... Mitgenommen hatte ich unter anderem auch "Eine Billion Dollar", dass ich vor langer Zeit von einem Bekannten geschenkt bekommen hatte. Für so ein - vom Umfang her - so monströses Werk (mehr als siebenhundert Seiten) hatte ich selten Zeit in den letzten Monaten.
Umso erfreulicher, dass ... Bericht lesen
angelegt, könnten wir heute dank Zins und Zinseszins ein Vermögen einstreichen, das für mehr als ein sorgenfreies Leben ausreichen würde. Für John Fontanelli, den armen Schustersohn aus New York, wird dieser Traum Wirklichkeit: Am 23. April 1995 erfährt er, dass sein Vorfahre Giacomo Fontanelli ihm, dem derzeit jüngsten Fontanelli-Spross, über Eine Billion Dollar hinterlassen hat. Gestern fuhr John noch Pizza aus, heute ist er reicher als die zweihundert reichsten Menschen der Welt zusammen. Und trotzdem nicht glücklich. Denn die Sache hat -- wie kann es anders sein -- einen Haken. In seinem Testament berichtet Giacomo Fontanelli von einer Vision. Sein Erbe soll dank des Vermögens den Menschen ihre verlorene Zukunft zurückgeben. Für John eine drückende Verantwortung : Er, ein Ex-Pizzalieferant, als Retter der Menschheit? Da meldet sich ein mysteriöser Fremder und behauptet zu wissen, wie die Prophezeiung erfüllt werden kann. Ein genialer Plot, schwäbisch gründliche Recherche plus grundsolide Schreibe -- mit diesen Zutaten überzeugte der Stuttgarter Autor Andreas Eschbach bereits in seinem Thriller Das Jesus-Video. Sein Roman Eine Billion Dollar funktioniert nach dem gleichen Erfolgsrezept. Über fünf Jahre arbeitete Eschbach an dem Mammutwerk, las sich durch nahezu alle Standardwerke der Ökologie, Volkswirtschaft, Bevölkerungspolitik und Zukunftsforschung und sorgte dafür, dass selbst Details wie die New Yorker Wetterlage am 23. April 1995 stimmen. Das ist schön für jeden Genauigkeitsfanatiker, aber eine leichte Lesebremse für alle, denen es vor allem um eine gut erzählte Story geht. Denn sein Wissen will Eschbach natürlich unterbringen, was den Spannungsbogen mitunter durchhängen lässt und wie die mahnenden Worte eines zwar engagierten, aber doch etwas ehrpusseligen Studienrates herüberkommt. Doch wer auf der Suche nach einem Thriller ist, der nicht nur unterhält, sondern auch schlauer macht, ist bei Eschbach goldrichtig. --Beate Strobel
angelegt, könnten wir heute dank Zins und Zinseszins ein Vermögen einstreichen, das für mehr als ein sorgenfreies Leben ausreichen würde. Für John Fontanelli, den armen Schustersohn aus New York, wird dieser Traum Wirklichkeit: Am 23. April 1995 erfährt er, dass sein Vorfahre Giacomo Fontanelli ihm, dem derzeit jüngsten Fontanelli-Spross, über Eine Billion Dollar hinterlassen hat. Gestern fuhr John noch Pizza aus, heute ist er reicher als die zweihundert reichsten Menschen der Welt zusammen. Und trotzdem nicht glücklich. Denn die Sache hat -- wie kann es anders sein -- einen Haken. In seinem Testament berichtet Giacomo Fontanelli von einer Vision. Sein Erbe soll dank des Vermögens den Menschen ihre verlorene Zukunft zurückgeben. Für John eine drückende Verantwortung : Er, ein Ex-Pizzalieferant, als Retter der Menschheit? Da meldet sich ein mysteriöser Fremder und behauptet zu wissen, wie die Prophezeiung erfüllt werden kann. Ein genialer Plot, schwäbisch gründliche Recherche plus grundsolide Schreibe -- mit diesen Zutaten überzeugte der Stuttgarter Autor Andreas Eschbach bereits in seinem Thriller Das Jesus-Video. Sein Roman Eine Billion Dollar funktioniert nach dem gleichen Erfolgsrezept. Über fünf Jahre arbeitete Eschbach an dem Mammutwerk, las sich durch nahezu