The Way Up To Heaven!
12.05.2002 (19.05.2002)
Pro:
gefragt wie noch nie, Weltsprache Nummer 1, fächerübergreifender Unterricht(Literatur . . . )
Kontra:
Grammatikteil, Übersetzungen,
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Arbeitsaufwand:
Schwierigkeitsgrad der Ausbildung:
Prüfungsanforderungen:
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 55 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo Zusammen, mein heutiger Artikel befasst sich mit dem Englisch-Leistungskurs der gymnasialen Oberstufe. Ich gehe in das Wirtschaftsgymnasium, auf die Hugo-Eckener-Schule, und habe neben BWL mit integrierter VWL noch die Wahl zu einem weiteren LK nach der 11 Klasse gehabt. Meine Wahl ist eindeutig auf Englisch gefallen, da ich in meinem späteren Beruf auf jeden Fall Englisch und Spanisch, vielleicht auch ein wenig Französisch mit in meinen Beruf mit einbauen möchte bzw. einfließen lassen will.
Natürlich habe ich mich bei Freunden aus der Oberstufe erkundigt über das Fach, gewisse Tips abgeholt, Arbeiten angeschaut und habe auch gleich gemerkt, dass in einem LK der Wind aus einer ganz anderen Richtung weht. Hier ist es dann nicht mehr, Schule ist das was man lernt, sondern Du lernst selbstständig das, was Dir dein Lehrer empfiehlt und bildest Dich von Tag zu Tag zu einem guten Schüler heran. Wir haben das Fach 5 Mal in der Woche, wobei 2 Doppelstunden angesetzt sind. Die Doppelstunden sind meistens dafür gedacht, damit ein Lehrer an diesen Tagen eine Klausur schreiben kann.
Apropos Klausuren. Unsere Lehrerin(sie wurde übrigens an der Eton-Elite-Schule in England ausgebildet-hat dort studiert) schreibt neben den festgesetzten LK-Klausuren jede Woche einen angesagten Kurztest, der entweder über den Stoff der letzten Stunde handelt, deren Grammatikteil usw. oder über Literatur...! Neben den schriftlichen Noten legt ein jeder Englischlehrer/eine jede Englischlehrerin sehr viel Wert auf das Mündliche, denn wem nützt es denn was, wenn man später einmal zwar einen Brief schreiben kann, doch in der Face-To-Face Situation keinen einzigen Brocken rausbringt! Demzufolge muss ein jeder zwei bis dreimal in einem Schulhalbjahr vor an die Tafel, dies variiert natürlich von Schulklassengröß zu Schulklassengröße und wird dort dann abgefragt über den Stoff der letzten zwei Stunden, die Vokabeln müssen sitzen, die Grammatik sowieso.
Seit der zwölften Klasse haben wir jeden Mittwoch eine Literaturstunde eingeführt, in der wir immer wieder neue Dramen, Werkt, Comedies durchnehmen. In der letzten Zeit lesen wir sehr viel von Roald Dahl. Gut, alles versteht selbst der Englischlehrer nicht so ganz genau, aber um den Gesamtzusammenhang erschließen zu können, dafür braucht es nicht unbedingt die Künste eines Englisch-Lk-Schülers, sag ich jetzt mal, und außerdem bekommen wir zu jedem Text, mal unabhängig jetzt von den Literaturtexten immer einen sogenannten Wordcheat mit angeführt, mit den wesentlichen unbekannten Wörtern und deren Definition und außerdem gibt es auch immer noch eine kreative Schreibaufgabe dazu, sei es ein Comment oder Questions on the text! Je nachdem, es ist immer von allem etwas dabei. Doch diese Stunde hat sich auf jeden Fall bewehrt, denn sie kommt gut bei der Klasse an. So weicht man zwar vielleicht ein klein wenig ab, von der Abinorm, doch das macht nicht wirklich all zu viel aus, denn immer wieder werden auch im schriftlichen Abitur literarische Fragen im Einelgespräch gestellt und da macht es sich sehr gut, wenn man gewisse Vorkenntnisse mitbringt. Der einzig nennenswerte Unterschied zum Grundkurs Englisch ist der, dass einfach die Anforderung vom Sprachniveau her viel höher gesteckt ist, d.h. in der Englischübersetzung muss man sich dann schon sehr gehoben, was perfekt hochdeutsch ausdrücken können und sehr viel freier übersetzen können, als ein/e Schüler/in aus dem GK. Ansonsten, man hat das selbe Buch, größtenteils die selben Themen und die Grammatik ist auch gleich.
