Ich würde euch heute gern meinen Kontaktgrill vorstellen, welchen ich letztens mal wieder aus dem Schrank geholt habe.
Abwechslungsreich essen und vor allem sollte es auch schnell gehen, darum durfte der Elta mal wieder beweisen, dass er auch nach 6 Jahren noch prima funktioniert.
Warum ich den
ELTA KG 116
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gewählt hatte war einfach der Preis, welchen er damals im Angebot hatte.
Ich habe dafür 15 Euro gezahlt, das Nachfolgemodell kostet heute bei ELTA z.B. bereits 38 Euro aber mit 2000 Watt.
Mein Gerät hat nicht ganz so viel Power, jedoch leistet es seine Arbeit hervorragend auch heute noch. Auch wenn man ihm heute bereits ansieht an den Grillflächen, dass er nicht immer mit Liebe behandelt wurde, Fleisch und Gemüse und vor allem mit Käse überbackene Toast werden immer noch prima und lecker gegrillt, aber auch die leinen Thüringer Bratwürstchen hat er gern in seiner Gewalt.
Produktdaten
- 1600 Watt
- Grilltemperatur nicht regelbar
- mit Überhitzungsschutz und Kontrolllampe
- Grillplatten antihaftbeschichtet
- Grillfläche zum Kontaktgrillen 28,5 x 18 cm,
Design
Der Grill hat keine quadratische sondern eine halbrunde Form. Wobei die eigentlichen Grillflächen rechteckig sind dann halt ca. 28 x 18 cm groß sind.
Die äußerlich erkennbare Rundung ist der Griff, mit welchem das Gerät auch geschlossen wird nachdem es befüllt wurde. 2 Toast passen nebeneinander.
Am Griff befindet sich dann auch der Schließmechanismus, der relativ empfindlich ist und nach den Jahren auch schon ein wenig wackelig. Dennoch lässt er sich mit einem Klick nach unten prima schließen.
Der Elta ist silbergrau aber nicht glänzend sondern gebürstet. Die Oberfläche ist ganz robust aber trotzdem nicht stoßsicher. Vor allem wenn er hochkant im Schrank aufbewahrt wird, was möglich ist durch die Flache Seite, die als „Parkfläche“ auswiesen ist, sollte er genug Spielraum und Platz haben, damit die Oberfläche nicht zerkratzt wird.
Im Gebrauch
Ich denke, wie so ein Kontaktgrill funktioniert muss ich nicht wirklich detailliert beschreiben. Man legt, vor dem Aufheizen auf die untere antihaftbeschichtete Platte das Grillgut. Eigentlich benötigt man kein fett, da das Grillgut nach gewisser Zeit eh im Eigenfett schwimmt, welches auch nicht abliefen kann bei diesem Grill, dennoch schmiere ich jetzt nach den Jahren die leider schon ein wenig zerkratzte Grillfläche mit ganz wenig Öl ein.
Das aber auch nur, damit an den leicht beschädigten Stellen das Grillgut nicht haften bleibt. Normalerweise passiert das auch nicht, aber wie gesagt, ich war halt nicht immer nett zu ihm und habe Metallgabeln benutzt beim Herausnehmen des fertigen Grillgutes, oder Kontrollieren des Bräunungsgrades.
Aus erster Hand bekommt ihr diesen Kontaktgrill gar nicht mehr weil er auch nur eine Stufe hat – er ist nicht gezielt regelbar – die neueren Geräte haben alle einen Thermostatregler. So musste ich erst lernen mit diesem Grill umzugehen und eine Zwischenkontrolle durch Öffnen des Gerätes, wenn es heiß ist, ist eigentlich immer nötig, bis man ungefähr weiß, wie lange eben entsprechendes Grillgut benötigt.
Okay, aber eigentlich habe ich jetzt schon einen Gedankensprung gemacht, denn beim Befüllen muss man auch darauf achten, dass das Grillgut nicht zu dick ist, sonst könnt ihr das Gerät nicht schließen.
Geschlossen wird das Gerät durch Herunterklappen der oberen Abdeckung, die ja auch gleichzeitig Grillplatte ist, und dann nur noch mit einem Klick die Schließe zu. Stecker rein und schon beginnt das Gerät zu leuchten und zeigt an, dass es aufheizt und das relativ schnell.
Wenn das Grillgut zu dick ist ihr müsst dann so toll quetschen, was Steaks z.B. nicht bekommt.
Auch könnten die Bratwürste platzen bevor sie überhaupt beginnen zu bräunen.
Das ist bereits ein großer Nachteil bei diesem Gerät, am besten grillt sich immer noch Gemüse wie Paprika oder Auberginen oder halt die kleinen dünnen Thüringer Bratwürste.