alle Standardwerke der Ökologie, Volkswirtschaft, Bevölkerungspolitik und Zukunftsforschung und sorgte dafür, dass selbst Details wie die New Yorker Wetterlage am 23. April 1995 stimmen. Das ist schön für jeden Genauigkeitsfanatiker, aber eine leichte Lesebremse für alle, denen es vor allem um eine gut erzählte Story geht. Denn sein Wissen will Eschbach natürlich unterbringen, was den Spannungsbogen mitunter durchhängen lässt und wie die mahnenden Worte eines zwar engagierten, aber doch etwas ehrpusseligen Studienrates herüberkommt. Doch wer auf der Suche nach einem Thriller ist, der nicht nur unterhält, sondern auch schlauer macht, ist bei Eschbach goldrichtig. --Beate Strobel
angelegt, könnten wir heute dank Zins und Zinseszins ein Vermögen einstreichen, das für mehr als ein sorgenfreies Leben ausreichen würde. Für John Fontanelli, den armen Schustersohn aus New York, wird dieser Traum Wirklichkeit: Am 23. April 1995 erfährt er, dass sein Vorfahre Giacomo Fontanelli ihm, dem derzeit jüngsten Fontanelli-Spross, über Eine Billion Dollar hinterlassen hat. Gestern fuhr John noch Pizza aus, heute ist er reicher als die zweihundert reichsten Menschen der Welt zusammen. Und trotzdem nicht glücklich. Denn die Sache hat -- wie kann es anders sein -- einen Haken. In seinem Testament berichtet Giacomo Fontanelli von einer Vision. Sein Erbe soll dank des Vermögens den Menschen ihre verlorene Zukunft zurückgeben. Für John eine drückende Verantwortung : Er, ein Ex-Pizzalieferant, als Retter der Menschheit? Da meldet sich ein mysteriöser Fremder und behauptet zu wissen, wie die Prophezeiung erfüllt werden kann. Ein genialer Plot, schwäbisch gründliche Recherche plus grundsolide Schreibe -- mit diesen Zutaten überzeugte der Stuttgarter Autor Andreas Eschbach bereits in seinem Thriller Das Jesus-Video. Sein Roman Eine Billion Dollar funktioniert nach dem gleichen Erfolgsrezept. Über fünf Jahre arbeitete Eschbach an dem Mammutwerk, las sich durch nahezu alle Standardwerke der Ökologie, Volkswirtschaft, Bevölkerungspolitik und Zukunftsforschung und sorgte dafür, dass selbst Details wie die New Yorker Wetterlage am 23. April 1995 stimmen. Das ist schön für jeden Genauigkeitsfanatiker, aber eine leichte Lesebremse für alle, denen es vor allem um eine gut erzählte Story geht. Denn sein Wissen will Eschbach natürlich unterbringen, was den Spannungsbogen mitunter durchhängen lässt und wie die mahnenden Worte eines zwar engagierten, aber doch etwas ehrpusseligen Studienrates herüberkommt. Doch wer auf der Suche nach einem Thriller ist, der nicht nur unterhält, sondern auch schlauer macht, ist bei Eschbach goldrichtig. --Beate Strobel
angelegt, könnten wir heute dank Zins und Zinseszins ein Vermögen einstreichen, das für mehr als ein sorgenfreies Leben ausreichen würde. Für John Fontanelli, den armen Schustersohn aus New York, wird dieser Traum Wirklichkeit: Am 23. April 1995 erfährt er, dass sein Vorfahre Giacomo Fontanelli ihm, dem derzeit jüngsten Fontanelli-Spross, über Eine Billion Dollar hinterlassen hat. Gestern fuhr John noch Pizza aus, heute ist er reicher als die zweihundert reichsten Menschen der Welt zusammen. Und trotzdem nicht glücklich. Denn die Sache hat -- wie kann es anders sein -- einen Haken. In seinem Testament berichtet Giacomo Fontanelli von einer Vision. Sein Erbe soll dank des Vermögens den Menschen ihre verlorene Zukunft zurückgeben. Für John eine drückende Verantwortung : Er, ein Ex-Pizzalieferant, als Retter der Menschheit? Da meldet sich ein mysteriöser Fremder und behauptet zu wissen, wie