El Campesino, Vinales

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El Campesino, Vinales

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Erfahrungsbericht über "El Campesino, Vinales"

veröffentlicht 28.11.2017 | karlheinz46at
Mitglied seit : 09.09.2011
Erfahrungsberichte : 2296
Vertrauende : 144
Über sich :
Hallo, ich bin Heinz. Manche kennen mich schon von dooyoo oder trivago. Ich bin 70 und lebe in Wien.
Gut
Pro die Aussicht
Kontra das Essen war nicht so überzeugend
sehr hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre

"Beim Bauern auf Kuba essen..."

El Campesino, Vinales

El Campesino, Vinales

Hallo aus Wien!

Außerhalb von Vinales hatten wir unseren ersten Essensstopp zu Mittag mit der Kuba Reisegruppe außerhalb von Havanna. Das war dann im El Campesino auf der Calle Salvador Cisnero 35, Vinales 22400, Kuba und das war nicht nur der Name, der Bauer, sondern da ging es echt sehr ländlich zu. Öffnungszeiten habe ich da aber leider keine gefunden und die stehen in Kuba ebenso wenig unbedingt auf den Schildern. Das war dann so, dass das Restaurant fürs Mittagessen und Abendessen offen hatte.


Ankunft
++++++
Der Reisebus blieb dann auf der anderen Seite der Straße stehen und wir stiegen da aus dem Bus aus. Dann mussten wir nur über die Landstraße mit ihren vielen Karren und gegenüber war dann schon so unter Wellenschindeln das Schild des Restaurants. Das gesamte Geschreib war dann Paladar Yuri und Mimo – El Campesino Bar – Restaurant.

Das gingen wir also den schmalen Weg zwischen zwei Privatgrundstücken runter. Der Eingang war dann nicht unbedingt groß und wenn da zu war, wurde ein schwarzes Gitter zugesperrt. Dann war da noch über dem Eingang das Giebeldach, anscheinend aus Palmwedel und da haben die noch ein Comicschild von einem Koch mit einer Essensglocke angehängt. Dann ging es weiter vorbei an der schönen, schwarzen Laterne, die da am weißen Pfosten wir zur Begrüßung stand.


Grill
+++
Mjamm, da roch es aber gleich gut, da hinter einer Ziegelmauer zeigte sich der Grill. Da lagen auf Metallstäben mehr Henderl als beim KFC. Das waren dann 5 x 4 Henderl aufgereiht und das ziemlich symmetrisch und schon schön gar und knusprig. Da dachten, wir, dass die für uns wären, aber das war dann leider mal wieder ein Irrtum. Schade, die hätten sicher saftig und lecker geschmeckt.


Weg zum Tisch
+++++++++
Wir wurden dann weiter geführt an den WCs vorbei und der Bar zum hinteren Teil. Das muss man sich so vorstellen, dass es zwar ein Dach gab, aber keine Seitenwände. Seitlich war es immer luftig. Das sah schon sehr schön aus, wäre aber in unseren Breiten fast undenkbar. Somit war das schon etwas Besonderes.


Speisekarte
+++++++
Die Speisekarte habe ich da nur geschlossen gesehen. Von der hätte man schon bestellen können, aber das war für uns nicht so geplant, da man ein Buffet bereit hatte, das man nach und nach an den Tisch brachte. Die Speisekarte konnte ich leider nicht innen fotografieren, aber die war dann so, dass sie folierte Blätter hatte und außen war die dann so stempelrot und hatte alles erhaben drauf geschrieben. An den Ecken war dann alles so abgenäht und es sah dann schon sehr stabil aus.


Tisch
+++
Die zusammen geschobenen Tische waren dann so mit einer nicht besonders hübsch karierten, rosa Tischdecke bedeckt. Dann kam da für jeden ein Glas mit einer weißen Papierserviette darin. Die weißen Teller lagen dann schon für alle da, aber umgekehrt. Dann war da noch ein altes Set in nicht schönem Rosa für Essig und Öl. Naja, das habe ich dann aber nicht gebraucht.


