Wenig Büffeln und Lernen für das Leben

4  20.05.2002

Pro:
Talent, nicht Streben bringt den Erfolg;Letzter Schliff in Sprachen; Man lernt, sich in andere hineinzudenken; Man kann auch viel über ein Land und eine Gesellschaft lernen

Kontra:
Als Pflichtfach im Grundkurs haben Leute ohne Sprachtalent ein Problem; Hängt stark vom Lehrer ab, ob man auch fürs Leben oder nur fürs Abi lernt; Problematisch bei Lehrerwechsel, weil zwei Lehrer zwei verschieden Auffassungen und Erwartungen haben

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Arbeitsaufwand:

Schwierigkeitsgrad der Ausbildung:

Prüfungsanforderungen:

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Weighardt

Über sich: Reisen und vor allem Südostasien, Internet und Städte sind meine Lieblingsthemen. Ich lese hier alle...

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Da ich es schon immer sehr mit Sprachen hatte und eine ausgesprochene Leseratte bin, fiel meine Wahl sehr nahe liegend auf den Leistungskurs Englisch. Das ist zwar auch schon über 15 Jahre her, aber Grundsätzliches wird sich nicht geändert haben. Einige von Euch werden wahrscheinlich immer noch vor der Frage stehen, welchen LK sie für die gymnasiale Oberstufe wählen sollen. Vielleicht kann ich euch ein wenig weiter helfen.

Da es mal wieder ein langer Bericht geworden ist, liefere ich euch erst einmal die Gliederung:

***** Beschreibung
***** Wer sollte Englisch als Leistungskurs wählen?
>>>Zum Sprachtalent
>>>Zum Interesse an der Literatur
>>>Zum textanalytischen Denkvermögen

***** Die Klausuren
***** Meine Klausurvorbereitungen
***** Schlusswort

***** Beschreibung *****

Als ich 1987 in Hessen mein Abitur gemacht habe, gab es vier Prüfungsfächer, von denen zwei als Leistungskurse (LK) in den Klassen 12 und 13 mit jeweils fünf Stunden pro Woche unterrichtet wurden. Die Klausuren im Abitur erstreckten sich über vier Zeitstunden. Neben Deutsch hatte ich mich für Englisch als zweiten LK entschieden. Hierbei steht jedes Halbjahr unter einem bestimmten Schwerpunkt. Am interessantesten fand ich das Halbjahr 12/I, weil sich da alles um die USA drehte und damals ein Studium der Amerikanistik für mich durchaus im Bereich des Möglichen gelegen hatte. (Es wurde aber dann die Südostasienkunde – was für ein Sprung!)

Ein weiterer Schwerpunkt, und zwar in 13/II, war Nord-Irland, in dem wir denn auch tiefe Einblicke in die Wurzeln des Nord-Irland-Konflikts vermittelt bekamen und in der Lektüre des „Cal“ einen sehr anschaulichen und bestürzenden Einblick in die Trostlosigkeit eines nordirischen Lebens voller Gewalt in Belfast vermittelt bekamen.

Normalerweise darf da auch „Shakespeare“ nicht fehlen. Das wäre in 13/I drangekommen. Unser regulärer Englisch-Lehrer, ein Oberstudienrat wie aus dem Lehrer-Hassbuch, war jedoch für das ganze Halbjahr krankgeschrieben, und sein Vertreter war ein progressiver Typ, der genauso wenig wie wir Bock auf den Mann aus Stratford-on-Avon und sein antiquiertes Englisch hatte. Stattdessen hatten wir dann u.a. „The Heart of Darkness“ von Joseph Conrad gelesen. Von Shakespeare, „Macbeth“, „Homeo und Schwulia“ (oder so ähnlich) habe ich also keine Ahnung...

***** Wer sollte Englisch als Leistungskurs wählen? *****

Da gibt es zwei ganz klare Grundvoraussetzungen: Sprachtalent und großes Interesse an Literatur und ein textanalytisches Denkvermögen.

