Echo einer Winternacht Val McDermid
** Lese- Höranlass **
Mein PC gab seinen Geist auf. Genauer gesagt der Kühler und damit schaltete sich der PC nach wenigen Minuten Betriebsdauer automatisch aus. Plötzlich wurde mir wieder einmal schlagartig meine PC- und Internetabhängigkeit bewusst.
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es angesichts neuer kriminalistischer Methoden wie denen der forensischen Medizin immer schwieriger werde, einen logisch und schlüssig aufgebauten Kriminalroman zu schreiben. Irgendwie mag man ihr das nach der Lektüre von Echo einer Winternacht nicht glauben: Dafür ist er einfach zu spannend und stringent erzählt. Val McDermid gelingt diese Spannung in ihrem neuen Roman paradoxerweise ganz einfach ausgerechnet dadurch, dass sie die neuen Methoden der Kriminalistik in ihre Handlung mit einbezieht. Durch die neuen Möglichkeiten etwa der DNA-Analyse ermuntert, rollt die Polizei des verschlafenen Universitätsstädtchens St. Andrews alte Fälle wieder auf, darunter auch den von Rosemary Duff, die in einer Winternacht vor 25 Jahren, am 16. Dezember 1978, von vier betrunkenen Studenten sterbend und blutüberströmt im Schneetreiben aufgefunden wurde. Damals ermittelte die Polizei gegen die Gruppe, allerdings ohne Erfolg. Allerdings hatte sich das Leben der Kommilitonen danach dennoch drastisch verändert. Denn in St. Andrews waren die vier Freunde auch ohne Beweise als Täter abgestempelt und von den Bewohnern des Ortes gemieden worden. Nach einem Vierteljahrhundert haben es die einstmaligen Jugendfreunde geschafft, sich ein halbwegs normales Leben aufzubauen. Aber jetzt zieht ein neuer Mörder umher, der in einer Form von Selbstjustiz den Ex-Studenten nach dem Leben trachtet. In welchem Verhältnis steht der rätselhafte Unbekannte zu den Ereignissen damals? Dieser Frage geht McDermids Echo einer Winternacht in einem grandios entwickelten Spannungsbogen nach. Fesselnder geht es nicht. --Stefan Kellerer
es angesichts neuer kriminalistischer Methoden wie denen der forensischen Medizin immer schwieriger werde, einen logisch und schlüssig aufgebauten Kriminalroman zu schreiben. Irgendwie mag man ihr das nach der Lektüre von Echo einer Winternacht nicht glauben: Dafür ist er einfach zu spannend und stringent erzählt. Val McDermid gelingt diese Spannung in ihrem neuen Roman paradoxerweise ganz einfach ausgerechnet dadurch, dass sie die neuen Methoden der Kriminalistik in ihre Handlung mit einbezieht. Durch die neuen Möglichkeiten etwa der DNA-Analyse ermuntert, rollt die Polizei des verschlafenen Universitätsstädtchens St. Andrews alte Fälle wieder auf, darunter auch den von Rosemary Duff, die in einer Winternacht vor 25 Jahren, am 16. Dezember 1978, von vier betrunkenen Studenten sterbend und blutüberströmt im Schneetreiben aufgefunden wurde. Damals ermittelte die Polizei gegen die Gruppe, allerdings ohne Erfolg. Allerdings hatte sich das Leben der Kommilitonen danach dennoch drastisch verändert. Denn in St. Andrews waren die vier Freunde auch ohne Beweise als Täter abgestempelt und von den Bewohnern des Ortes gemieden worden. Nach einem Vierteljahrhundert haben es die einstmaligen Jugendfreunde geschafft, sich ein halbwegs normales Leben aufzubauen. Aber jetzt zieht ein neuer Mörder umher, der in einer Form von Selbstjustiz den Ex-Studenten nach dem Leben trachtet. In welchem Verhältnis steht der rätselhafte Unbekannte zu den Ereignissen damals? Dieser Frage geht McDermids Echo einer Winternacht in einem grandios entwickelten Spannungsbogen nach. Fesselnder geht es nicht. --Stefan Kellerer
es angesichts neuer kriminalistischer Methoden wie denen der forensischen Medizin immer schwieriger werde, einen logisch und schlüssig aufgebauten Kriminalroman zu schreiben. Irgendwie mag man ihr das nach der Lektüre von Echo einer Winternacht nicht glauben: Dafür ist er einfach zu spannend und stringent erzählt. Val McDermid gelingt diese Spannung in ihrem neuen Roman paradoxerweise ganz einfach ausgerechnet dadurch, dass sie die neuen Methoden der Kriminalistik in ihre Handlung mit einbezieht. Durch die neuen Möglichkeiten etwa der DNA-Analyse ermuntert, rollt die Polizei des verschlafenen Universitätsstädtchens St. Andrews alte Fälle wieder