehr nehmen kann!!! Kontra: teuer!
Hey :) Also ich wollte mal ein bisschen über mein Auslandsjahr erzählen :) Auswahlgespräch: Zum Auswahlgespräch hat mich mein Papa gebracht, weil es für die Eltern noch mal ein Informationstreffen war und ich wurde halt mit noch zwei anderen Bewerbern i ...
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Pro: große Freiheiten für den Schüler Kontra: sehr schlecht organisiert
Ich hab ein Jahr in Amerika verbracht und hab absolut schlechte Erfahrungen mit der Organisation gemacht. Ich habe zwar auch schon schlimmeres über die Organisation gehört, will mich aber nur über einige Dinge äußern, die ich wirklich selber erlebt habe: ...
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Pro: neues Land, neue Erfahrungen, neue Kontakte, selbstaendiger werden Kontra: naja, es kostet halt Geld :-)
...Seit schon ca. einem halben Jahr bin ich noch schon in Kentucky, USA, und dachte, es sei mal an der Zeit, eine Halbzeits-Bilanz zu ziehen :-) Ich verbringe ein High School Year mit der Organisation EF und erzaehle euch erstmal, wie es zu meinem Entschluss ...
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Pro: Camp in Boston Kontra: Schlechte Betreuung vor Ort - bei Problemen vor Ort hält sich EF in Deutschland zurück
...Mein Sohn hat im Juli 2008/2009 mit EF sein Austauschjahr im Bundesstaat Illinois gestartet. Bevor er zu seiner Welcome Family gereist ist, hat er an dem zweiwöchigem Camp in Boston teilgenommen, von dem er wirklich begeistert war.
Seine Welcome-Fami ...
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Pro: eine prägende Lebenserfahrung Kontra: mit der Familie kann man sehr viel Pech haben
...... in meinen Augen ein Spruch, der oft einfach so dahin gesagt wird. Dabei steckt sehr viel Wahres dahinter.
Wie viele andere jungen Leute auf dieser Welt, erlebte auch ich ein Schuljahr im Ausland. Vor 5 Jahren machte ich mich auf den Weg nach Amerika. Eine Fahrt ins Ungewisse, doch eine Lebenserfahrung, die mich sehr geprägt hat. Heute möchte ich einige dieser Erfahrungen hier festhalten. Vielleicht sind sie für einige Leser ein Zeichen, dass man nie (oder nicht immer) aufgeben und immer versuchen sollte, die positiven Dinge des Lebens hervor zu heben und aus negativen Erfahrungen möglichst ein positives Resultat zu ziehen.
Die Organisation
Organisiert wurde das ganze von EF High School Year. Ich hatte mich für dieses Unternehmen entschieden, weil ich dachte, dass ich bei einem Unternehmen dieser Größe und Erfahrungen am besten...
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