Eaters of the dead / Crichton, Michael

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Eaters of the dead / Crichton, Michael

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tatsächlichen Tagebucheintragungen eines Arabers,
der mit einer Gruppe Wikinger durch das nördliche
Europa reiste. Im Jahre 922 n. Chr. brach Ibn
Fadlan, ein gläubiger Moslem, aus seiner
Heimatstadt Bagdad auf und begab sich auf eine
Mission zum König von Saqaliba. Unterwegs begegnet
er verschiedenen Gruppen von "Barbaren", die durch
mangelnde Körperpflege auffallen und sich maßlos
dem Essen, dem Alkohol und dem Sex hingeben. Für
Fadlan hatten seine neuen Reisekumpanen wenig
gemein mit der Gesellschaft zuhause in der
hochentwickelten "Stadt des Friedens". Der
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beschreibt die Wikinger als "groß wie Palmen, mit
einer gesunden, roten Gesichtsfarbe". Fadlan ist
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Teilnahmslosigkeit gegenüber dem Tod. Er wird
Zeuge von allen möglichen Dingen, von
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Beerdigungszeremonien. Trotz der sprachlichen und
kulturellen Barrieren wird Ibn Fadlan in der
Gruppe willkommen geheißen. Der Führer des Clans,
Buliwyf (der Latein sprechen kann), nimmt Fadlan
unter seine Fittiche. Ohne Vorwarnung erhält der
Häuptling den Befehl, seine Krieger zurück nach
Skandinavien zu führen, um sein Volk von den
"Ungeheuern des Nebels" zu befreien. Ibn Fadlan
folgt dem Clan und muß zeigen, daß er dem Kampf
seines Lebens gewachsen ist. --Gina Kaysen
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BE PREPARED FOR THE WENDOLS...
Erfahrungsbericht von crazychickin über Eaters of the dead / Crichton, Michael
28. Juni 2005


Produktbewertung des Autors:   

Niveau: anspruchsvoll 
Unterhaltungswert: sehr hoch 
Spannung: ziemlich spannend 
Humor: wenig humorvoll 
Aufmachung: schön 

Pro: Crichton, authentischer als die Verfilmung, die faszinierenden Nordmannen  : o)
Kontra: irreführender Titel, wo bleiben die 'Eaters'?, Zwerge, Fußnoten, die Gesichter fehlen .  .  .  ;o)

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Salut Community :o)

Mein heutiger Bericht dreht sich ganz ums Englische ;o) Naja, vielmehr um EINEN englischen Roman,

EATERS OF THE DEAD
von
MICHAEL CRICHTON


~~ O V E R V I E W ~~
>> Why - Warum hab ich den 'Eaters' gelesen?
>> A short portrait - Michael Crichton
>> The facts - 'Eaters'-Eckdaten
>> The base - Der historische Ursprung
>> The characters - Wer is' dabei?
>> The story - Wer mampft wen?!
>> The movie - Vom Text zum Bild
>> Do's & Dont's - Meine Meinung
>> The end - Wat geb'sch denn nu?


>> WHY - WARUM HAB ICH DEN 'EATERS' GELESEN?

Aus purem Zwang ^_^ Nee nee. Das hatte mehrere Gründe. Die Hauptursache findet sich in der verpflichtenden Aufgabenstellung unseres Englisch-Leistungskurs-Lehrers 'Mr. T' (Insider), einen originalenglischssprachigen Roman zu lesen, der mindestens 200 Seiten lang sein sollte in normaler Roman-Schriftgröße.

So begab ich mich auf die Suche bei Amazon, doch alles, was interessant klang, war mir zu lang (400 Seiten & mehr) und alles, was mir als ausreichend lang (200-300 Seiten) erschien, klang schlichtweg öde...