>>>Zum Sprachtalent:
Unsere Lehrer hatten durch die Bank durch vorausgesetzt, dass wir fit in englischer Grammatik und vokabelsicher sind. Ihr müsst das so sehen, dass die Unter- und Mittelstufe der reinen Lehre der Sprache selbst gilt, und zwar als Vorbereitung für die Oberstufe. In dieser wird dann reine Textarbeit betrieben. Was ihr also bis in die Oberstufe nicht gelernt habt, bekommt ihr hier auch nicht vermittelt. Allerdings sind „Mitnahme-Effekte“ durchaus denkbar, wenn ihr nämlich sehr intensiv mit den englischen Texten arbeiten müsst. Da mag vielleicht der eine oder andere Knoten noch platzen.
Die Bereitschaft, Vokabeln zu pauken, ist vielleicht nicht das wichtigste Kriterium, aber ich würde es aus zwei Gründen auch nicht unterschätzen. Je mehr Zeit ihr euch fürs Vokabeln Lernen nehmt, um so leichter fällt euch das Lesen fremdsprachiger Texte. Zum Zweiten sehen es die Lehrer / Prüfer gern, wenn ihr einen reichhaltigen Wortschatz in den Prüfungen vorweisen könnt. Die Reichhaltigkeit des Wortschatzes wurde bei uns zu einem Drittel (!) gewertet und ich habe damit stets Punkte gut gemacht, weil ich da meistens zwischen 12 und 14 Punkten (Note Zwei Plus bis Eins) abgesahnt habe. Das hat mich schon mal vor einer katastrophalen Note bewahrt, wenn ich mit dem eigentlichen Thema mal nicht klargekommen bin. Also: Vokabeln-Pauken lohnt sich wirklich – auch in Punkten!

>>>Zum Interesse an der Literatur:
Da muss ich zugeben, habe ich mich vielleicht ein wenig übernommen, was vielleicht auch daran lag, dass ich mit Deutsch-LK ein reines „Lesefach“ hatte. Meine Hoffnung war die, das auch viel Landeskunde betrieben wird und man mehr über Land und Leute, Geschichte und Kultur erfährt. Das hätte mich vor allem beim Thema „USA“ interessiert. Dem ist jedoch nur bedingt so. So hatte das Halbjahr 12/I sehr interessant angefangen: Wir hatten ein Buch mit Aufsätzen über Geschichte und Gesellschaft der USA, über den „American Dream“ vom Tellerwäscher zum Millionär, von der Gleichheit aller Menschen und was daraus in der Realität geworden ist. Dazu gehörte auch die Rede von Martin Luther King. („I have a Dream“). Nachdem wir also nun nach vier oder fünf Wochen einen ersten Einblick in die Thematik bekommen hatten, ging es nur noch um die Literatur: Ein Buch gelesen, zugeklappt, und das nächste aufgeschlagen. Sachkundliche Aspekte zum Thema Amerika waren nicht mehr gefragt. Hinzu kam auch, dass unser lieber Herr Oberstudienrat denn auch so ein Pauker war, der sich inhaltlich nur noch akribisch und sklavisch an der Lektüre festhielt. Von Amerika hatten wir sonst kaum noch etwas mitbekommen. (Wir hatten ein Französisch-Lehrerin, die war da anders drauf: Sie hat uns anhand der Lektüren sehr viel über Frankreich, Land und Leute, ja über das ganze Leben an sich, vermittelt. Das war noch echtes Lernen für das Leben, und eben nicht nur für die nächste Klausur bzw. die Abi-Prüfung und weil es so im Lehrplan steht.)

Richtig nervig wird es dann für mich persönlich, wenn sich die Fragestellungen dann auch noch ausschließlich um den Inhalt drehen, wie z.B. ein Vater-Sohn-Konflikt in „Death of a Salesman“. Mich persönlich interessiert viel mehr, wie in der Literatur ein Land, eine Gesellschaft oder eine Epoche reflektiert wird. Erfahrungsgemäß kann man aus der Literatur generell sehr viel lernen, was einem im realen Leben weiterhilft, sofern es zeitgenössische Literatur ist. Hier hängt es jedoch auch vom Lehrer ab, wie er den Stoff vermittelt, welche Vorlieben er selbst hat oder ob er für Anregungen aus der Klasse offen ist. Unser Pauker war es nicht.

Unsere Lektüren zum Thema „USA – The American Dream“ waren „The Great Gatsby“ , Our Little Town“ und „Death of a Salesman“.

Bei dem anderen Lehrer, der wie wir ein Shakespeare-Muffel war, handelte es sich um das literarisch hochinteressante, aber sprachlich sehr schwere „A Heart of Darkness“, nach dessen Vorlage der Anti-Kriegsfilm „Apokalypse Now“ gedreht worden war. Echt schwer zu lesen, um so faszinierender ist es, dass der Autor, Joseph Conrad, Pole war und bis zu seinem zwanzigsten Lebensjahr überhaupt kein Englisch gesprochen hat.

Also: Es wird sehr viel Literatur gelesen.

Ein Hilfsmittel sind übrigens die Lektürehilfen aus dem Bange-Verlag. Sie heißen „Königs Texte und Materialien zu...“ und dann folgt der Titel des besprochenen Werkes. Genaue Inhaltsangaben und Interpretationshilfen erleichtern die Arbeit doch sehr und liefern interessante Hintergrundinformationen. Dennoch verständlich, dass unsere Lehrer im Dreieck gesprungen sind, wenn sie bei einem von uns diese Bücher auf dem Tisch liegen sahen. Ich hatte sie zu „Death of a Salesman“ und „Our Little Town“.


