Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
unterhaltsam, schwarzer Humor, viel Blut, Anthony Wong |
| Kontra: |
kaum etwas |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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So langsam entwickle ich glaub ich ne Vorliebe für asiatische Horrorfilme. Weiß gar nicht warum ich bis jetzt kaum welche gekuckt hab… Naja, das wird jetzt alles nachgeholt. Heute möchte ich euch über einen Film namens "Ebola Syndrome" berichten. Da wohl keiner hier kantonesisch spricht, wird man hier wohl zur DVD-Version greifen müssen und zwar kann man wahlweise die Chinesische oder die Niederländische nehmen, weil sie beide Englische Untertitel aufweisen können, die wohl zur Verständnis des Films unerlässlich sind. Auch wenn die Bilder allein ja schon ganz nett sein können aber ich hab dann schon gern etwas Dialog auch dazu ;-)
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||STORY||
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Kai ist gerade dabei es mit der Frau seines Chefs zu treiben, da kommt dieser zur Tür herein. Kai tötet den Boss, die Frau und noch eine Begleitung. Die kleine Tochter hat Glück und kommt mit dem Schrecken davon will Kai gestört wird.
Kai flüchtet nach Afrika wo er in einem Restaurant zu einem Hungerlohn arbeitet. Kai ist frustriert, weil er schon lange keinen Sex hatte und vergreift sich sogar an den Schweinefleischvorräten…
Da die Läden in der Stadt immer teurer werden, fährt Kai gemeinsam mit seinem Chef in ein Eingeborenendorf um dort neues Schweinefleisch zu kaufen. Einige Mitglieder des Stammes scheinen von einer seltsamen Krankheit befallen zu sein. Dennoch kaufen die beiden schnell ihr Fleisch und machen sich auf dem Rückweg. Da sie einen Unfall haben muss der Chef das Auto reparieren und Kai vergnügt sich solange mit einer Eingeborenen die er am Fluss findet. Was er nicht weiß: die gute ist ebenfalls infiziert.
Wieder zurück im Restaurant wird Kai plötzlich krank, der Arzt stellt bald darauf fest, dass Kai mit dem Ebola-Virus infiziert ist. Kai jedoch ist immun gegen das Virus, erholt sich schnell wieder, killt den Boss, seien Frau und deren Cousin und verarbeitet sie zu Hamburgern, die er tagsdarauf im Restaurant anbietet. So verbreitet sich das Virus munter.
Nachdem Kai den Safe des Chefs gefunden und geplündert hat geht er zurück nach Hongkong, dort steckt er erst mal zwei Nutten an die er sich aufs Zimmer seines Penthouse geholt hat, dann geht er zu seiner Frau, die er vor 10 Jahren zurückgelassen hat nach seinen ersten Morden. Mittlerweile ist ihm jedoch die Polizei auf der Spur, zumal ihn bereits in Südafrika, die Tochter der vor 10 Jahren getöteten Frau wiedererkannt hat. Nun breitet sich das Virus aber auch in Hongkong aus und selbst als Kai davon erfährt dass er infiziert ist stört ihn das nicht, im Gegenteil er nützt das geschickt aus um vor der Polizei zu fliehen…
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||MEINE MEINUNG||
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Jaja, ich weiß, jetzt kommen wieder haufenweise Anfragen wie krank man sein muss um sich solche Filme anzuschauen und auch noch zu mögen *grins* Solche Fragen werde ich einfach ignorieren, bitte wer sich über meinen geistigen Zustand erkundigen möchte darf gerne zur Begutachtung bei mir vorbeischauen ;-)
Auch wenn die Tatsache, dass hier eine gefährliche Krankheit missbraucht wird um von einem Irren mutmaßlich verbreitet zu werden finde ich das jetzt nicht so sehr anstößlich - noch nie was von biologischer Kriegsführung gehört? Selbst die mächtigen dieser Welt tun es also, warum das ganze nicht in etwas anderer Form in einem Horrorstreifen verarbeiten?
Der ganze Film dreht sich um den etwas gestörten Kai, der eben alles macht was in unserer Gesellschaft als anstößig und verboten gilt. Er scheint völlig ohne Gewissen zu sein. Er denkt nur an seine Befriedigung, sowohl in sexueller Hinsicht, als auch auf allen anderen Gebieten. Der ganze Film ist aber nicht nur sinnloses Gemetzel und eine Aneinanderreihung von Obszönitäten, nein, es gibt eine durchgehende Handlung, die zudem recht interessant ist, dann ist die ganze Geschichte noch mit einer ordentlichen Portion schwarzem (aber tiefschwarzen) Humor gewürzt, damit es nicht zu trocken wird. Ich gebe zu, manche Scherze sind schon etwas arg derb aber es sind schon ein paar wirklich witzige Szenen dabei. Auch ganz nett gemacht ist wenn man gegen Ende sieht, wie er erst unbewusst seine Umgebung ansteckt und man beim Niesen sieht, wie die Teilchen direkt zu jemandem Fliegen, der dann bald darauf zusammenklappt.
