Vielleicht lag es am Wetter und an meiner Stimmung, aber diese Buch habe ich in einem Rausch durchgelesen. Und nach meiner Meinung ist es eines der besten, realistischsten Bücher die jemals über den Erstkontakt mit "Außerirdischen" geschrieben wurden.
Zur Geschichte will ich gar nicht viel ... Bericht lesen
der Erdenbewohner in die Oberfläche des Planeten Eden. Dort treffen sie auf seltsame Doppelwesen und erfahren von Tyrannei und Unterdrückung. Sollen sie versuchen, die Bewohner von Eden zu befreien?
Planet in einem weit entfernten Sonnensystem, der bisher kaum erforscht ist. Daher sollen sechs Wissenschaftler zunächst aus sicherer Entfernung diesen Planeten beobachten. Doch aufgrund eines Berechnungsfehlers der Experten bohrt sich das Raumschiff der Erdenbewohner in die Oberfläche von Eden. Die Männer überleben unverletzt, aber ihr Raumschiff ist schwer beschädigt und die Reparatur wird lange dauern. In der Zwischenzeit unternehmen sie Expeditionen und entdecken seltsame Doppelwesen: die Bewohner von Eden. Die Berührung mit der fremden Zivilisation löst eine Fülle dramatischer Abenteuer aus. Schließlich gelingt es den Menschen, mit Hilfe eines Übersetzungscomputers mit einem Eden-Astronom Kontakt aufzunehmen. Dabei erfahren sie, dass die Eden-Bevölkerung Tyrannei und Unterdrückung erleidet. Sollen sie versuchen, die Bewohner von Eden zu befreien?
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Erfahrungsbericht von scherpe über Eden / Stanislaw Lem 15.05.2001
Produktbewertung des Autors:
Niveau
anspruchsvoll
Unterhaltungswert
hoch
Spannung
ziemlich spannend
Wie ergreifend ist die Story?
ergreifend
Pro:
Visionär, Realistisch, Ganz und gar fremd
Kontra:
Ausnahmsweise : Keine
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Vielleicht lag es am Wetter und an meiner Stimmung, aber diese Buch habe ich in einem Rausch durchgelesen. Und nach meiner Meinung ist es eines der besten, realistischsten Bücher die jemals über den Erstkontakt mit "Außerirdischen" geschrieben wurden.
Zur Geschichte will ich gar nicht viel sagen, nur so viel. Ein Raumschiff notlandet auf einem unbekannten Planeten und sieht sich mit dessen Fauna und Flora konfrontiert. Was das Buch gegenüber so vielen anderen auszeichnet ist die Darstellung der völligen Fremdheit dessen, was die Kosmonauten (jaja) zu sehen bekommen, das in KEINER Weise an dem zu messen ist, was Menschen üblichweise als Maßstab anlegen.In diesem Buch sprechen die Aliens nicht, sie laufen auch nicht auf zwei Beinen, sie bauen keine Städte, nichts woran man sich als Mensch orientieren könnte. Nicht einmal die "Aliens sind als solche zweifelsfrei zu erkennen. Kein menschliche Erklärugsweise greift, um das Fremde zu erklären, die eigenen, festverankerten Vorstellungen von Kommunikation, Sinn und Umwelt sind gänzlich untauglich. Ein unglaubliches Buch mit einer unglaublichen Vision. Und einer Überraschung am Ende.
Insofern das wahrscheinlich realistischste SciFi-Buch das ich je gelesen habe. Denn im Ernst: Glaubt ihr (wenn ihr an so etwas glaubt), daß die Außerirdischen auf zwei Beinen laufen und einen Universaltranslator mit sicher herumschleppen?
Nun könnte man meinen, ich hätte "mehr zur Story" schreiben sollen. Das würde aber ohne jeden Zweifel schädlich für den Genuß dieses Buches sein. Daher nur noch folgendes: Im wesentlichen handelt das Buch davon, wie die Menschen versuchen, ihre neue Umwelt zu verstehen. Genau das macht den Reiz des Buches aus...
Pro: Intelligent geschrieben, packende Handlung Kontra: Anfangs zu langatmig
Stanislaw Lems Art der Science Fiction kann bei weitem nicht mit der von Star Trek oder Perry Rhodan verglichen werden. Nein er schreibt völlig anders, meiner ansicht nach besser! Stanislaw Lem, ist in Polen geboren und lebt noch heute dort, schreibt se ...
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Pro: Philosophische Science Fiction mit echtem Lehrwert Kontra: Das Lesen/Verstehen ist Arbeit, kein reines Vergnügen
Aufgrund eines technischen Defekts stürzen sechs Wissenschaftler mit ihrer Rakete auf einen fremden Planeten. Was beginnt wie eine Science Fiction-Geschichte nach klassischem Muster, wird bei Lem zu einem Lehrstück über Erkenntnistheorie. Denn die Erk ...
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Was passiert, wenn Menschen sich wirklich mit einer außerirdischen Zivilisation konfrontiert sehen? Stanislav Lem hat sich darüber wohl seine Gedanken gemacht! Werden wir mit ihnen kommunizieren können oder werden die Züge und Lebensgewohnheiten der jewei ...
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Pro: Sci-Fi mit Tiefendimension! Kontra: Noch nicht so ausgereifter Stil wie beim späteren Lem
Wenn Lem in seinem Roman "Transfer" die "Make Love not War"-Generation antizipierte, so schreibt er mit diesem früheren Werk (auch) ein "Weltraumgleichnis" auf den Zweiten Weltkrieg. Die unwirtlich-unwirkliche Atmosphäre des fremden und fernen Planeten "E ...
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