auf, darunter auch den von Rosemary Duff, die in einer Winternacht vor 25 Jahren, am 16. Dezember 1978, von vier betrunkenen Studenten sterbend und blutüberströmt im Schneetreiben aufgefunden wurde. Damals ermittelte die Polizei gegen die Gruppe, allerdings ohne Erfolg. Allerdings hatte sich das Leben der Kommilitonen danach dennoch drastisch verändert. Denn in St. Andrews waren die vier Freunde auch ohne Beweise als Täter abgestempelt und von den Bewohnern des Ortes gemieden worden. Nach einem Vierteljahrhundert haben es die einstmaligen Jugendfreunde geschafft, sich ein halbwegs normales Leben aufzubauen. Aber jetzt zieht ein neuer Mörder umher, der in einer Form von Selbstjustiz den Ex-Studenten nach dem Leben trachtet. In welchem Verhältnis steht der rätselhafte Unbekannte zu den Ereignissen damals? Dieser Frage geht McDermids Echo einer Winternacht in einem grandios entwickelten Spannungsbogen nach. Fesselnder geht es nicht. --Stefan Kellerer
seine Freunde auf dem alten keltischen Friedhof eine grausame Entdeckung: Sie finden den blutüberströmten Körper der jungen Rosie. Die 4 Freunde geraten unter Mordverdacht, werden jedoch aus Mangel an Beweisen freigesprochen. 25 Jahre später rollt die Polizei ungeklärte Mordfälle wieder auf - auch den von Rosie. Auf mysteriöse Weise kommt kurz darauf einer der Freunde ums Leben. Bald danach ein zweiter. Für Alex beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Der berühmte Schauspieler Dietmar Bär liest das fesselnde Werk aus der Feder von Val McDermid. Ob beim Sport, beim Autofahren oder ganz entspannt auf dem Sofa - lauschen Sie dem packenden Hörbuch. Gekürzte Romanfassung 5 Audio-CDs, ca. 5 Stunden 54 Min. Laufzeit
wahre Täter wird erst nach 25 Jahren gefunden. Doch der Tod der Rosie Duff zeichnet das Leben der vier und verfolgt jeden einzelnen. Trotz des langen Zeitraums bleibt die Lesung des Krimis spannend, verliert kaum an Faszination. Dietmar Bär gelingt hier eine wenig spektakuläre, nichts desto trotz sehr gute Interpretation des neuesten Buches der schottischen Autorin. 1978 wird in St. Andrews, einer schottischen Universitätsstadt, in einer verschneiten Nacht eine junge Frau tödlich verwundet aufgefunden. Obwohl Alex, Ziggi, Weird und Mondo Hilfe holen, kann Rosie Duff nicht mehr gerettet werden. Für alle in dem kleinen schottischen Städtchen steht fest: Die vier haben Rosie auf dem Gewissen. Beweisen kann man ihnen allerdings nichts. Im Zuge der Verdächtigungen und Belastungen leidet ihre Freundschaft; jeder geht mehr oder minder seiner Wege. Dietmar Bär findet für diesen subtilen Krimi, der einen Zeitraum von 25 Jahren umspannt, den treffenden Ton. Die Dialoge gibt er lebendig wieder, souverän wechselt er zwischen den Perspektiven der gut charakterisierten Figuren. Er vermag die Spannung der Geschichte, die nicht so sehr durch Action als durch Atmosphäre und das Schicksal der durch ein Unglück Jahre ihres Lebens stigmatisierten vier Freunde besticht, bis zum Ende aufrecht zu halten. Bär, bekannt vor allem durch den WDR-Tatort, wofür er auch in der Kategorie Bester Schauspieler in einer Serie im Jahr 2000 den Deutschen Fernsehpreis erhielt, studierte in Bochum Schauspielerei. Val McDermid erhielt 1995 den Gold Dagger Award für ihr Buch Das Lied der Sirenen. Seitdem arbeitet die ehemalige Literaturdozentin und langjährige Journalistin als freie Autorin. Fazit: Wer für seine Unterhaltung nicht unbedingt Action braucht, wer gerne Vielschichtiges enträtseln will, wird diese Lesung genießen! Gekürzte Lesung, Spieldauer: ca. 354 Minuten, 5 CD. -- culture.text
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Erfahrungsbericht von Volker111 über Echo einer Winternacht (Hörbuch) / McDermid, Val 13. August 2009
Produktbewertung des Autors:
Spannung:
ziemlich spannend
Pro:
Spannung, vielschichtig, sehr gute Darstellung
Kontra:
keine vollständige Lesung
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Echo einer Winternacht Val McDermid
** Lese- Höranlass **
Mein PC gab seinen Geist auf. Genauer gesagt der Kühler und damit schaltete sich der PC nach wenigen Minuten Betriebsdauer automatisch aus. Plötzlich wurde mir wieder einmal schlagartig meine PC- und Internetabhängigkeit bewusst.