die Prophezeiung erfüllt werden kann. Ein genialer Plot, schwäbisch gründliche Recherche plus grundsolide Schreibe -- mit diesen Zutaten überzeugte der Stuttgarter Autor Andreas Eschbach bereits in seinem Thriller Das Jesus-Video. Sein Roman Eine Billion Dollar funktioniert nach dem gleichen Erfolgsrezept. Über fünf Jahre arbeitete Eschbach an dem Mammutwerk, las sich durch nahezu alle Standardwerke der Ökologie, Volkswirtschaft, Bevölkerungspolitik und Zukunftsforschung und sorgte dafür, dass selbst Details wie die New Yorker Wetterlage am 23. April 1995 stimmen. Das ist schön für jeden Genauigkeitsfanatiker, aber eine leichte Lesebremse für alle, denen es vor allem um eine gut erzählte Story geht. Denn sein Wissen will Eschbach natürlich unterbringen, was den Spannungsbogen mitunter durchhängen lässt und wie die mahnenden Worte eines zwar engagierten, aber doch etwas ehrpusseligen Studienrates herüberkommt. Doch wer auf der Suche nach einem Thriller ist, der nicht nur unterhält, sondern auch schlauer macht, ist bei Eschbach goldrichtig. --Beate Strobel
angelegt, könnten wir heute dank Zins und Zinseszins ein Vermögen einstreichen, das für mehr als ein sorgenfreies Leben ausreichen würde. Für John Fontanelli, den armen Schustersohn aus New York, wird dieser Traum Wirklichkeit: Am 23. April 1995 erfährt er, dass sein Vorfahre Giacomo Fontanelli ihm, dem derzeit jüngsten Fontanelli-Spross, über Eine Billion Dollar hinterlassen hat. Gestern fuhr John noch Pizza aus, heute ist er reicher als die zweihundert reichsten Menschen der Welt zusammen. Und trotzdem nicht glücklich. Denn die Sache hat -- wie kann es anders sein -- einen Haken. In seinem Testament berichtet Giacomo Fontanelli von einer Vision. Sein Erbe soll dank des Vermögens den Menschen ihre verlorene Zukunft zurückgeben. Für John eine drückende Verantwortung : Er, ein Ex-Pizzalieferant, als Retter der Menschheit? Da meldet sich ein mysteriöser Fremder und behauptet zu wissen, wie die Prophezeiung erfüllt werden kann. Ein genialer Plot, schwäbisch gründliche Recherche plus grundsolide Schreibe -- mit diesen Zutaten überzeugte der Stuttgarter Autor Andreas Eschbach bereits in seinem Thriller Das Jesus-Video. Sein Roman Eine Billion Dollar funktioniert nach dem gleichen Erfolgsrezept. Über fünf Jahre arbeitete Eschbach an dem Mammutwerk, las sich durch nahezu alle Standardwerke der Ökologie, Volkswirtschaft, Bevölkerungspolitik und Zukunftsforschung und sorgte dafür, dass selbst Details wie die New Yorker Wetterlage am 23. April 1995 stimmen. Das ist schön für jeden Genauigkeitsfanatiker, aber eine leichte Lesebremse für alle, denen es vor allem um eine gut erzählte Story geht. Denn sein Wissen will Eschbach natürlich unterbringen, was den Spannungsbogen mitunter durchhängen lässt und wie die mahnenden Worte eines zwar engagierten, aber doch etwas ehrpusseligen Studienrates herüberkommt. Doch wer auf der Suche nach einem Thriller ist, der nicht nur unterhält, sondern auch schlauer macht, ist bei Eschbach goldrichtig. --Beate Strobel
John Salvatore Fontanelli wird er wahr. Ein 500 Jahre altes Testament macht ihn über Nacht zum reichsten Mann der Welt. Sein Vermögen übertrifft alle Vorstellungen - er ist reicher als die zweihundert reichsten Menschen der Welt zusammen.Verbunden ist das Testament allerdings mit einer Prophezeiung: Der Erbe soll "der Menschheit ihre verlorene Zukunft zurückgeben". Doch wie soll er das anstellen? Da meldet sich ein geheimnisvoller Anrufer bei John, der behauptet zu wissen, wie er die Prophezeiung erfüllen kann ..