Dann erspähte ich 'Eaters of the dead'. Ein Crichton-Roman? Mh... Als ich herausfand, welcher Film auf eben diesem Roman basiert, stand mein Entschluss fest: HER DAMIT! :o)

Anfangs war's echt ein harter Brocken für mich und ich strich penibel jedes mir nicht verständliche Wort an und schlug es nach, das wurde mir jedoch schnell zu dumm - und irgendwann stellte ich fest, dass es kein bisserl stört, wenn man einzelne Wörter nicht zu übersetzen weiß, da sich die etwaige Bedeutung recht gut aus dem Gesamtzusammenhang ergab. Ich muss dazu sagen, dass dies mein ERSTES englisches Buch war. *gg*

>> A SHORT PORTRAIT - MICHAEL CRICHTON

Name: John Michael Crichton
Pseudonyme: Jeffrey Hudson, John Lange, Michael Douglas
*28.10.1942 (Chicago/Illinois)

Michael Crichton ist studierter Antropologe und Mediziner.

Seinen ersten Roman 'The andromeda strain' (dt. 'Andromeda') veröffentlichte er 1969. Weitere Werke sind u.a. 'Congo', 'Sphere' oder 'Jurassic Park'. Insgesamt verkauften sich seine Romane über 100 Millionen weltweit.

Insgesamt 12 seiner Romane wurden, teils mit ihm selbst als Co-Produzent, verfilmt - so u.a. die 3 oben erwähnten. Zudem ist er der Co-Executive-Producer der TV-Serie 'Emergency room'.

Er ist der einzige Mensch, der es schaffte, gleichzeitig mit einem Buch, einem Film UND einer TV-Serie auf Rang 1 in den USA zu liegen.

Im Jahr 2000 wurde ein Dinosaurier, der 'Crichton Ankylosaurus' nach ihm benannt als Ehrung für das breite Interesse an der Paläontologie, da seine Romane als eine der Hauptursachen für diesen 'Run' angesehen wurden.

>> THE FACTS - 'EATERS'-ECKDATEN

Cover: siehe Produktfoto, es gibt diverse Ausgaben mit x verschiedenen Einbänden

Umfang: 288 Seiten, davon 243 Story (der Rest besteht aus Einleitung, Anhang und Quellenangaben)

erschienen: 1991 lt. Amazon, jedoch beinhaltet meine Version den Verweis auf die 1992 hinzugefügte 'Factual Note' aus Crichton's Feder

bezahlter Preis: 6,95 EUR bei Amazon - jetzt 7,49 EUR

im Englischen erschienen 1976 als:
Hardcover & Taschenbuch

in Deutschland 1994 erschienen als "Schwarze Nebel"

>> THE BASE - DER HISTORISCHE URSPRUNG

Michael Crichton weist bereits in der Einleitung darauf hin, dass 'Eaters of the dead' auf Manuskripten des Protagonisten 'Ahmad Ibn Fadlan' sowie denen von Historikern bzw. historisch Interessierten vom 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart basiert.

Was also hat Crichton hier getan? Eine Collection angelegt aus den verschiedenen ihm vorliegenden Manuskripten? Als ich seine Einleitung laß, war ich schon etwas stutzig. Ich dachte, ich hätte es hier mit einer frei erfundenen Geschichte zu tun, die reele historische Elemente enthält, nicht aber eine komplett belegte Story.

>> THE CHARACTERS - WER IS' DABEI?

Ahmad Ibn Fadlan - der Protagonist - Araber, gläubiger Moslem, später Botschafter des Kalifen, irgendwo zwischen 20 und 30

der Kalif von Baghdad - Ibn Fadlan's "Vorgesetzter" ;o)

ein Kaufmann & seine treulose Gattin

Melchisidek - Ibn Fadlan's Freund & Mentor

Buliwyf - der Führer des Nordmann-Stamms, mit dem Ibn Fadlan später umherzieht

diverse andere Nordmänner & -frauen

Ein Stamm von Wesen namens Wendols - die 'Eaters'...

Eine Siedlung voller Zwerge...

>> THE STORY - WER MAMPFT WEN?!

