Eye-Q 35

Eye-Q 35

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... Hier muss Eye-Q an dem Analog-Digital-Wandler arbeiten, oder besser gleich digitale Anschlüsse bereitstellen. Nachgemessen ~~~~~~~~~~~~~ Durch einige Diskussionen im Bekanntenkreis wollte ich es jetzt ganz genau wissen: Ist das Bild auf einem 17,4“ LCD tatsächlich so groß wie auf ... Bericht lesen





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Abnehmen leicht gemacht
Erfahrungsbericht von nSonic über Eye-Q 35
27.04.2002


Produktbewertung des Autors:   

Bildqualität gut 
Kontraste gut 
Bedienung/Ergonomie gut 
Verarbeitung sehr gut 
Support/Service  
Stromverbrauch: gering 

Pro: Qualität
Kontra: USB - Zugang, kein digitalanschluss, feine Raster flimmern

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Durch einen glücklichen Zufall kam ich den Genuss ein LCD-Display für einige Tage testen zu dürfen. Genauer gesagt ein EYE-Q35. Seine satten 17,4" bringen eine Auflösung von 1280x1024 Pixel – gerade genug also um sinnvoll damit Programmieren zu können. Also runter mit dem „alten“ 19“ CRT und rauf mit dem LCD...

Die technischen Eckdaten:
-> 17,4" TFT-Display
-> Blickwinkel horizontal 160°, vertikal 160°
-> Kontrastverhältnis 400:1
-> Helligkeit 220 cd/m²
-> USB 1 up, 4 down streams
-> Wechselstrom-Eingangsanschlussbuchse
-> 3 Jahre Garantie inkl. 24 h Vor-Ort-Austausch


Erster Eindruck
~~~~~~~~~~~~~~~~

Nobel: Klare, gerade Linien, wenige Bedienelemente, sauberer Fuß in dem man das Display drehen kann. Auch von hinten gut verarbeitet - muss also nicht unbedingt an der Wand stehen um die Rückseite zu 'verstecken'.

Leicht: Mal eben unter den Arm geklemmt und mitgenommen - bei ca. 10 Kilo kein Problem - das geht mit einem 19" CRT nicht (zumindest nicht bei mir).


Installation
~~~~~~~~~~~~~

Problemlos: Das mitgelieferte Monitorkabel ist flexibel genug für die Kabelfixierung (mein altes nicht – zu dick)
Der Treiber ließ sich problemlos installieren (Plug and Play Erkennung der neuen Hardware - nach passendem Treiber suchen - CD wählen - fertig)
Dann noch einmal auf den 'Auto'-Knopf (links neben dem Ein/Aus-Schalter) gedrückt und das Bild ist okay.

Achtung: Die Auflösung muss auf 1280x1024 bei 60Hz stehen - sonst gibt's Probleme! Ich hatte noch 85Hz eingestellt und das verkraftet das Display nicht - es gibt dann gar kein Bild.

Die Steuerung durch das On Screen Menü ist in Ordnung. Die Aufteilung der Menüpunkte könnte allerdings besser gegliedert sein (so folgt nach Kontrast und Autokontrast nicht etwa die Helligkeit sondern erst mal die Videoquelle).
Angenehm wäre es auch, wenn die Regler für Helligkeit und Kontrast direkt verfügbar wären. Die beiden Navigationstasten am Display sind jedoch mit den Funktionen für Videoquelle und Autokontrast belegt.

Positiv:
~~~~~~~~
+ Anschlüsse verschwinden hinter zwei Klappen. Das Gerät sieht also auch von hinten noch recht ansehnlich aus.
+ Kein externes Netzteil - ein normales Stromkabel passt.
+ Es können zwei Videoquellen angeschlossen werden (z.B. zwei Computer) – umschalten geht auf Knopfdruck.

Negativ:
~~~~~~~~~
- zwei Klappen müssen abgenommen werden. Das geht zwar leicht, macht aber einen etwas wackeligen Eindruck.
- Die USB-Anschlüsse (4 Stück davon sind eingebaut) verschwinden ebenfalls hinter diesen Klappen. Möchte man also Geräte wechseln, müssen die Klappen wieder abgemacht werden. Diese USB-Anschlüsse taugen also nur für fest installierte Geräte – „mal eben“ eine Digital-Kamera wird man hier wohl nicht anklemmen wollen...
- kein Digitalanschluss - die beiden Anschlüsse sind analog.