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Erfahrungsbericht von Jerex über Eine Billion Dollar / Eschbach, Andreas 6. September 2007
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
trivial
Unterhaltungswert:
recht gering
Spannung:
wenig spannend
Aufmachung:
ok
Pro:
gute Idee
Kontra:
langweilig, schnulzig, unkritisch, nicht originell
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
In meinem Urlaub hatte ich die Gelegenheit, endlich mal wieder ein paar Bücher zu lesen. Mitgenommen hatte ich unter anderem auch "Eine Billion Dollar", dass ich vor langer Zeit von einem Bekannten geschenkt bekommen hatte. Für so ein - vom Umfang her - so monströses Werk (mehr als siebenhundert Seiten) hatte ich selten Zeit in den letzten Monaten.
Umso erfreulicher, dass der Roman spannend und interessant und durchaus auch gewitzt beginnt: Ein junger Spund - John Fontanelli - wird durch ein Erbe über Nacht Billionär. Er ist der mit Abstand reichste Mann der Welt. Dieses unglaubliche Vermögen ist durch den Zinseszins-Effekt über einen Zeitraum von fünfhundert Jahren zustande gekommen (man denke an das berühmte Schachbrett mit den Reiskörnern). Angelegt hatte ein Vorfahre eine Summe von umgerechneten 10.000 Dollar, weil er eine Vision hatte, in der der nach fünfhundert Jahren jüngste, männliche Ahne dieses Vermögen braucht, um der Menschheit ihre Zukunft wiederzugeben.
Ich bin im Allgemeinen ein Fan von abstrakten oder schrägen Ideen und so fand ich diese Idee auch sehr spannend. Unwillkürlich stellt man sich bereits zu Beginn des Buches die Frage: "Was würde ich mit einer Billion Dollar tun?". Und das ist dann auch der Hauptreiz, schnell weiter zu lesen: Man möchte erfahren, was der junge John Fontanelli mit dieser unglaublichen Summe anstellen wird. Welche Ideen er hat, wie er sie umsetzt, ob er das Geld behält, wie er mit der Last umgeht. Sehr spannende Fragen. Und so verfliegt das erste Drittel des Buches wie im Flug. Zugegeben: Der Autor Andreas Eschbach macht es sich recht einfach, denn er benutzt nur die Neugierde, um Spannung aufzubauen. Sprachlich sind die ersten Seiten schon nicht anspruchsvoll - aber immerhin liest sich "Eine Billion Dollar" schnell.
Und dann die enttäuschende Wende: Die letzten fünfhundert Seiten kann man sich getrost schenken und stattdessen direkt zum (enttäuschenden) Ende blättern. Ab dem Zeitpunkt, an dem der gute John Fontanelli begonnen hat, ein Finanzimperium aufzubauen und allen möglichen Luxus zu erwerben (das ist weniger ein Spoiler als die Erfüllung der Erwartungshaltung des Buches gegenüber) bricht das Konzept gnadenlos zusammen. Hier folgen dann kitschige Liebesszenen, die gut in einen 30-Cent-Groschenroman gepasst hätten. Da beginnt Eschbach dann, trivialste Wirtschaftskenntnisse auszugraben und als Fachwissen diverser Charaktere zu verkaufen. Und es fällt auch auf, dass Eschbachs Stärken definitiv nicht in der Rhetorik zu finden sind: Platte Metaphern, langweilige Beschreibungen, trostlose Dialoge sind nur ein paar der Dinge, die zu dem massiven Einbruch führen, der sich wie ein roter Faden durch den Rest des Buches schlängelt. Und dann fragt man sich auch, warum die Protagonisten so starr sind und sich nicht weiter entwickeln. Gerade von dem Billionenerben John würde ich markante Änderungen seiner Einstellung der Welt gegenüber erwarten. Stattdessen gibt es pseudoliberale Floskeln und nicht zu Ende gedachte Plattitüden en masse. Aber auch andere Figuren - wie beispielsweise sein Leibwächter Marco, seine Freundin (wie hieß sie noch gleich?), sein (späterer) Widersacher McKaine - bleiben monotyp, unbeweglich.