Der Kalif von Baghdad sendet Ahmad Ibn Fadlan, ein Mitglied seines Hofs, als Botschafter zum König der Bulgaren, nachdem Ibn Fadlan bei einer Liaison mit der Ehefrau eines Kaufmanns von eben diesem erwischt wird - zwar nicht inflagranti, jedoch wird wegen Ibn Fadlan's eher mäßig erfolgreicher Ausredenhascherei schlichtweg davon ausgegangen, DASS es sich so zugetragen hatte.

Ahmad Ibn Fadlan reist drei Jahre, wird seine Mission jedoch nie beenden...

Ibn Fadlan, dessen voller Name übrigens Ahmad Ibn Fadlan, ibn-al-abbas, ibn-rasid, ibn-hammad ist (ibn = Sohn von) ist, berichtet sehr ausschmückend und bildlich über seine Reise mit einer aus Botschaftern, Reiseführern und Sklaven bestehenden Gruppe - über Probleme an den vielen Grenzen, die sie passieren müssen auf ihrem Weg zum König der Bulgaren und über solche während ihrer Pausen in den verschiedenen Ländern. Mal müssen sie sich quasi frei kaufen, um weiterreisen zu dürfen, mal wird ihnen eine leckere Mahlzeit kredenzt.

Dann erreicht sein Trupp die Volga und will dort eine Pause einlegen. Am Volga-Ufer lebt ein Nordmann-Stamm. Ibn Fadlan & seine Leute werden ohne jegliche Feindlichkeit begrüsst und erleben einige Tage bei den Nordmannen. Hier erzählt Ibn Fadlan absolut schockiert, entrüstet, von den nordischen Traditionen, Verhaltensweisen und dem Äußeren der hellhäutigen Menschen, die ihn wie einen Zwerg erscheinen lassen - sie stellen für ihn das krasse Gegenteil zu "seinen" Leuten aus Baghdad, der 'Stadt des Friedens' dar.

Während der Trupp der Araber pausiert, erscheint ein junger Bursche, ebenfalls ein Nordmann. Es stellt sich heraus, dass dieser der Sohn von Rothgar, einem großen König des Nordens ist und die Unterstützung des an der Volga angesiedelten Nordmann-Stammes ersuchen möchte. Der Bursche erklärt, dass die Gebiete Rothgar's von einem grauenhaften Terror heimgesucht werden.

Die Nordmänner nehmen die Bitte Rothgar's an und der 'Engel des Todes', eine Art Hexe oder auch Medizinfrau in nordmännischer Tradition, liest aus einer Ansammlung von Knochen, dass 13 Männer die Reise antreten sollen - das jedoch einer dieser 13 kein Nordmann sein darf. Sie wählt Ahmad Ibn Fadlan aus, dieser '13. Krieger' zu sein. Ibn Fadlan sträubt sich dagegen, versucht zu argumentieren, zu was er denn Nütze sein solle, gibt jedoch letztendlich aufgrund vehementer Warnungen vor Sanktionen seitens eines Nordmann's, der die arabische Sprache partiell versteht, auf und nimmt seine "Bestimmung" an.

Ibn Fadlan segelt also los mit 12 Nordmännern an Bord eines gigantischen Schiffes unter der Leitung Buliwyf's, dem 99%igen Nachfolger des kürzlich verstorbenen Königs der Nordmänner vom Volga-Ufer.

Auch hier berichtet Ibn Fadlan wieder sehr ausschmückend über die Landschaften, seine Gefühle aber auch die für ihn irrwitzigen Verhaltensweisen seiner 12 Mitreisenden. Die Reise zieht sich hin und er lernt, die Sprache der Nordmänner ansatzweise zu verstehen.

Als sie in Rothgar's Gebieten ankommen, werden sie über den Terror aufgeklärt: Fürchterliche grausame Kreaturen, die von Rothgar's Leuten 'Wendols' genannt werden, dringen, sobald es dunkel wird und der Nebel kommt, in die Gebiete Rothgar's ein, ermorden seine Leute, schlagen ihnen die Köpfe ab und nehmen diese mit, wenn sie wieder abziehen.

