Spiel des Jahres 1999
29.02.2000
Pro:
nettes Spiel, ausbaufähig
Kontra:
glücksabhängig
Empfehlenswert:
Ja
 rgw
Über sich:
Mitglied seit:22.02.2000
Erfahrungsberichte:19
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Name des Spiels: Elfenland Verlag: AmigoSpieleautor: Alan R. Moon Kritik: Elfenland, das Spiel des Jahres 1999. Es ist sehr schön aufgemacht, und es spielt sich auch gut. Die Regeln sind nicht sehr kompliziert, das Spiel läuft flüssig, das Material ist hervorragend - und trotzdem kommt das Spiel nicht so recht über das Attribut "nett" hinaus. Woran es liegt? Ursprünglich gab es einmal, vor vielen Jahren, ein Spiel namens Elfenroads vom gleichen Autor. Leider kenne ich selbst dieses Spiel nicht, habe mir aber sagen lassen, dass es um Klassen besser und sehr viel strategischer war als Elfenland. Zusammen mit dem Ausbaukasten Elfengold soll dieses Ursprungsspiel wieder spielbar sein, ich werde es in Kürze einmal ausprobieren. Ich glaube, das Glückselement bei Elfenland ist ein bisschen zu groß geraten. Man hat das Gefühl, alles beeinflussen zu können, aber ohne einen Fehler gemacht zu haben, steht man am Ende doch oft mit leeren Händen da. Das ist ärgerlich, weil das Spiel vom ersten Eindruck her mehr verspricht. Da tröstet es nur wenig, dass es trotz dieses Mangels ein an für sich gut gelungenes Spiel ist. Ich erwarte von der Erweiterung Elfengold, dass durch sie das Spiel wesentlich interessanter, spannender und weniger glücksabhängig wird. Zum Spiel selbst: Auf dem Plan sind neben der Ausgangsstadt noch weitere 20 Städte, die über verschiedene Wege verbunden sind. Die Wege führen durchs Gebirge, durch die Wüste, durch den Wald, über Wiesen oder über Wasser. Je nach Gelände stehen verschiedene Transportmittel in Form von Pappplättchen zur Verfügung, die hier benutzt werden können. Das Riesenwildschwein etwa trägt einen durch Wald oder Wiese, das Einhorn durch Wiese oder Wüste und so weiter. Jeder Spieler hat 4 bzw. 5 solche Plättchen, von denen in einer Runde auf jeden Weg nur eines gelegt werden darf, das dann von allen Spielern genutzt werden kann. Außerdem hat jeder Spieler 8 Bewegungskarten, mit denen er die ausliegenden Transportmittel nutzen kann. Pro Weg braucht man je nach Gelände und Transportmittel 1 oder 2 passende oder aber 3 beliebige Karten. Ziel des Spieles ist es, innerhalb der 4 Runden, die gespielt werden, so viele Städte wie möglich anzusteuern und dort jeweils einen Pöppel der eigenen Farbe mitzunehmen. Wer am Ende die meisten Pöppel hat, gewinnt, bei Gleichstand der mit mehr übrigen Bewegungskarten. Spielerzahl: 2-6 Altersklasse: ab 10Spieldauer: ca. 1 Stunde Spielregel: gut verständliche Regel für ein relativ einfaches SpielTaktik / Glück: Das Spiel ist schon recht glücksabhängig, weil man die richtigen Kärtchen bekommen muss und sich nicht zu sehr mit den Mitspielern ins Gehege kommen darf. Aber ein bisschen taktisches Denken hilft durchaus. Preis: 30Wo kaufen: Das Spiel gibt es praktisch überall, ich würde auf Sonderaktionen achten.
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