Am folgenden Nachmittag, zwei bis drei Tage musste ich PC- und Internetzwangspause einlegen, ging ich meine Hörbuchsammlung durch. Da ich mir beim Titel Echo einer Winternacht nicht sicher war, diesen gehört zu haben, legte ich die CD in den CD-Player der Stereoanlage ein. Wenige Sekunden später war mir bereits klar, nein, dieses Hörbuch kannte ich noch nicht und vor allem, ja, das klingt nicht schlecht, das höre ich mir an und kann trotzdem entspannen.
Die Sprecherstimme Dietmar Bärs trug nicht unwesentlich dazu bei.
** Inhaltsanriss **
Vier junge Männer, oder doch eher jugendliche Studenten, stoßen 1978 nach einer Party-Tour durch Glasgow mitten in der Nacht im eisigen Schnee zufällig auf den schwerverletzten, stark blutenden Körper einer jungen bewusstlosen Frau, die sie sofort als die Bedienung des zuvor aufgesuchten Nachtlokals erkennen.
Drei von ihnen versuchen Erste Hilfe zu leisten, der vierte eilt durch den Schnee, um Hilfe zu holen. Doch der Polizist im nicht weit entfernten Streifenwagen scheint ihm nicht glauben zu wollen. Wertvolle Zeit geht für eine vielleicht mögliche Rettung verloren. Als die Polizei endlich den Fundort erreicht, kommt jede Hilfe für die erstochene Frau zu spät.
Sehr schnell geraten die vier Zeugen selbst unter Verdacht, der sich auch dadurch verstärkt, dass sie den vernehmenden Beamten zunächst eine Spritztour in einem illegal entliehenem Auto verschweigen, wodurch das Alibi aller vier ins Wanken gerät.
Zwar werden sie vorrangig als Zeugen vernommen, doch in der Öffentlichkeit und bei den Familienangehörigen der jungen Frau gelten sie als mutmaßliche Täter. Das ändert sich auch dadurch nicht, dass die Spurensicherung keinerlei sie belastende Indizien in ihren Wohnungen oder im geliehenem Auto finden kann.
Alle vier Freunde müssen im gesellschaftlichen und beruflichen Leben sehr schwere Zeiten durchmachen. Massive Repressalien bis hin zur schweren Körperverletzung lassen erst nach, nachdem auf unkonventionelle, nicht ganz legale aber wirksame Weise die Polizei die selbst ernannten Rächer warnt. Die Ermittlungen des Mordfalls selbst verlaufen im Sande.
Es folgt ein Zeitsprung ins Jahr 2003. Nach 25 Jahren soll der Fall erneut untersucht werden, da die modernen Untersuchungsmethoden auch für länger zurückliegende Fälle immer häufiger zur Aufklärung beitragen.
Doch statt rascher Entlastung der vier Zeugen beginnt für sie ein neuer Leidensweg, da der wirkliche Täter nicht nur den größten Teil der bei der Polizei gesicherten Beweismittel vernichtet hat, sondern das Leben der vier Zeugen bedroht. Wird er gefasst bzw. ermittelt werden, bevor alle vier damaligen Verdächtigten einem scheinbaren Rachezug zum Opfer gefallen sind?