Das Wissen über die 'Wendols' ist sehr spärlich, da diese ihre Genossen, falls sie im Kampf getötet werden, wegschleppen - noch nie konnte einer von Rothgar's Leuten einen wirklichen Blick auf ihre Angreifer werfen.

Während einem weiteren Angriff der 'Wendols' sterben 3 der 13 Krieger - Zeit zu handeln, denn andernfalls werden die 'Wendols' weitermachen, bis Rothgar's Leute vollkommen ausgelöscht sind - und mit ihnen die verbliebenen 10 Krieger um Buliwyf...

Nach diesem Kampf waren die 'Wendols' unachtsam, es blieben zumindest einige abgetrennte Körperteile der Kreaturen zurück und so bekommen die Nordmänner heraus, dass es sich bei ihnen um eine gewaltige Art Mensch im Bärenfell handeln muss.

Die Nordmannen begeben sich hoch zu Ross auf Erkundungstour und stoßen dabei in den Wäldern auf verlassene Hütten der 'Wendols' - überall finden sie Statuen einer schwangeren Frau - die 'Mutter' der 'Wendols' - ein altes hexenähnliches Weib mit einem Kranz aus lebendigen Schlangen auf ihrem Kopf. Diese gilt es zu töten, um ihre Peiniger ein für alle mal auszulöschen. Diese befindet sich jedoch beschützt von ihren 'Söhnen' in einem Höhlensystem mit dem Namen 'Donnerhöhlen', welche ihren Namen von der an die Felsen schlagenden Gischt haben.

Doch vor der geplanten Attacke sucht der 10-Mann-Trupp noch eine Siedlung von Zwergen O_o auf. Der arabisch sprechende Nordmann erklärt Ibn Fadlan, dass dies kleinwüchsige Nordmänner seien, bei denen meist in früher Kindheit eine besondere Begabung festgestellt wurde und dass diese gemeinsam in der Siedlung leben würden, um nichts von ihrer Begabung zu verlieren. Buliwyf sucht einen der Oberzwerge auf und lässt sich von ihm seine Mission beschreiben - laut dem alten Zwergenmann sei es Buliwyf's Schicksal, zu sterben. Buliwyf jedoch ist, ganz nordmann'scher Emotionsklotz, keineswegs geschockt und nimmt die Nachricht als völlige Normalität hin.

Nach der Rückkehr in Rothgar's Siedlung planen die 10 Krieger den Angriff auf die 'Mutter' der 'Wendols' und brechen alsbald auf, diesen Plan in die Tat umzusetzen...

SO - MEHR GIBT'S NICHT :o) Schließlich sollt ihr dat Büchle wenn selbst lesen - das Ende ist wieder
The 13 warriors leave to put their plan into practice…

>> THE MOVIE - VOM TEXT ZUM BILD

Ja, was soll ich sagen? Ich kannte die Verfilmung von 'Eaters of the dead', den von 'Die hard'-Macher John McTiernan auf Zelluloid gebannten Nordmann-/Araber-Streifen mit dem Titel 'Der 13. Krieger' bereits aus dem Kino und generell gesehen eh auswendig, da ich ihn auch nach dem Kinobesuch erst im TV sah und mir letztendlich die DVD kaufte.

Ich könnte mir diesen Film nahezu im Dauerlauf anschauen, ob der nordmann'schen Historie, aber auch der Umsetzung und ebenso wegen der Glanzleistung von Antonio Banderas und einigen der Norsken (z.B. der kleene knuffige Bärtige da... ;o)) ^_^

Erscheinungsjahr: 1999

Schauspieler: Antonio Banderas (Ibn Fadlan), Omar Sharif (Melchisidek), Vladimir Kulich (Buliwyf)

FSK 16


>> DO'S & DONT'S - Meine Meinung

Selten aber wahr, ich muss sagen, dass mir der Film gesamtheitlich betrachtet doch um Weiten besser gefallen hat.

