0013: immer noch sehr gut
05.10.2001 (13.05.2002)
Pro:
Leistung, Treiber, Service
Kontra:
Hitze, TV - Out
Empfehlenswert:
Ja
Details:
3D-Beschleunigung:
Installation
Kompatibilität:
mehr
 Holger2211
Über sich:
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Erfahrungsberichte:138
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 82 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Wenn man seinen Rechner immer auf dem neusten Stand halten will, heißt es, fleißig lesen um zu wissen was up to date ist und viel Geld haben. Nun ja, zum ersten habe ich keine Zeit und das zweite ist bei mir immer Mangelware. Aber ich wollte eine neue Grafikkarte haben und nicht unbedingt 600 – 700 DM bezahlen.
Wozu benötigte ich die Karte? Nun, meine heiß geliebten 3D-Shooter wollten immer mehr Grafikpower, deswegen eine neue Karte. Nach einiger Information habe ich mich für die Elsa Erazor X2 entschieden, da die relativ günstig zu erwerben ist, da sie von der GeForce2 (und diese mittlerweile von der GeForce3) abgelöst wurde. So konnte ich das gute Stück für 349,00 DM in der Retailversion bekommen.
Was bietet die Erazor X2 den jetzt an Hardware? Zuerst einmal der Prozessor. Es ist ein NVIDIA GeForce 256 Prozessor mit T+L-Technologie. Das T+L steht für Transform und Lightning und bedeutet, dass der Prozessor mehr 3D-Berechnungen durchführen kann. Ferner kann der Prozessor dem Hauptprozessor bei der Berechnung unter die Arme greifen, wenn die Software das denn Unterstützt. Solche Spiele sind zum Beispiel Programme mit der Q3-Engine.
Als Speicher sind 32 MB DDR (hat nix mit dem ehemaligen Staat zu tun, sondern heißt Double Date Rate) auf der Karte. Da der DDR-RAM doppelte Speichergeschwindigkeit hat wie normaler RAM, arbeitet die Karte mit ihren 150 MHz so schnell wie eine gewöhnliche mit 300 MHz. Leider kann man die Karte nicht mit zusätzlichem Speicher erweitern, obwohl, dass währe wohl auch nicht zu bezahlen. Der Prozessor und der Speicher ermöglichen eine maximale Auflösung von 2048 x 1436 bei einer Bildfrequenz von 200 Hz. Hört sich super an, ist es auch, wenn man einen entsprechend großen Bildschirm von mindestens 19 Zoll hat. Allen Besitzern von kleineren Schirmen rate ich von dieser karte ab, denn ihr könnt sie nicht voll nutzen.
Ich selbst habe einen 19 Zoll Monitor und obwohl die Karte Spiele bis zu einer Auflösung von 1920 x 1200 darstellen kann, gibt es bei mir, dank dem Monitor, nur 1600 x 1200. Aber das langt vollkommen und sieht super aus. Weiter kann auch die Monitorbrille „Elsa 3D-Revelator“ angeschlossen werden. Ist echt super, habe sie leider nicht, aber ein Freund hat sie mir mal geliehen.
Dank der sehr guten Treiber die von Elsa mitgeliefert werden, werden OpenGL, DirectX 8 und Direct 3D optimal angesprochen. Ich hatte eigentlich noch nie Probleme. Sollte es doch mal welche geben, hat Elsa einen super Kundendienst, der schnell am Telefon helfen kann, da er Ahnung von der Materie hat. Weiter ist ein S-Video-TV-Ausgang an der Karte.Doch leider muss man sich entscheiden, entweder Monitor oder TV-Out, beides gleichzeitig geht nicht.
Das Interface zur CPU ist ein AGP-2x/4x mit 350 MHz RAMDAC (fragt mich nicht was das heißt), es beschleunigt den Datenaustausch zwischen Karte und CPU. Es gibt sie aber auch als PCI-Version. Wie sehr die Firma Elsa von ihrem Produkt überzeugt ist, zeigt sich daran, das auf die Karte 6 Jahre Garantie gewährt wird. Na ja, bis dahin kann man sie wohl eher im Museum bewundern, bei der Entwicklung heutzutage.
Wie gesagt, ich habe eine Retailversion, das bedeutet, es ist software dabei. Im einzelnen sind das: ElsaMovie (DVD-Player), Drakan (Spiel) Corel Draw Select 7 Edition (Grafikprogramm), MainActor (Videobearbeitung) und zu guter letzt eine veraltete Demo-CD mit spielen. Wegen der Software habe ich mir die Karte aber nicht gekauft, obwohl sie nicht schlecht ist. Aber daran merkt man das alter der Karte.
Als minimale Systemvoraussetzungen setzt Elsa einen Pentium 2 mit mindestens 300 MHz voraus, sollte aber schon einiges mehr sein, um die Karte gut nutzen zu können. Natürlich benötigt man einen freien AGP-Slot oder eben einen PCI-Slot, je nach Version.
Fazit: Obwohl die Karte schon 3 Generationen alt ist, kann ich sie immer noch voll empfehlen. Keines der neuen Spiele hat Probleme mit der Karte. Lediglich bei einer Farbtiefe von 32 Bit kommt es ab und an mal zu winzigen Aussetzern, aber sehr selten und je nach Spiel. Bei großen Auflösungen kommt die Karte voll zum tragen. Das mit dem TV-Ausgang ist aber extrem schlecht gelöst.
Die Karte erzeugt eine Menge an Wärme, weshalb sie mit einem Lüfter ausgestattet ist. Ich glaube aber, das der es nicht so ganz schafft oder besser gesagt gerade so. Deshalb sollte man darauf achten, dass die andere Hardware nicht allzu viel Wärme erzeugt. sonst könnte ein Hitzestau irgend etwas beschädigen. Ist aber nur eine Vermutung von mir, jedenfalls ist bei mir noch nichts passiert.
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01.03.2002 17:54
Die X2 hab ich vor einiger Zeit bei EBay für 120,- ersteigert. Bin sehr zufrieden damit! Gruß roadhawk
18.10.2001 14:12
Die Karte ist echt zu empfehlen. Gibts bei Ebay gebraucht für ca 190DM. Mit entsprechendem Overclocking macht mann damit sogar eine Geforce2 nass!! Gruß, Alex P.S: Echt guter Bericht....
05.10.2001 18:38
Hab neben einer alten TNT2 auch noch andere Sachen von Elsa und bin immer zufrieden gewesen. Insgesamt guter Bericht -Bonus wär natürlich noch ein Benchmark (3DM zBsp)mit Systemangabe, zwecks Vgl usw. Gruss!