Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
übersichtlich |
| Kontra: |
zu viel für die ersten Lernjahre, dann nurnoch langweilige Themen |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Nun sehe ich zurück auf 6 Schuljahre Englisch, dann ist das erste was mir dazu einfällt das Buch welches mich durch diese 6 Jahre begleitet hat. Grün, das ist doch eigentlich die Farbe der Hoffnung, oder? Vielleicht auch grün, wie das Gras das wächst, so wie das Wissen mit diesem Buch wachsen sollte. Vielleicht war es auch nur die Lieblingsfarbe der Herausgebers ;-) Aber ich will ja nicht übers aussehen, sondern über den Inhalt schreiben, also los.
zur Info: ich schreibe hier zu Green Line Ausgabe Bayern
1. Der Aufbau
2. Die Texte
3. Die Vokabeln
4. Die Grammatik
5. Die Themen
6. Zur Ausgabe Bayern
7. Fazit
1. Der Aufbau
Wenn man das Buch aufschlägt findet man erst mal ein Inhaltsverzeichnis vor. Hier stehen die verschiedenen Units und Texte aufgelistet und daneben die Sprechabsichten/Themen, also worum es geht und noch die Grammatik und entsprechende Seitenzahl.
Wenn man weiter blättert kommt man zu den Texten, Aufgeteilt in große Batzen, sogenannte „Units“, die in Untertexte, die mit A, B usw. Gekennzeichnet sind, unterteilt sind. Normalerweise beschäftigen sich alle Untertexte einer Unit mit dem selben Thema. Zu jedem Untertext gibt es unterschiedlich viele Übungen, die vor allem zum einüben der Grammatik gedacht sind, später auch für die selbständige Textproduktion und nähere Beschäftigung mit dem Thema. Hat man sich durch die „Units“ geblättert kommt man bei den Büchern für die älteren Schüler (genaue Zahlen weiss ich leider nicht auswendig) zu den Review-Seiten, in denen spezielle Grammatikabschnitte der Vorjahre nochmals wiederholt werden. Danach gibt es noch Übersetzungsübungen, die jeweils gekennzeichnet, zu welcher Unit sie von Wortschatz und Thema her passen. Aus früheren Jahren kann ich mich noch erinnern, dass es kleine Rätsel, Zusatzgeschichten etc. gab, aber das hört sich irgendwann auf, so ab etwa dem 4. Lernjahr wenn mich nicht alles täuscht.
Danach findet man die Grammatik, aufgeteilt in verschiedene Paragraphen, geordnet in der Reihenfolge wie man sie lernt. Hinter der Grammatik findet man die Vokabeln, auch in der Reihenfolge geordnet wie man sie lernt und nach Units und Untertexten gegliedert. Zu jeder Vokabel findet sich die Ausspreche in Lautschrift sowie die deutsche Übersetzung, bei einigen auch noch ein Beispiel-Satz. Hinter den Vokabeln gibt es noch eine Vokabelliste, in der alle bisher gelernten Vokabeln dem ABC nach aufgelistet sind, zu jeder Vokabel wieder Lautschrift, deutsche Übersetzung und zusätzlich die Information in welchem Kapitel und Buch diese gelernt worden sind. Die letzten Seiten enthalten eine Liste der „irregular verbs“ mit ihren Formen in past tense und past participle und natürlich wieder die deutsche Übersetzung. Außerdem findet man in jedem Buch mindestens eine Karte, vorne oder hinten, von England oder den USA.
2. Die Texte
Nun, lang ist’s her dass ich meine erste Englischstunde hatte, aber die erste Lektion kann sich ja so gut wie jeder vorstellen: Hello. My name is Helen. Doch schnell werden die Texte länger, die Geschichten anspruchsvoller. Ab und zu mal Dialoge, später werden auch Auszüge aus Romanen als Lesetexte genommen, alles in allem eigentlich ein gar nicht so schlechter Mix (Doch darauf werde ich in den Themen noch einmal zurückkommen).
3. Die Vokabeln
Die Vokabeln sind eigentlich ziemlich übersichtlich angelegt: 4 Spalten. Die erste Spalte ist meistens leer. Doch wenn der Text z.B. in mehrere Teile gegliedert ist, z.B. a und b, so steht vor jeweils der ersten Vokabel aus einem Abschnitt zu welchem sie gehört. Alle die darunter stehen gehören auch in diesen Textabschnitt. Genauso gehandhabt wird das bei Vokabeln die man aus verschiedenen Übungen neu erlernt: vor der ersten Vokabel zu einer Übung steht die Nummer dieser.