Nichts gegen Crichton's Story, aber die teils halbseitigen Fußnoten, wenn man sie denn noch so nennen konnte, waren echt nervig. Nach einigen Seiten ließ ich sie schlichtweg aus - sie beinhalteten z.B. vertiefte Bedeutungen verschiedener Denkweisen Fadlan's oder historische Verweise.

Ebenso fand ich die ausschmückende Art der Berichterstattung des Ahmad Ibn Fadlan maßlos übertrieben. Vielleicht ist es die Art & Weise eines Arabers zur damaligen Zeit gewesen, vielleicht auch seine ganz persönliche, aber dann hätte es meiner Meinung nach gereicht, dies anhand einiger Schmankerl auf's Papier zu bringen - in diesem Umfang empfand' ICH es als lästig-streckend.

Ein weiteres Manko am Roman war für mich die sich über 20 Seiten erstreckende Beschreibung der Reise BIS zum Eintreffen am Volga-Ufer, also bis dahin, wo's eigentlich erst wirklich anfängt, interessant zu werden und die eigentliche Story Einzug hält.

Einerseits die nordischen Bräuche unterstreichend, andererseits völlig psycho war für mich der Besuch der Zwerge in ihrer Siedlung. O_o PENG! kam ich mir vor, als hätte ich 'Eaters of the dead' weggelegt und ein Märchenbuch rausgekramt. ZWERGE?! Für mich hatten Zwerge da nichts zu suchen - auch wenn es vielleicht wirklich historisch belegt sein mag - sie passten da nicht rein. Bei Zwergen denkt man einfach wohl mit als erstes an Schneewittchen - und Schneewittchen passt nunmal nicht zu den 'Wendols'... Obwohl, dann hätten die doch mal 'nen anderen Kopf zum abschleppen... ^_^

Zudem führt der Titel 'Eaters of the dead' immens in die Irre - denn nirgendwo im Buch ist die Rede davon, dass irgendwer irgendwen frisst - die 'Wendols' mampfen niemanden, sie schleppen "lediglich" die Köpfe ihrer Opfer als Trophäe mit und peppen damit das Innen-Design ihres Höhlenkonstrukts auf... ;o) Und auch die Nordmänner sind zwar vielleicht hart im Nehmen, fressen aber weder kleine Kinder noch ihre Sklaven...


Eindeutig faszinierend fand ich die Beschreibungen der nordmännischen Verhaltensweisen, der Sitten ansich und deren Erscheinung - diese hellhäutigen Kerle, die so ziemlich alles kaltlässt, und die nicht einmal die 'Suppenkrankheit' umhaut. *gg* Was die 'Suppenkrankheit' ist? Wenn ein Nordmann schwer verwundet wurde bei einem Kampf, bekam er eine Zwiebelsuppe verabreicht. War diese nach dem Verzehr an den Wunden zu riechen, so gab es ganz nordmann'scher Glaube für den verwundeten Krieger keine Überlebenshoffnung mehr.

Ebenso interessant war die nicht so sehr auf Action getrimmte Schreibweise, hier steht mehr die historische Begebenheit rund um die Norsken im Vordergrund - dass ist der einzige Vorteil vom Buch im Vergleich zum Film.

>> THE END - WAT GEB'SCH DENN NU?

'Eaters of the dead' bekommt von mir 3 Sterne. Sagen wir 3,4. Bei 3,5 müsste ich aufrunden auf 4 Sterne - und die wären meiner Meinung nach eindeutig zu viel wegen vorab genannter Negativ-Punkte.

Als empfehlenswert sehe ich Crichton's "Alt"-Werk trotzdem noch an, besonders für Nordmann-Interessierte. ;o)

Eins hat Crichton bei mir auf jeden Fall geweckt: Das Interesse daran, englischsprachige Bücher zu lesen. :o)

euer
wendol-chiggin ^_^
 


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Duft des Morgenlandes im Gestank der Rosenkriege
Bewertung für Die Könige von Albion / Rathbone, Julian von  drewniok-pb

Pro: Spannend-witziger Historienroman ohne übertriebenen Realitätsanspruch.
Kontra: Entfällt.