- Der Taster für die Autosynchronisation liegt direkt neben den Navigationstasten für das On Screen Menü. Wer hier mal aus versehen daneben tippt hat sich seine Einstellungen schnell rückgängig gemacht :-)


Es folgt mein kleines Tagebuch aus dem echten Einsatz.


Nach der Installation - der erste Blick
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die geringe Tiefe des Display-Rahmens bringt auch 'Nachteile': meine Monitor-Figur 'Absturzius' (eine witzige Tonfigur) stürzte beim justieren ab (fiel runter) :-) (nichts passiert....)

Der Anblick ist gewöhnungsbedürftig. Ich weiß noch nicht, ob es daran liegt, dass das Bild sehr scharf ist oder ob es die Beleuchtung des Displays ist... irgendetwas irritiert meine Augen. (Anm. Dieses TFT war mein erstes TFT überhaupt - die anderen Berichte, die ich bereits geschrieben habe, beschreiben TFTs, die viel Später hatte.)

Der erste Tag
~~~~~~~~~~~~~~~

So muss es vor Urzeiten gewesen sein: wilde Tiere, geifernd, sabbernd und grunzend. Sie kommen langsam aber unaufhaltsam näher – so kommt manch ein „Besucher“ an meinen Arbeitsplatz. Mit einer Mischung aus Erstaunen, Neugier und Überraschung werde ich gefragt, wie ich denn zu so einem Display komme. Jetzt ist es aber nicht etwa so, dass jetzt jeder so ein Display beantragen wollte – nein weit gefehlt – ich werde immer wieder gefragt: „Bekomme ich dann deinen 19“er??“ :-) Dann erst die Ernüchterung: „Nein sorry! Das Display ist für den Schulungsraum... ich teste das nur – für meinen ‚kleinen Bruder’ :-)“

Für Animationen taug ein solches Display nicht: die Schaltfrequenz der Transistoren ist zu langsam für schnelle Animationen. Mein E-Mail-Ticker (läuft langsam von recht nach links) flackert z.B. sehr stark - bei einem Röhrenmonitor nicht, weil hier ja mit dem Raster-Strahl synchronisiert wird beim Bildaufbau...
Bei schnellen Textwechseln in Anzeigefeldern (tritt hier beim kompilieren auf) sieht man, wie der alte Text 'nachleuchtet' wenn er durch einen neuen ersetzt wird. Ganz stark zu sehen ist dieser Effekt, wenn man z.B. eine Internetseite mit dem Mausrad scrollt.
Für Hardcore-Gamer die schnelle Action-Games lieben ist das also nix.

Starte ich ein DOS-Fenster und bringe dieses in Full-Screen-Mode (ALT-ENTER) so ist das Bild nach links verschoben (das ersten Zeichen ganz links in einer Zeile ist jeweils nicht zu sehen) - ich dachte, so was gibt's bei LCDs nicht mehr :-) - also muss man hier wohl bei Bedarf nachjustieren... (Autosync reicht nicht)

Die ersten 9 Stunden vor 'der Kiste' sind um und meine Augen fühlen sich zumindest nicht angestrengter an als sonst. Eher etwas weniger. Ich denke, wenn ich erst mal die für mich optimale Einstellung (Helligkeit/Kontrast) gefunden habe werden die Augen deutlich entlastet werden. Ich tippe mal, dass liegt hauptsächlich an dem relativ klaren Bild - auch kleine Schriften sind leicht zu entziffern.
Richtig klasse finde ich, dass man beim einschalten des Displays nur ca. 1 Sekunde wartet bis das Bild zu sehen ist - nicht wie bei einem 17" oder 19" Mo-nitor wo es auch mal 15+ Sekunden sein können...


Der zweite Tag
~~~~~~~~~~~~~~~

Der Anblick ist schon sehr viel 'normaler'. Man gewöhnt sich doch recht schnell an die LCD-Optik.
Als ich gerade den Rechner einschalte wünschte ich, dass die 'fetten' Lautsprecher-Boxen ebenfalls vom Schreibtisch verschwinden könnten. Wenn das Display doch nur integrierte Lautsprecher hätte. Groß genug für einigermaßen klingende Boxen wäre das Gerät ja.