Warten
++++
Ja, wir mussten dann ein wengerl warten, bis alles so mit dem Essen losging. Da hatte ich dann schon Zeit, mich ein wengerl umzusehen. Darüber war dann ein Dach aus Palmwedeln und das war ein Giebeldach. An der Innenseite hatte man da noch Ventilatoren angebracht. Das Ganze war dann durch Holzstämme gestützt und die schienen das Dach gut zu tragen.

Genial war dann die Sicht auf die Umgebung. Da war dann nur ein kleiner Holzzaun, der eine Grenze zum Acker bildeten. Da hinter sah man dann die Berge mit den ungewöhnlichen Formen. Davor war dann viel an Strauch und Baum. Ja, das war schon ein Traumblick. Das hat man dann schon selten, dass man vor so einer Kulisse essen kann und dann alles serviert bekommt.


Tischbuffet
+++++++
Dann ging es nach 10 Minuten los und da wurde echt sehr viel an den den Tisch gebracht. Das machte man da ohne Worte Zuerst waren die Getränke dran. Wir hatten da eine Cola und eine kleine 0,33 Liter Flasche Mineralwasser mit Kohlensäure.

Der Tisch war dann sehr stabil und wackelte gar nicht. Wir saßen dann alle auf gleichen Stühlen. Das waren so stabile, feste Stühle mit einer harten Sitzfläche und einer Lehne mit zwei Querstreben.


Bananenchips
++++++++
Das erste war dann auf einem kleinen Teller mit Blumendruck die Bananenchips immer auf 4 Personen berechnet. Die waren dann gewellt, fettig, hellgelb bis dunkelgelb und leicht nach Bananen riechend. Die Chips hatten da keine feste Form und die wurden dann sicher vor Ort gemacht. Ich fand die schon lecker und ich habe da wohl ein wengerl viel davon gegessen, da mir die nachher ein wengerl im Magen lagen.


Suppe
++++
Als nächstes kam dann die Suppe. Die hatte man dann aber für jeden portioniert und nicht als Suppentopf hingestellt. Das war dann ein Suppenteller mit schraffierten Kreisen. Das sah schon passend aus. Die Suppe hatte eine dunkelbraune Farbe und da schwammen da die Nudeln herum und das sah dann echt nicht gut aus. Noch schlimmer war für mich der Geruch und ich esse generell keine Suppen, die ihre Existenz nur aus dem wilden Gemisch von Gewürzen besteht. Nee, die habe ich dann stehen lassen.


Obstteller
++++++
Och, das nächste hätte ich mir nicht so erwartet. Erst Bananenchips, dann scharfe Suppe und nun ein kleiner Obstteller. Der hatte dann eine lange Metallgabel drauf liegen. Da waren dann 7 kleine Schnitten unreifer Ananas. Die waren nicht gut. Dann hatte man Zitrone, die ich für die Zähne nicht brauchte. Die Papaya war dann mit ihren 8 Würfeln am reifsten. Naja, ich habe dann später ein wengerl war von der Guave gegessen und die war relativ reif.


Salatteller
++++++
Der Teller war dann nicht für mich gemacht. Gurkenscheiben vertrage ich gar nicht und da waren 20 dünne Scheiben mit drauf. Das hatte man dann durch Kraut oben abgedeckt und da war nicht viel angemacht und das habe ich nicht einmal versucht.


Yucca
++++
Dann kam die Yucca daher. Die war mir dann schon von vielen Kreuzfahrten her bekannt. Leider war die Yucca dann nicht eben gut gekocht und war dann schon ein wengerl zäh. Das war dann schon eine Enttäuschung, da ich die viel besser kannte. Die Yucca war dann echt fasrig und nicht einmal richtig warm.


Gelber Reis
+++++++
Dann kam dann wieder auf einem blumigen Teller ein ganzer Gupf von gelbem Reis. Der war dann noch ein wengerl warm, aber nicht so, wie ich den gerne gehabt hätte. Ich nehme an, dass der Reis dann durch falschen Safran so gelb wurde. Der hatte dann einen ziemlich neutralen Geschmack. Naja, überzeugend war das nicht so.