In der 2. Spalte findet man das englische Wort und direkt dahinter die Lautschrift in eckigen klammern. Wenn das Wort eine besondere Mehrzahl hat oder ein unregelmäßiges Verb ist, so stehen diese auch direkt hinter der Vokabel. Die meisten Vokabeln sind dick gedruckt. Die, die nur dünn sind, werden meines Wissens nach nicht weiter vorausgesetzt.
Die dritte Spalte hat oft einen Beispiel-Satz, in dem das neu erlernte Wort vorkommt. Dies mag zwar für manche Schüler ganz hilfreich sein, doch muss man bei einigen Lehrern diese Sätze auch mit ins Vokabelheft schreiben. Ich hatte zum Glück nie die Ehre… Das Größte Problem dabei ist wohl, dass diese Sätze ziemlich viel Platz brauchen, Und Vokabelhefte nicht gerade billig sind…
In der letzten Spalte findet sich die deutsche Übersetzung. Gibt es keine direkte Übersetzung, wie z.B. bei Städten, so steht einfach z.B. in kursiv Stadt in xy in dieser Spalte
4. Die Grammatik
Die Grammatik ist, wie oben schon erklärt in verschiedenen Paragraphen gegliedert. In jedem Paragraphen wird ein Grammatik teil erklärt. Meistens ist dies so gegliedert:
Als erstes bekommt man Beispiel-Sätze, dann wird erklärt warum dies so ist, wo und wann diese Grammatik angewendet wird und zum Schluss gibt es noch, wenn nötig, eine Warnung, was man leicht falsch machen kann.
5. Die Themen
In den ersten Büchern geht es um Kinder, genau im Alter der Schüler, die in die Schule gehen, um ihre kleinen Abenteuer nachmittags etc. Zu Beginn spielen die Geschichten alle in England, später in die USA. Mit den zunehmenden Anzahl an Lernjahren ändert sich auch das Programm.
Nun, wäre ich ein Schulbuchautor, so würde ich doch eigentlich versuchen irgendwie den Schülern die Sprache gut zu präsentieren, versuchen ihnen wenigstens etwas Lernspaß zu geben, oder? Also was für Texte gebe ich 15-jährigen zu lesen? Interessante Geschichten, die dem Lesealter angemessen sind? Weit gefehlt…
Im 3. Lernjahr bekommt man sie das erste mal zu lesen: die History-pages. Neben dem Problem der vielen, meist unnützen und schweren Vokabeln, sind diese Texte meist auch schrecklich uninteressant und auch nicht besonders toll geschrieben. Meinetwegen lerne ich ein wenig über englische und Amerikanische Geschichte, aber warum im Fach Englisch? Später werden die History-pages immer umfangreicher und mehr ausgebaut. Zum größten Teil hat man diese Sachen schon längst ausführlichst in Geschichte behandelt. Würden diese Texte mir wenigstens noch etwas mehr Hintergrundinformationen geben, aber auch das ist leider nicht der Fall.
Das Englischbuch 6. Lernjahr schaut dann folgendermaßen aus:
Zuerst lernt man mit den genauen Daten die gesamte Entwicklung des British Empire, dann 2 Texte aus Romanen zu genau diesem Thema, leider völlig aus dem Rahmen gerissen. Danach findet man eine schöne Geschichte, die leider ziemlich bald aufhört. Einige aus unserer Klasse wollten diese Geschichte weiterlesen, also erkundigte sich unsere Englischlehrerin: diese Geschichte, die im Buch so präsentiert wird, dass man meint sie sei ein Teil eines Romans wurde von einem der Autoren extra für dieses Buch geschrieben, und zwar nur dieser Teil…
Weiter gibt es einen Text über Indianer, in dem wiederum 2 Zitate von irgendwelchen Personen sind, die leider so viele neue Vokabeln beinhalten, dass sie sehr schwer verständlich sind. Danach geht es immer so weiter: Zusammenfassungen zu historischen Ereignissen und dazu Auszüge aus Geschichten. Im Grunde genommen kein schlechtes Konzept, jedoch ziemlich schlecht verwirklicht und ziemlich uninteressant. Wir machen es im Unterricht schon so, dass wir meistens nur kurz die Texte behandeln und dann anderweitige Sachen lesen oder ansehen.