** Wertung **
Vom Spannungsbogen her beginnt der Roman sehr dramatisch, verliert sich aber danach etwas zu stark in der Schilderung nicht immer wesentlicher Details zur Persönlichkeit der vier unschuldigen Zeugen und einiger Personen des Umfelds. Verschiedene bedrückende Vorfälle setzen zwar dramatische Akzente, doch wirken sie etwas unzusammenhängend.
Nach dem Zeitsprung ins Jahr 2003 lässt aber die Spannung nicht mehr nach (von dort an habe ich das Hörbuch bis zum Schluss in einem Stück angehört). Der Roman wirkt handlungsreicher mit einigen Überraschungseffekten und es wird eine klare Entwicklungslinie erkennbar. Der abwechslungsreiche, dramatische Schlussteil aber auch der erklärende, zusammenfassende Epilog sind aus meiner Sicht wieder besonders gut gelungen.
Die Entwicklung der einzelnen Charaktere, ihre insgesamt sehr glaubwürdige, stimmige Darstellung hat mir ausgezeichnet gefallen. Ein bsonderes Lob verdient der Sprecher Dietmar Bär, der jederzeit die unterschiedlichsten Personen auch bei wechselnder wörtlicher Rede zweifelsfrei erkennen lässt. Dies steigert die eigene Vorstellungskraft und man kann dem Geschehen auch nach einer längeren Hörpause sofort wieder folgen.
Die Auflösung des Falles ist in sich logisch, durchaus realistisch und wirkt in keinster Weise konstruiert. Es werden dem aufmerksamen Leser/Zuhörer bereits zu Beginn des Buches Hinweise gegeben, wodurch man sich zum Schluss trotz einiger überraschender Wendungen nicht von herbeigezauberten Ereignissen ausgetrickst fühlt.
Bis zur dritten CD legte ich zwei Hörpausen ein, aber der dritten bis zur fünften CD konnte ich mich vom Buch nicht mehr trennen, was ebenfalls für die Qualität des Hörbuches spricht. Auch der Titel passt ausgezeichnet. Zwar ist nicht alles perfekt, doch zwischen vier und fünf Sterne schwankend entscheide ich mich recht leicht für die fünf Sterne und natürlich für eine klare Hör- bzw. Leseempfehlung.
Für potentielle Käufer zum Schluss noch ein paar Sachdaten:
5 CDs, ca. 354 Minunten (gekürzte Lesung), Verlag: Lübbe; 1., Aufl. (8. Oktober 2004) Sprache: Deutsch, Preis bei amazon.de aktuell: 10,95 Euro versandkostenfrei (29,95 frühere Preisempfehlung) Gebraucht oder wie neu lässt sich das Hörbuch auch unter 8 Euro erstehen. (Auch veröffentlicht auf dooyoo unter vwende222)
Pro: spannend, einfühlsam erzählt, greift heikle Themen wie Homosexualität und Polizeikriminalität auf, gut vorgetragen Kontra: hoher Preis; für Krimikenner steht der Täter schon früh fest
1978. In einer eisigen Winternacht wird im schottischen St. Andrews eine junge Frau erstochen. Vier Studenten, alte Freunde, finden die Sterbende, können ihr Leben aber nicht mehr retten. Doch seitdem werden sie von Medien, Polizisten und Verwandten der Toten verdächtigt. Und 25 Jahre später beginnt ein Unbekannter, späte Rache zu üben: zwei der vier Freunde sterben. Ein Albtraum beginnt. Wird es den beiden Überlebenden gelingen, sich und ihre Familien ... ...machen sich daran, die fast verjährte Tat endlich aufzuklären, denn nur so kann der Wahnsinn gestoppt werden.
Die Autorin
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Die 1955 geborene Val McDermid wuchs in Kirkcaldy, einem schottischen Bergbaugebiet nahe St. Andrews, auf und studierte dann Englisch in Oxford. Nach Jahren als Literaturdozentin und als Journalistin bei namhaften englischen Zeitungen lebt sie heute als freie Schriftstellerin in Manchester und an der Nordseeküste. ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Spannung:
sehr hilfreich
08.11.2004
(31.08.2008)
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