Für kleine große Schleckermäuler

5  11.10.2001

Pro:
lecker, cremig, einfach zu machen

Kontra:
kann süchtig machen ;)

Empfehlenswert: Ja 

Nandra

Über sich:

Mitglied seit:29.06.2001

Erfahrungsberichte:42

Vertrauende:5

Diesen Bericht empfehlen auf Google+
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 39 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Ein kleines Geschenk für die Freundin, die so gerne Liköre trinkt? Oder aber einfach noch ein wenig flüssige Verpflegung für die Party? Mit diesem Eierlikörrezept alles kein Problem.


*Zutaten*

- 6 Eigelb
- 6 Esslöffel Zucker
- 2 Päckchen Vanillezucker
- 250 ml Rum (54 %)
- 250 ml süße Sahne


*Hilfsmittel*

Also, des weiteren benötigt man
- einen Behälter, für das Eiweiß (das kann man leider nicht verwenden)
- eine größere Rührschüssel für die Zubereitung
- einen Rührbesen oder besser einen Handmixer


*Zubereitung*

Man beginnt damit, das Eigelb vom Eiweiß zu trennen. Es mag Menschen geben, die das super können, ich benutze dafür immer ein weiteres Hilfsmittel, einen Ei-Trenner (ob das Ding wirklich so heißt, kann ich nicht sagen!). Wenn man das Ei aufschlägt und den Inhalt in diesen Ei-Trenner laufen lässt, behält man das Eigelb über. Und darauf kommt es bei diesem Rezept ja an.

Man trenne also das Eigelb von dem Eiweiß und gebe das Eigelb in die Rührschüssel. Dazu kommen jetzt die zwei Päckchen Vanillezucker und die 6 Esslöffel Zucker. Das Ergebnis ist eine dunkelorange, nicht unbedingt genießbar aussehende Masse, aber keine Angst, das wird noch!

Nun greift man zum Rührbesen und schlägt eifrig und kräftig eine knappe Viertelstunde. So steht es jedenfalls in meinem Rezept. Aus Faulheit würde ich aber empfehlen, dann doch lieber zum Handmixer zu greifen. Vorsichtig mit einer kleinen Stufe anfangen, dann steigern. Bei der geringen Menge an Flüssigkeit dürfte eigentlich nichts spritzen. Es muss so lange gerührt werden bis aus der zähflüssigen orangefarbenen Masse eine pastellfarbene (immer noch leicht orange) dicke Flüssigkeit entstanden ist, die auch an Menge gewonnen hat. Nun kann man schon erahnen, dass das einmal ein Eierlikör werden soll. Mit dem Rühren sollte man nicht zu geizig umgehen, da dies die Grundlage für die Cremigkeit des Likörs ist, übertreibt man, wird er etwas dicker.

Nachdem die Grundmasse nun fertig ist, kommt der alkoholische Teil. Vorsichtig den Rum (bitte wirklich 54 %tigen nehmen, dass schmeckt echt besser als mit weniger Prozenten) hinzugießen und weiter mit dem Mixer rühren. Langsam wird die höchste Stufe aber etwas zu gefährlich, das Gemisch spritzt dann meist einwenig, wird es doch auch immer dünnflüssiger. Gerührt werden muss nun nur noch solange bis der Rum gut mit dem Rest vermischt ist.

Fast fertig. Jetzt kommt nur noch die süße Sahne hinzu (auf Kalorien darf man einfach nicht achten!). Wieder alles vorsichtig miteinander vermischen und dann war es das. Man sieht das fertige Getränk vor sich. Und ein erstes Probieren müsste auch gleich beweisen....er schmeckt himmlisch. Zart im ersten Moment und etwas härter im Nachgeschmack, dafür sind dann die Prozente des Rums wichtig.

Nun muss man den Eierlikör eigentlich nur noch in eine Flasche füllen, denn wer will ihn schon in einer Rührschüssel servieren? Dieses Rezept reicht für circa einen Liter Eierlikör (kann auch etwas weniger sein, eine 0,75 l Flasche reicht jedenfalls nicht!). Und die Flasche bitte nicht zu sehr füllen, sonst verdurstet man später vor einer vollen Flasche. Manchem mag der Likör in diesem Moment noch etwas sehr dünnflüssig erscheinen, aber man muss ihm einfach ein wenig Zeit lassen. Am Besten fertigt man das Getränk einen Abend vorher an und stellt ihn gut weg. Da keine Konservierungsstoffe enthalten sind, sollte man ihn nicht zu lange verwahren, er hält sich im Kühlschrank ein paar Tage. Steht er aber zu lange im Kühlschrank, muss man darum kämpfen, ihn wieder in ein Glas füllen zu können. Da helfen nur Flaschen mit großen Hälsen oder aber man stellt ihn nur für kurze Zeit in den Kühlschrank. Er schmeckt dünnflüssig genauso gut wie dickflüssig.

Und sollte er sich mal weigern und nicht aus der Flasche kommen wollen....nur Geduld, es lohnt sich. Und am Besten benutzt man flache, breite Gläser, da mancher Genießer die Eierlikörreste aus dem Glas lecken wird.

*Fazit*

Ein wunderbares Getränk. Es kostet nicht viel Zeit, es zu bereiten und schmeckt köstlich. Bis jetzt war jeder, der den Likör bei mir probiert hat, begeistert. Und wer ihn nicht nur trinken will, kann ihn ja auch gerne einmal über Eis geben und ihn so genießen.....Prost!

© Nandra 10.10.2001
Diesen Bericht empfehlen auf Google+
Sponsoren-Links
Ihre Bewertung dieses Erfahrungsberichtes

Wie hilfreich ist dieser Erfahrungsbericht für Ihre (Kauf-)Entscheidung?

Bewertungsrichtlinien

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Kathie28

Kathie28

03.12.2002 00:24

Hallo, das ist genau das, was ich immer gesucht habe. Mein Freund ist nämlich ein richtiger "Eierlikörfanatiker". Werde bericten, wie er geschmeckt hat ! Liebe Grüße von Kathie.

Nandra

Nandra

15.04.2002 00:02

Schön, dass Dir mein Eierlikör so gut schmeckt, Grinsebacke. Also, ich habe es mal mit 32 % Rum probiert, war nicht mein Geschmack. Und warum ist es denn bei Dir nicht so viel wie bei mir? Ich kann mir das gar nicht vorstellen, echt keine Ahnung. Also, wenn mir was einfällt, dann schreib ich das natürlich sofort, versprochen.

Grinsebacke

Grinsebacke

14.04.2002 02:01

Hallöchen, habe jetzt schon das zweite Mal deinen Eierlikör probiert... und wahnsinn, ist total lecker, riecht genauso, und schmeckt auch gleich! Aber ich finde den Alkoholgehalt ein bissel zu krass! Meinste nicht mit einerm 32% würde das auch klappen??? Und noch was, bei mir war es nie 750 ml!!! Woran liegt denn das, ich habe genau die Zutaten genommen, die du aufgeschrieben hattest! LG Grinsebacke

Eigenen Kommentar schreiben

max. 2000 Zeichen

  Kommentar abschicken


Bewertungen
Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 61922 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

"sehr hilfreich" von (100%):
  1. Jenni29Mai80
  2. Jenny12233
  3. Kathie28
und weiteren 42 Mitgliedern

Informationen zur Berechnung der Gesamtbewertung.