Am Anfang fand ich das Gerät prima, inzwischen habe ich halt alle Nachteile kennergelernt gegenüber den neueren Geräten.
Nachteile sind z.B
- nur dünnes Grillgut passt hinein
- Keine Stufenregelung der Temperatur
- Das Gerät wird relativ heiß und muss dennoch zur Kontrolle zwischendurch geöffnet werden.
- Keine Fettablaufschale
- Griff wird auch heiß
Dennoch mag ich es nicht entsorgen, solange es immer noch funktionstüchtig ist und uns halt mal wieder danach ist etwas im Kontaktgrill zuzubereiten. Viel lieber nutze ich halt doch meinen Yakigrill.Der Vorteil des Kontaktgrills ist halt, dass das Grillgut gleichzeitig von beiden Seiten gegrillt wird und vor allem Fleisch oder Gemüse dann so herrliche Muster durch die Struktur der Grillplatten hat.
Wenn ich dann mindestens 1 mal kontrolliert habe wie weit der Grillvorgang ist und ich es für fertig befinde ziehe ich den Stecker aus der Steckdose – einen Ein(Ausknopf gibt es nämlich auch nicht – und schon kann ich vorsichtig am besten mit keinem metallischen Gegenstand das Grillgut von den Platten nehmen.
Das Ergebnis ist immer noch prima, obwohl der Grill nun schon 6 Jahre auf dem Buckel hat, dennoch würde ich ihn nicht wieder kaufen, denn eigentlich ist er mehr als primitiv mit den ganzen oben aufgeführten Nachteilen.
Zudem bekommt ihr ihn eh nur noch aus zweiter Hand, aber selbst für 5 Euro würde ich ihn heute nicht mehr kaufen.
Was geht noch - oder besser, was steckt heute meist in ihm?
Manchmal nutzen wir ihn auch einfach noch zusätzlich, um Toast aufzubacken, das geht nämlich damit auch.
Und das allerbeste, statt z.B. überbackenen Hawai-Toast zu bereiten lecker mit viel Käse oben drauf auf Schinken und Ananas in den Herd zu schieben gebe ich ihn in diesen Kontaktgrill. Das klappt prima, nur muss ich ihn nach dem Steckerziehen eine Weile abkühlen lassen damit der Käse wieder ein wenig fest wird und dann erst öffnen.
Auch wenn ein wenig Käse seitlich herabläuft oder dann an der oberen Grillplatte klebt, die Hawai-Toast werden in diesem Kontaktgrill dennoch prima. So hat er doch am Ende noch einen sinnvollen Nutzen gefunden, und einen grund, warum er noch nicht entsorgt wird.
Diese überbackenen Toast sind damit schnell zubereitet ohne erst den hern in gang bringen zu müssen und ich habe auch festgestellt, dass es damit auch schneller also auch stromsparender geht.
Reinigung
Nach jedem Gebrauch reinige ich ihn etwas mühevoll. Da kleben immer Reste an den Grillflächen, vor allem nun auch, weil ich die Grillflächen ja bereits etwas beschädigt habe. Die Antihaftbeschichtung funktioniert also nicht mehr optimal.
Aber was solls, Reinigen muss man eh jedes Gerät nach dem gebrauch, ob nun Waffeleisen oder Sandwichtoaster so auch diesen Kontaktgrill.
Fazit
Wie schon gesagt, heute würde ich dieses Gerät nicht mehr kaufen und ich empfehle es auch nicht aus zweiter Hand.
Sicherlich bringt es immer noch prima Grill und Toastergebnisse, jedoch hat es keinen Ein- und Ausschalter, keine Temperaturregelung – man muss immer mal die Bräunung zwischendurch kontrollieren und den heißen Griff dazu öffnen, und dickere Scheiben Fleisch passen eh nicht hinein.
Aber für leckere Hawai-Toast mit Käse überbacken, der auch knusprig braun wird, da ja die obere Fläche auch eine Grillfunktion hat, ist er immer noch prima geeignet.
Sterne gibt es dennoch nur 3 weil er sehr einfach gestrickt ist für heutige Ansprüche.
Dabei ist er erst vor 5 Jahren gekauft worden.
Euer Mondlicht 1957
23.11.2011 21:12
Den hab ich auch, nur schon ewig nicht mehr benutzt. Ich glaube ich habe damals nicht mal 15 Euro bezahlt, wenn es nicht sogar nur 9,99 Euro waren. Mehr hätte ich aber auch nicht zahlen wollen dafür!
02.11.2011 08:50
Klasse! BH von mir! LG
23.10.2011 13:02
BH