Hello, ladies and gentlemen....
17.12.2003
Pro:
Gute Englischkenntnisse; gute Motivation,da vielgesprochene und wichtige Sprache
Kontra:
Eigentlich nichts
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Arbeitsaufwand:
Schwierigkeitsgrad der Ausbildung:
Prüfungsanforderungen:
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 Volker19
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:162
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 50 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Nachdem ich heute über meinen ersten Leistungskurs (Physik) geschrieben habe, wollte ich auch diesen hier einmal genauer vorstellen. Vor 5 1/2 Jahren traf ich die Wahl, neben Physik auch Englisch als Leistungskurs zu nehmen. Das ist vielleicht etwas ungewöhnlich, vor allem, wenn man bedenkt, dass ich der einzige aus dem Jahrgang war, der neben Physik nicht Mathematik als zweiten Leistungskurs gewählt hat, aber ich habe mir gedacht, dass meine Mathekenntnisse wohl für Physik ausreichen würden (was auch der Fall war), und ich mit Englisch, das man später auch mal gut brauchen kann, auch eine gute Abwechslung zu dem eher mathematisch angehauchten Fach Physik habe. Nun einige Worte zu dem Kurs an sich: Der Kurs bestand aus der stolzen Anzahl von 8 wagemutigen Schülerinnen und Schülern, wobei mit 5 Schülerinnen die Mehrheit bei dem weiblichen Geschlecht lag. Der Lehrer, der für diesen Leistungskurs zuständig war, schaffte es immer wieder, uns aufs Neue für die englische Sprache zu interessieren, da er mit viel Humor an die Sache heranging. Auch zeigte er uns jedesmal, dass er kompetent genug war, um diesen Kurs zu leiten, denn selbst eine Klausur, die mit der Note 1 bewertet wurde, war so oft mit Verbesserungen (die aber nicht unbedingt nötig waren) in roter Farbe versehen, dass man sie beim Ansehen, ohne die Note zu kennen, wahrscheinlich um 3 oder 4 Noten tiefer eingeschätzt hätte - aber wahrscheinlich war das eine liebgewonnene Angewohnheit des Lehrers, und ist daher (zumindest für mich) vertretbar. Auch in anderen Sprachen hat der Lehrer tiefgehende Kenntnisse, was vielleicht auch daran liegt, dass er in seiner Freizeit Fahrten ins europäische Ausland anbietet, in denen er als Reiseleiter fungiert. So kam es auch mal vor, dass er einen Schüler damit hoffnungslos überforderte, indem er ihm einige Fragen auf Spanisch, Französisch oder Ungarisch stellte, nur um ihm dann zu erklären, wie gut es sei, Englisch sprechen zu können, da dies auch in den Ländern verstanden würde. Das einzige, mit dem er Probleme hatte, waren die Namen der Kursteilnehmer, was oft die wildesten Namensgebungen nach sich zog ("Wiegbert....Edgar....Traudel....ach du, lies einfach vor..").
Der Unterricht an sich war ziemlich interessant, und beschränkte sich zum Glück nur selten auf Lektüren, so dass er freier gestaltet werden konnte. Die Stunde wurde in englischer Sprache geführt, aber gelegentlich fielen auch einige Sätze in Deutsch, besonders dann, wenn der Lehrer aus seinem Leben erzählte. Wenn es denn doch Lektüren gab, so wurden einige vorgestellt und dann per Wahl ausgesucht. Dabei war es jedoch so, dass aufgrund der Überzahl der holden Weiblichkeit meist Bücher ausgewählt wurden, die nicht ganz nach meinem Geschmack, und auch dem der beiden anderen männlichen Mitstreiter war - aber das ist ja bekanntlich Demokratie, und wie bereits gesagt, kam es nicht so häufig vor. Meistens wurden aktuelle Themen besprochen, wobei als Quelle englischsprachige Zeitungen dienten. Die Notenvergabe des Lehrers war auch in Ordnung (ich kann auch nichts Schlechtes darüber sagen, da ich mit 13 Punkten ziemlich gut dabei weggekommen bin), so dass der Kurs insgesamt empfehlenswert war. Zur englischen Sprache an sich kann ich nur sagen, dass ich sie als ziemlich leicht empfinde, wobei ich jedoch die Meinung vertrete, dass man sie entweder sprechen kann oder nicht. Zumindest sollte ein gewisses Sprachgefühl vorhanden sein.
Ein Englisch-Leistungskurs ist auch daher sinnvoll, da er tiefergehend die Englischkenntnisse vermittelt, die heutzutage immer häufiger benötigt und vorausgesetzt werden. Auch in meinem Physikstudium haben mir meine erworbenen Englischkenntnisse sehr geholfen, da einige Vorlesungen auch in englischer Sprache gehalten wurden und ich dem ganzen Geschehen so leichter folgen konnte. Abschließend kann ich somit die Wahl für einen Englisch-Leistungskurs an alle empfehlen, die Interesse an dieser Sprache haben und tiefere Kenntnisse erwerben möchten. Darüber hinaus muss auch bei einem gewissen Sprachgefühl nicht sonderlich viel für diesen Kurs gelernt werden.
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17.12.2003 17:36
Hallo! Ein wirklich guter und informativer Bericht...! Liebe Grüße, Lars :o)
17.12.2003 10:51
Ist schon super wenn man nen ordentlichen Lehrer hat. Meine Englisch-Abi-Lehererin hat mich immerhin bestens auf mein Auslandsstudium vorbereitet...I spiek werri gut inglisch!
17.12.2003 00:38
wäre nichts für mich gewesen - hatte mathe + erdkunde - gruß vom alias