...bereits mit einem originellen Ansatzpunkt. Die Geschichte spielt in England, aber sie wird von völlig Ortsfremden erlebt. Das gestattet dem Verfasser einen (scheinbar) objektiven Blick auf Land und Leute. England erstrahlt in einem doppelt fremden Licht: Es leuchtet über einer mittelalterlich unerforschten Welt und wird gebrochen in den Augen der Gäste aus dem wahrlich fernen Vijayanagara. Die Idee ist nicht neu; so ließ u. a. auch Michael Crichton in "Eaters of the Dead" (dt. "Die ihre Toten essen", zum Film als "Der 13te Krieger" umgetitelt) einen gebildeten Morgenländer in den barbarischen Norden reisen. Eine wirklich gute Story erkennt man indes daran, dass sie sich variieren lässt, ohne ihre Anziehungskraft einzubüßen. Neben der spannenden Geschichte aus einer turbulenten Zeit nutzt Autor Rathbone die Gelegenheit, seine Landsleute... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
23.08.2003
Man sollte häufiger ein Buch zur Hand nehmen...
Bewertung für 13. Krieger, Der (Film) von  UserX

Pro: schöne Optik
Kontra: schwache Umsetzung

...Die Romanvorlage zu "Der 13. Krieger" stammt von Michael Crichton, der auch für Erfolge wir Jurassic Park, Coma und Enthüllung verantwortlich zeichnet. Allerdings gab es während der Dreharbeiten zu "Eaters of the Dead" (O-Titel des Romans) zwischen Regisseur John McTiernan (Stirb langsam) und Michael Crichton zu diversen Differenzen bezüglich der Umsetzung des Stoffes. Die Differenzen gingen schließlich soweit, daß McTiernan seinen Namen aus den Credits hatte streichen lassen wollen, da Crichton den Schluß des Films ohnehin selbst inszenierte. Und diese Differenz merkt man dem Film auch leider an. Es hätte ein wirklich großartiger genreübergreifender Streifen werden können, aber das vorliegende Produkt kann in keiner Weise überzeugen. Es besitzt zu wenig Aspekte aus dem Fantasybereich und für einen Braveheartverschnitt reicht... Bericht lesen

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weniger hilfreich
09.04.2000
Horror-Fantasy: Nr 13 spielt Schicksal
Bewertung für Raven 3: Die Rache der Schattenreiter / Hohlbein, Wolfgang von  mima17

Pro: spannend, unheimlich, Action-Finale, eindringlich vorgetragen, preisgünstig
Kontra: Hohlbeins Klischees, Genre-Niveau, ein Continuity-Fehler

...stets Unheil, was den Schattenreitern sicher nicht unrecht ist. (Wer will, kann auch an Michael Crichtons Roman "Der 13. Krieger" denken. Doch der hieß im Original anders, nämlich "Eaters of the Dead".) Jedenfalls ist die 13 eine sehr wichtige Zahl. Aber Chabardan, der Neuling in ihrem Kreis, hat auch das Schicksal von Judas Iskariot zu teilen: Er verrät seinen Anführer und verändert dadurch die Regeln des Spiels. Der Grund für seinen Verrat ist durchaus verständlich: Schon als Soldat hatte er zu viele Leben auf dem Gewissen, und als Schattenreiter tötete er noch mehr, z.B. den Seefahrer Frank Callamis. Als er auch noch eine Frau killen soll, hat er vollends die Nase voll. Ich wünschte, alle Soldaten hätten so viel Gewissen wie er. Schwächen Janice verhält sich nicht wie eine erwachsene Frau, sondern wie ein Kind. Und sie gibt... Bericht lesen

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31.01.2007

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