Erfahrungsbericht über

ECS L7VTA

Gesamtbewertung (3): Gesamtbewertung ECS L7VTA

 

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Der Souveräne!

5  15.10.2003

Pro:
Preis, Kompatibilität und Verarbeitung

Kontra:
Kein Overclock möglich

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Handbuch/Dokumentation/Hilfe:

Kompatibilität:

Erweiterbarkeit:

Stabilität:

Bios:

Treiber

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vincege

Über sich:

Mitglied seit:23.09.2003

Erfahrungsberichte:9

Vertrauende:9

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 42 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Seit nicht ganz einem Jahr verwende ich bei dem Zusammenbau neuer PC zumeist das Elitegroup ECS L7VTA KT400. Dieses Board gibt es ebenfalls mit einem Raid Kontroller und nennt sich dann L7VTA Raid KT400 (eventuell schreibe ich hierzu noch einmal einen gesonderten Erfahrungsbericht).

Beide Varianten sind in ATX- Bauweise ausgelegt und somit für alte Gehäuse ohne ATX- Stecker nicht geeignet. Das ATX (Advanced Technology eXtended) ermöglicht das automatische Ab- und auch Einschalten des Rechners.

Wer somit gezwungener Maßen ein neues Gehäuse erwerben muß, sollte darauf achten ein Netzteil zu wählen, was mindestens 300 Watt bietet. Desto größer die zur Verfügung gestellte Watt Zahl, um so höher die Sicherheit, dass das Netzteil nicht zerstört wird. Selbst empfehle ich immer die 400 Watt Netzteile, vor allem wenn noch die Beleuchtung im Gehäuse darüber gespeist wird.


Mit Einführung war das KT400 Mainboard mit 533 FSB immer das Günstigste und hat dabei in Vergleichstest die Performance dar geboten wie die teurere Konkurrenz. Das Mainboard von Asus ist vergleichsweise mehr als doppelt so teuer.
Im Speicherdurchsatz läßt das L7VTA die teurere Konkurrenz sogar hinter sich.
Abstriche müssen lediglich bei den BIOS Optionen und der Möglichkeit zur Übertaktung gemacht werden. Hier kann dem teuren Asus nicht das Wasser gereicht werden.

Seit Juni 2003 ist die Version 2.0VI auf dem Markt. Alle integrierten Komponenten sind erhalten geblieben, jedoch fällt die Bauweise vom Mainboard jetzt deutlich kleiner aus. Das ist gerade für Mini- und Midi- Gehäuse sehr sinnvoll. Die Version 1.0b machte gerade bei den kleineren Gehäusen Probleme mit der Paßgenauigkeit zu dem Netzteil und eingebauter Peripherie, wie zum Beispiel CD-Rom Laufwerke usw.

Die Basis für einen guten PC mit entsprechender Performance ist das Mainboard. Sind die zusammen hängenden Datendurchsätze unstimmig (zum Beispiel durch den RAM oder die Festplatte), geht die Performance in die Knie. Mit dem ECS L7VTA ist man auf jedem Fall technisch auf der Höhe (im Moment wenigstens) und kann anhand seines Geldbeutels die Erweiterungen und den Aufbau selbst bestimmen. Dieses werde ich versuchen in meinem Erfahrungsbericht nieder zu legen.


Aktueller Preis:
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Euro 44,90 (Tendenz zur Zeit steigend)


Abmessungen (B x L):
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305 x 244 mm


Herstellergarantie:
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24 Monate


Herstellerinformationen:
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http://www.ecs.com.tw/products/pd_spec.asp?product_id=63


Zum Prozessor:
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Das Mainboard verwendet einen AMD 462- PIN Sockel A.
Es unterstützt 100 / 133 / 166 MHz Frontsidebus (FSB) und nimmt die AMD Duron, Athlon und Athlon XP- Prozessoren auf. Empfohlen wird für das Board ein Athlon XP- Prozessor.