6. Zur Ausgabe Bayern
Die Ausgabe Bayern ist die normale Ausgabe von Green Line, jedoch jedes Schuljahr um einige Kapitel erweitert. So lernt man z.B. im ersten Lernjahr zusätzlich zu dem, was man im normalen Buch finden würde, noch ganz am Schluss eine Zukunftsform, die andere Schüler erst Anfang des 2. Lernjahres präsentiert wird. Ich persönlich finde das total unsinnig, weil wir so die ersten Jahre uns immer schrecklich beeilen mussten allen Stoff durch zu bekommen. Das ist nicht nur nervig, sondern auch sicherlich nicht sonderlich gut für den Schüler. Zwar sind in den ersten Jahren die Themen noch ziemlich gut, doch in diesem schnellen Tempo macht auch das keine sonderlich großen Spaß mehr. Doch schätzungsweise leigt das nicht am Buch selbst, sondern an dem Lehrplan, und der sollte endlich mal deutschlandweit einheitlich sein, und vollkommen überdacht werden…
7. Fazit
Dieses Buch ist logisch aufgebaut, die Grammatik meistens verständlich erklärt und die Übersetzungsübungen besonders als letzte Übung vor einer Schulaufgabe nützlich. Was allerdings zu bemängeln ist, ist die viel zu hohe Anzahl an Lerneinheiten in den ersten Schuljahren. Dann, wo man in einem Schuljahr genügend Zeit hat alle Themen ausführlich zu behandeln, werden die Themen immer schrecklicher und langweiliger. Jedoch kenne ich keine anderen Schulbücher für Englisch, muss aber sagen dass diese Buch, im Gegensatz zu dem Französischbuch von Klett für Bayern, immerhin die Grammatik gleich im Buch hat, was doch ziemlich nützlich ist. Auch ist die Lautschrift, die bei diesem Buch bei wirklich jeder Vokabel dabeisteht manchmal ziemlich nützlich. Was mir fehlt wäre in jedem Buch eine Übersicht der bisher gelernten Zeiten und wann sie verwendet werden, da man darüber leider überhaupt nichts mehr finden kann, und wenn man die alten Hefte nicht aufhebt ist man aufgeschmissen, wenn man das wieder mal wiederholen möchte.
| weitere Erfahrungsberichte |
Immer das gleiche
Bewertung für Englischbuch Green Line / Klett Verlag von
Leta
Pro: Vokabelteil, viele Beispiele
Kontra: altmodisch
An meiner Schule kennen schätzungsweise 80% dieses Lehrbuch! Es ist ziemlich altmodisch(sowohl von außen, als auch von innen) und auch der Inhalt lässt zu wünschen übrig! Allerdings muss man sagen, dass es in den ersten 3 oder 4 Jahren, in denen man Engli ...
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sehr hilfreich
18.02.2001
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nur am anfang halbwegs intresant
Bewertung für Englischbuch Green Line / Klett Verlag von
loneWolf2
Pro: einfach, viele übungen, bis zur letzten ausgabe verben-liste, vokabelliste aller bände
Kontra: sehr langweilige texte und geschihcten ( wenn man von den ersten 2,5 jahren absieht)
6 jahre Green line (5.-10.) hab ich hinter mir.. un ganz im ernst.. ich war ziemlich froh als ich diesmal sah dass ich kein weiteres 'grünes buch' erwartet. green line an sich halt ich für ein relativ gutes buch. die texte sind leicht verständlich, viele ...
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sehr hilfreich
14.09.2000
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Interessant und leicht aufgebaut...
Bewertung für Englischbuch Green Line / Klett Verlag von
Homee
Pro: -
Kontra: -
Also... Green Line 1 ist noch das beste Buch der Serie. Da wird einem das Englischlernen interessant gemacht. Geschichten über Kevin, Ronny & Co. machen das lernen interessant. Die Aufgaben zu den Lektionen sind sehr passend. Zu dem Lehrbuch " Green Line ...
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sehr hilfreich
10.08.2000
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is halt ein Schulbuch
Bewertung für Englischbuch Green Line / Klett Verlag von
Deffimausi
Pro: guter Aufbau
Kontra: zu viele wiederolte Themen
Ich hatte fünf Jahre lang ein Green Line Schulbuch ... gott sei dank hatten wir dieses Jahr ein anderes... denn begeistert war ich beim besten Willen nicht! Die ersten paar Jahre sind die Bücher vielleicht noch ganz sinnvoll... doch so ab der 8./9. KLasse ...
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sehr hilfreich
20.07.2000
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wenn das nur so einfach wär
Bewertung für Englischbuch Green Line / Klett Verlag von
chrissy_16
Pro: anfangs super verständlich, mit humor teilweise
Kontra: weiterführend nicht zu empfehlen
ich muss (halt zwangsläufig) mit den green line büchern in der schule zurechtkommen. eigentlich ist alles sehr verständlich erklärt. in green line 1, das für die 5.klasse des gymnasiums abgestimmt ist, werden die ersten grundsteine zur englischen sprache ...
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sehr hilfreich
13.07.2000
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