Wirklich grausam sind sämtliche Liebesszenen in dem Roman: Hier fragt man sich, ob Eschbach einen Textgenerator benutzt hat, dessen Datenbank an dem weltgrößten Fundus schlechter volkstümlicher Hits angeschlossen ist. Ein Erdbeben in der Stadt wird mit dem Beben zweier Körper verschmolzen, trieflige Schweißkommentare werden gemacht und dann wünscht man sich nur, dass das Buch bald ein Ende findet. Ich vermute, Eschbach wollte ein bisschen Zwischenmenschlichkeit in den Roman einfügen, ein Gegensatz zum schnöden Mammon, um dem ambitionierten Leser erklären zu können, dass Geld nicht alles und die Liebe viel wichtiger ist. Nicht nur, dass man das auch durch den schwer im Magen liegenden "Genuss" einer Folge "Gute Zeiten - Schlechte Zeiten" herausfindet, nein: Eschbach versucht sich auf äußerst künstliche Art und Weise von jedweder kommunistisch oder anarchistischer angehauchter Sichtweise loszureißen. Das ist in diesem Zusammenhang nicht nur äußerst inkonsequent, sondern auch dumm, weil genau diese Sichtweisen als Kontrast zum kapitalistischen System notwendig gewesen wären. Nicht, dass ich hier fordere, der Autor solle "konvertieren", aber ich denke, dass ein weiterer Charakter als Gegenpol gut gewesen wäre. So existieren nur McKaine (der bitterböse Oberkapitalist) und John Fontanelli (er hätte auch ein FDP-Wähler sein können), die einen Scheinkonflikt um die Interessen der Welt führen. Letzten Endes wird aber eine wirklich grundlegende Frage nicht gestellt: "Geht es auch ohne Geld?". Falsch! Sie wird angedeutet, angehaucht und hängt im Ohr des Lesers, selbst wenn er das Buch zugeklappt hat. Nur fehlen Eschbach hier offensichtlich die philosophischen Qualitäten, die nötig wären, um solch eine Frage beantworten zu können. Oder zumindest zu stellen.
Schade eigentlich. Das Thema ist fantastisch und bietet Raum für unendlich viele Spekulationen, Gedankenspiele, Ideen - leider wird es sehr schlecht umgesetzt. Der Autor verpasst die Chance, einen wirklich wichtigen Roman für das letzte Jahrhundert zu schreiben und beschäftigt sich lediglich an der Oberfläche mit dem Einfluss von Macht und Besitz, tangiert Themen, die für den Zustand der heutigen Welt grundlegend sind. Aber er traut sich nicht, tiefer hineinzutauchen. Stattdessen - und das nehme ich ihm wirklich übel - verstrickt er Protagonisten (und Leser) in eine höchst kitschige, abgedroschene Liebesschnulze, deren Inhalt auch gut zusammengefasst werden kann, indem man J.Lo's "My Love Don't Cost a Thing) in die deutsche Sprache übersetzt. Ebenfalls schade ist, dass die Spannung so unvermittelt absackt, denn trotz sprachlicher Defizite waren die ersten zweihundert Seiten durchaus spannend und unterhaltsam.
Natürlich empfehle ich den Roman nicht.
Leseprobe:
"Sie sahen einander an. Standen nur da und sahen einander in die Augen und irgendetwas geschah. Das gibt es nicht, schrie etwas in ihr, aber da war ein Kraftfeld zwischen ihnen, das alle Regeln aufhob und alle Vorbehalte unwirksam machte, das sie aufeinander zutrieb und sie sich umarmen ließ, und dann standen sie und fühlten einander, Ewigkeiten lang, ehe es ihre Lippen zueinander zog, und sie forschten und verschmolzen, und etwas, das stärker war als das Universum, riss sie mit sich fort in einen Tanz, der das Leben selbst war."
Pro: spannende Thematik, leicht zu lesen, gute Handlungsführung, in broschürter Form erhältlich Kontra: ---
...bin - ja das ist eine recht einfache Geschichte. Mein Freund bekam vor einigen Monaten von einem Arbeitskollege den Tipp, sich dieses Buch zu kaufen. Wie das dann eben so ist, man vergisst das auch schnell wieder. Als ich neulich im Buchladen stand, fiel mir das Gespräch wieder ein, und ich fragte nach dem Titel. Vorrätig war das Buch nicht, aber man konnte es nachbestellen ( ISBN 3-404-15040-6, Bastei-Lübbe-Verlag). So erhielt ich nach 1 Woche Wartezeit ... ...wie Buchtitel, Autor, Verlag und eine kurze Inhaltsangabe sind auf dem Einband vermerkt. Auf der Vorderseite ist außerdem ein schemenhaftes Gesicht zu erkennen, vermutlich die Hauptfigur des Buches.