>>>Zum textanalytischen Denkvermögen
Hier dürfte nun auch klar werden, weshalb ihr bis zum Erreichen der Klasse 12 wirklich fit in Englisch sein solltet, wenn ihr das Fach als Leistungskurs wählen wollt. Es geht eben nicht nur darum, mal eben ein englischsprachiges Buch zu lesen, sondern auch den Text zu verstehen, den Handlungsabläufen zu folgen, die handelnden Personen zu charakterisieren und mit den anderen Charaktären in Beziehung zu setzen oder einfach auch nur den Text zu interpretieren: Was will uns der Autor damit sagen? So beschreibt Joseph Conrad in „A Heart of Darkness“ eineinhalb Seiten lang, wie sich ein Fluss durch den Dschungel windet. Bei einer solch langen Beschreibung lohnt es sich, darüber nachzudenken, ob das nun wirklich eine Beschreibung der Örtlichkeit ist. Schnell werdet ihr darauf kommen, dass er den Fluss dazu benutzt, um einfach den Lauf des Lebens zu beschreiben. Wir hatten über diese anderthalb Seiten tatsächlich einen Aufsatz zu schreiben.
Vor diesem Hintergrund kommt es auch auf sprachliche Nuancen an. Deshalb habe ich es auch mit leichtem Befremden zur Kenntnis genommen, als eine Ciao-Autorin die Auffassung vertrat, dass man den Basis-Wortschatz drauf haben sollte, um Englisch-LK zu wählen. Es sollte wirklich mehr sein, dann habt ihr, wenn es gilt, weniger Mühe mit den englischen Texten. Nicht immer habt ihr von den Romanen Schulausgaben mit Vokabellisten an der Hand. „A Heart of Darkness“ hatten wir direkt aus England bezogen, da gibt es keine Vokabelhilfen.

Ein bisschen Ahnung von Psychologie und vor allem Einfühlungsvermögen sollte man auch mitbringen, eben dann, wenn es darum geht, die Handlungsweisen der dargestellten Personen zu beschreiben. Hier kann ich übrigens sagen, dass man da auch sehr viel über und für sich selbst lernt. Wenn man durch solch intensiven Literaturstudien lernt, sich in andere Personen hineinzudenken, kann man das sehr gut auf sein eigenes Leben übertragen. Beklagen wir nicht immer wieder die Oberflächlichkeit und Gedankenlosigkeit im Umgang miteinander und im täglichen Leben? Man kann hier wirklich tatsächlich sehr viel für das Leben und nicht nur für die Schule lernen, man muss es jedoch wirklich wollen!

***** Die Klausuren *****
Ich habe hier schon fast alles gesagt, fasse es nochmals kurz zusammen und füge Ergänzungen ein: Sie dauern vier Zeitstunden. Die Benutzung einsprachiger Wörterbücher ist erlaubt. (Etwas weltfremd, denn wenn ich privat englische Texte lese oder im Job englische Geschäftsvereinbarungen schreibe, habe ich ein zweisprachiges Wörterbuch immer neben mir liegen.)

Aufsätze in den Hausaufgaben und die Klausuren werden natürlich auf Englisch geschrieben – ein Grund mehr, sich um einen soliden und umfangreichen Wortschatz zu bemühen. Die einsprachigen Wörterbücher helfen da nicht weiter, sind aber geeignet, mal eben die richtige Präposition auf ein Wort nachzuschlagen. Erfahrungsgemäß sind die Präpositionen eine ergiebige Fehlerquelle.

In den Klausuren wird kein abfragbares Wissen verlangt. Dies ist auch in den anderen Fächern weniger der Fall. Wo man allerdings z.B. in Geschichte auf eine Teilaufgabe hoffen darf, wonach man eine Beschreibung z.B. der Situation der Bauern vor der Französischen Revolution abliefern zu müssen, um ein paar sichere Punkte zu machen, ist das in Englisch nicht unbedingt der Fall. Dass ihr den Begriff „American Dream“ mit Inhalt füllen könnt, wird einfach vorausgesetzt und das müsst ihr, wenn es die Aufgabenstellung verlangt oder vermuten lässt, in eure Ausarbeitung einfließen lassen. Bei „The Great Gatsby“, ein Roman über einen reichen Mann, dem sein Reichtum letztlich kein Glück bringt, ist damit zu rechnen.