Die Arbeite mit Texten – z.B. in Word – macht Spaß mit dem Display.


Der dritte Tag
~~~~~~~~~~~~~~~

Einen weiteren Vorteil eines LCD-Displays konnte ich gerade erleben. In der Entwicklung stehen die Monitore der Testrechner direkt gegenüber von meinem Schreibtisch. Normalerweise erlebe ich immer so eine Art von neuralem Schock wenn einer dieser Monitore angeschaltet wird, weil dann für einen kurzen Moment das Bild auf meinem 19-Zöller gestört wird (Dongggg... :-)). Nicht so mit dem Display – das Bild bleibt davon völlig unbeeindruckt.


Nachmittag, 32°C, die Sonne brennt (Anm. diesen Bericht hatte ich für unsere Firma bereits letzten Sommer geschrieben). Was mir dabei gerade sehr positiv auffällt: das Display spiegelt nicht! In meinem 19“er reflektieren sonst je nach Blickwinkel die Fenster auf der Glasscheibe. Das Display hat keine Glasscheibe sondern nur eine Folie (oder sehr dünnes Glas?) – und die ist richtig gut entspiegelt. Dafür muss man natürlich etwas behutsamer sein wenn man mit dem Finger auf das Display tippt. Manch ein Zeitgenosse nimmt auch noch aus Gewohnheit einen, womöglich noch frisch angespitzten, Bleistift um keine Fingerabdrücke zu hinterlassen... wie das dem Display auf Dauer bekommt möchte ich mal dahingestellt lassen.

Übrigens gibt es offensichtlich auch bei LCDs so etwas wie einen ‚Moiré-Effekt’. Vor dem runterfahren von Windows wird der gesamte Bildschirm mit einem feinen 4 Pixel Raster von schwarzen Punkten überzogen (der Effekt, dass das Bild insgesamt etwas dunkler wird). Wenn solch feine Raster dargestellt werden fängt das Bild tatsächlich an zu flimmern! Es sieht aus, als wenn lauter kleine haarfeine Linien über das Display tanzen. Das ist natürlich bitter... das könnte bedeuten, dass das Display für anspruchsvolle Grafikanwendungen ungeeignet ist. Man müsste diesen Effekt mal mit verschiedenen Rastern (wie sie z.B. im CAD-Bereich vorkommen) testen.

Der vierte Tag:
Gar nicht Musterhaft
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Von Neugier getrieben habe ich das Display einigen anderen Mustern ausgesetzt. Meine Befürchtungen haben sich leider bewahrheitet – auch mit anderen Mustern kommt das Gerät nicht so richtig zurecht – das Bild flimmert.
Verschiedene Punkt- und Linien-Formen scheinen besonders schwierig darstellbar zu sein.

Nach einigem probieren kam ich darauf, dass man das Problem zumindest lindern kann, indem man das Display mit 72Hz ansteuert (statt mit 60Hz). Das Flimmern bei einigen Mustern verschwindet dann ganz, bei anderen wird es zumindest deutlich reduziert. Allerdings geht dies wieder auf Kosten der Darstellungsqualität. Die Schriften wurden dann etwas unsauberer dargestellt (nennt mich ruhig pingelig aber für mich wirkte die Schrift irgendwie ‚fetter’) – ich habe mich wieder für die 60Hz entschieden da ich möglichst scharfe Schrift zum programmieren benötige.
Hier muss Eye-Q an dem Analog-Digital-Wandler arbeiten, oder besser gleich digitale Anschlüsse bereitstellen.


Nachgemessen
~~~~~~~~~~~~~

Durch einige Diskussionen im Bekanntenkreis wollte ich es jetzt ganz genau wissen: Ist das Bild auf einem 17,4“ LCD tatsächlich so groß wie auf einem herkömmlichen 19“ Monitor?
Die Messungen ergaben:

· Das Display hat eine Bilddiagonale von 44,5 cm. Entspricht sogar 17,5“
· Der herkömmliche 19“ Bildschirm hat eine Diagonale von 45,5 cm. Entspricht 17,9“

Die gemessene Diagonale des 19“ Monitors ist allerdings die sichtbare ‚Glasscheibe’. Das dargestell-te Bild ist in der Regel noch etwas kleiner weil man das Bild nicht ohne Verluste in die Ecken ziehen kann. Wenn man dies berücksichtigt kann man durchaus sagen, dass ein 17,4“ LCD-Display ein genauso großes Bild zeigt wie ein 19“ CRT. Davon abgesehen erscheint das Bild subjektiv eher etwas größer weil es bis in die Ecken gleich scharf und verzerrungsfrei ist.


Der fünfte Tag
~~~~~~~~~~~~~~~~

Nun ist es also soweit – ich muss das Display wieder abgeben.... Hm... muss ich? Wirklich? Wer will mich zwingen – ha ha – wir werden ja sehen, ich werde mich wehren, ich werde kämpfen ich werde... ich meine.. ich werde...
Na gut :-)


Fazit
~~~~~~

LCD-Displays sind wirklich gut geworden. Es gibt bestimmt noch viel ‚Schrott’ auf dem Markt aber dieser EYE-Q35 ist wirklich nett. Das perfekte Gerät gibt es wohl nicht und wird es wohl auch nie geben. Am dümmsten finde ich die ‚versteckten’ USB-Anschlüsse. So würde ich eher zu einem Modell greifen das diese z.B. im Fuß integriert hat.
Die Bildqualität ist gut solange man hauptsächlich mit Texten und ‚normalen’ Grafiken zu tun hat. Jeder Entwickler sollte so ein Gerät bekommen :-). Mit sehr feinen Mustern hat das Gerät aber so seine Probleme.

Wenn mich aber jemand fragt was ich mir zu Weihnachten wünsche....


Was an Wünschen übrigbleibt
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
· Einfach zugängliche USB-Anschlüsse,
· bessere Synchronisation damit feine Raster nicht flimmern
· digitaler Anschluss
· Stereo-Lautsprecher mit Kophöreranschluss und Lautstärkeregelung,

Erklärung zur Bewertung
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ich besitze das Gerät selber nicht (daher das 'Nein') aber in der Firma in der ich arbeite haben wir eine ganze Menge davon - daher das 'seit 1 Jahr'
Ich hatte in der Zwischenzeit viele Vergleichsmöglichkeiten und möchte das Gerät daher empfehlen. Das Bild ist wirklich gut - aber obacht: die Grafikkarte IST entscheidend! Liefert diese ein schlechtes Signal, dann kann das TFT da auch nichts mehr reißen...

nSonic   


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Bewertung für Iiyama AS4332UT von  nSonic

Pro: Service/Support, Qualität, Funktionalität
Kontra: Helligkeit, Analog-Anschluss mit unechten Farben

...habe es wegen der Schlierenbildung getestet aber wieder zurückgehen lassen weil es genauso war wie das, was ich schon hatte). Von diesen Drei Geräten wies nur das letzte einen einzigen Pixeldefekt auf (der auch nur bei schwarzem Hintergrund zu entdecken war) Kurioses am Rande: Ich habe genau dieses Display auf der CeBIT begutachten können ? dort hatte es nicht geschliert... mag also sein, dass an anderen Rechnern (warum auch immer) die Schlieren weit geringer sind... Ich weiß, das klingt nicht plausibel, aber genauso einen Effekt konnte ich in unserer Firma mit den EYE-Q35 feststellen: an einem Notebook schlierten sie, an einem anderen nicht... ©nSonic Video-In ~~~~~~~ Ein kleiner Nachtrag: inzwischen konnte ich auch die Video-In Schnittstelle testen. Ich habe mal einen CamCorder angeschlossen ? klein Problem! Das Bild wird... Bericht lesen

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01.01.1970


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Ciao

auf Ciao gelistet seit : 27/04/2002

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