Zum Chipsatz:
°°°°°°°°°°°°°°
Der Chipsatz des L7VTA enthält die VIA KT400 Northbridge (das eigentliche Herz) und die VIA VT8235 Southbridge (der Arbeiter für die externen Angelegenheiten, wie zum Beispiel der Festplatte).
Der Chipsatz unterstützt unabhängig von einander die Adressen, die Daten- und die Snoop- Interfaces mit einem Transfer für die Athlons von 200 / 166 / 133 / 100 MHz DDR (Double Data Rate).
Das DRAM- Interface arbeitet synchron mit dem Host- CPU und ist daher im MHz- Bereich flexibel in seiner Konfiguration. Der FSB liegt hier bei 533 MHz, da das Host- Interface mit 8x 66MHz angesteuert werden kann.


Weitere technische Daten:
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Die Speichermodule von DDR SDRAM werden mit 200 / 266 / 333 und 400 MHz unterstützt. Jeder Steckplatz kann bis zu 1 GB (nimmt drei ungepufferte 184 Pin mit 2,5V auf) bestückt werden. Somit ist eine Kapazität von 3 GB möglich und die Daten können mit einer Geschwindigkeit bis zu 2,1 GB pro Sekunde geswappt werden. Besonderheit ist hier, die Mindestgröße des DDR- Moduls muß 32 MB betragen und wenn man die DDR 400 einsetzen möchte, können nur zwei DIMMs belegt werden. Folglich ist die Gesamtkapazität bei DDR 400 „nur“ 2 GB groß.

Das Mainboard verfügt über fünf 32-Bit PCI Steckplätze und einen CNR (Communications and Networking Riser).

Der EIDE- Controller unterstützt den Dualkanal- UltraDMA Mastermodus bis 133 MHz. Somit können ältere Festplatten mit ATA- 33 MHz, aber auch moderne mit bis zu 133 MHz angeschlossen werden. Daher sind Daten- Transferraten im PIO- Modus 4 von 133 MB pro Sekunde möglich.

Das L7VTA verfügt über einen 8x AGP (Accelerated Graphics Port - Version 3.0) Steckplatz. Der Slot wird mit 1,5 Volt angesteuert und ist für abwärts kompatible AGP- Karten mit 4x Transfermodus geeignet. Neue Grafikkarten erreichen dadurch ihre optimale Geschwindigkeit und Performance.
Eine Soundkarte ist auf dem Mainboard integriert. Der AC 97 Audio Codec ist kompatibel mit der AC 97 2.2 Spezifikation und unterstützt den 18 Bit Stereo- Vollduplex- Codec mit unabhängigen so wie variablen Samplingraten.

Weiterhin ist ein Realtek RTL8100B LAN-Chip integriert. Somit steht dem Benutzer ein 10 / 100 Mbps Fast Ethernet- Controller zur Verfügung. Nicht zu unterschätzen für unsere DSL-Freunde. Der Layer entspricht allen geltenden IEEE 802.3 Standards und unterstützt somit 10Base-T und 100Base-Tx (Halb- und Vollduplex). Über die mitgelieferte Mainboard- Software kann ein einstellbarer Equalizer genutzt werden.

Und in Relation dazu wird auch noch ein Modem MC97 (VIA-3068 Chip) On-Board zur Verfügung gestellt.


Weitere Anschlußmöglichkeiten:
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4x USB 2.0 (Universal Serial Bus – zwei für die Rückwand und zwei On-Board, welche für Front- USB genutzt werden können. Die Version 2.0 ist abwärts kompatibel mit der Version 1.0)
2x PS/2 Schnittstellen
2x serielle Schnittstellen
1x parallele Schnittstelle
1x FDD (für die Diskettenlaufwerke)
Audiobuchsen für Mikrofon, Line In und Line Out


Lieferumfang:
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Das Mainboard
Eine Daten- Bandleitung für Diskettenlaufwerke
Eine Daten- Bandleitung für DIE- Laufwerke
Eine Installations- und Support- CD
Eine I/O- Anschlussabdeckung für die Gehäuserückwand
Eine Tüte mit allen nötigen Schrauben und Abstandshaltern
Ein Benutzerhandbuch in englisch


Der Einbau & Tip:
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Das Mainboard wirkt optisch sehr hochwertig. Die „lila“ Lackierung zieht den Blick im Kontrast zu den anderen Bauteilen regelrecht an sich. Es macht einen soliden Eindruck und ist sehr gut verarbeitet.