Ihr müsst also in der Lage sein, anhand eures Wissens und noch vielmehr anhand eures textanalytischen Vermögens, Analysen zu einem Roman, einer handelnden Person oder einer Situation abzuliefern. Im Abitur müssen mit einer Prüfung auch mindestens zwei Halbjahre abgedeckt sein. Eine mögliche Aufgabe könnte sinngemäß lauten: „Vergleichen Sie das Gefühl von heimeliger Geborgenheit in „Our Little Town“ mit „Cal“.

**** Meine Klausurvorbereitungen *****

Für mich war es ein weiterer Vorteil, dass ich mit meinen beiden Leistungskursen Deutsch und Englisch nicht gerade ausgesprochene Lernfächer wie Geschichte oder Biologie hatte. Ich hatte meine Lektüren gelesen und während der ganzen zwei Jahre im Unterricht immer wieder Notizen gemacht, wie man was zu interpretieren und zu sehen hat. Diese Notizen bin ich in der „heißen“ Prüfungsvorbereitungen durchgegangen.

Hausaufgaben habe ich regelmäßig gemacht. Meistens hatten wir da irgendwelche Interpretationen oder Charakterisierungen zu schreiben. Eine wunderbare Vorbereitung, da Learning by Doing. Grundsätzlich nicht anders sind ja auch die Klausuren aufgebaut, nur halt umfangreicher. Wer sich hier in der Oberstufe noch nach Kräften um die Hausaufgaben drückt, ist selbst schuld. Klingt vielleicht etwas spießig, aber die regelmäßigen Hausaufgaben über die zwei Jahre waren noch die beste Vorbereitung. Der Rest ist dann nur noch ein kurzes Durchgehen und nochmaliges Durchdenken der eigenen Aufsätze und Aufzeichnungen. Die Lektüren habe ich nicht nochmal komplett gelesen, allenfalls Kernstellen. Stumpes Wissen in sich hineinstopfen hemmt im Gegenteil sogar den freien Gedankenfluss. Wie gesagt, das reine Fachwissen gerät vor der Textanalyse stark in den Hintergrund. Außerdem habe ich in den letzten sechs Wochen vor der Prüfung jeden Tag ca 45 Minuten ausgiebig Englisch-Vokabeln gepaukt und wiederholt, und die Teilnote auf Ausdrucksfähigkeit in der Abi-Prüfung hat mir recht gegeben. Das killt auch nicht den Fluss der Gedanken.

***** Schlusswort *****

Wer also fit in Sprachen ist und gern liest und bereit ist, sich intensiver mit Literatur zu beschäftigen und Texte zu analysieren, ist mit Englisch-LK wie auch mit anderen sprachlichen LKs gut bedient. Es ist auch gerade die Erfordernis, sich intensiv in die handelnden Personen hineinzudenken, die einem sehr viel für das eigene Leben und den Umgang mit Menschen vermittelt. Dass es kein Fach ist, das zwingend angestrengtes Büffeln und Pauken verlangt, war für mich und gemäß meinem Lernverhalten und –vermögen ein angenehmer Seiteneffekt – schließlich hatte ich da mit den Grundkursen in Bio und Geschichte genug zu tun.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Porcupine

Porcupine

15.05.2003 22:06

Generell kann man wohl nicht unbedingt sagen, daß es mit "wenig Büffeln und Lernen" getan sei. Aber Dein Bericht ist sehr gut, abgesehen von Deinem Hinweis auf "Königs Erläuterungen". Diese Begleithefte sind m.E. der reine Schrott. :-)

Angelito24

Angelito24

09.09.2002 12:54

P.S.: Dein Bericht ist aber trotzdem äußerst informativ!!! Grüßle!!

Angelito24

Angelito24

09.09.2002 12:51

Also unter "wenig lernen" verstehe ich was anderes: Vor jetzt schon 6 Jahren (ui, wie die Zeit vergeht) hielt ich mein Abi-Zeugnis in der Hand und "genoss" auch 2 Jahre E-LK. Und ich rate JEDEM: WÄHLE NACH DEM LEHRER!!! Ich hatte 4 Jahre lang nur 1er und 2er in Englisch, war auch beim Schüleraustausch in USA mit dabei und bekam in der 12ten in der ersten Klausur glatte 4 Punkte!! Und das lag am Lehrer! Weil er mich nicht ausstehen konnte und ich ihn auch nicht. Die Lehrerin, die wir die Jahre zuvor hatten, wurde schwanger und konnte daher den LK nicht übernehmen...mir wurde der Spaß an Englisch gründlich versaut, und seine Begründung war der Hohn: ich hätte über die Sommerferien ver der Kollegstufe wohl meine Englischkenntnisse verloren!! Das sagte er allen Ernstes!!! Auch wenn's ne tolle Sprache ist: pauken ist Pflicht und wenn Dich der Lehrer nicht mag, hast Du keine Chance!! Grüße von Angelito24!!

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