Weißer Reis
+++++++
Als nächstes kam dann der weiße Reis. Da hatte man nix Besonderes dazugegeben und der schmeckte ziemlich neutral und der war dann ein wengerl wärmer als der gelbe Reis. Davon habe ich dann mehr gegessen. Der passte dann zu dem angeblichen Fisch dazu.


Reis mit Bohnen
++++++++++
Der war dann wieder dabei und von dem brachte man am meisten. Den habe ich dann aber nicht mehr angefasst, da wir den die ganze Woche lang noch bekommen sollte. Darauf hatte ich dann keinen Bock.


Henderl
+++++
Die Henderl waren anders, als die wir am Grill gesehen haben. Das waren dann eher so gekochte und die waren eher mau und machten keinen guten Geschmack. Ich habe ein wengerl was davon gegessen, aber es hat mir nicht so geschmeckt. Ich fand die eher lätschert und atypisch.


Fisch
+++
Der Fisch war dann schon ein wengerl anders. Der kam dann in kleinen Stücken und nicht im Ganzen. Der hatte dann eine graue und ein wengerl braune Farbe. Ich wusste dann echt nicht, ob es Fleisch oder Fisch war. Ich fand nicht, dass das Ganze nach Fisch roch oder gar danach schmeckte. Von dem habe ich dann 4 Stück gegessen und den fand ich sogar geschmackig.


Zahlen
+++++
Zum Schluss ging dann das Zahlen los. Wir haben da ein Cola und 2 Mineralwasser gehabt. Das eine nahmen wir dann mit. Das hatte dann 5 Euro gekostet, also nicht eben wenig. Mit dem Kleingeld ging es ganz gut, da wir nicht zu große Scheine hatten und die Kellner sich mit Kleingeld ausgerüstet. Das Zahlen war gut gemacht, da die Kellner alles genau aufgeschrieben hatten und dann nicht mehr viel fragen mussten.


WC
+++
Das WC wusste dann noch drin sein. Da ging es über paar Stufen hoch. Dann waren da die Toiletten nach Geschlechter getrennt. Das war gut so und die Männer hatten da ebenso Kabinen, aber ohne Klobrille. Es war eher klein dort, aber es reicht und es war nicht eklig. Da konnte dann jeder noch sein Geschäft machen. Im Bus hätte es keine Toilette gegeben.


Resümee
++++++
Das Lokal hat mir ehrlich gesagt, besser gefallen als das Essen. Das war OK, aber keine große Sensation. Das Beste waren da die Bananenchips und davon habe ich dann am meisten gegessen. Die Sicht hin zu den Bergen war einmalig, aber für mich war es nicht so gut, immer im Wind zu sitzen, da ich leicht Kopfweh davon bekomme. Das Essen war dann schon so gemacht, dass man 1 Stunde Zeit für alles hatte. Da konnte ich mir von allem nehmen, was ich wollte, ohne dabei zu hetzen. Als Nachspeise hatte man dann noch Kaffee angeboten, aber von dem habe ich nicht Gebrauch gemacht.

Mir wäre es aber lieber gewesen, wenige auszugeben und etwas a la carte zu bestellen. Das schlug man zuerst vor, aber das Essen war fertig und so hätte man für genauso viel oder weniger Geld noch extra etwas kochen müssen.


Stände
++++
Gut fand ich dann noch, dass vor dem Restaurant ein paar Bauern mit ihren Ständern auf Kunden warteten. Mir haben es dann die kleinen Bananen angetan. Die sahen lecker aus und schmeckten mir und kosteten 1 Euro.

Bis bald

Heinz

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Kappuskind veröffentlicht 29.11.2017
    Oo
  • hochsauerlaender veröffentlicht 29.11.2017
    bh
  • quacky4321 veröffentlicht 28.11.2017
    lg
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Produktdaten : El Campesino, Vinales

Produktbeschreibung des Herstellers

Haupteigenschaften

Klassifikation: Touristenklassehotel

Typ: Hotel

Stadt: Vinales

Ciao

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