Nachdem die mitgelieferte Anschlussabdeckung an der Rückwand des Gehäuses eingesetzt wurde, kann das Board „zur Kontrolle“ eingesetzt werden. Durch die Paßgenauigkeit konnten alle Boards bisher ohne Probleme verbaut werden. Das war früher nicht immer der Fall, besonders bei ECS.

Anschließend entnehme ich das Board wieder und setzte zunächst den Prozessor ein, welcher mit dem daneben befindlichen „Hebel“ arretiert wird. Die Jumper 3 und 5 auf die richtige CPU Frequenz setzen. Wie schon oben beschrieben, liegen die Taktraten bei 100 MHz, 133 MHz und 166 MHz. Dieses ist gut auf dem Board, wie auch im Handbuch abgebildet und beschrieben.
Ein Overclock ist nicht möglich! Ist die Spannungsversorgung des Prozessors nicht richtig, zum Beispiel ein XP 2400+ wird mit 166 MHz getaktet, macht das Board zu! Zum Schutz des Prozessors ausgezeichnet, für Freaks uninteressant.

Sodann wird der Lüfter (mit dem CPU Kühler Arctic Copper Silent TC habe ich die besten Erfahrungen in Sachen Lautstärke und Baugröße gemacht) aufgesetzt und kann nun, weil kein Netzteil oder sonst ein Gehäuseelement im Weg steht, problemlos verankert werden. Nun noch den Stecker auf den CPU- Fan und das Board kann in das Gehäuse. Alle erforderlichen Schrauben (meistens sechs Stück) einsetzen.

Dann den Speicher in den oder die DIMMs arretieren und die Grafikkarte in den AGP- Slot. Wer noch einen separaten Gehäuse- Lüfter nutzt, kann diesen jetzt mit dem unten befindlichen CASFAN verbinden.
Die Festplatte oder Festplatten an eine Daten- Bandleitung des IDE1 und das CD-Rom oder andere Peripherie an die zweite Daten- Bandleitung (nicht mehr im Lieferumfang enthalten) des IDE2 anschließen.

Anwender, welche nun das Diskettenlaufwerk oder / und einen CNR anschließen möchten, werden sich etwas ärgern. Denn die Slots befinden sich direkt am unteren Rand vom Board und sind auch in einem Midi- Gehäuse nur schwer zugänglich. OK, an die Steckplätze muß man in der Regel nur ein Mal, aber dennoch wäre aus meiner Sicht eine andere Lösung möglich gewesen. Die große Gefahr welche ich sehe besteht darin, dass im Gehäuse fixierte Füße möglicher weise den Einbau vom Board unmöglich machen, da die beiden Slots im Weg liegen könnten. Dem sollte ECS mit der nächsten Modellreihe Abhilfe schaffen.

Zum Abschluß den ATX- Stecker vom Netzteil aufsetzen und fertig.


BIOS (Basic Input Output System):
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Auf dem L7VTA befindet sich die aktuelle Phoenix Award BIOS Version.
Ein „Flash“ war für mich bisher nicht notwendig, obwohl die Möglichkeiten zur richtigen Einstellung begrenzt ausfallen. Auf der mitgelieferten CD befindet sich das Tool „Flash Memory Writer V7.33“ und kann nach Bedarf die neuste Firmware aus dem Internet implementieren.