Im Inneren findet man 887 Seiten Lesevergnügen. Besonders witzig finde ich die Seitenangaben. Diese sind nicht gleich als solche erkennbar, da sie in Form von Wertangaben abgedruckt sind - Bsp.: Seite 27 liest man als 27.000.000.000$. Dazu findet man ...
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Pro: Hübsche Geschichte über die Luxusprobleme Superreicher Kontra: Instinktlose Haltung gegenüber den Bedürfnissen der Ärmsten
...mindestens zwei Institute, die (...) eine örtliche Druckerei mit der Herstellung von Unterrichtsmaterialien und Bücher beauftragen." Schwer zu glauben, dass an diesem blindwütigen, lächerlich spärlich anmutenden Aktionismus die Zukunft der Menschheit hängt. Und es ist zweifelhaft, dass sich eine tragfähige Mehrheit dafür entscheidet.
Das Komplott
Da unser Billionenerbe wohl selbst nicht daran glaubt, mehr Wahlbeteiligung als zehn Prozent für die ... ...Aber es kommt noch schlimmer:
Eine der ärmsten Frauen des Erdballs, die mit ihrem Sohn am Rande einer Müllkippe haust, teilt mit dem reichsten Mann der Welt das Wenige, das sie hat und pflegt ihn gesund, nachdem er von Entführern nicht getötet, sondern im fiebrigen, entkräfteten Zustand auf einer stinkenden Deponie entsorgt wurde. Dieser Akt der Nächstenliebe, einem Menschen in Not Mitgefühl entgegenzubringen, ganz gleich in welcher Umgebung, wäre ...
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Pro: Idee, Spannung, Lerneffekt, regt zum Nachdenken an Kontra: das es leider auch mal fertig gelesen ist...
...mit einer Billion auch wirklich eine Billion gemeint. Im amerikanischen wäre ein Billion nämlich „nur“ eine Milliarde.
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Zum Schriftsteller
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Andreas Eschbach wurde am 15.09.1959 in Ulm geboren und begann im jungen Alter von 12 Jahren, mit dem Schreiben. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik, wechselte aber noch vor dem Abschluß in die EDV-Branche wo er zunächst ... ...Optisch ist der Umschlag wie eine Dollarnote gestaltet und ist in der entsprechenden Farbe gehalten. Also grün. Der Preis beläuft sich auf 9,90 EUR und ist für ein fast 900 Seiten starkes Werk, mehr als in Ordnung.
Die Bestellnummer lautet:
ISBN 3-404-15040-6
Eine lustige Sache sind die Seitenzahlen. Sie sind in Dollarbeträgen angegeben. So ist zum Beispiel Seite 1 genau eine Milliarde Dollar, also 1.000.000.000. Bei manchen Beträgen wurde ein ...
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...erklären, wie durch den Zinseszinseffekt eine Summe von einer Billion zusammen kommen kann. Hätte er das nicht getan, wäre der Wälzer bestimmt 50 Seiten kürzer gewesen. Viel interessanter war, wie er dem Leser nahe bringt, was überhaupt eine Billion Dollar ist. Schließlich ist die Zahl schnell dahingeworfen. Ok ist ne Menge Geld. Schlucken muß man vielleicht, wenn man sie dann anders beschreibt: eine eins mit zwölf Nullen, was dann eine ziemlich ... ...kann, um dann immer noch eine Umsumme auf dem Bankkonto zu haben, da bekommt man schon mal runde Augen - und fängt ziemlich an zu spinnen. Eigentlich - um nun von der Idee zum Inhalt zu kommen - ist man ja schon ein wenig neidisch auf John Fontanelli, den amerikanischen Hauptcharakter des Buches. Fontanelli trifft sich ganz harmlos mit den akuten Abkömmlingen der Vacchis und ist um eine Billion Dollar reicher. Zunächst reist er dann nach Italien, ...