Nur schade eigentlich, dass an unserer Schule kein Austausch nach England angeboten wird. Jede Menge Infos liegen zwar im Sekretäriat herum über ausländische Studiengänge und Schulaustausch nach England, doch der ist dann unabhängig von der Schule. Einen solchen Austausch, auch Sprachurlaub genannt, werde ich diesen Sommer unternehmen, für 4 Wochen werde ich nach Torqay reisen und dort in einer Gastfamilie untergebracht sein und in eine englische Schule ganz normal wie in Deutschland meinen Unterricht erhalten - da freue ich mich schon riesig drauf und hoffe sehr viel in den Englischunterricht zuhause mit einfließen lassen zu können! Mein Tip: Solltet ihr euch allgemein für Sprachen interessieren und auch für eure Zukunft etwas mit Sprachen zu tun haben wollt, dann seid ihr im Englisch-LK genau die richtigen. Aber das ist jetzt nicht nur einfach reinsetzen und gut, ne, ich müsst schon sehr viel Eigeninitiative mit einbringen um erfolgreich mit dabei zu sein, nur allein vom hinschauen wird da nichts. Legt euch am besten ein gescheites Deutsch-Englisch-Wörterbuch zu und von der Schule bekommt ihr sowieso ein gängiges Englisch-Englisch-Wörterbuch(meistens zumindest) und ein normales Schulbuch ebenfalls. Ihr könnt, wenn ihr die Möglichkeit habt, sehr viel das Internet miteinfließen lassen, indem ihr euch einfach bei englischsprachigen Seiten/Domains einloggt und dort herumstöbert, könntet internationale Kontakte knüpfen, in Form von Emailfreundschaften etc. und solltet auch sehr viel Fernsehen schauen, natürich CNN oder NBC, die Nachrichten vor allem. Auch wenn man nicht alles versteht, man lernt auf jeden Fall tag für tag immer wieder etwas Neues mit dazu und irgendwann versteht man auch mal die komplette Sendung!
Nun seid ihr an der Reihe. Die Entscheidung müsst ihr schon selbst treffen. Aber sprecht das in Ruhe noch einmal mit euren Eltern ab und klärt vor allem mit euch selbst, den Lehrern und den Eltern ab, in wie fern eure Ziele für die zukunft aussehen! **********Update vom 19.05.2002**********************
Hier ist mir doch grad noch was aufgefallen. Man kann ja viel mehr in die Pro-und contrazeile reinschreiben, so habe ich das gemacht. Und noch ne kleine Anmerkung. Letzte Woche haben wir ne Übersetzung geschrieben und ich habe erstaunlicher Weise ne glatte 1 geschrieben. Dies war aber auch nur möglich, dank der langen und intensiven Vorbereitung unserer Lehrerin, die uns sehr oft Texte aus Magazinen und Büchern hat übersetzen lassen und dank unseres Stark-Leistungskurs-Abiturbuches, der gezielt auf das ABI ausbaut mit vielen Texten der vergangenene Prüfungsjahrgänge!!!!!!!
Viel Spaß Enjoy yourself
2002-12-05
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18.05.2002 23:57
trotz deines guten berichts : ich mache neben deutsch geo als LK ,da ich englisch nicht ausstehen kann.
16.05.2002 17:23
Naja, du hättest in deinen Bericht schon ein wenig Logik und eine sinnvolle Strukturierung mit einfließen lassen können, sowie dich "perfekt hochdeutsch" ausdrücken können. Ist alles ein wenig wirr. Zudem vermeide es bitte in Zukunft die "Grundkursler" in ein schlechteres Licht zu rücken. Du hast keine Ahnung, was wir im GK machen und auf welchem Level sich unser Niveau befindet. Außerdem muss man nicht im E-LK sein, um die Sprache gut zu lernen. So einen großen Unterschied zwischen dem GK und dem LK gibt es nicht, und um eine Sprache (nahezu) perfekt zu lernen muss man sowieso ins englischsprachige Ausland gehen. Da komm ich dann mit meinem GK genauso weit. Viele Grüße, Stefan. See ya tomorrow in school PS: Vorsicht Ironie!
14.05.2002 21:32
Englisch wäre nun gar nichts für mich und ich bin froh die Sprache in der 12. Klasse nicht mehr zu haben. Meine Leistungskurse werden Mathe und Erdkunde sein. Eigentlich wollte ich statt Erdkunde ja Biologie nehmen, aber das ging in dieser Kombination nicht. :-( Naja, Erdkunde ist nun auch nicht schlecht, aber mit Bio hätte ich einfach mehr Punkte geholt.. naja, mal sehen. ;-) Freu mich schon auf die 12. und zumindestens habe ich mein Lieblingsfach dann 5 Stunden in der Woche... ;-) >>Liebe Grüße, Tanja