Das BIOS Setup bietet die gängigen Einstellungen für das „CMOS“ (Grundeinstellungen).
Im „Advanced“ (Erweiterungen) Modus werden die wichtigen Einstellungen für den Prozessor und den PCI Bus Controller (unter anderem der Cache), des AGP Slots (Grafikkarte 8x / 4x, Fast Write / Wait States, usw.) und der DRAM (Speicher- Frequenzen) eingestellt und fest gelegt.

Nach Bedarf können hier auch das integrierte Modem, das LAN und die Soundkarte deaktiviert werden.


Wie oben schon geschildert, besteht im BIOS nicht die Möglichkeit die Taktrate für die CPU händisch, im Sinne der Asus- Optimierung, anzupassen. Somit muß mit den Grundeinstellungen und dem möglichen „Feintuning“ durch Caches gelebt werden.


Die Praxis:
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Bisher kam es bei keinem Komponentenwechsel zu Schwierigkeiten. Egal ob Prozessor (AMD XP2200+ oder AMD XP2800+), Speicher (mit 333 MHz oder 400 MHz) oder eine Grafikkarte (GeForce4 MX-440 8x oder Asus 128MB V9950 TD GeForceFX5900 ; NVIDIA GeForce FX 5900 Chip / 8x AGP 128 MB DDR-RAM / DVI / TV-Out) wechselte.


Bei der Erstinstallation wird einfach das Windows XP (zum Beispiel Professional) installiert und im Anschluß die mitgelieferte Installations- und Support- CD von ECS eingelegt. Vollständiges Update wählen und schon bleiben keine gelben Warnhinweise im Geräte- Manager mehr vorhanden.

Die meisten PC wurden mit einer 120 GB Maxtor Festplatte (7200 U/Min.) ausgestattet und sind ziemlich voll mit Hardware. Teilweise wurden alte und neue Peripherie gemischt, was bisher zu keinen Problemen führte. Dies ist für mich ein deutlicher Hinweis darauf, wie hoch die Kompatibilität dieses Mainboard ausfällt.
Auch plötzlich auftretende Systemabstürze sind mir mit dem XP Professional nicht bekannt.
Die Temperaturüberwachung habe ich nach kurzer Zeit aufgegeben, da der temperaturgesteuerte Lüfter (s. o.) alles im Griff hat.
In Anbetracht der Tatsache, dass die Rechner teilweise wochenlang am Stück laufen, ist das ein selbsterklärendes Urteil.


Fazit:
°°°°°
Das Elitegroup L7VTA ist, so weit ich es beobachten konnte, der günstigste Anbieter unter den KT400 Mainboards. Ein Schnapp in Relation zu anderen Anbietern. Noch bietet es zeitgemäße Technik und eine hervorragende Kompatibilität. Das Preis- / Leistungs- Verhältnis ist nicht zu schlagen.
Einziges Handicap ist für Freaks gegeben, welche ihren CPU an seine Leistungsgrenze bringen wollen. Wer dieses Handicap vernachlässigen kann, wird mit diesem Mainboard absolut zu frieden sein!

Uneingeschränkte Kaufempfehlung mit fünf Sternchen.

PS: Wer den Differenzbetrag des Boards in den höheren CPU investiert, kann sich die gefährliche Bastelei mit der Übertaktung sparen.


Sollte ich etwas vergessen haben, wäre ich für einen Hinweis dankbar!
Vince

©Vince, 15.10.2003

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
badmouZe

badmouZe

19.10.2003 00:34

Jo, Hi, natürlich super Bericht ;). Ich hab auch ein Elitegroup Mainboard, nur weiß ich leider nicht genau, was für eins, auf jedenfall bin ich sehr zufrieden damit. Grüße badmouZe, die schlimme Maus

loomey

loomey

16.10.2003 13:32

Wie immer ein klasse Bericht! Glückwunsch zu BLAU. ;-) Gruß loomey

Wuschel_F

Wuschel_F

15.10.2003 20:15

Ich versteh nur Bahnhof, aber sehr schön, ja, doch ;-)

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