Etwas seltsam fand ich das Kind von damals, das zufällig in das Restaurant in Johannesburg kommt, in das sich Kai nach seiner damaligen Tat geflüchtet hatte. Immer wenn sie in die Nähe von Kai kommt bekommt sie einen Brechreiz und behauptet sie riecht das Blut von damals, anhand dessen will sie ihn auch von der Polizei entführen lassen.
Splatter- und Gore-Fans kommen bei dem Film auf jeden fall auf ihre Kosten. Schon allein die Morde die Kai verübt sind recht spektakulär oder wie er die Frösche für den Froschsalat auseinander nimmt *würg*, dann das Ritual der Eingeborenen bei denen Hühnern die Köpfe abgeschlagen werden oder gegen Ende die Ebola-Opfer, vor allem das was gerade untersucht wird.
Der Amoklauf am Ende ist zwar etwas kitschig aber doch noch ganz nett gemacht, da Kai sich doch ziemlich hartnäckig gegen die Polizei zur Wehr setzt.
Ähnlichkeiten zu "Outbreak" gibt es natürlich, ist ja der gleiche Virus ;-) und später kommen auch ähnlich lustige Anzüge zum Einsatz wie bei "Outbreak". In diesem Fall bekommen die Opfer zwar später auch Fieber und ihre Organe lösen sich auf, aber erst mal krachen sie einfach zusammen - obwohl sie vorher ganz normal waren - und fangen an spastisch zu zittern, was bei einigen schon etwas übertrieben und daher (vielleicht ungewollt?) komisch wirkt.
Ihr seht schon, ein Film wirklich nur für Leute mit einem guten Magen, die auf derben Humor stehen und auch ein paar Leichen und Blut nebenbei wegstecken können ;-)
Was red ich noch? Horrorfans zugreifen! Alle anderen sollten wohl doch lieber Abstand halten von diesem Streifen.
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||DARSTELLER||
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Anthony Wong Chau-Sang (Kai San), Miu-Ying Chan (Har), Edward Corbett,Meng Lo (Boss), Lori Shannon (Frau im Restaurant), Fui-On Shing (Ehemann), Michael Tam, Wong Tsui-ling, Vincent Wang (Yeung), Bobby Yip, Marianne Chan
Ich muss gestehen, außer Anthony Wong (*2.9.1961, Hongkong) ist mir jetzt keiner der Darsteller bekannt, kann auch daran liegen, dass die meisten asiaten für mich alle gleich aussehen und die Namen mich so verwirren, dass ich sie mir eh nicht merken kann. Naja, Anthony Wong, der den etwas psychopathisch angehauchten Kai spielt, ist ja ohnehin die tragende Person des Films. Bereits zu Beginn entwickelt man einen gewissen Ekel auf den Typen, was dadurch unterstütz wird, dass er nicht nur obszön und ordinär ist, er scheint auch von Körperpflege nicht besonders viel zu halten. Sein ganzes Handeln (vor allem wenn man bedenkt, dass er in einem Restaurant arbeitet) ekelt einen irgendwie an und dennoch gibt es einige Szenen, in denen er dann doch wieder wie der "nette Typ von Nebenan" wirkt und er einem doch irgendwo, na ja, sympathisch wäre zu viel gesagt, aber zumindest erträglich vorkommt. Im Großen und Ganzen einfach eine geniale schauspielerische Leistung.
Beeindruckend ist auch die lange Liste an Filmen, in denen Anthony Wong trotz seiner doch noch recht jungen Jahren bereits mitgespielt hat. Unter anderem "The Untold Story" (1992) oder " Internal Affairs" (2002)
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||FILMINFOS||
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OT: Yibola bing du
Land: Hongkong
Jahr: 1996
Regie: Herman Yau
DVD-Label: Hongkong: Universe; NL: Mo Asia (haben beide engl. Untertitel)
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||FAZIT||
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Nichts für sanfte Gemüter aber ein absolutes MUSS für Horrorfreaks! Ich kann den Film auf jeden Fall empfehlen wenn man auf blutige Filme mit einer ordentlichen Priese schwarzem Humor steht.
Liebe Grüße vom wuscheligen Ebola-Virus!
Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!
P.S.: Die Überschrift ist die Antwort auf die Frage "Was tun Sie da?" nachdem Kai zu Beginn seinen Boss und Co umgebracht hat und jemand zur Tür reinkommt der verhindert, dass auch die Tochter getötet wird.
P.P.S.: Screenshots nur anschauen wer etwas Blut verträgt, wer nicht bitte auch nicht vergrößern, wer´s dennoch tut nicht bei mir beschweren ;-)
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2. Schauspieler
3. Regie
4. Eigene Meinung
= Story =
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01.11.2002
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McMensch
Bewertung für Ebola Syndrome - Yibola bing du von
gnoi
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@@@ STORY @@@
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sehr hilfreich
20.02.2004
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Bewertung für Ebola Syndrome - Yibola bing du von
Tabbes88
Pro: Lustig, Brutal und Eklig
Kontra: Nur in Kantonesisch mit Eng. Untertiteln
...Nur auf Video-Cd mit Chinesischen und Englischen Untertiteln erhältlich.
Ein Film der nichts für schwache Nerven ist.
Es geht hier um einen Typen (Anthony Wong), der siche in einem Eingeborenendorf mit Ebola infiziert, aber es nicht weiß.....
So bums ...
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23.07.2000
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