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Pro: von Anfang bis Ende sehr interessant, durch Einbau damaliger aktueller Geschehnisse wirkt die Geschichte real und möglich, man lernt einiges wenn man will Kontra: nix
...ja seit letztem Jahr quasi eine eigenständige Jahreszeit, denn durch Espionne und BlankAttack wurde eben dieser Monat zum Bücherfrühling (BüFrüh) erklärt und viele Leseratten stellen euch hier einige ihrer kürzlich verschlungenen Werke vor. So auch ich … wer hätte das gedacht.
Der Autor
><><><><><
Andreas Eschbach wurde 1959 in Ulm geboren und ist schon seit seinem 12. Lebensjahr schreiberisch tätig. Seinen ersten Roman veröffentlichte er 1995 ... ...etwas erben können, erbt John eine BILLION Dollar (in Zahlen 1.000.000.000.000). Das ist ja schon unfassbar, aber was noch unfassbarer ist, dass dies das Erbe eines schon längst verstorbenen Vorfahren Johns sein soll, welcher vor genau 500 Jahren 10.000 Dollar angelegt hat, damit der jüngste männliche Nachfahre von ihm der am 23. April 1995 am leben ist dieses mittlerweile auf eine Billion angestiegene Vermögen erben soll. Wir wollen es ja nicht ...
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Pro: sehr spannend, informativ, interessant Kontra: ich konnte nichts feststellen
...Roman "Der Haarteppichknüpfer".
1996 erscheint als zweiter Roman "Solarstation", der den Kurd-Laßwitz-Preis erhält.
1998 erscheint der Thriller "Das Jesus Video", der im Jahr darauf insgesamt 3 literarische Preise gewinnt und in der Taschenbuchausgabe 2000 zum Bestseller wird.
1999 erscheint der Roman "Kelwitts Stern".
2001 erscheint der Roman ?Quest? und als letztes Buch veröffentlichte AndreasEschbach in 2001 den Roman ?Eine BillionDollar?.
Quellen: amazon.de/AndreasEschbach.de
Das Buch
Erschienen im Bastei-Lübbe-Verlag, hat 651 Seiten, die ISBN-Nummer 3-404-14294-2 und kostet zurzeit 8,95 ?....
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Pro: Unterhaltung ohne Hirnabschaltung Kontra: Man muß anscheinend den Schreibstil mögen
...Nachdem ich schon Eine BillionDollar von AndreasEschbach gelesen hatte (siehe Bericht) fiel mir beim letzten Stöbern in einer Buchhandlung erst auf, dass der Mann auch Science-Fiction Romane schreibt.
Da ich noch eine Lektüre für die Weihnachtsferien brauchte und eigentlich ganz gerne Sci-Fi lese hab ich auch sofort zugegriffen und mit sein Werk "Quest" vorgenommen.
-STORY-
Die geschichte von Quest spielt in ferner Zukunft (naja, wahrscheinlich tut sie das… es gibt auch genug Andeutungen dass sie irgendwann anders spielen könnte). Die Menschheit hat sich auf zahllosen Welten in diversen Galaxien breitgemacht und dabei eine fast genau so große Vielfalt fremder Spezies entdeckt.
Allerdings weiß der Durchschnittsmensch davon herzlich wenig, denn wie das so ist wenn mal jemand eine ferne Reise antritt bleibt nicht...
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Pro: realistisches Farmerleben Kontra: viele Gründe
...erwarte ich von einem John Grisham wesentlich mehr als von einem unbekannten Schriftsteller! Ohne diesen Abzug würde es noch zu 2 Sterne reichen......
? Die Farm? bildet jedenfalls zur Zeit einen traurigen Tiefpunkt und ist für mich alles andere als ein Bestseller!
Laßt also am besten die Finger davon und holt euch das wesentlich bessere ? Eine BillionDollar? von AndreasEschbach.
Wer es doch haben will, muß sich noch gedulden, denn zur Zeit ist das Buch nur beim Bertelsmann erhältlich.
Es soll aber noch dieses Jahr erscheinen!
Bei Amazon und Bol sind zur Zeit nur Vorbestellungen möglich, wobei der Preis für die gebundene Fassung bei ungefähr 22 Euro liegen wird.
Viel Spaß noch beim Lesen
Lanman...
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hilfreich 06.06.2002
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